Wie gefährlich sind Fakes im Netz?

Wir alle sind schon mindestens einmal auf Fakes im Netz reingefallen. Ich schon öfter, was mich tatsächlich ein bisschen vorsichtiger gemacht hat. Auch in meiner Infoblase. Ein guter Umgang mit der Erkenntnis, dass man einem Fake aufgesessen ist, ist der zu sagen, „Shit, da hat es mich wohl auch erwischt, war ein Fake und ich zu voreilig.“ Manche hingegen sehen das freilich anders.

BR Puls hat sich mit dieser Thematik befasst und eine sehenswerte Doku darüber gemacht: Wie gefährlich sind Fakes im Netz? Und man stößt auf so viele Bekannte.

„Fakes verbreiten sich im Netz wie sonst nur Katzenvideos. Richtig übel wird das, wenn solche Falschmeldungen gezielt eingesetzt werden, um zu hetzen. Zum Beispiel gegen Flüchtlinge. Ich habe mich auf die Spur eines solchen Fakes im Netz gemacht. Wer schleudert das in die Welt? Wie trifft das die Opfer? Und welche Auswirkungen kann so ein Netz-Fake im echten Leben haben?“


(Direktlink, via René)

Ein Miniatur Jurassic Park für eine Schildkröte

Oliver Turpin hat seiner Schildkröte einen kleinen Jurassic Park gebaut. Wo Schildkröten halt so leben können.

„I made a minature Jurassic Park for my Leopard Tortoise Louie. It has grazing areas with seeds planted to grow as the weather gets better, a pool for him to drink/swim about in, visitors center and the Jurassic Park Gates.“


(Direktlink, via reddit)

Radiohead – Burn The Witch

Nach den für Radiohead mittlerweile typischen Netzturbulenzen vor einem neuen Album nun auch der erste davon Song samt Video, das in Deutschland natürlich auf YouTube nicht zu sehen ist. René hat’s deshalb anderweitig zur Verfügung gestellt. Ich freu mich aufs Album.


(via René)

Mann lässt sich Pizza in den Zug liefern

Ich wäre in einem Zug nicht mal auf die Idee gekommen, Pizza zu bestellen. Der Mann in England tat es einfach.

(via Marco)

Typischer Fall von Montag: Azubi zieht Notbremse

Ohne Titel
(Foto: Jared Preston • CC BY-SA 3.0)

Dieser junge Mann hatte gestern einen typischen Start in die Woche, was ihn quasi dazu nötigte, die Notbremse in einem Regionalexpress von Zwickau ziehen zu müssen. Ich verstehe das und hoffe, der Bursche kommt ohne Strafe davon. War ja schließlich ein Montag.

Einen schlechten Wochenstart hatte gestern ein 16-jähriger Auszubildender. Dieser befand sich in einem Regionalexpress von Zwickau in Richtung Chemnitz und hatte bei Abfahrt des Zuges am Bahnhof Glauchau die Notbremse gezogen. Dann stieg er aus. Der Triebfahrzeugführer informierte darüber eine an Bord befindliche Streife des Bundespolizeireviers Zwickau, die den jungen Mann daraufhin zur Rede stellte. Er reagierte völlig aufgelöst und konnte zunächst nicht befragt werden. Allerdings fanden die Beamten heraus, dass er nach Zwickau wollte, und begleiteten ihn dorthin. Dort angekommen hatte der Azubi wieder so weit zu sich gefunden, dass er erklären konnte, wie es zu diesem Missbrauch von Notrufen – so der Tatvorwurf gegen ihn – gekommen war. Er habe am Morgen am Fahrausweisautomaten im Bahnhof Glauchau ein Ticket gelöst, um nach Zwickau zu fahren und dies mittels Girocard bezahlt. Im Zug habe er jedoch bemerkt, dass er die Plastikkarte im Automaten stecken gelassen hatte. Also sei er nach Glauchau mit dem nächsten Zug zurückgefahren und habe sich sofort nach dem Aussteigen zum Automaten begeben. Die Girocard habe sich indes nicht mehr im Kartenschlitz befunden. Von einem Reisenden habe er den Tipp erhalten, dass zwei Jugendliche soeben eine solche an sich genommen und in den Zug gestiegen seien, mit dem der Azubi gerade angekommen war. Sofort habe er sich deshalb wieder in den Regionalexpress zu den Jugendlichen begeben und sie angesprochen. Diese hätten ihm dessen Karte auch sofort ausgehändigt. Zwischenzeitlich hatte der Triebfahrzeugführer, der vom Geschehen verständlicherweise nichts mitbekam, bereits die Türen verschlossen und den Zug in Bewegung gesetzt. Allerdings befanden sich nun noch das Fahrrad des jungen Mannes sowie dessen Rucksack auf dem Bahnsteig unmittelbar am Fahrausweisautomaten. Dieser Umstand veranlasste den Jugendlichen wohl dazu, die Notbremse zu ziehen, um damit weitere materielle Verluste an diesem für ihn „schwarzen“ Montag zu verhindern. Wie der Tag für ihn weiter verlief, ist der Bundespolizei nicht bekannt, es konnte aber wohl nur besser werden. Durch den Nothalt erhielt der Regionalexpress etwa 5 Minuten Verspätung. Reisende wurden durch die Notbremsung nicht verletzt.

