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Schlagwort: Shipping

Eines der größten Containerfrachtschiffe der Welt hat bei Sturm in der Nordsee über 250 Container verloren

(Foto: Havariekommando)

Ein Riesenfrachtschiff hat bei Sturm auf der Nordsee auf dem Weg vom belgischen Antwerpen nach Bremerhaven bis zu 270 Container in der Nordsee verloren. In mindestens einem der verlorenen Container könnte sich Gefahrgut befinden. Teile der Container treiben jetzt in der Nordsee umher.

Das Cuxhavener Havariekommando suchte nordwestlich von Borkum mit einem Ölüberwachungsflugzeug nach treibender Ladung. Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei wurde eingesetzt. Zudem fuhren ein Mehrzweckschiff und ein Tonnenleger aus. Insgesamt wurden zunächst sechs Container in deutschen Gewässern gesichtet.

Nach Angaben der niederländischen Küstenwache wurden dort bisher 21 Container angespült. Auch jede Menge kleinteilige Sachen wie Sandalen, TV-Geräte und Puppen landeten an den Ufern. Wer angespülte Waren findet, darf sie behalten. Nur geschlossene Container dürfen nicht geöffnet werden.

(Foto: Havariekommando)
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Auf dem Kreuzfahrtschiff durch einen „Bombenzyklon“

Ein Kreuzfahrtschiff der Norwegian Cruise Line, die Breakaway, fuhr letzte Woche von den Bahamas nach New York. Ihr Weg führte durch diesen „Bombenzyklon“, der in aller Munde war und von dem ich nicht wusste, wie genau der denn einzuschätzen wäre, weshalb ich diese Einschätzung lieber anderen überlasse. Aber er hieß nun mal „Bombenzyklon“, was zumindest bedeutete, dass er dolle, dolle Unwetter mit sich bringen würde.

Die Breakaway jedenfalls ist mit 4000 Passagieren an Bord durch jenes Unwetter geschippert. Jemand hat das auf Video festgehalten. Um ehrlich zu sein, scheint das weniger schlimm, als ich es erwartet hätte. Aber: schon schlimm genug, dass ich darauf auch gerne verzichten kann. Und dabei werde ich nicht mal seekrank.

Das Schiff schaukelte wohl drei Tage lang ununterbrochen, Menschen schliefen auf den Fluren, weil Wasser in ihre Räume eindrang, einige zogen die Rettungswesten über.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Wie die USA im zweiten Weltkrieg ihr Jeeps verschifften: Jeep in a Box

Vielleicht, denn wirklich Fundiertes lässt sich zu diesem Foto kaum finden, aber die Erläuterung bei Netaroma klingt durchaus plausibel. Hier eine Aufbauanleitung.

These trucks were simple to use and maintain. They could go anywhere and be adapted for multiple roles.

Stateside factories shipped jeeps in enormous crates—one per jeep. When an assembly line of trained US Army mechanics was ready, it could assemble a jeep in 3 minutes. You can read a copy of the instructions used by soldiers in 1943 at the Military Vehicle Preservation Association.

Und die Dinger sind in der Tat ziemlich schnell zumindest zerlegbar. Mit Wiederaufbau in unter vier Minuten. „Gibt nen regelrechten Sport dazu.“


(Direktlink | Danke, Gerhard!)

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