Skip to content

Das Kraftfuttermischwerk Posts

Chirurg hinterließ bei Operationen seine Initialen auf Organen

Skurrile Gerichtsverhandlung in Großbritannien, wo ein Chirurg gestanden hat, in mindestens zwei Fällen während Operationen mit einem Laser seine Initialen in die Lebern seiner Patienten graviert zu haben.

Der Angeklagte Simon B. hatte bei den Eingriffen im Februar und August 2013 seine Initialen mit einem sogenannten Argon-Laser in die Lebern eingraviert. Dieses Instrument wird bei Operationen vor allem verwendet, um Blutungen zu verhindern. Laut britischen Medienberichten fiel die Gravur „SB“ bei einem der beiden Opfer bei einer Nachfolge-Operation auf. B. sei daraufhin suspendiert worden, im Verlauf der internen Untersuchung habe er dann selbst seine Kündigung eingereicht.

Keine Kommentare

Die ultimative Gemüsebeschimpfung

Das Quarkkrokettchen hat sich gestern den ganzen Tag lang Gedanken über das Gemüse der Welt gemacht. Diese Gedanken hat sie auf Twitter mit der geneigten Leserschaft geteilt. Ich finde, das kann man mal gelesen haben. „Demnächst dann Obst.“

Und:

Keine Kommentare

Gastbeitrag: Panama – Das Kontrastprogramm – Fotografien von Andy Gawlowski

Andy Gawlowski ist 1980 in Polen geboren und ist im jungen Alter mit seiner Familie nach Deutschland ausgewandert. Nach rund 23 Jahren, die er wechselweise im Norden, Süden und Osten der Republik verbracht hat, zog es ihn 2009 ins schweizerische Zürich, wo er seitdem als freischaffender Fotograf arbeitet. Seine Fotografie versteht sich als eine Mischung aus klassicher Street-Fotografie und Reisefotografie. So regelmässig wie möglich bereist er dafür die Welt und erkundschaftet fremde Länder für sich. Aktuell befindet sich Andy auf einer sechsmonatigen Reise durch Lateinamerika und wird die kommende Zeit seine Eindrücke hier teilen.

Portfolio: http://worldwidewax.ch
Instagram: https://www.instagram.com/wowiwax/

Teil 1: Costa Rica & Nicaragua – und die viele frische Luft

Bocas del Toro Landscape

Dies ist der zweite Teil meiner Bilderreise durch Lateinamerika. Nachdem ich im Oktober die viele frische Luft in Costa Rica und Nicaragua genoss, zog es mich Anfang November weiter über die Karibikküste ins südliche Panama. Eigentlich wollte ich nur wenig Zeit in Panama verbringen und relativ schnell in Richtung Kolumbien reisen. Nur wenig Aufregendes hatte ich über Land und Leute gehört. Schlussendlich wurden es dann doch drei Wochen und ein paar Zerquetschte. Die ersten 1 ½ Wochen habe ich in der nordöstlichen Provinz Bocas del Toro verbracht. Ein wahres Paradies, das aus sechs grösseren und mehreren kleinen Inseln besteht. Ein typischer Tag in „Bocas“ besteht aus gutem Essen, mehreren halsbrecherischen Fahrten im Wassertaxi, einem Tauchgang durch eines der zahlreichen Korallenriffe und köstlichen „Batidos“ unter Palmen. Es ist nur sehr schwer sich von diesem Ort loszureissen, ja.

Indian Lodge Community Village Bastimentos Jungel Haus in Panama Strassenverkäufer Panama

