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Schlagwort: Tech

Mit seinen Gedanken über eine Armprothese einen Synthesizer steuern

Ich weiß hier jetzt gerade gar nicht genau, was ich dazu schreiben soll, weil das an sich in seiner Summe wirklich selbsterklärend unfassbar großartig ist.

Bertolt Meyer trägt Armprothesen und hat eine dieser mit Freunden so gebaut und programmiert, dass er über diese einen Synthesizer steuern kann. Mit seinen Gedanken. Wie krass großartig bitte ist das denn?!

Together with Chrisi from KOMA Elektronik and my husband Daniel, I am in the process of building a device (the „SynLimb“) that attaches to my arm prosthesis instead of the prosthetic hand. The SynLimb converts the electrode signals that my prosthesis picks up from my residual limb into control voltages (CV) for controlling my modular synthesizer. The SynLimb thus allows me to plug my prosthesis directly into my snythesizer so that I can control its parameters with the signals from my body that normally control the hand. For me, this feels like controlling the synth with my thoughts. I show the prototype(s), explain how we put it together and how it works, and do a little demo.

Und am Rande dieser Genialität natürlich auch Probs für das Shirt.


(Direktlink, via Marcus)

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Handy mit Wählscheibe

(Foto: Justine Haupt)

Die Ingenieurin Justine Haupt hat sich ein Handy mit einer Wählscheibe gebaut. Es kann nichts außer telefonieren. So wie früher quasi, nur halt zum Mitnehmen. Wer auch so ein Ding möchte: die Pläne dafür hat sie auf ihrer Webseite bereitgestellt.

Why a rotary cellphone? Because in a finicky, annoying, touchscreen world of hyperconnected people using phones they have no control over or understanding of, I wanted something that would be entirely mine, personal, and absolutely tactile, while also giving me an excuse for not texting.

The point isn’t to be anachronistic. It’s to show that it’s possible to have a perfectly usable phone that goes as far from having a touchscreen as I can imagine, and which in some ways may actually be more functional. More functional how?

(via Kottke)

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Restaurierung eines Game Boy Colors

Bei Odd Tinkering hat man sich für zwei Dollar einen ollen, gammeligen und ehemals transparenten Game Boy Color geholt, das Dingen komplett zerlegt, repariert und wieder neu zusammengebaut. Ja, da bedarf es jeder Menge Fähigkeiten und ein kleines Chemielabor sollte man auch im Hause haben, wenn man das selber machen möchte. Oder halt einfach seine Mittagspause nutzen, um dabei zuzusehen, wie andere das machen. Hat etwas sehr Entschleunigendes.


(Direktlink)

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Was Teslas Autopilot auf der Straße sieht und verarbeitet

Genau genommen nicht weniger als der Mensch. Nur, dass der das offenbar anders verarbeitet. Schon beeindruckend. Bei beiden.

This video shows what Tesla Autopilot’s neural network sees on the road. Tesla says the system relies on per-camera networks to analyze raw images to perform semantic segmentation, object detection and monocular depth estimation. It employes birds-eye-view networks to take a video from all cameras to output the road layout, static infrastructure and 3D objects directly in the top-down view.


(Direktlink, via Nag on the lake)

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SMS von Adlern treibt Forscher in die Pleite

Adler kennen keine Grenzen und dementsprechend auch keine Roaminggebühren, wie russische Ornithologen nun feststellen mussten.

Reisefreudige Steppenadler haben russische Ornithologen mit kostspieligen Ausflügen an den Rand des Ruins gebracht. Wie die Vogelkundler berichteten, sind die Vögel mit mobilen Ortungsgeräten ausgestattet, die in regelmäßigen Abständen per SMS ihren Standort melden – derzeit aus dem Iran, so dass teure Roaminggebühren anfallen.


