Karre ausm Autoscooter fährt über 170 km/h

Der menschgewordene Daniel Düsentrieb Colin Furze (Es wurden schon alle Witze über den Namen gemacht – und die waren alle nicht lustig.) hat sich in so eine Kiste eines Autoscooter einen 600 ccm und 100 PS starken Motor gebaut und das Dingen auf die Piste geschickt. Gemessen wurden dann über 170 km/h. Weltrekord.


(Direktlink)

See how i made it here:
Part 1.
Part 2.

Wenn du merkst, dass das kaum noch zu toppen ist

„I feel bad for this kid. His life just peaked. Nothing will ever, ever, ever top this moment. It’s over.“

Ein Orang-Utan und eine Säge

Ein wilder Orang-Utan lernt in recht kurzer Zeit den Umgang mit einem Fuchsschwanz. Weil ein Bot zeigt, wie es gemacht wird. Faszinierend.

„This wild-born, free-living orangutan found a saw and quickly figured out how to cut wood with it.“


(Direktlink, via BoingBoing)

Besuch einer seit fast 50 Jahren verlassenen Antarktisstation


(Plateau Station Antarctica in 1968, Foto: JwritCC0)

Wissenschaftler sind ausgezogen um eine seit 1969 verlassene US-Forschungsstation in der Antarktis zu begehen, die Plateau Station, rund 1100 Kilometer nördlich des Südpols. Mittlerweile lag die Station gut fünf Meter unter Schnee und Eis, war aber dennoch zugänglich. Eine Zeitkapsel, konserviert in der Antarktis. SpOn hat eine leider viel zu kurze Fotostrecke des Besuchs.

Es wäre das perfekte Setting für einen Horrorfilm: Eine seit einem halben Jahrhundert verlassene Station im ewigen Eis. Stichwort „Das Ding aus einer anderen Welt“. Doch was die Forscher bei ihrem Besuch im Jahr 2017 finden, ist angenehm banal. Sie durchstöbern die Werkstatt, wo Kalenderblätter von 1966 auf einem Tisch liegen, finden Ersatzteilkataloge in den Regalen, Kabel, Röhren, Klebeband und Kleinkram.

Werkzeug ist dagegen fast keins mehr da. „Die hatten gut aufgeräumt“, sagt Kipfstuhl. Die Haustechnik ist dagegen noch fast komplett: Waschmaschine, Schleuder, Bügeleisen sind genauso noch vorhanden wie eine mächtige Waage. „Die technischen Geräte, das ist alles aus einer anderen Ära“, so der Wissenschaftler. „Man sieht die Ästhetik der Sechziger.“

Diese Art von Expeditionen, denen ich gerne auch mal beiwohnen würde.

Wenn bei einem Schneesturm das Fenster offen bleibt

In unserer alten Wohnung hing im Bad der Spülkasten direkt unter dem Fenster. Eines Tages im Winter vergass ich nachts mal, das Fenster zu schließen. Morgens war dann der Spülkasten eingefroren. Nun ja.

Die Jungs hier haben während eines Schneesturms ebenfalls ihr Fenster aufgelassen – und dann aber ganz andere Probleme.

Trumps Klima-Dekret in einem GIF

Dazu der Deutschlandfunk: „Ein rücksichtsloser Akt der Ignoranz“.

Postapokalyptisches BMXen: Florideah Swamp Fest

Beim Florideah Swamp Fest werden die Rampen noch selber aus Paletten gezimmert und fette Sponsoren scheint es auch keine zu geben. Hier ist Extremsport noch Sport unter extremen Bedingungen. Mit jeder Menge Spaß, Risiko, Schmerz und allerhand Punk. Dit fetzt!


(Direktlink, via Shock Mansion)

Wenn Ronaldo wie seine Büste auf Madeira aussehen würde

Der internationale Flughafen auf Madeira wurde gestern von „Internationaler Flughafen Madeira“ in „Internationaler Flughafen Madeira – Cristiano Ronaldo“ umbenannt. Man will damit den aktuell wohl berühmtesten Madeirer ehren, den das alles auch ein bisschen stolz macht. Na klar. Am Flughaben wurde aus diesem Anlass eine Büste Ronaldos enthüllt. Einige empfinden diese als nicht ganz so gelungen. Es gab jede Menge Spot. Vielleicht hat es der Büstenbauer mit der Ähnlichkeit nicht ganz so genau genommen, vielleicht seine künstlerische Freiheit etwas überinterpretiert.

So hier jedenfalls würde Ronaldo aussehen, wenn die Büste ihm tatsächlich ähnlich wäre – und das wird ihm ja nun tatsächlich nicht gerecht. Soviel Ehrlichkeit muss sein.