Reispflanzmaschine

Ich habe nie darüber nachgedacht, wie es aussehen könnte, wenn Reis maschinell angebaut wird. Dass das auch so passiert, sollte klar sein, bei den Mengen an Reis, die auf der Welt so verzerrt werden. Hier eine Technologie, wie sie in Südkorea angewendet wird.

Very efficient! I hope they can bring this technology over to the Philippines. Hint, hint to our benevolent neighbors from South Korea. This will greatly help Pinoys improve their rice harvest.


(Direktlink, via reddit)

Bowling mit der Straßenbahn

Ihr wusstet sicher nicht, dass es eine Europameisterschaft für Straßenbahnen gibt, bei der die Bahnen auch bowlen? Ich auch nicht, aber ich weiß es jetzt. Vielleicht will ich jetzt auch Straßenbahnfahrer werden.


(Direktlink, via Bumpel)

Wie ich mich heute mit einem pöbelnden AfD-Sympathisanten in der Bahn anbrüllte

Vorhin in der Tram: ich las auf dem Phone Augstein zur AfD, wie ich eigentlich immer was auf dem Phone lese, wenn ich unterwegs bin, manchmal halt Augstein. Meistens habe ich Kopfhörer auf – heute nicht. Um mich herum sitzen ein Dutzend Menschen, von denen fast alle aufs Phone gucken. Normal. 5-6 Haltestellen vor der Endstation beginnt ein älterer Herr, Ende 50, der mit seiner Frau auf einem Zweier saß, unmissverständlich rumzupöbeln. „Hier, kiek se dir an! Alle kieken nur auf ihr Smartphone, das wir Deutschen für sie bezahlen müssen. Diese ganzen Arschlöcher!“ Es war nicht nur eine Mitteilung an seine Frau, die hätte er leiser tätigen können. Es war eine Mitteilung an alle. Auch an mich, zumal ich ja auch aufs Phone guckte, das er garantiert nicht bezahlen musste, weil ich das selber tat.

Wir saßen in der Linie, an deren Endstation ein Zubringerbus einmal die Stunde bis runter zum Flüchtlings- und Obdachlosenheim am Stadtrand fährt. Mein Bus, weil ich dort um die Ecke wohne und morgens/mittags/abends immer mit Flüchtlingen und Obdachlosen im Bus sitze. Normal. Offenbar dachte sich dieser Mann, dass alle, die nicht deutsch aussehen würden, aus diesem Flüchtlingsheim kommen und somit auch Flüchtlinge sein müssten. Was total egal gewesen wäre und an dieser Situation auch nichts geändert hätte. Er roch nach Obstwein, ich vermute, er kam vom Baumblütenfest in Werder, wo die Deutschen eine Woche lang gerne auf ihre Normen und Werte bei furchtbar ekelhaft süßem Obstwein saufen. Er war zweifelsohne angeballert, was seine Zunge wohl locker und vor allem seine Stimme überdurchschnittlich laut werden ließ.