(via InBettWiener)

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„Modernste Rundfunktechnik“ aus der DDR (1971)

Aus der DDR-Zeitschrift „Jugend und Technik“ im Jahr 1971. Den Begleittext verstehen womöglich nur die wenigsten. Auch ich nicht so ganz, aber damals war der Heimrundfunkempfänger TR 200 „Adrett“, der von einem Jugendkollektiv des VEB-Kombinat Stern-Radio Berlin, Betrieb Stern-Radio Sonneberg, entwickelt wurde, wohl der heiße Scheiß. Ich mag’s fast glauben.


(via Steffen Krause)

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Jemand hat sein defektes Phone zerlegt und akkurat eingerahmt

Redditor TheIncorporeal hat ein Foto ins Netz gebracht, das ein von ihm zerlegtes und dann in seine Einzelteige gerahmtes iPhone zeigt. Es wird angegeben, dass das Telefon wohl seinen Dienst verweigert hat. Offenbar ist ihm das nicht zum ersten Mal passiert, denn eine kleine Imgur-Galerie zeigt noch andere von ihm zerlegte und gerahmte iPhone Modelle. Hübsche Ausstellungsstücke von Fingerfertigkeit.

Hochgeladen hat er die Fotos mit einem iPhone. Er scheint also ein neues zu haben, dass sich irgendwann gerahmt neben den anderen wiederfinden wird.

Hochgeladen hat er die Fotos mit einem iPhone. Er scheint also ein neues zu haben, dass sich irgendwann gerahmt neben den anderen wiederfinden wird.

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Der Versuch, ein MacBook im Ofen zu backen, um es zu reparieren

Es gibt so Dinge, die muss man einfach mal probieren. Gerade dann, wenn man andere Prozeduren schon als ohnehin aussichtslos eingetütet hat. So ähnlich muss es wohl Alistair Wooldrige gegangen sein, nachdem sein 2014er MacBook Air zu Boden fiel und den technischen Geist aufgab. Die Garantie war abgelaufen, das Wechseln des Logic Boards kostet bei Apple ein Vermögen und das Internet gab ihm den Hauch einer Hoffnung, sein MacBook auf relativ einfachem Wege auch so wieder zum Laufen zu bringen. In dem man es quasi in den Backofen steckt. Zumindest die Innereien des Rechners.

Den Bums solle man dann bei 170°C für sieben Minuten backen, was eigentlich dafür sorgen soll, dass sich eventuell gelöste Lötverbindungen wieder zusammenfinden. Rein theoretisch zumindest. Er hat seine damit gemachten Erfahrungen hier mal niedergeschrieben. Spoiler: in seinem Fall hat das nicht ganz so gut funktioniert. Kann am Herd gelegen haben. Danke jedenfalls dafür, dass das mal wer getestet hat.

The internet has happy tales of other owners reviving their dead MacBooks by gently baking them in the oven. I figured, if it’s good enough for those four people on the internet – it’s good enough for me. The idea is to heat the logic board just enough to reflow solder any broken connections.

Only the logic board should go in the oven, so the first stage is to remove all components and connections from the board. Despite the MacBook Air’s tiny form factor, this was surprisingly simple, although it does require use of a pentalobe and Torx driver bit. The I/O board was also removed from the chassis, as my suspicion was that the offending component would likely by located on that board – plus it would give the logic board a companion during the bake-off.

[…]

With confidence high and the bake nearly finished, for the final 60 seconds I thought I’d go off-piste and crank up the temperature to 180 °C – I wanted to make sure things were cooked through. Curiously peering through the oven window, all hell broke loose within 30 seconds: The room filled with sounds of popcorn being made as resistors and components desoldered themselves from the logic board and dropped onto the oven floor. The previously clear air was replaced with an acrid haze. Then the bake reached it’s finale as the logic board bowed up in the middle, accompanied by the screeching sound of the CPU being wrenched off its socket. I lunged for the power switch and yanked open the oven door, hoping to limit damage. Then, as quickly as the bowing started, everything calmed down and the board returned to its original shape. With the board still hot, a wooden spoon was employed to desperately poke the CPU back onto its mount – with little success.

(Foto: woolie.co.uk)
(via BoingBoing)

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