Eine Kompaktanlage aus einer Zeit, in der „HiFi“ in den Wohnstuben der Republik noch ein echtes Thema war. Wenn, wie in diesem Fall, auch ohne Plattenspieler. Ich war damals immer Team Denon und bin später auf Marantz umgestiegen. Schön zu sehen, das Ding hier.
Mabel kocht euch Tee, lässt ein Bad ein, macht eure Betten, saugt Staub, putzt eure Schuhe, staubt eureo Dekoartikel ab, kocht Abendessen und spült anschließend ab. Außerdem geht sie mit dem Hund Gassi, passt auf das Baby auf, erledigt die Einkäufe, prüft die Rechnungen, mixt Cocktails, öffnet Türen, verteidigt das Haus gegen Einbrecher und bügelt sogar. Zumindest sollte eigentlich schon 1976 möglich gewesen sein, aber wir alle warten immer noch darauf. Aber: wir dürften heute deutlich näher an einer Umsetzung sein, als dass das damals der Fall war.
Commodore bringt mit dem „Callback 8020“ ein Klapphandy auf den Markt, das “ alles kann, was man will, und nichts, was man nicht will“. So der Slogan des Handys. Ein weiterer ist: „Welcome to the Internot.“ Vielleicht ja das perfekte erste Telefon für die Kinder?
Data Drop hat eine Sammlung von Startgeräuschen aus den Jahren 1977 bis heute – vom Apple II bis zum Vision Pro. Neben dem eigentlichen Startgeräusch (oder dessen Fehlen bei frühen Geräten wie dem Atari 2600) erzählt der Essay auch die Geschichten dahinter. Eine kleine Reise in die Vergangenheit der Klangwelt als Hörmuseum.
Oder auch der erste Walkman der Welt. Das Mikiphone war ein Grammophon im Taschenformat. Jene Geräte, entwickelt von den aus Ungarn stammenden Gebr. Vadasz, gelten als die weltweit kleinsten ihrer Art, die in der Lage waren, Schellackplatten abzuspielen. Mehr als 100.000 Stück wurden hergestellt, bevor das Unternehmen 1927 Konkurs anmeldete. Einige funktionsfähige Modelle lassen sich noch heute auf eBay finden.
Und hier heute mal in Echtzeit, denn mein Rechner will partout nicht angehen. Ich hoffe auf ein defektes Netzteil, fürchte aber Schlimmeres. Drückt mir die Däumchen.
Randnotiz: ich habe erst Vorgestern jede Menge Dias an einen Sammler verkauft, die hier seit Jahren im Keller lagen. Wir haben als Familie bis vor vielen Jahren ewig in einer WG gewohnt, in deren Keller immer mal was von Ausziehenden zurückgelassen wurde. Mit dem Satz: „Hol‘ ich später irgendwann ab.“ Aus dem Irgendwann wurde nie und so hatte ich hier jetzt eben diese Dias. Aus der WG sind wir seit 15 Jahren raus, die Dias sind immer mal mit umgezogen. Nun brauchte ich mal Platz im Keller und wollte die loswerden. So um die 1000 müssen es gewesen sein, in jene Karusselle sortiert, wie wir hier eines im Vorschaubild sehen.
Der Käufer war ein Sammler, der mittlerweile 80.000 Dias zusammengetragen hat. Warum auch immer. Ich hatte mir letzte Woche extra noch einen Projektor besorgt, den ich selber nicht hatte, um zu sehen, was genau ich dort zum Verkauf angeboten hatte. Dann saß ich hier abends allein und klickte mich durch die Erinnerungen eines mir völlig fremden Menschen. Urlaub in Marokko, Urlaub in der Türkei, in Afrika, die Berliner Kantstraße und der Potsdamer Platz in den 1980ern. Irgendwie faszinierend, dachte ich und hatte den Teil der Antwort auf ein Warum?
Der Technikjournalist Posy mit schwärmenden Blick auf alte Diaprojektoren und den dazugehörigen 35-mm-Bildern. Und der damals als langweilig besetzte Begriff der Dia-Show hat sich bis heute noch gehalten.
This Does Not Compute wollte etwas mehr aus seiner Macintosh-Replika-Uhr machen, riss das Innenleben heraus und baute sie zu einem funktionierenden Macintosh Mini um. Nices Teilchen.
Posy mal wieder an der Schnittstelle zwischen Technologie und Industriedesign. Hier über verschiedenste Equalizer-Typen, die mich nicht nur als Kind meistens zu faszinieren wussten.
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