Am südlichen Ende der Insel Bastimentos in Bocas del Toro lebt ein Teil der Indian Nodge Gemeinschaft. Verteilt über eine bildschöne Hügellandschaft leben sie relativ abgeschottet von der Aussenwelt in einem kleinen Dorf, das durch ein Labyrinth von Feldwegen verknüpft ist. Das Dorf hat eine Schule, einen Arzt und natürlich ein Baseballfeld.  Panamaer lieben Baseball. Ich hatte das Vergnügen die Gemeinschaft zwei Tage lang mit meiner Kamera zu begleiten und ein wenig am täglichen Leben teilzuhaben. Die Familien der Selbstversorger sind deutlich grösser als bei uns. Rekordhalter ist der 57 jährige Eduardo – der Herr im obigen Holzfenster –  mit 14 Kindern. Familien zwischen sechs und zwölf Kindern sind hier nicht ungewöhnlich. Sie alle leben in einfachsten Holzhütten, ohne Elektrizität oder fliessend Wasser. Selbst Betten oder Matratzen sind hier unbekannt und man schläft auf dem buchstäblich brettharten Holzboden.. So einfach das Leben dieser Gemeinschaft ist, so wunderbar entschleunigend ist es. Ständig sieht man die Menschen irgendwo unter Palmen ein Nickerkechen machen. Nicht weil das Leben hier besonders stressig ist, sonden weil es sonst nicht sonderlich viel zu tun gibt. Ich habe selten Menschen getroffen, die so tiefenentspannt, gesund und zufrieden wirkten wie die Indian Nodge.

Grossfamilie Panama Schlafzimmer Bocas del Toro Indian Lodge Daily Life Panama Fussballspieler Panama - Kinder Indian Lodge Gemeinschaft Bocas del Toro Holzhäuser Bocas del Toro

Das Kontrastprogramm zum paradiesisch karbibischen Leben in Bocas stellt definitiv Panamy City dar. In einer elf stündigen Fahrt mit dem Nachtbus ging es für mich ohne Umwege direkt in die Hauptstadt. Mit dem ruhigen Inselleben in den Knochen wurde ich bei der Einfahrt in die Stadt regelrecht von den unzähligen Wolkenkratzern und von der unbändigen Hektik des Stadtverkehrs erschlagen. Von Null auf Hundert wurden Palmen gegen Strasselaternen und die leeren Feldwege meines neuen Lieblingsdorfes gegen verstopfe und lärmgeplagte Straßenschluchten getauscht. Prinizpiel mag ich grosse Städte und liebe es Asphaltlandschaften mit meiner Kamera zu erkunden. Aber dieses abprupte Kontrastprogramm war sogar mir eher zuviel.

Panama City Wolkenkratzer Center of Panama City Panama City Skyline Panama Urban Photography Strassenschluchten Panama City Skyline Panama Panama City Traffic Jam

Glücklicherweise musste ich nur wenige Tage in der Stadt aushalten. Am Horizont zeichnete sich bereits das nächste Entspannungsprogramm ab. Von Panama nach Kolumbien gelangt man am besten über das Meer oder per Flugzeug. Die Reise über Land ist eine grössere Herausforderung. Zum Einen ist die Grenzregion nur schwer zu durchqueren, zum Anderen ist die politische Lage dort recht unstabil und kann zu gefährlichen Situationen führen. Aber als Sohn einer Seglerfamilie war für mich von vornherein klar, dass ich den Weg über das Meer wähle. Zumal der fünftägige Segeltörn von Panama nach Kolumbien (Cartagena) durch eines der wohl schönsten Paradiese, die San Blas Inseln, führt. Die tropische Inselgruppe ist ein autonomes Gebiet, das aus 365 teils kleinsten Inseln besteht und von den Kuna, einer indigenen Ethnie Panama´s bewohnt und verwaltet wird. Das Leben der Kuna ist sogar noch eine Stufe einfacher und rudimentärer als das der Indian Nodge Gemeinschaft im Nordosten des Landes. Schönerweise ist es ausländischen Investoren verboten in San Blas Land zu kaufen und es, wie es eben meistens geschieht, mit Hotels und Einkaufszentren zuzupflastern.

Landschaft Panama San Blas Inseln Panama San Blas Kuna Community Segeln Panama San Blas Cartagena

Mittlerweile bin ich in Kolumbien, in Cartagena angekommen, wo ich die Schulbank drücke und ein wenig Spanischunterricht nehme. Panama war rückblickend eine unerwartet bereichernde Erfahrung. Die Kontraste zwischen einfachsten Leben in der Karibik und hektischer Grosstadt hätten eindrücklicher nicht sein können. Und der Segeltrip über San Blas ist defintiv eins der Highlights meiner bisherigen Reise. Ich bin gespannt was mich in Kolumbien erwartet.

