Zum Inhalt springen

Schlagwort: Studio Equipment

Roland bringt offizielles TB-303 VST PlugIn

Gestern war für viele Leute einfach nur der 03. März, für andere ist das immer der 303 Day. Aus Gründen. Und zu genau diesem hat Roland nun ein ganz offizielles TB-303 VST-PlugIn veröffentlicht. Endlich. Denn Rebirth läuft ja schon länger nicht mehr und die Nachempfindungen mögen ja immer ganz nett gewesen sein, waren aber halt immer nur Nachempfindungen.

TB-303 VST ist ab sofort über Rolands Software-Abonnement-Service Roland Cloud erhältlich.


(Direktlink)

1 Kommentar

Behringer bringt einen TR-808 Klon für 300 Dollar

Es gerüchtet schon seit längerem, dass Behringer, die audiotechnisch im Regelfall den eher niedrigpreisigeren Markt bedienen, einen Klon der legendären TR-808 an den Start bringen will. Auf der diesjährigen NAMM in Kalifornien haben sie diesen nun vorgestellt. Das Dingen erinnert nicht nur optisch an das Vorbild und wird ab März für 300 Dollar zu haben sein. Ich bin mir mehr als sicher, dass sie für ihren Rhythm Designer RD-808 jede Menge Käufer finden werden und schließe mich da selber nicht mit aus. Oder kurz: Shut up and take my money!

Außerdem wird es aus dem Hause Behringer ARP Odyssey und Sequential Circuits Pro-One Klone geben, die tatsächlich auch bezahlbar sein werden.


(Direktlink, via FACT)

4 Kommentare

Ein Pult, mit dem Led Zeppelin „Stairway to Heaven“, die Stones, Bob Marley, David Bowie, Jimi Hendrix, Cat Stevens, Eric Clapton und andere aufgenommen haben in einer Auktion

Ich habe mir gerade einen alten 16/4 Mixer gekauft und bin ein bisschen im Recording-Fieber, weshalb mich diese Nachricht hier offenbar extra triggert: Das Auktionshaus Bonhams hat im Dezember eine ganz besonders legendäre Mixing-Konsole auf ihrem Gebotstisch. Das Helios-Mischpult, welches ursprünglich im Studio von Island Records in der Londoner Basing Street im Jahr 1969 installiert wurde, diente zur Aufnahme diverser Rock-Klassiker. So wurde mit dem Teil Led Zeppelins „Stairway to Heaven“ gemischt. Außerdem haben die Stones, Bob Marley, David Bowie, Jimi Hendrix, Cat Stevens, Eric Clapton, Sly Stone, Jimmy Cliff, Harry Nilsson, Jeff Beck und Steve Winwood sich ihre Songs und Platten darüber mischen lassen. Ein akustisches Kraftwerk, wenn man so will. Ein sich zurückhaltender Meilenstein der britischen Rock- und Popgeschichte.

Die Konsole ist eigentlich eine Mischung aus zwei separaten, von Helios Electronics gebauten Studiotischen. Der zweite wurde 1973 im Studio des Ten Years After-Gitarristen Alvin Lee installiert. Beide wurden von Elvis Costello und Chris Difford von Squeeze gekauft und anschließend in ihrem 1996 eröffneten HelioCentric-Aufnahmestudio zusammengeführt. Dieses verehrte Stück Analog-Ausrüstung sucht jetzt ein neues Zuhause. Wer mitbieten will: die Auktion startet wohl im sechstelligen Bereich, weshalb ich raus bin.

The HeliosCentric Helios console: Constructed in 1996 through an amalgamation of part of the Island Records Basing Street Studio 2 Helios Console (1970-1974) used by artists such as; Led Zeppelin to record their ‚Album IV‘ which includes the timeless hit „Stairway To Heaven“, and Bob Marley & The Wailers to record the albums ‚Burnin‘ and ‚Catch a Fire‘; with the other part being from Alvin Lee’s Helios console from Space Studios (1973-1979); with the final construction installed at HeliosCentric Studios (1996-present),
the Island Records Helios section was used by a wealth of musicians including; Led Zeppelin, Bob Marley and The Wailers, Jimi Hendrix, Cat Stevens, Eric Clapton, Sly Stone, Jimmy Cliff, Harry Nilsson, Jeff Beck, Humble Pie, Mott The Hoople, David Bowie, Free, The Rolling Stones, Mud, Steve Winwood, and the Alvin Lee section used by; George Harrison, Ron Wood, Steve Winwood, Tim Hinckley, Boz Burrel, Jim Capaldi, Mick Fleetwood and Joe Brown. The HeliosCentric console in its composition as it is now was used by; Paul Weller, Supergrass, Sia, Keane, Athlete, The Feeling, KT Tunstall, Turin Brakes, Squeeze, Paolo Nutini, Dido, Gary Barlow, David Gray, Royworld, Toploader, Marti Pellow and the Pet Shop Boys – among others.