Nachdem ihm auf seine erste, eindeutig pöbelnde „Meinungsoffenbarung“ kein Widerspruch entgegengebracht wurde, fühlte er sich wohl bestätigt und meinte weiter pöbeln zu müssen. 40 Zentimeter vor ihm saßen zwei junge Männer, die für ihn wohl nicht aus Deutschland zu kommen schienen. Ein paar Meter weiter saßen noch 2-3 Menschen, die er offenbar ebenso für Flüchtlinge hielt. Ohne sie gefragt zu haben, wo sie denn herkämen und was sie hier so machen würden. Das wollte er gar nicht wissen. Er wollte einfach mal nur „abladen“. Das tat er auch.

„Diese Pisser haben hier nie was bezahlt und kriegen jetzt alles! Von meinem Geld! Nicht mal ich kann mir so ein Smartphone leisten! Aber die… Die haben alles! Von meinem Geld! Ich musste dafür 40 Jahre arbeiten! Alles Arschlöcher!“ (Lautstärke Capslock.)“

Ich bin in so einer Situation nicht sonderlich gut in Intervention. Mich regt das tierisch auf. Auch weil ich weiß, dass ich in so einer Situation kommunikativ bei so einem Menschen nichts erreichen kann. Aber ich wollte halt auch nicht so tun, als würde ich weghören wollen. Also sagte ich was.

Ich fragte ihn, warum er mich Arschloch nennt, nur weil ich auf mein Smartphone gucken würde. Ich fragte auch, warum er andere so nennt, die nicht kennen, und anhand ihrer Hautfärbung über sie urteilen würde. Er schrie mich an.

„Du Arschloch musst Dich hier gar nicht einmischen, nur weil ich mal meine Meinung sage! Ich habe 40 Jahre gearbeitet, damit diese Pisser und du sich eure Smartphones leisten können! Ich kann das nicht!“

Ich sagte ihm, dass das ja nicht mein Problem wäre und fragte ihn, wovon er denn leben würde. So 40 Jahre Arbeit und dann schon „soziale Hängematte“ kam mir etwas komisch vor. Er schrie wieder, so wie er offenbar am liebsten seine „Anti-Mainstream-Meinung“ schreiend in der Bahn zum Ausdruck bringt:

„Ich krieg Rente, Du Arschloch! Dafür habe ich 40 Jahre gearbeitet! Du hast noch nichts für Deutschland getan. Du guckst hier nur auf dein Smartphone und hältst deine Fresse, weil auch du vom Staat durchgefüttert wirst! Und jetzt sei bitte still! Du hast von nichts eine Ahnung. Ich werde ja wohl noch meine Meinung sagen dürfen!“ (Besoffen und pöbelnd.) „Meinung sagen“ und so.

Ich versuchte es erneut mit so was wie Kommunikation und sagte ihm, dass ich gerade von der Arbeit käme. Arbeit, der ich täglich nachgehe, und die auch dafür sorgt, dass er seine Rente kriegen würde. Ich fände es okay, wenn meine Steuern an ihn und an Geflüchtete gehen würden. Haben ja alle was von. Er fand das nicht.

Seiner Frau wurde die Situation zunehmend peinlich, so das sie ihn bat, jetzt damit aufzuhören. „Die Leute gucken schon.“ Natürlich guckten sie. Verschämt, sich mit dem Blick auf ihre Phones versteckend. Aber sie bekamen die Situation mit. Allein, sie sagten nichts. Er fuhr seine Frau an, dass er „ja wohl noch seine Meinung sagen dürfe“ und das sie still sein sollte.