Schule in Bocas del Toro Bastimentos Schulmädchen Panama Kleines Mädchen - Panama Holzhaus Panama Bastimentos People Baseball in Panama Beach Bastimentos

 

5 Kommentare

Adventskalender 2017, Türchen #14: Soulmind – Tundra (Slow Series 2)

Soulmind, zuständig für alles zwischen Trap, Grime, Dancehall und allem, was Bass hat, ist als Institution im Berliner Gretchen wohl kaum noch wegzudenken. Stylemäßig ist er so breit aufgestellt, dass es fast unmöglich ist, ihn in eine Schublade zu stecken. Deshalb versuche ich das nicht mal.

Für diesen Mix, der auch Teil einer neuen Mix-Reihe bei ihm ist, ging er einfach mal auf die Bremse. „Entschleunigung“ hat er dran geschrieben – und ja, das trifft er sehr gut. Bummeltechno, mit jeder Menge Ethno-Elementen ist es geworden, zu dem man sicher auch gediegen ein Tänzchen wagen kann. Muss ja auch alles nicht immer so aufregend sein. Feines Ding, das noch gerne hätte einen Ticken länger sein dürfen.

Style: Bummeltechno
Length: 00:42:54
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
n/a

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

Keine Kommentare

Paris: Wohnungsloser klaut „zufällig“ 300.000 Euro aus Wechselstube

Auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle hat sich ein Obdachloser gegen die Tür einer Wechselstube gelehnt, die unabgeschlossen und somit offen war. Ob des Drucks durch den Mann ging die Tür auf. Er ging dann halt mal rein, guckte da so rum und fand laut Polizei Säcke mit Geldscheinen im Wert von rund 300.000 Euro. Die nahm er mit. „Gelegenheit macht Diebe“, meinte mein Opa immer und rat mir, kommende Gelegenheiten wahrzunehmen, so denn sie sich „wirklich“ lohnen würden. Bis heute war das nicht der Fall.

Warum der Laden offen war ist bisher unklar, ebenso warum dort 300.000 Euro in Scheinen einfach so rumstanden. Überwachungskameras hatten den Mann während seines Diebstahls gefilmt.

Überwachungskameras zeigen demnach, wie er mit zwei Säcken verschwindet.

Warum die Tür zu der Wechselstube nicht verschlossen war, ist der Polizei schleierhaft. „Am Anfang haben wir an eine geplante Tat mit Komplizen gedacht, aber vermutlich war es einfach Zufall“, sagte ein Polizist. „Das ist schon verrückt.“

(via René)

Keine Kommentare

Doku: Das Haus am Glienicker See

Eine sehr interessante Dokumentation in der Anne Wigger der Geschichte eines kleinen Hauses am Glienicker See bei Potsdam auf den Grund geht. Nicht nur, weil die Frau des Hauses dort ihrer täglichen Arbeit nachgeht. Auch deshalb, weil es Geschichten wie diese hunderte geben dürfte, die aber dennoch nicht erzählt werden. Hier zu sehen in der rbb-Mediathek.

Das kleine Holzhaus am See von Groß Glienicke ist fast 100 Jahre alt. In ihm spiegelt sich deutsche Geschichte, das Schicksal von Menschen und Familien wider. Denn das Haus stand stets an vorderster Front der historischen Ereignisse: Gebaut durch die jüdische Familie Alexander, wird es in der Zeit des Nationalsozialismus enteignet und später wird hinter der Terrasse des Hauses die Mauer gebaut.

Der britische Urenkel der Erbauer-Familie, Thomas Harding, sucht nun die Spuren dieses Ortes. Lediglich ein paar Tapetenreste und abgeblätterte Farbe erinnern an die bunten, lebhaften Geschichten, die er immer über das „Sommerhaus in Glienicke“ von seiner Großmutter Elsie Alexander gehört hatte.

Keine Kommentare

Warum es sinnvoll ist, seinen Weihnachtsbaum zu bewässern

Eigentlich nur logisch, dass ein trockener Baum sehr viel schneller abbrennt als einer der „bewässert“ ist. Der nämlich braucht deutlich länger, wenn er sich überhaupt entzündet.

Keine Ahnung, wie genau die „Bewässerung“ hierfür aussieht. Am sinnvollsten wäre es wohl, den Baum in eine Wanne mit Wasser zu stellen. Oder so.


(Direktlink, via Likecool)

2 Kommentare