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Schlagwort: Sea Watch

Banksy hat ein Schiff gespendet, mit dem im Mittelmeer Menschen aus Seenot gerettet werden können

Banksy hat offenbar ein Schiff gesponsert, mit dem Sea-Watch gerade im Mittelmeer unterwegs ist, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Das Schiff trÀgt den Namen der Anarchistin Louise Michel.

Banksys Beteiligung an der Rettungsaktion geht laut der Zeitung auf eine E-Mail zurĂŒck, die er im September 2019 an die deutsche «Sea-Watch»-KapitĂ€nin Pia Klemp geschickt hatte. In ihr habe es geheissen, er – Banksy – habe Klemps Geschichte in der Zeitung gelesen. «Du klingst wie jemand, der hart im Nehmen ist. Ich bin ein KĂŒnstler aus dem Vereinigten Königreich und habe einige Arbeiten ĂŒber die FlĂŒchtlingskrise gemacht – und offensichtlich kann ich das Geld nicht behalten. Kannst du es benutzen, um ein neues Schiff oder etwas Anderes zu kaufen? Lass es es mich bitte wissen. Gut gemacht. Banksy.»

Gut gemacht, Banksy.

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„Sea-Watch“-KapitĂ€nin Carola Rackete verklagt Italiens Innenminister Matteo Salvini

Die „Sea-Watch 3“-KapitĂ€nin Carola Rackete verklagt Italiens Innenminister Matteo Salvini. Dieser hat sich in den letzten Monaten gerne und ĂŒberaus populistisch in sozialen Netzwerken gegenĂŒber Rackete geĂ€ußert. Nun werden wohl Gerichte darĂŒber entscheiden, inwiefern das legitimiert war, oder eben nicht. Mögen diese bitte fĂŒr Rackete entscheiden. Der Vorwurf: Verleumdung. Aber Salvini hatte offenbar auch Gewaltandrohungen gegenĂŒber Rackete weiterverbreitet.

Rackete erlĂ€utert auf insgesamt 14 Seiten, in welcher Form sie aus ihrer Sicht von Salvini diffamiert worden sei – auf Facebook ebenso wie auf Twitter, in Videos ebenso wie in schriftlichen Posts. So habe er sie unter anderem als „kriminelle KapitĂ€nin“, „reiche und verwöhnte deutsche Kommunistin“ und „kriminelle Deutsche“ bezeichnet.

Sie beantrage daher die Beschlagnahme der offiziellen Accounts des Ministers. Die Möglichkeit, abgesehen von SchriftstĂŒcken auch digitale VerbreitungskanĂ€le auf diese Weise sicherzustellen, habe das Oberste Gericht Italiens in anderen FĂ€llen bereits gebilligt.

Augsburger Allgemeine:

Die Klageschrift wirft Salvini vor auf Twitter und Facebook eine „Botschaft des Hasses“ zu verbreiten und dafĂŒr sein Amt zu nutzen. Seine Äußerungen lösten wiederum „unzĂ€hlige“ weitere Hassbotschaften aus – zum Beispiel sei Rackete von Salvinis Followern als „deutsche Hure“ oder „verdorbene Nutte“ bezeichnet worden. Kommentiert worden sei auch: „Betoniert sie ein“.

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Sea-Watch-KapitÀnin Rackete kommt frei

Die Sea-Watch-KapitĂ€tin Carola Rackete steht nicht mehr unter Hausarrest, eine Ermittlungsrichterin im sizilianischen Agrigent hob ihren Hausarrest auf. Italiens Innenminister Matteo Salvini erklĂ€rte, Rackete solle wegen GefĂ€hrdung der nationalen Sicherheit des Landes verwiesen werden. Er könnte auch einfach mal sein Maul halten, aber was weiß ich schon.

Am Ende werden dennoch Gerichte darĂŒber entscheiden mĂŒssen, ob der von ihr gegange Weg der Richtige oder ein falscher war. Ich wĂŒnsche mir, dass dort fĂŒr sie entschieden wird. Auch wenn diese Entscheidung erst auf der höchstmöglichen Ebene gefĂ€llt werden sollte.

Die Sea-Watch-KapitĂ€nin Carola Rackete ist wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungsrichterin im sizilianischen Agrigent hob den Hausarrest der Deutschen auf. Italiens Innenminister Matteo Salvini erklĂ€rte, Rackete solle wegen GefĂ€hrdung der nationalen Sicherheit des Landes verwiesen werden.

