Ein Panda lässt das Spielen nicht

Bei diesen Aufnahmen muss ich zwangsläufig über eine Umschulung nachdenken.


Eine Uhr, die die Zeit mit Haaren anzeigt

Die Künstlerin und Designerin Bina Baitel arbeitet gerne mit ungewöhnlichen Materialien. So kam es, dass sie eine Wanduhr entwickelte, die die Zeit mit Haaren darstellt, die Lash Clock.

„In between a meditation device and a clock, Lash Clock offers a new experience in the perception of time.
It ignores the stressful codes we are used to when facing the passing of time. Numbers, clock hands and ticking sounds disappear, allowing us to contemplate time instead of enduring it.
At first sight, Lash Clock appears like an indefinite and static object. But if you take a closer look, you can perceive a slight movement.

By focusing a little more, you realize that fibers straighten up by slowly moving away one from the other.

Gently brushing time, Lash Clock also fills the practical everyday clock function of reading time. Minutes can be read thanks to the gap created by a fiber that straightens up every second. Hours are marked by a slightly wider gap.

More than reminding us about the time that has passed, Lash Clock invites us to lose ourselves in time itself.“


(Direktlink, via Core77)

System mit sieben erdähnlichen Planeten entdeckt: Trappist-1

Astronomen haben 40 Lichtjahre entfernt den Zwergstern Trappist-1 entdeckt. Um diesen kreisens sieben Planeten, die der Erde ähnlich sind und auf denen es Wasser geben könnte. Vielleicht ziehe ich demnächst um.

„Astronomen haben bei einem Roten Zwergstern in unserer kosmischen Nachbarschaft – 40 Lichtjahre entfernt – mit einem Schlag sieben Planeten aufgespürt, die eine Größe wie die Erde haben.

Und nicht nur das: Sechs dieser Himmelskörper liegen in einer Temperaturzone, in der Wasser flüssig sein kann. Das wiederum ist eine Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen.“


(Direktlink)

Flüssiger Regenbogen: Caño Cristales


(Foto: Mario CarvajalCC BY 3.0)

Hab ich bis eben auch noch nichts von gewusst, aber der Caño Cristales, der Fünf-Farben-Fluss, sieht fantastisch aus.

„Der Caño Cristales ist ein Fluss im Departamento del Meta in Kolumbien, der im Nationalpark Serranía de la Macarena, einer Bergkette, entspringt und in den Guayabero mündet. Wegen seiner Farbenvielfalt von Juli bis November wird er als „Fünf-Farben-Fluss“ oder als „Flüssiger Regenbogen“ bezeichnet. Die Farben stammen vom Pflanzenbewuchs auf dem Flussgrund und variieren zwischen Gelb, Grün, Blau, Schwarz und Rot. In Rot erscheinen zum Beispiel die Pflanzen der Macarenia clavigera aus der Familie der Podostemaceae.“


(Direktlink, via Science GIFs)

Einen 12 Tonnen schweren Granitblock von Hand spalten

Geduld, Wissen, Werkzeug und Handwerk ist offenbar genau so viel wert wie „steter Tropfen“.

„Dennis Carter, founder and owner of Deer Isle Hostel in Maine uses a 2-pound hammer to cut a 26,000 pound block of lovely Deer Isle granite into two equal parts. This is the first of many cuts.“


(Direktlink, via reddit)

Fliegende Pizzen in Havanna

Ein Pizza-Laden in einer Hauptstadt. So weit, so normal. Aber diese Pizzeria liegt in der Hauptstadt Kubas, in Havanna. Gefertigt und gebacken wird auf dem Balkon eines mehrstöckigem Hauses und abgeliefert wird auf der Straße. Great Big Story war mal vor Ort und hat sich angesehen, was Marta Castaeda in der kubanischen Hauptstadt als Pizza unter die Leute bringt. Der Laden scheint recht gut zu laufen. Dabei fällt mir ein, dass ich auch schon immer nochmal nach Havanna wollte.

„When Cuba expanded private enterprise in 2010, Marta Castaeda and her husband were granted a license to open up their own pizzeria, which they called „A Mi Manera“ or „My Way.“ Despite working out of less than ideal circumstances, Castaeda found a creative way to deliver pizzas from the ovens on her roof to customers on the ground. Years later, after Castaeda’s husband passed away, her friend Marta Del Barrio joined her in keeping the dream of Cuban flying pizzas alive.“


(Direktlink)

Moby über Trump: Wie lange fährst du in einem Taxi mit, wenn du merkst, dass der Fahrer besoffen ist?

Moby gilt seit Monaten im Netz als einer der schärfsten Kritiker von Donald Trump. Gestern hat er der österreichischen Sendung „Zeit im Bild“ im ORF ein Interview gegeben und dabei eine ganz wunderbar metaphorische Analogie zu all dem gerade Passierenden mitgegeben,auch wenn Lookism nach wie vor kein Argument ist.

Hier das komplette Interview. Ich mag sein Lachen.