(via Dangerous Minds)

Einen Kommentar hinterlassen

Im Studio mit Jazzanova

Toller EB-Tech-Talk mit den legendären Jazzanova. Sie sprechen über ihr Tun im Studio und wie dort ihr neues Album entstanden ist. Spoiler: die ersten Songskizzen entstehen dort immer noch auf einem Atari ST. <3

The Jazzanova collective have been making music together for over 20 years, and their new album ‘The Pool’ makes it the perfect time to pay a visit to Berlin’s JRS Studios for the next ‚Tech Talk‘ on Telekom Electronic Beats TV. Jazzanova producers Stefan Leisering and Axel Reinemer have a lifetime of studio tips to share, so grab a seat and settle in as we go for a deep, detailed dive into some of the Jazzanova production secrets.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Moby verkauft im Netz Teile seines Equipments zu Charity-Zwecken

Meine Lieblingsnervensäge Moby hat angekündigt, ab Donnerstag Teile seines Studioequipments zu Charity-Zwecken verkaufen zu wollen. Alle Erlöse werden an das Physicians Committee for Responsible Medicine gehen und als Verkaufsplattform seiner Wahl hat er sich für Reverb entschieden, einem digitalen Markplatz für alles, was irgendwie mit Musik zu tun hat. Hier sein Shop.

Schön daran ist, neben dem Umstand, dass da Geld für Gutes zusammenkommen wird, der Umstand, dass er in diesem Video kleine Geschichten zu den Dingen zu erzählen hat, von denen er sich trennen will.

Moby’s Yamaha SY22 Vector synthesizer1 OF 4
Among the items being sold off are the Roland Jupiter-6 (previously owned by Joey Beltram) used on “almost every early techno record” made by Moby and a 1980s Ibanez guitar that he used as his primary live guitar from 1984 to 1998 and recorded his 1999 album Play with.

Another key item up for sale is the Yamaha SY22 vector synth used to write the first Moby single, 1991’s ‘Go’. The track is a rework of ‘Laura Palmer’s Theme’ from Twin Peaks, and Moby used the synth to replay the theme. He’s also selling a custom Serge Modular, the Roland Juno­-106 used on ‘Why Does My Heart Feel So Bad?’, a Harmony Lap Steel Hawaiian-­style slide guitar and even two sombreros worn by Moby and The Flaming Lips’ Wayne Coyne in the music video for ‘The Perfect Life’.


(Direktlink, via FACT)

1 Kommentar

FACTs Against The Clock: Steffi

Steffi hat wie alle anderen bei diesem Format 10 Minuten Zeit, einen halbwegs garen Track zu bauen. Und sie baut, auch wenn 10 Minuten halt einfach viel zu wenig sind. Hardware-Sequencing for the win.

Steffi keeps busy. Since moving to Berlin in 2007, the Dutch-born producer has – deep breath now – released three sublime solo albums on Ostgut Ton, founded not one but two successful labels, promoted hundreds of underground parties and kept the city’s iconic Panorama Bar booming as one of its resident DJs.


(Direktlink)

1 Kommentar

So macht ihr Geld beim Frühjahrsputz: #machseinfach (Werbung)


(Direktlink)

Frühling, Zeit zum Frühjahrsputzen und gegeben falls Zeit sich auch von Dingen mal zu trennen. Ich habe davon einige im Keller. Hunderte Platten zum Beispiel, die ich immer mal loswerden wollte, dafür aber erst nochmal sortieren muss. 1000 Dias, für die das selbe gilt. Super-8 Filme und all so ein Zeug, was zum Wegschmeißen einfach viel zu schade ist. Vor ein paar Jahren hätte ich mich damit wohl auf einen Flohmarkt gestellt, heute geht das einfacher. Einfach bei eBay-Kleinanzeigen inserieren und warten, bis sich irgendwer meldet. Irgendwer da draußen braucht garantiert immer irgendwas von dem, was man selber gerade loswerden will.

Und weil ich gerade endlich mal etwas Platz in meinem Kabuff haben will, verkaufe ich jetzt auch was bei eBay Kleinanzeigen. Und zwar mein altes Studio-Rack, oder besser das, was von dem noch übrig ist.

rack
  • Ensoniq DP/2 (2-Kanal Multieffekt-Prozessor)
    Ein damals grandioses Effekt-Gerät und der kleine Bruder vom legendären Ensoniq DP/2. Gibt glasklare Effekte und war vor ein paar Jahren noch mein persönlicher Liebling im Rack.

  • E-mu Esi-32 (silberne limited Edition)
    Samplen war damals sehr viel mehr als mal eben was in Live zu cutten und tatsächlich noch richtig Arbeit. Mit Disketten und SCSI-Laufwerken, um von CD-Rom laden zu können. Da brauchte man jede Menge Willen, um sich in die Materie zu fuchsen und dann jede Menge Geduld, um damit auch zu arbeiten. Die Filter von dem Teil sind Klasse und er klingt ein wenig wärmer als vergleichbare Akai-Geräte aus dieser Zeit. Dazu gibt es drölfhundert Disketten, die bis zum Rand voll sind mit Samples aus 15 Jahren. Interner Speicher Speicher 32 MB. ;D
    Das SCSI-Laufwerk ist nicht mehr da.

  • Sony DPS V55m (4-Kanal Multieffekt-Prozessor)
    400 Presets, von denen 200 editiert werden können. Der Hall von dem Teil ist mehr als ein kleiner Traum. Dummerweise ist ein kleiner Riss im Display, der aber die Funktion in keiner Weise einschränkt.
  • Korg M3R AI Rack Synthesizer
    Einfache Sample-Schleuder mit recht brauchbaren Piano und Rhodes-Presets. Ein Knob vom Lautstärkepoti fehlt, funzt aber. Dazu die großartige Korg RE-1 Fernbedienung, womit sich das Rackteil durchaus gut bedienen lässt

Wer da Interesse hat, hier geht es zum entsprechenden Angebot – und mir bleibt dann nur noch mein schönes altes Bandecho.
[Sponsored by eBay Kleinanzeigen]

1 Kommentar