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Böhmermann und Heufer-Umlauf sammeln fĂŒr Seenotretter: Leben retten ist kein Verbrechen


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Sei es dafĂŒr, klare rechtliche VerhĂ€ltnisse zu schaffen, was im besten Fall dazu fĂŒhren könnte Seenotrettung zu entkriminalisieren. Oder auch dafĂŒr zu sorgen, dass Menschen auf ihrer Flucht nach Europa nicht mehr ertrinken mĂŒssen. Genau das nĂ€mlich ist die Konsequenz aus dem, was da gerade im Mittelmeer passiert. TĂ€glich. Denen, fĂŒr die das fĂŒr eine okaye Option ist, um weitere FlĂŒchtende davon abzuhalten, sich auf den Weg zu machen, sei gesagt: ihr seid Arschlöcher. Punkt.

Böhmermann und Heufer-Umlauf haben schon bevor Carola Rackete ohne Genehmigung in den Hafen von Lampedusa eingelaufen ist angekĂŒndigt, im Falle dessen Spenden fĂŒr Seenotrettung sammeln zu wollen. Seit gestern Abend lĂ€uft die diesbezĂŒgliche Sammelaktion auf Leetchi. Aktuell sind ĂŒber 250.000 Euro gesammelt und ich gehe bei einer Laufzeit von 30 Tagen davon aus, dass da noch deutlich mehr zusammenkommen wird. Ich werde meinen Teil dazu beitragen. Wer das auch möchte und es kann, hier geht’s lang. „Wer Menschen einsperrt, weil sie Menschenleben retten, ist im Unrecht.“

Wer Menschenleben rettet, ist kein Verbrecher!

Wer sein Leben einsetzt, um das Leben anderer zu retten, wird niemals ein Verbrecher sein!

Nirgendwo auf der Welt und schon gar nicht in unserem freien, demokratischen und freundlichen Europa.

Wer Lebensretter zu Verbrechern erklÀren will, ist im Unrecht.

Wer Menschen einsperrt, die anderen Menschen das Leben retten wollen, ist im Unrecht. Das war gestern so, das ist heute so, das wird morgen so sein.

Diesem Unrecht tatenlos zuzusehen, ist keine Option.

Wie die meisten von Euch, können wir nicht persönlich vor Ort im Mittelmeer helfen.

Darum möchten wir spenden und gemeinsam mit Euch Geld sammeln.

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„Sea-Watch 3“ legt im Hafen von Lampedusa an – KapitĂ€nin Carola Rackete festgenommen

Die „Sea-Watch 3“ hat am 12. Juni 53 Menschen vor der KĂŒste Libyens von einem Schlauchboot gerettet. 13 von ihnen, darunter Frauen, Kranke und Kinder, waren in den vergangenen Tagen an Land gebracht worden. Die weiteren 40 Menschen harrten auf dem Schiff aus, dem es nicht genehmigt wurde, in einen Hafen einzulaufen, um dort alle Menschen an Land bringen zu können. Die KapitĂ€nin Carola Rackete entschied sich gestern Abend dazu, auch ohne Erlaubnis und trotz ihr angedrohter Sanktionen in den Hafen von Lampedusa einzulaufen. Das hatte sie vorab in einem Statement angekĂŒndigt.

In Lampedusa wurde sie von italienischen Behörden festgenommen. Ein Frau, die Menschenleben rettet, wird dafĂŒr in Europa festgenommen. Eine humanistische BankrotterklĂ€rung der EU. Es wĂ€re wĂŒnschenswert, dass sich die Bundesregierung jetzt mal positioniert – und zwar deutlich pro Sea Watch. Seenotrettung ist kein Verbrechen!

Was nun mit ihnen passieren soll, ist unklar. Mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland, hatten sich bereit erklĂ€rt, Schutzsuchende aufzunehmen. Neben den FlĂŒchtlingen waren noch 22 Besatzungsmitglieder und mehrere italienische Abgeordnete auf dem Schiff.

Polizisten nahmen die deutsche KapitĂ€nin Carola Rackete fest. Fotos zeigen, wie Rackete von italienischen Polizisten abgefĂŒhrt wird. Der italienischen Nachrichtenagentur Ansa zufolge drohen der 31-JĂ€hrigen drei bis zehn Jahre Haft, weil sie gegen ein Kriegsschiff Widerstand geleistet oder Gewalt angewendet habe. Die Staatsanwaltschaft Agrigent hat sie demnach unter Hausarrest gestellt.

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Die PARTEI & Sea-Watch: Wahlwerbespot zur Europawahl 2019

Der Clip, den das ZDF in seiner Originalfassung nicht zeigen wollte, nun in korrigierter Version, die dann so auch im TV lĂ€uft. Hier dennoch das Original. Und es ist schon etwas absurd, dass sich ausgerechnet die Partei um dieses Thema bemĂŒht, die den Stempel „Satirepartei“ trĂ€gt. Viele der anderen scheinen dieses fĂŒr sich ausgeblendet zu haben. Mehr Infos zur Kampagne gibt es bei Sea-Watch unter Hold your breathe.


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