Ich sagte ihm deutlich lauter werdend, dass er natürlich seine Meinung äußern, aber in einer dreiviertelvollen Bahn eben nicht erwarten könnte, dass jeder seinen Bullshit unwidersprochen hinnehmen würde. Da hätte ich so gar keinen Bock drauf. Die, die er eigentlich angesprochen hatte, duckten sich nachvollziehbarer weise weg und ich weiß nicht, ob sie froh waren, in dem Moment nicht mehr Ziel seiner primären Attacken zu sein. Ich hoffte es vielleicht. Außerdem ging mir dieser Kerl so auf den Saque, dass die mir eigentlich gegebene Gelassenheit vier Stationen vor Endhaltestelle ausstieg und ich mich dummerweise auf seine Kommunikationsform hinreisen ließ. Ich mag mich nicht, wenn ich laut werde, weil andere mir gegenüber laut werden. Ich mag es auch nicht, ausfällig zu werden, wenn andere mir das gegenüber sind, aber ich konnte in diesem Moment nicht anders. Denn noch weniger mag ich Menschen, die aufgrund der Kritik an ihrem Weltbild andere für Arschlöcher halten und meinen, dass diese nichts für die Gesellschaft getan haben könnten, eben nur deshalb, weil sie die Meinung dieser Knetbirnen nicht teilen würden. Es wurde noch lauter, seine Begleitung noch bittender, dass er doch endlich damit aufhören sollte, ihm wildfremde Menschen vollzupöbeln. Er sagte ihr, dass sie bitte still sein sollte und kam richtig in Fahrt. Ein Gedächtnisprotokoll in Capslock:

Er: „JETZT MISCHE DICH HIER NICHT EIN, DU ARSCHLOCH! DEUTSCHLAND WIRD UNTERGEHEN. UND DU MERKST DAS AUCH NOCH! ICH HABE 40 JAHRE GEARBEITET! MIR HAT NIEMAND WAS GESCHENKT!

Ich: DOCH! ICH MISCHE MICH EIN! UND WENN DU HIER IN DER ÖFFENTLICHKEIT SO DERMASSEN RASSISTISCHE KACKSCHEISSE ABSONDERST, FRAGE ICH MICH, WARUM ICH FÜR MENSCHEN WIE DICH LIEBER MEINE STEUERN ZAHLEN SOLLTE, ALS FÜR JENE DIE VOR KRIEG UND IHREM EIGENEN TOD FLÜCHTEN MÜSSEN? NACH 40 JAHREN ARBEIT. DU BIST DOCH IM VORRUHESTAND. ALLE ANDEREN MÜSSEN BIS 67 RAN! DU SCHAUKELST DIR SCHON MIT NOCH NICHT MAL 60 DIE EIER, ALTER!“

Er: „ARSCHLOCH SO EIN ARSCHLOCH! MISCHT SICH HIER EINFACH EIN…

DU NENNST MICH EINFACH SO ALTER! BELEIDIGUNG! ICH RUFE GLEICH DIE BULLEN.“

Ich: „*LOL*! MACH DOCH! BITTE.“

Er: „WARTE, BIS DIE ASYLANTEN IN DEINER NACHBARSCHAFT WOHNEN!“

Ich: „NORMAL! TUN SIE. KEIN PROBLEM.“

Er: „WARTE, BIS DER MUEZZIN IN DEINER NACHBARSCHAFT ZUM GEBET RUFT.

STELL DIR MAL VOR, ICH WÜRDE IM IRAK, IRAN, IN SYRIEN EINE KIRCHE BAUEN WOLLEN. WAS MEINST DU, WAS DIE DANN MACHEN WÜRDEN?!“

Ich: „JA, MACH DOCH, ICH FÜR MEINEN TEIL GLAUBE NICHT AN GOTT.“

Er: „DIE WÜRDEN MICH ABSCHLACHTEN. SO WIE IN ÄGYPTEN HEUTE! HABE ICH GELESEN!“

Ich: „DU GLAUBST AN GOTT?! DU SIEHST AUS WIE EIN OSTLER WIE ICH, NACH EINEM, DER NIE AN GOTT GEGLAUBT HAT! UND DU WILLST MIR WAS VON GOTT ERZÄHLEN?!“

