Nosemouth

Nosemouth nimmt sich Portraits aller möglichen Berühmtheiten, retuschiert die Münder raus und ersetzt diese durch übergroße Nasen. “All Nose. No Mouth.” Oha!

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BarbNerdy – Lets go Dancing (Summer 2014)

Barbara hat wieder mal Platten sortiert und diesen ab spätestens L-Vis’ 1990 Sunrise Edit von Sades “Never Thought I’d see the day” wunderbaren Mix damit gebacken. “Summer” trifft das akustische Gefühl dabei wie auf den Punkt. Leicht, nicht zu heiß, fluffig fast. So wie ein leichtes Sommerkleid aus Klang, welches beim barfüßig Tanzen auf einer saftigen Wiese in der warmen Luft schwebt. Schön.

Wer sich das gerne mal live geben will, kann gerne am 02.08. ins Berliner Gretchen kommen. Dort nämlich wird auch Barbara die von ihr selektierten Tunes über die Tanzfläche schicken. Und schließlich ist auch da noch Sommer.


(Direktlink)

Tracklist:
Andy Williams – The Exodus Song
Dexter – Pictures (feat. Josa Peit)
I kicked out a cloud once – ICONFESS
Mac Miller – Suplexes Inside of Complexes and Duplexes
Artur Nunes – Tia
Sade – Never Thought I’d see the day (L-Vis 1990 Sunrise Edit)
Partynextdoor – Persian Rugs (SCNTST Rmx)
Jeremih – Birthday Sex (Yarin Lidor Rmx)
Sango Beats – BB Don’t cry (Its gon to be ok)
Sade – Aaliya – Are You that somebody (Hucci Girl RMX)
Kendrick Lamar – Sing that shit (RMX)
The Streets – Lets Push Things Forward
Unknown – Say You Will
Veedel Kaztro – Ich möchte nicht dass ihr meine Lieder singt
Moresounds – Tek Life (Ghetto Dub)
Addison Groove – Just You (feat. Josefina)
Nangdo – Serious
Addison Groove – One Fall (feat. Josefina)
Little Dragon – Klapp Klapp (Dafusia Rmx)
Radar Bird – Time
Juke Ellington – MilkyWay (Slagz Remix)
Débruit & Alsarah – Jibal Alnuba جبال النوبة
Walton – Can’t U See
Débruit – Turkish Ish
Addison Groove – Abandon (feat. Josefina)Andy Williams – The Exodus Song
Dexter – Pictures (feat. Josa Peit)
I kicked out a cloud once – ICONFESS
Mac Miller – Suplexes Inside of Complexes and Duplexes
Arur Nunes – Tia
Sade – Never Thought I’d see the day (L-Vis 1990 Sunrise Edit)
Partynextdoor – Persian Rugs (SCNTST Rmx)
Jeremih – Birthday Sex (Yarin Lidor Rmx)
Sango Beats – BB Don’t cry (Its gon to be ok)
Sade – Aaliya – Are You that somebody (Hucci Girl RMX)
Kendrick Lamar – Sing that shit (RMX)
The Streets – Lets Push Things Forward
Unknown – Say You Will
Veedel Kaztro – Ich möchte nicht dass ihr meine Lieder singt
Moresounds – Tek Life (Ghetto Dub)
Addison Groove – Just You (feat. Josefina)
Nangdo – Serious
Addison Groove – One Fall (feat. Josefina)
Little Dragon – Klapp Klapp (Dafusia Rmx)
Radar Bird – Time
Juke Ellington – MilkyWay (Slagz Remix)
Débruit & Alsarah – Jibal Alnuba جبال النوبة
Walton – Can’t U See
Débruit – Turkish Ish
Addison Groove – Abandon (feat. Josefina)

Der Holzkohlemacher: The Woodsman

Ben Short hat früher mal Werbung gemacht und hatte irgendwann keine Lust mehr auf sein damit verbundenes Leben in der Stadt, es langweilte ihn. So beschloss er es zu ändern und es auf eine ganz einfache Weise zu führen. Heute macht er nach traditioneller Art Holzkohle. Draußen, im Wald. Und vielleicht ist das ja doch der viel bessere Weg fürs Leben. Respekt, Ben.

