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Schlagwort: Robots

Ein MIDI-gesteuerter Roboter spielt Posaune

Oder besser: er versucht es. Das Posaunenspiel scheint einfach zu komplex dafür, als dass das eine Maschine ohne weiteres übernehmen könnte. Vorerst. Aber um das zu wissen, musste es halt irgendjemand erst einmal ausprobieren. Und so haben wir hier eine robotisch kakophonische Posaune. Tröööt.

When a human trombone player produces a tone it is a combination of lip tension, pressure against the mouthpiece, airflow, air pressure, resonance in the mouth, and probably some other variable. The lip part proved too hard to recreate. The machines will not take over the trombone-playing profession any time soon and I’m left with an over engineered noise machine.


(Direktlink)


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Japan: „Monsterwolf“-Roboter, um Bären zu vertreiben

Um das japanische Takikawa, Hokkaido, wurden in letzter Zeit immer mal wieder Bären gesichtet. Um die nicht noch näher an die Ortschaft kommen zu lassen, hat man dort zwei Wolfsroboter installiert, die rot blinkende Augen haben und Krach von sich geben, der die Bären vertreiben soll. Sollte sich das als gegen Bären wirksam erweisen, plant man mehr der Wölfe aufzustellen.


(via Neatorama)

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Ein riesiges Gebäude läuft mechanisch zu seinem neuen Standort

In Shanghai haben sie 200 mechanische Füße unter ein massives Gebäude gebracht, so dass das Haus fast wie von selber an seinen neuen Standort laufen konnte. Was hier im Zeitraffer recht fix und auch ein bisschen lustig aussieht, dauerte in Echtzeit länger als zwei Wochen. Die 85 Jahre alte Grundschule drehte sich um 21 Grad und tappelte dann gut 70 Meter durch die Gegend.

The supports act like robotic legs. They’re split into two groups which alternately rise up and down, imitating the human stride. Attached sensors help control how the building moves forward, said Lan [Wuji, chief technical supervisor], whose company Shanghai Evolution Shift developed the new technology in 2018[…]

Workers had to first dig around the building to install the 198 mobile supports in the spaces underneath, Lan explained. After the pillars of the building were truncated, the robotic „legs“ were then extended upward, lifting the building before moving forward.


(via BoingBoing)

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Realistischer und interaktiver Blick eines Roboters

Jetzt menscheln die Roboter aber schon sehr. So wie dieser Kollege aus dem DisneyResearchHub. Animatronik 2020, so spooky wie beeindruckend.

This video describes the development of a system for lifelike gaze in human-robot interactions using a humanoid animatronic bust. We present a general architecture that seeks not only to create gaze interactions from a technological standpoint, but also through the lens of character animation where the fidelity and believability of motion is paramount; that is, we seek to create an interaction which demonstrates the illusion of life.


(via BoingBoing)

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Riesen-Gundam in Bewegung

In Japan baut man seit einiger Zeit an einem Gundam in Originalgröße und die ist halt schon sehr groß. Mittlerweile macht der übergroße Roboter erste ernstzunehmende Bewegungen, was doch sehr beeindruckend aussieht, wie ich finde. Hoffentlich macht sich der Kollege nicht irgendwann mal selbstständig…

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Ein laufender Lastkraftwagen aus dem Jahr 1970

Aus der Kategorie „Erfindungen, die sich nicht durchsetzen konnten“ heute: The Walking Truck von General Electric, der 1966 von der – natürlich – U.S. Army bei GE in Auftrag gegeben und im Jahre 1970 fertiggestellt wurde.

Der Walking Truck, auch Cybernetic Walking Machine ist ein vierbeiniger, pilotierter Laufroboter-Prototyp von General Electric aus dem Jahr 1970. Der Walking Truck wurde 1966 von der U.S. Army bei General Electric in Auftrag gegeben, von Ralph S. Mosher entwickelt und im August 1970 an die U.S. Army ausgeliefert. Die Army wollte ein Lastkraftvehikel für die Infanterie, um schwere Lasten über extrem schwieriges Gelände zu befördern.

Der Walking Truck ließ sich mit seinen vier Beinen mittels hydraulischen Servos steuern, da keine Bordcomputer eingebaut wurden. Mit den Händen steuerte der Fahrer das vordere, mit den Pedalen das hintere Beinpaar. Er war einfach zu steuern, ein Fahrer konnte in zwei Stunden alle Bewegungen wie Vorwärts- und Seitwärtsbewegungen, Drehungen und das diagonale Balancieren auf jeweils einem vorderen und einem hinteren Bein erlernen. In allen Innenraumtests in Werkshallen wurde der Walking Truck durch Sicherungsseil gesichert, damit er bei den Testfahrten über Hindernisse nicht umfiel. Bei Tests in Außenanlagen kam er ohne Kran aus und balancierte sich über Hindernisse.

Der Walking Truck wiegt 1500 kg. Der Truck konnte 250 kg Ladung durch extrem schwieriges Gelände transportieren, was für andere Transportfahrzeuge nicht möglich war. Es hatte eine Höchstgeschwindigkeit von fünf Meilen die Stunde und die Zugkraft, um einen im Schlamm steckengebliebenen Jeep herauszuziehen.

Die U.S. Army stoppte das Projekt, da sie stattdessen Transporthubschrauber einsetzte, um schwere Lasten über schwieriges Gelände zu befördern. Das US-Patent für den Walking Truck trägt die Nummer 5346027.


(Direktlink, via Badeboom)

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