Funky Jeff – Boards Of Canada Remix Tribute

Jeff schreibt mir mit Hinweis auf seinen neusten Mix. Er mixt sich ja immer wieder gerne Mal durch die Produktionen seiner Lieblingsmusikanten und nimmt sich für diese 80 Minuten hier die Remixe vor, die über die Jahre so für Boards of Canada entstanden sind. Und es ist Montag, es ist bereits dunkel und es regnet. Könnte mir gerade keinen passenderen Soundtrack zum Draußen vorstellen.

Over 200 covers, remixes (unofficials) and edits of BOC here are some of my favorites. BOC takes me to a special place, I hope this mix will do the same for you through these new versions ! I did it on the spur of the moment at a friend’s place, with Pioneer mixer and CDJ-200, no loop, no effects, just cd’s.


(Direktlink)

Tracklist:
1) Intro : Children and god
2) Turquoise hexagon sun (Scintillation! remix)
3) Aquarius (Version 1)
4) Kaini industries (Unknown)
5) Roygbiv (Cryonaut extended cover)
6) Dayvan cowboy (Rocky bear re-edit)
7) Music is math (Just a cake remix)
8) Olson remix..(Unknown)
9) Olson (Jester remix)
10) Olson (Midland edit)
11) 5.9.78 (Scintillation! remix)
12) Tears from the compound eye (Orland Beltran remix)
13) Olson (Teaka remix)
14) Olson (Wrm remix)
15) Flute frum thing (TPSL remix)
16) Left drive side (Expanded edit)
17) Constants are changing (Wisp remix)
18) Wildlife analysis x8
19) Happy cycling Jap Jap remix
20) Corsair (Numbers station remix)

Life has surface noise


(Foto: Ninja Tune, via r0byn)

Album-Stream und Verlosung limitierter Vinyl: Marko Fürstenberg – Ghosts From The Past

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Der Zauberer des Dubtechnos ist zurück. Nach einer doch etwas längeren Pause veröffentlicht Marko Fürstenberg heute auf Ornaments sein neues Album “Ghosts From The Past”. Ich hatte das Glück, das wieder einmal großartige Werk schon vor ein paar Wochen hören zu können und war tagelang geflasht.

Ein wenig klarer klingt Marko Fürstenberg im Jahre 2014, ein wenig aufgeräumter auch, etwas weniger verrauscht und auch die Freude am Experiment kann man ihm spätestens mit dieser Platte nachsagen. Auf irgendwelche klanglichen Trends verzichtet er. Deep House war eh nie so tatsächlich deep wie Produktionen, die seit jeher sein Rechner verlassen. Ein Feuerwerk der Chords haut dem Hörer um die Ohren und dieser wird es dankend hinnehmen, dessen bin ich mir sicher. Mussten doch alle Liebhaber seines Sounds ziemlich lange auf etwas Neues warten. Und hier es nun. Eine wieder großartige Platte, von dessen Großartigkeit sich jeder im Komplett-Album-Stream der Groove überzeugen kann. Meine Favoriten sind “AMB I” und definitiv “Itayah”. Beide funktionieren ganz wunderbar auf dem Dancefloor.

Marko und die Jungs von Ornaments haben mir drei der farbigen, auf 107 limitierten Alben zum Verlosen zur Verfügung gestellt, die durch ein nummeriertes Siebdruck-Cover geschützt sind. Wer eine der drei haben möchte, kommentiert hier bis zum 8. September, 20:00 Uhr unter Angabe einer gültigen Mailadresse. Sollten das mehr als drei tun, entscheidet wie immer Random.org an wen die Scheiben gehen.

Wer dieses Glück nicht haben sollte, kann sich natürlich trotzdem gerne das Album kaufen. Sowohl auf nicht limitiertem, schwarzen Vinyl oder auch auf CD. Ab 15.09. dann auch digital.

Bestellen: Doppel-Vinyl, CD, Download | VÖ: 01.09.2014 (Vinyl) Deejay, Decks | 15.09.2014 (digital) Whatpeopleplay.


(Direktlink)

Telefonbuch schreddern, gif’d


(via Orbo)

Klar & PF – Exclusive Nightflight Guest Mix – 01.09.14

91ea0a5bedc89b3af61c8380c04b1dc4_w800Disco und House-Mixtur von Kirill Larionov und Bulat Iskhakov aka Klar & PF aus Saint-Petersburg.