The Woodsman is Ben Short, a former advertising man who became disillusioned with life in the city, and decided to make a drastic change to get back to a simpler way of living. The desire of individuals to live in the woods has been chronicled before in such films as Into the Wild and Jack, and when the opportunity to document Ben’s story came up we jumped at the chance. Ben is a scholar of QEST, a charity that fosters artists and crafters that follow traditional methods.

(Direktlink, via Doobybrain)

Die farbliche Geschichte einer Bushaltestelle in Hückeswagen

Ende April diesen Jahres strichen Unbekannte im beschaulichen Hückeswagen in Nordrhein-Westfalen eine schon ewig grau vor sich hin gammelnde Bushalte in grellem Pink-Violett und verzierten sie mit einem Casper Zitat in goldener Schrift: “Sprüh’s an die Wände, sag: Wir warn hier! Anti alles für immer! Dank dir”.

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(Foto: Hans Dieter Schmitz)

Das wollte man sich als Stadt nicht gefallen lassen und lies die Farbe wieder runterholen. Die Bushalte war dann zwar wieder grau, hatte aber immerhin eine in pink schimmernde Patina. Außerdem entschloss man sich, das Wartehäuschen auf “legale” Weise bunt gestalten zu lassen.

Bürgermeister Dietmar Persian und das Team des Jugendzentrums entwickelten eine andere Idee: Jugendliche sollen nun, angeleitet von einer professionellen Hückeswagener Graffiti-Künstlerin, gemeinsam und ganz legal das Wartehäuschen farblich neu gestalten.

Das machen meines Wissens nicht wenige Gemeinden, manchmal auch nur mit mäßigem Erfolg, da die Vorstellungen von Graffiti doch mitunter auseinandergehen.

Jedenfalls fanden sich für dieses Vorhaben die Designerin Marianne Reuter und die Graffiti-Künstlerin Marlen Nitzsche zusammen und legten folgenden Entwurf vor, der dann auch angenommen wurde. Der “Living Room”, ein Wohnzimmer.


(Foto unter CC BY-NC-SA 3.0 DE von Norbert Bangert, Hueckipedia)

Nun wurde das Häuschen nach eben jenen Vorgaben gestaltet und sieht so aus.

Die Stadt jedenfalls findet das ganz dufte und will nun gleich mehrere Häuschen ähnlich gestalten lassen. In sauber schicker 50-Jahre-Wohnzimmer-Graffiti-Ästhetik, die auch der Omi von Nebenan kein Dorn im Auge ist. Dem Bürgermeister schon gar nicht.

Der SPD-Politiker, der Bürgermeister Dietmar Persian vertrat, zeigte sich sicher, dass Hückeswagen mit dem bunten Wartehäuschen nicht nur eine zusätzliche Attraktion habe. “Wir dürften auch die einzige Stadt sein, in der die Menschen in einem Wohnzimmer auf den Bus warten.” So habe ein Akt des Vandalismus doch auch seine gute Seite gehabt, meinte er mit Blick auf die Nacht-und-Nebel-Aktion Ende April, als ein Unbekannter das mausgraue, unansehnliche Häuschen pink angestrichen hatte.

Na hoffentlich kommt nun keiner mit Pink und schreibt “Anti alles für immer!” in gold drüber. Man weiß ja nie.

Einen Panda am Laptop nebst einem Kind auf eine Couch in den Urwald shoppen, gif’d

Vermutlich kommt dieses GIF aus irgendeinem Video, welches ich trotz Suchens nicht gefunden habe, aber ich finde auch das GIF dazu schon beeindruckend genug. Auch wenn ich jetzt nicht der PS-Experte bin. Die Pros werden da sicher wieder was zu meckern haben, aber keiner von denen kam bisher auf die Idee, einen Panda am Laptop nebst einem Kind auf eine Couch in den Urwald zu shoppen. Ha!
(Außerdem will ich den Tab nach 14 Tagen jetzt auch endlich mal zumachen.)

Make it Sound FAT oder “Ist Dupstep das Ende?”

Ein fantastisch animiertes, visuelles Feuerwerk, das die Frage aufwirft, ob Dubstep vielleicht der Sound der Apokalypse sein könnte.

(Direktlink)

Schön abgedreht: Dream Land

Keine Ahnung, was genau die Macher von BRDG mit diesem Video zum Ausdruck bringen wollen, aber ich mag die Verspultheit irgendwie. Und die vielen Farben natürlich.