Strapse für Hemdträger

Ich bin nicht so der Tüp, der Hemden trägt. Wenn es sein muss, dann zwänge ich mich zwei bis drei Mal im Jahr in so ein Dingen. Auch weil die nie in der Hose bleiben und man ständig am wieder Reinstopfen ist. Dagegen kann man jetzt etwas tun und sich quasi umgedrehte Strumpfhalter zulegen, die dabei zum Hemdhalter werden: The NT T-Holder. Strapse für Hemdträger. Und das macht das Tragen der Hemden höchstwahrscheinlich um einiges angenehmer.

„Guys will understand the pain associated with the constant niggling of a dress shirt slowly tucking itself out of your pants, and your having to endlessly readjust. It’s sort of like a garter belt for guys, but instead of holding up a pair of lovely thigh highs, they hold down your shirt so it never pops back out of your pants. You’ll be able to squat, reach for items in high places, stretch, and do any of the things that would normally have been followed by a furious tucking session.“


(via Likecool)

Interaktives Tool, das Zeichnungen in Bilder übersetzt

Christopher Hesse hat mit pix2pix ein Teil gecodet, dass Zeichnungen die im Browser entstehen, aus einem Pool von Fotos zu Bildern zusammensetzt.

Ich habe mich mal an einer Katze versucht. Wahrscheinlich sieht das schon besser aus, wenn man eine ordentliche Katze abliefert. Außerdem lassen sich Fassaden, Taschen und Schuhe generieren.

„The pix2pix model works by training on pairs of images such as building facade labels to building facades, and then attempts to generate the corresponding output image from any input image you give it. The idea is straight from the pix2pix paper, which is a good read.

[…]

Trained on about 2k stock cat photos and edges automatically generated from those photos. Generates cat-colored objects, some with nightmare faces. The best one I’ve seen yet was a cat-beholder.
Some of the pictures look especially creepy, I think because it’s easier to notice when an animal looks wrong, especially around the eyes. The auto-detected edges are not very good and in many cases didn’t detect the cat’s eyes, making it a bit worse for training the image translation model.“


(via Martin)

Der neue Claim der Washington Post

Die Online-Ausgabe der Washington Post hat einen neuen Claim: „Democracy Dies in Darkness“

Deutschland – Land der Dichter, Denker und Automechaniker

Aphex Twin Logotype Construction

Der Grafiker Paul Nicholson hat im Jahre 1991 die heute ikonischen Logos und Schriften für Aphex Twin entworfen. Seine damaligen Blueprints zeigt er jetzt auf Instagram.

It is exactly 25 years since the release of Selected Ambient Works – February 12th 1992.

The lettering that reads Aphex Twin, the logotype, was drawn by hand using circle templates and rulers in late 1991.

With there being many incorrect versions of this lettering floating about, I thought it about time to release the definitive logo construction.
Enjoy.

Designed by Paul Nicholson, 1991.

Number 3 – www.number3.co

(via FACT)

Völkische Siedler im ländlichen Raum – Der Bio-Nazi von nebenan

Interessantes Feature von Peter Podjavorsek für Deutschlandradio Kultur, in dem er das Treiben Völkische Siedler beleuchtet und dokumentiert, wie man vor Ort mit diesen Situationen umzugehen versucht. Gerade im Kontext Schule ganz sicher nicht immer einfach zu entscheiden.

„Sie wirken zunächst wie typische Ökos: Hunderte von Biobauern, Züchter alter Nutztierrassen oder auch Verleger, die in dünn besiedelten Gebieten Immobilien und Höfe kaufen. Harmlos sind diese rechten, völkischen Siedler in der Öko-Nische jedoch nicht.“

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


(Direkt-MP3)

Radfahrerin reagiert auf Belästigung an der Ampel

[Update] Laut dem Guardian ist das Video ein Fake. Zugegeben: ich hatte heute morgen schon über sowas nachgedacht und dachte dann, dass es bei diesem Video ohnehin nicht um einen nachrichtlichen Mehrwert sondern eher um die sich daraus ergebende Debatte geht. Die hat es gegeben – und sie war mal wieder entlarvend. Für einige ist so eine Blechkiste halt wichtiger als die Unversehrtheit einer Frau. Der Feminismus – und wir mit ihm – haben wohl noch viel zu tun.

Keine Ahnung, ob dies die Intention der Macher war. Wenn ja, Applaus! Wenn nein, ein äußerst interessanter Nebeneffekt.

Eine Frau auf einem Fahrrad wird an einer Ampel aus einem Transporter heraus aggressiv angemacht. Sie macht deutlich, dass sie darauf keinen Bock hat, worauf der Fahrer versucht sie anzufassen. Nachdem sich die Szene offenbar auflöst, fährt sie dem Transporter hinterher und rächt sich auf ganz eigene Art und Weise. Vielleicht haben die Tüpen es danach ja verstanden. Hoffentlich.


(Direktlink, via Shock Mansion)

Derweil am Fuße der Freiheitsstatue: „Refugees Welcome“

NYC, mittlerweile wieder „beräumt“.

„A banner reading „Refugees Welcome“ was unfurled at the Statue of Liberty Tuesday afternoon. Park rangers have taken it down and are looking for the people hung it on the national monument.

National park police are investigating how a banner reading „Refugees Welcome“ got on to the Statue of Liberty Tuesday afternoon.
The banner, measuring about 3 feet by 20 feet, was unfurled atop the pedestal of the Statue of Liberty just before 1 p.m., according to the National Park Service.“