“KLar & PF – the creative duo by two friends and associates from the northern capital of music and arts – Kirill Larionov and Bulat Iskhakov. Tender, melodic, warm and atmospheric – these are the criteria, that make up the musical sphere of this project. Their sound varies from house and disco, to lyrical downtempo. Kirill Larionov – St. Petersburg DJ and musician – literally from the first steps caught the attention of the public. In their studio, the guys write songs, surrounded by rarity synths and guitar processors. Kirill plays the keyboards, as Bulat adds drive, playing the electric guitar. The duo has worked with Tesla Boy, Mangaka and Satin Jackets. Their hit rework of Gotye & Kimbra gathered tens of thousands of plays.”


(Direktlink)

Tracklist:
01. Bo Saris – Little Bit More (Crazy P Remix) – Universal Music Jazz
02. Hot Toddy – Mutha Sucka (Ron Basejam Remix) – Remission Records
03. TV – Disco Scene – Midnight Riot
04. Adesse Versions – Freaks Of The Industry – White Label
05. J Boogie’s Dubtronic Science feat. The Pimps Of Joytime – Go to Work (Hot Toddy Remix) – OM Records
06. Lopez – Discoshit – Keep Up!
07. Disco Boogie Classics – Jump Jo The Edit – Giant Cuts Digital
08. Tarantulaz feat. Renn – Stop The World (Tarantulaz Dub) – Z Records
09. Max Graef – Sensation – Melbourne Deepcast
10. Sunner Soul – Boogie Creator – Vintage Records
11. Mario & Vidis feat. Barbarossa – Wishing Well – Silence Music
12. ONUKA – Look (Acos CoolKAs Lunar Breakfast Mix) – FREE DOWNLOAD
13. Satin Jackets feat. Patrick Baker – Fall Apart – Eskimo Recordings

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
… alle bisherigen Mixe noch ein mal zu Nachhören.

Neuer Trailer: Shaun das Schaf – Der Film

Kommt im März 2015 in die Kinos und ich werde dort reingehen.

(Direktlink, via Christian)

Korken ziehen mit der Lötlampe


Gerade beim Camping ein gerne vergessenes Utensil: der Korkenzieher. Neben der alternativ sich anbietenden Weise, den Korken mit einem Schuh und ein paar Schlägen auf den Baum aus der Flasche zu holen, hier jetzt auch ein viel einfacherer Weg – mit einer Lötlampe. Darf man nur die nicht vergessen, was nur dann schlimm ist, wenn der Korkenzieher auch zu Hause blieb. Ansonsten die gute alte Schraubenziehervariante, die den Korken in die Flasche drückt. Yolo.
(via r0byn)

Batman-Achterbahn

Soll wohl so im Jahr 2015 tatsächlich seinen Fahrbetrieb aufnehmen. Ich geh’ lieber schaukeln.

(Direktlink, via Like Cool)

Tanzende Blumen

Hier kommt der Herbst mit vollem Hafer, woanders beginnt der Frühling. Da freuen sich die Blumen und geben ein Tänzchen. “To celebrate the arrival of spring (in the Southern Hemisphere anyway) we created this little video of pretty flowers blooming and dancing.”

(Direktlink)

Chihuahua entspannt auf Massagekissen

Ich fahr’ jetzt zum Aaahhwooo Festival. Ihr könnt es derweil dem Chihuahua hier gleich tun und aufpassen, dass hier alles heile bleibt.

(Direktlink, via René)

Neulich beim Metzger

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(via reddit)

Kill nothing but time

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(via Banksy)

GoPro hängt im Feuerschweif einer Rakete und brennt weg

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Das hier ist schon fast Kunst. Womöglich sogar mehr als nur “fast”. In Kopenhagen macht irgendwer offenbar so Experimente mit Raketen. So ganz genau erschließt sich mir das nach genau keinerlei Recherche nicht, aber darum soll es nicht gehen.

Die haben da eine GoPro ans Ende einer Rakete geklebt und sie dem Feuerschweif derselbigen überlassen. Sie geht durchs Feuer und am Ende durchs Wasser. Dann ist sie komplett im Arsch. Verbrannt für eine Aufnahme. Die SD-Karte hat das Feuer überstanden, hier ist ihre Erinnerung. Geile Idee.