(Direktlink)

Ein Echtzeit-GIF der Erde

Das hat gerade noch gefehlt. Ein GIF der sich drehenden Erde in Echtzeit. “I got bored and made a real-time gif of Earth“. Gut, man muss sich schon ein bisschen Zeit nehmen um das in seiner Gänze genießen zu können, aber von Nichts kommt bekanntlich auch Nichts. In dem GIF stecken 384 Frames, die je 255 Sekunden zu sehen sind. Das Ende für jedes mobile Datenvolumen, obwohl die 4 MB da noch recht schlank scheinen.

Und weil sich soviel Zeit diese Menschen im Internet ja gar nicht nehmen wollen, wurde ganz schnell wieder “Fake” gebrüllt. Dann kam eben ein anderer und hat das GIF einfach ein wenig schneller gemacht und siehe da, es dreht sich. Für die Ungeduldigen. Aber auch die finden dann noch was zu mäkeln: “Der Besserwisser möchte anmerken, dass die exakte Dauer einer Umdrehung 86.164,1 Sekunden beträgt – das GIF ist zu langsam ;)” Muss ja alles seine Ordnung haben.

(via @Gilly)

Prenzlauer Berg: Sommerdusche der Feuerwehr erbost einige Anwohner

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(Foto unter CC BY-SA 2.0 von twicepix)

Es ist eine Geschichte, die deutscher kaum sein könnte. Da probiert die Berliner Feuerwehr bei über 30°C in der Stadt einen neuen Einsatzwagen samt Löschschlauch aus und kühlt nicht wenige ab, die nach den heißen Tagen in der Hitze froh über jede Art von Abkühlung sind. Um so besser, wenn sie so doch eher außergewöhnlicher Natur ist. Fetzt ja auch, so draußen, mitten in der City unter kaltem Wasser tanzen.

So eine sommerluftige Szenerie darf man in Berlins Großstadtverhältnissen nur selten beobachten. Da hüpfen junge Frauen strahlend durch den Sprühregen. Radfahrer rollen übermütig durchs perlende Nass.

Alle sind froh. Alle? Nein, natürlich nicht! Denn so geht das in Deutschland schließlich nicht! “KALKTROPFEN AUF DEM LACK!11!!! WO KOMMEN WIR DENN DA HIN?! ”

Und so liefen am Montag gleich die Telefone bei der Feuerwehr heiß. Da meldeten sich nicht Anrufer, die sich für die Erfrischung im Hitzesommer 2014 auf spontane Weise augenzwinkernd bedankten. Sondern es waren Bürger, die nach Angaben der Feuerwehrpressestelle fragten, wer ihnen denn jetzt die Rechnung für die Autowäsche bezahle, auf dem Lack befänden sich Kalktropfen. Andere kritisierten, dass die Feuerwehr jetzt ihre Steuergelder verschwende und fragten, wer eigentlich für die offenbar außereinsatzmäßigen Wasserkosten aufkomme.

Bass Music für die Hängematte: Gelka Mixtapes

Ich bin vorhin bei den Blogrebellen über die Mixe von Gelka gestolpert und habe mich ein bisschen in den Sound der beiden Ungarn verliebt. Aus Budapest heraus senden sie einen Sound, der irgendwie all das verbindet, was ich besonders gerne mag. Electronic, Trip Hop, Chill Out, Lounge, Downbeats, Future Beats, Future Garage, Post Dubstep, Soul, House, Deep House und jede Menge Bass. All das packen sie so ziemlich immer in ihre Mixe. Das dabei so gut abgeschmeckt zu bekommen ist ganz sicher nicht jeder DJs Sache. Aber die bekommen das außergewöhnlich gut hin. Wohl auch deshalb gehören sie mittlerweile zum Café del Mar-Umwelt, was ganz gut passt. Diesen Sound auch gerne mal am Strand mit Blick aufs Meer. Sehr gerne gar.

Und weil einige der Mixe fast sträflich kurz sind, packe ich hier mal den kompletten Player aus ihrem Soundcloud-Account rein. So kann man das ganz wunderbar durchlaufen lassen bis die Sonne untergeht und der letzte Drink für heute in der Hängematte getrunken ist.