Er: „UND WIE DIE MIT IHREN FRAUEN UMGEHEN. WILLST DU ARSCHLOCH DAS SO HIER HABEN?“

Seine Begleitung ihm: „Jetzt sei doch bitte mal still! Die Leute gucken jetzt alle schon!“

Er zu ihr: „NEIN! DU BIST JETZT STILL. ICH SAGE HIER NUR MEINE MEINUNG! DAS WIRD MAN JA MAL NOCH TUN DÜRFEN!“

Seine Begleitung ihm: „Bitte!“

Er zu ihr: „NICHTS BITTE! HALT JETZT DEIN MAUL! ICH WÄHLE AfD! DIE MACHT ALLES BESSER! WENN WIR ERSTMAL AN DER MACHT SIND. UND DIESE GANZEN WICHSER, DIE HIER AUF UNSERE KOSTEN AUF IHRE SMARTPHONES GUCKEN, KÖNNEN DANN WIEDER NACH HAUSE FAHREN. UND ZWAR SOFORT. ALLE RAUS!“

Ich: „DU, DER SEINE FRAU ANBRÜLLT, SIE MÖGE BITTE ‚IHR MAUL HALTEN‘, WEIL DU ÜBER DAS FRAUENBILD VON GEFLÜCHTETEN REDEN WILLST, WILLST DAS FÜR DAS ZU HALTENDE DEUTSCHE FRAUENBILD TUN. WAS GENAU EIGENTLICH IST BEI DIR SCHIEF GEGANGEN, ALTER?!“

Er: „DU HAST SCHON WIEDER ‚ALTER“ GESAGT! ICH RUFE JETZT DIE BULLEN. DAS IST BELEIDIGUNG!

ES WIRD ZEIT, DASS DIE HAKENKREUZFAHNEN WIEDER ÜBER DEUTSCHLAND WEHEN!“ (Ich habe mir das wirklich nicht ausgedacht. Menschen wie diese sind dort draußen tatsächlich unterwegs.)

Ich: „MAN RUFT NICHT DIE BULLEN. ABER WENN DU DAS TUN MÖCHTEST, UM ÜBER DEINE IDEE DER WEHENDEN HAKENKREUZFAHNEN ZU REDEN, WEIL ICH DICH ‚ALTER‘ GENANNT HABE, NUR ZU, DU RIESENARSCHLOCH!“

Eine junge Frau mit Fahrrad, keine 20, die hinter ihm stand, erstaunlich gelassen zu ihm: „Kannst du Wichser jetzt bitte mal einfach deine erbärmliche Fresse halten?!“ Ein Lichtblick.

Er zu seiner Begleitung: „SIEHSTE! NOCH SO EIN ARSCHLOCH, DAS KEINE AHNUNG VON GAR NICHTS HAT. DIE WISSEN ES HALT NICHTS! WEIL SIE IMMER NUR AUF IHRE SMARTPHONES GUCKEN! UND DIE HIER ALLE! IHRE SMARTPHONES, MEIN GELD, HABEN NIE WAS FÜR DIESES LAND GETAN. MEINE RENTE, DEUTSCHLAND, AfD! DIE MACHT ALLES BESSER“ Und alles!

Er zu mir: „DU WIRST ES AUCH NOCH MERKEN! WENN DEINE RENTE FÜRS LEBEN NICHT MEHR AUSREICHEN WIRD. WENN DEINE RENTE FÜR DEIN LEBEN NICHT MEHR AUSREICHEN WIRD!“