(Direktlink, via Devour)

Eine Depeche Mode-Party 1988 im Zwickauer Jugendclub “Vaterland”

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Ich wusste, dass es damals viele waren, die ihr Herz an Depeche Mode verschenkt hatten. Meine Cousine liebte die, fast alle Freundinnen, die mein Bruder damals so mit nach Hause brachte, liebten die, ein paar Jahre später in der Clique waren die interessantesten Mädels alle Gruftis und die liebten die natürlich erst recht.

Ich mochte DeMo nie sonderlich gerne. Der Sound war mir immer zu kalt und außerdem mochten die irgendwie alle, was alleine schon ein Grund war, da ein bisschen in die Opposition zu gehen. Natürlich. Ich musste schon damals nicht jeden Scheiß mitmachen und während die alle Depeche Mode hörten, hörte ich halt Ärzte. Oder Rio. Oder Schlimmeres.

Dass dieser Wahn um Depeche Mode in der DDR allerdings derartige Ausmaße annahm, darüber war ich mir bis eben nicht klar. Dass es sogar ganze Partys gab, die man Gahan, Gore, Wilder und Andy Fletcher widmete, schon gar nicht. Erst recht nicht in Zwickau, erst recht nicht in einem Jugendclub, der den Namen “Vaterland” trug. Was für ein wundervolles Zeitdokument.

Robert hat dazu eine Geschichte bei sich aufgeschrieben, die belegt, dass das nicht nur in Zwickau so lief.

Bildschirmfoto 2014-08-29 um 22.05.41“Von den tausenden Depeche Mode Fans, die an einem eiskalten Tag im März 1988 zu einem Konzert in der Werner-Seelenbinder-Halle in Ost-Berlin pilgerten, hatten die wenigsten eine Eintrittskarte. Nirgendwo ein Hinweis darauf, dass die Band tatsächlich an diesem Tag dort auftrat und doch waren die allein die Gerüchte ausreichend, eine Massenwanderung schwarz gekleideter Menschen auszulösen. Es muss ein Gefühl von Morgenluft gewesen sein, als man dann erfuhr, dass Depeche Mode tatsächlich dort aufgetreten war, ein Gefühl, dass die DDR ihren andauernden Kampf gegen die Musik des imperialistischen Westens nicht mehr ganz so akribisch durchzog. 1988 muss es dann eine ganze Welle von Depeche-Mode Partys gegeben haben, die in jeder größeren Stadt die Fans der Band anlockte. Vielleicht war es die Zuversicht, dass die Band, die auf dem Geburtstag der FDJ spielen durfte, nun zu den geduldeten Musiker der DDR zählte? So wundert es jedenfalls nicht, dass die jungen Menschen vor dem Zwickauer Jugendclub “Vaterland” ausgelassen auf den Einlass zur angekündigten Depeche Mode Party warten.”

(Direktlink, via Spontis)

(Direktlink)

Es gab da auf YouTube auch mal ein Video, das das Depeche Mode-Interview mit dem Staatsfernsehen der DDR im Jahre 1988 zeigte. Das allerdings wurde über die Jahre leider gelöscht. Man kennt das.

Podcast: Türsteher und Fotograf Sven Marquardt in der Hörbar Rust

9783864930256_coverBettina Rust hatte letzten Sonntag in ihrer Hörbar wieder mal einen interessanten Gast. Berghain-Türsteher und Fotograf Sven Marquardt sprach mit ihr über sein Leben und seine Arbeit. Aktuell hat er mit “Die Nacht ist Leben” seine Lebenserinnerungen in ein Buch geschrieben, welches gerade erst veröffentlicht wurde. Tolle Tüpe, glaube ich.

“Sven kommt ein halbes Jahr nach dem Mauerbau im Ost-Teil Berlins zur Welt. Er ist sieben, als sich seine Eltern trennen. Jetzt wird alles schwieriger und auch Sven bekommt Lust, ein schwieriger, widerspenstiger, auffälliger Mensch zu werden. Das ist nicht schwer als schwuler Iro-Punk im Arbeiter- und Bauernstaat.

Sven Marquardt lernt den Künstlerkreis um Helga Paris und Sybille Bergemann kennen und entdeckt die Fotografie und das Nachtleben für sich. Er arbeitet in legendären Clubs wie dem Suicide, Ostgut und – seit inzwischen zehn Jahren – als Boss des Türsteher-Teams im legendären Berghain.”

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