(Direktplaylist)

#JewsAndArabsRefuseToBeEnemies

Ein Hashtag für den Frieden. Ein kleines Signal, das wahrscheinlich an den etwaigen Entscheidungsträgern und allen Fanatikern vorbeigehen, für sie keine Rolle spielen wird, aber ein Versuch, sich irgendwie Gehör zu verschaffen. Und sei es nur per Hashtag. Mit Liebe gegen den Hass. #JewsAndArabsRefuseToBeEnemies.

Die PARTEI für die Wiedereinführung der “EU-Krümmung” – für Exportwaffen

Na endlich machen in Brüssel mal Menschen mit ehrenwerten Zielen Politik!

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(via Daniel)

Verwaltungsgericht Köln erlaubt Cannabis-Anbau für Schwerkranke

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(Foto unter CC BY 2.0 von DonGoofy)

Ich habe ja fast nicht mehr daran geglaubt, das hier mal reinschreiben zu können, aber offenbar ändert sich auch der Blick auf Cannabis und zumindest drei Schwerkranke können nun davon profitieren. Vielleicht kann ich hier irgendwann ja noch ganz andere Entscheidungen zu diesem Thema reinschreiben, an die ich eigentlich nicht mehr zu glauben gedachte. Das wäre schön.

Das Verwaltungsgericht Köln hat am Dienstag entschieden, dass Schmerzkranke für den Eigenbedarf Cannabis anbauen dürfen – zu therapeutischen Zwecken. Es ist das erste Mal, dass in Deutschland solche Genehmigungen erteilt werden.

[...]

Alle Kläger leiden unter chronischen Schmerzen und besitzen eine Er-laubnis zum Erwerb und therapeutischen Konsum von Cannabisblüten. Sie möchten die zu therapeutischen Zwecken notwendige Menge an Can-nabis selbst anbauen und verarbeiten, da sie die Kosten für den Erwerb des Cannabis nicht aufbringen können und die Kosten in ihren Fällen auch nicht von den Krankenversicherungen übernommen werden. Ihre Anträge auf Zulassung des eigenen Anbaus von Cannabis hatte das BfArM jedoch abgelehnt.

Das Gericht unter Vorsitz des Medizinrechtlers Andreas Fleischfresser hat sich jeden Fall einzelnen angeschaut, sagt ein Sprecher SPIEGEL ONLINE. In drei Fällen waren alle Voraussetzungen für den Selbstanbau geben – die Wohnsituation sei so gestaltetet, dass sich niemand Fremdes an den berauschenden Blüten bedienen kann. Auch hatten die Schmerzpatienten alle anderen mögliche Therapien erfolglos durchlaufen – für sie gibt es keine andere Option außer Cannabis.

Farbe in die Welt bringen: A New Hue

Sehr hübsche Animation von George Rigby auf Basis einer Welt aus weißem Papier.

(Direktlink)

Podcast: Wolfgang Voigt aus dem Nähkästchen Kompakt

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(Foto unter CC BY 2.0 von Alec Luhn)

Radio Bayern 2 hat für seinen Zündfunk Kompakt-Frontman Wolfgang Voigt zum Gespräch gebeten. Dieser lässt sich nicht lumpen und plaudert fast 60 Minuten aus dem Nähkästchen des Kompakt-Universums.

Über die Wandlungen der Elektronischen Musik, Stilsicherheit und die zunehmenden Verbindungen von E- und U-Kultur in Zeiten des permanenten Wandels: der Techno-Minimalismus von Kompakt-Labelgründer Wolfgang Voigt hält sich.

1998 machten Plattenladenbesitzer aus Köln das, was in den Neunzigern viele machten: Sie gründeten ein Label für elektronische Musik. Kompakt ist ein stilsicheres Label mit zahlreichen Satelliten und einem dazugehörigen Vertrieb.

Kompakt-Label aus Köln | Bild: Kompakt
Seitdem ist viel passiert in der Welt der Popmusik: Die Digitalisierung hat die Vertriebswege verändert und die Umsätze einbrechen lassen, aber der Techno-Minimalismus von Kompakt, auch bekannt als der “Sound of Cologne”, hat sich gehalten.

Wir sprechen mit Labelgründer und Musiker Wolfgang Voigt über die Wandlungen der Elektronischen Musik im Neuen Jahrtausend, über Stilsicherheit und die zunehmenden Verbindungen von E- und U-Kultur in Zeiten des permanenten Wandels.

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(Direktdownload, via Swen)