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Schlagwort: Tech

„Modernste Rundfunktechnik“ aus der DDR (1971)

Aus der DDR-Zeitschrift „Jugend und Technik“ im Jahr 1971. Den Begleittext verstehen womöglich nur die wenigsten. Auch ich nicht so ganz, aber damals war der Heimrundfunkempfänger TR 200 „Adrett“, der von einem Jugendkollektiv des VEB-Kombinat Stern-Radio Berlin, Betrieb Stern-Radio Sonneberg, entwickelt wurde, wohl der heiße Scheiß. Ich mag’s fast glauben.


(via Steffen Krause)

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Jemand hat sein defektes Phone zerlegt und akkurat eingerahmt

Redditor TheIncorporeal hat ein Foto ins Netz gebracht, das ein von ihm zerlegtes und dann in seine Einzelteige gerahmtes iPhone zeigt. Es wird angegeben, dass das Telefon wohl seinen Dienst verweigert hat. Offenbar ist ihm das nicht zum ersten Mal passiert, denn eine kleine Imgur-Galerie zeigt noch andere von ihm zerlegte und gerahmte iPhone Modelle. Hübsche Ausstellungsstücke von Fingerfertigkeit.

Hochgeladen hat er die Fotos mit einem iPhone. Er scheint also ein neues zu haben, dass sich irgendwann gerahmt neben den anderen wiederfinden wird.

Hochgeladen hat er die Fotos mit einem iPhone. Er scheint also ein neues zu haben, dass sich irgendwann gerahmt neben den anderen wiederfinden wird.

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Der Versuch, ein MacBook im Ofen zu backen, um es zu reparieren

Es gibt so Dinge, die muss man einfach mal probieren. Gerade dann, wenn man andere Prozeduren schon als ohnehin aussichtslos eingetütet hat. So ähnlich muss es wohl Alistair Wooldrige gegangen sein, nachdem sein 2014er MacBook Air zu Boden fiel und den technischen Geist aufgab. Die Garantie war abgelaufen, das Wechseln des Logic Boards kostet bei Apple ein Vermögen und das Internet gab ihm den Hauch einer Hoffnung, sein MacBook auf relativ einfachem Wege auch so wieder zum Laufen zu bringen. In dem man es quasi in den Backofen steckt. Zumindest die Innereien des Rechners.

Den Bums solle man dann bei 170°C für sieben Minuten backen, was eigentlich dafür sorgen soll, dass sich eventuell gelöste Lötverbindungen wieder zusammenfinden. Rein theoretisch zumindest. Er hat seine damit gemachten Erfahrungen hier mal niedergeschrieben. Spoiler: in seinem Fall hat das nicht ganz so gut funktioniert. Kann am Herd gelegen haben. Danke jedenfalls dafür, dass das mal wer getestet hat.

The internet has happy tales of other owners reviving their dead MacBooks by gently baking them in the oven. I figured, if it’s good enough for those four people on the internet – it’s good enough for me. The idea is to heat the logic board just enough to reflow solder any broken connections.

Only the logic board should go in the oven, so the first stage is to remove all components and connections from the board. Despite the MacBook Air’s tiny form factor, this was surprisingly simple, although it does require use of a pentalobe and Torx driver bit. The I/O board was also removed from the chassis, as my suspicion was that the offending component would likely by located on that board – plus it would give the logic board a companion during the bake-off.

[…]

With confidence high and the bake nearly finished, for the final 60 seconds I thought I’d go off-piste and crank up the temperature to 180 °C – I wanted to make sure things were cooked through. Curiously peering through the oven window, all hell broke loose within 30 seconds: The room filled with sounds of popcorn being made as resistors and components desoldered themselves from the logic board and dropped onto the oven floor. The previously clear air was replaced with an acrid haze. Then the bake reached it’s finale as the logic board bowed up in the middle, accompanied by the screeching sound of the CPU being wrenched off its socket. I lunged for the power switch and yanked open the oven door, hoping to limit damage. Then, as quickly as the bowing started, everything calmed down and the board returned to its original shape. With the board still hot, a wooden spoon was employed to desperately poke the CPU back onto its mount – with little success.

(Foto: woolie.co.uk)
(via BoingBoing)

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Ein Laden in Brooklyn, der Vintage-Elektronik für Film und Fernsehen verkauft und vermietet

Welch wunderbare Geschäftsidee, die offenbar auch zu funktionieren scheint. In Brooklyn hat sich ein Laden etabliert, der alte Elektronik zur Miete oder zum Kauf anbietet. Alte Kameras, Radios, TVs, Oszilloskope, Telefone, Tonbänder, Rechner und was weiß ich nicht noch alles sind dort zu haben. Zur Kundschaft gehören auch Filmemacher, die dort gerne kaufen oder mieten. Wäre so ein bisschen meins, wenn ich meinen Job irgendwann mal nicht mehr machen wollen sollte.


(Direktlink, via Maik)

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Mark Ofner und der Andreoli-Spitlight – der einst grösste Videoprojektor der Welt

Ich hatte bisher noch nie vom Andreoli-Spitlight gehört, weiß jetzt aber, dass dieser einst der größte Videoprojektor der Welt war.


(Direktlink)

1954/55 baute der Luzerner Ingenieur Gianni Andreoli den weltgrössten Projektor: der «Andreoli Spitlight» konnte mit rund 300’000 Ansi-Lumen bis zu 6 km weit auf Wolkendecken oder Berge projizieren und kam unter anderem während der Olympiade in Cortina d’Ampezzo 1956 zum Einsatz, bevor Andreoli den «Spitlight» vor seinem Investor über 10 Jahre lang versteckte.

Heute steht der «Spitlight» in der Winterthurer Werkstatt des Vollblut-Elektronikers Mark Ofner, der sich mit Herzblut für den Erhalt des Schweizer Technik-Unikats einsetzt. Vom 25. bis 29. März 2019 lädt Digital Brainstorming in Zusammenarbeit mit Mark Ofner zu Werkstattbesuchen.

Der Schweizer Mark Ofner will das Teil nun zu seiner alten Popularität verhelfen und wieder damit projizieren. Ich mag die spleenige Idee.


(Direktlink | Danke, Pascal!)

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Hausbesitzer wird ausgesperrt, weil seine smarte Türklingel ihn für Batman hält

Die Technik kann uns weit bringen, wissen wir alle. Aber manchmal hat sie so ihre Eigenarten. So wie in diesem Fall, in dem ein Hausbesitzer von seiner smarten Türklingen ausgesperrt wurde. Der Grund dafür: der Mann trug ein Shirt mit dem Konterfei Batmans – und die Klingel identifizierte Batman als möglichen Einbrecher. Konsequenz: der Hausbesitzer musste erstmal draußen bleiben. So lange, bis er seinen Sicherheitscode eingegeben hatte.

(via Mashable)

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