Seine Begleitung ihm: „JETZT SEI ENDLICH STILL! DER JUNGE MANN WIRD DIR BEIM AUSSTEIGEN NOCH IN DIE FRESSE HAUEN!“

Nicht meine Art, aber ich hatte in diesem Moment wirklich Bock auf genau das gehabt, was ja aber auch nichts bringt. Wissen wir. Ich entschuldigte mich beim kollektiven Aussteigen mit einem für diese Situation furchtbar peinlichen „Sorry“ bei jenen, die er für Geflüchtete hielt und die er deshalb vollzupöbeln meinte. Sie gingen dann Richtung „Tech-Center“ und lächelten verhalten. Eine ältere Frau rief – endlich – dem Arschloch entgegen, wie peinlich das war. Ich sagte ihr, „das war mehr als nur peinlich“ und lief immer noch völlig aufgeregt die Straße hoch. Seine Begleitung sorgte bewusst dafür, dass wir uns nicht nochmal näher kamen. Ich habe es verpasst, ihm zu sagen, dass ich mittlerweile zweifach privat rentenversichert bin und dafür zahle. Weil ich Frau und Kinder habe. Er hätte das nicht hören, und wenn doch, dann nicht verstehen wollen.

Ich kam aufgrund der vor Aufregung zitternden Hände nicht mal dazu, den Augstein-Artikel zum Ende zu lesen und seit dem nicht mal zum Essen. Arschloch!

Afterhour Sounds Podcast Nr. 83: Mira presents ‚Tributo de los Andes‘

Mira hat den aktuellen Afterhour Sounds Podcast gemixt und der ist, wie immer, wenn Mira an den Tellern steht, ganz außerordentlich deep und schön geworden. Der Sommer kommt – das ist der passende Soundtrack dazu. Barfuß über saftige Wiesen tanzen und so.

Jeder, der selbst schon einmal in den Genuss ihrer endlosen Sets gekommen ist, versteht sofort warum ganz Berlin ihren speziellen Sound so sehr schätzt. Warm und hypnotisierend geht er unter deine Haut und lässt dich mit einem Gefühl tiefer Verbundenheit zurück.

Ihre Erlebnisse und Gefühle eines 2-monatigen Peru/Anden-Trip stecken nun in diesem entschleunigten Meisterwerk. Vielen Dank liebe Mira das du dir die Zeit genommen hast und unseren Hörern wünsch ich maximalste Freude bei dieser Reise.


(Direktlink, via Tommy)

Selfie Stick 1934

Das vielleicht erste Selfie mit Stick aus dem Jahr 1934. „On this image sits Helmer Larsson and his wife Naemi Larsson, they lived in Stöpafors, Wermland, Sweden.“

(via reddit)

Prince covert David Bowies „Heroes“ – und sein letztes Konzert im Stream

Wochen vor seinem Tod spielte Prince auf einem Konzert am Flügel eine Interpretation von David Bowies „Heroes“ und bringt Fragmente seines Songs „Dolphins“ mit ein. „Consequence Of Sound“ hat davon einen kurzen Clip, der viel zu schön klingt, um so abrupt abbrechen zu dürfen.


(via Rolling Stone)

Außerdem ist die Tage ein Mitschnitt seines letzten Konzerts aufgetaucht, das Prince am 14.04.16 in Atlanta gespielt hat.


(Direktlink)

„Be different“

(via CarFreiTag)

In dieser Minute

In dieser Minute ist ein kleine Webspielerei von Severin Tatarczyk, die dem Besucher Geschehnisse anzeigt, die sich in den letzten Jahrzehnten zu jeweils dieser Minute ereignet haben.

Auf indieserminute.de finden Sie für jede Minute des Tages einen Beitrag, der im Regelfall einen Bezug zu der jeweiligen Minute hat. So erfahren Sie, was in der Vergangenheit in dieser Minute an einem bestimmten Tag passiert ist, was vielleicht gerade in dieser Minute passiert oder wozu diese Minute andere Menschen inspiriert und angeregt hat.

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(via reddit)

Da willste raus in die Sonne

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Posted by SLEAZE on Sonntag, 1. Mai 2016


Boot aus Plastikflaschen

Wenn ihr mal auf einer einsamen Insel strandet und euch das Leben dort nur ein paar hundert Plastikflaschen und Tüten gibt, was so unwahrscheinlich ja gar nicht ist, könnte das hier euer Heimreiseticket werden.


(Direktlink | Danke, Micha!)