Trailer: Denk ich an Deutschland in der Nacht

Romuald Karmakar hat mit Denk ich an Deutschland in der Nacht einen Dokumentarfilm gemacht, der die fünf DJs Ricardo Villalobos, Sonja Moonear, Ata, Roman Flügel und David Moufang/Move D auf ihren Touren, im Studio und im Alltag begleitet und sie dabei zu Wort kommen lässt. Sie sprechen über ihr Leben und ihre Leidenschaft, die Musik. Der Film feierte auf der diesjährigen Berlinale Premiere und kommt am 11. Mai in die Kinos. Da kann man schon mal reingehen.


(via Faze)

Bushido auf Phantombild

Vor einigen Tagen kam es in Buxtehude zu einem Raub. Zwei Männer überfielen eine Frau und nahmen ihr Handy und Geld ab. Die zuständige Polizeiinspektion in Stade hat nun in einer Pressemitteilung ein paar Details zu den Tätern veröffentlicht. Außerdem gibt es ein dazugehöriges Phantombild, das einen der Täter zeigen soll. Dieses Foto ging durch einige Medien und hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit Bushido.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass der Mann nicht unbedingt in Buxtehude unterwegs ist, um Frauen um Geld und Handy zu erleichtern. Vielleicht hat er je einen Doppelgänger, von dem bisher niemand wusste. Das zumindest würde die Ähnlichkeit erklären. Vielleicht aber hat man sich da bei der Polizei auch ein paar Fotos von irgendwem genommen, das Opfer nach Ähnlichkeiten gefragt und sich dann als Vorlage für das Phantombild für ein Foto von Bushido entschieden, das Dingen gespiegelt, ein wenig retuschiert, einen Zeichenfilter drübergepackt, digital ein Käppchen aufgesetzt und fertig. So ganz genau wissen das wohl nur die Verantwortlichen. So oder so: die Ähnlichkeit ist in der Tat verblüffend.


(via Bildblog)

Schmelzende Süßigkeiten und klassische Musik

Dieses Video hat auf wundersame Weise eine tief entspannende Wirkung. Finde ich.


(Direktlink, via Laughing Squid)

Trumps präsidiale Checkliste

(via Wallace Ansari)

Wie Snapchat vielleicht in den 1990ern ausgesehen hätte

Ich bin mir ziemlich sicher, dass jene, für die Snapchat heute das erste Kommunikationsmittel ihrer Wahl ist, bei diesem Clip nur Bahnhof verstehen. Ähnlich wie bei jenen, die diesen Clip plausibel finden, weil sie sich erinnern können, wie das damals so war, aber bei Snapchat nur Bahnhof verstehen. So kommt dann alles zusammen und sorgt dennoch nicht für softwareliches Näherkommen. Glaube ich. Trotzdem gut. Denn so hätte Snapchat in den 90ern aussehen können.


(Direktlink, via Laughing Squid)

Trailer: A Ghost Story

Sieht nach einem sehr eigenwilligen, aber gerade deshalb nicht schlechtem Film aus. Ein Geist, wie wir ihn alle aus unserer Kindheit kennen dürften; als klassisches Gespenst. Ab Juli im Kino. Mit Horror-Anleihen.

„M und C sind frisch verheiratet. Sie leben in einem alten Haus, das C liebt, aber M würde es lieber für eine Stadtwohnung verlassen, und gerade als sie ihn davon überzeugt hat umzuziehen, wird C bei einem Autounfall getötet. Ab diesem Zeitpunkt wird die trauernde Hinterbliebene von Cs Geist heimgesucht, der das Haus nicht verlassen will und kann. C bleibt auch in dem Haus, als M hinfortgeht, und auch als neue Mieter in das Haus ziehen bleibt C dort, trauert um seine Geliebte und spukt in seinem weißen Bettlaken dort herum. Unfähig zu gehen und sich auf eine höhere Ebene zu begeben, bleibt C an das Grundstück gebunden, als das Haus eines Tages abgerissen wird, und auch als dort viele Jahre später ein futuristischer Wolkenkratzer errichtet wird ist C noch dort.“
(via Wikipedia)


(Direktlink, via Falk)

Python verschlingt Erntearbeiter


(Foto: MarilunaCC BY-SA 3.0)

In Indonesien hat ein sieben Meter langer Netzpython einen 25-jährigen Erntearbeiter verschlungen. Der Mann wurde vorher vermisst und nach der Tötung des Pythons aus dessen Leib geschnitten. Klingt fast unglaublich, aber ich habe dummerweise ein Video davon gesehen. Sehr ekelhaft.

„Im Körper des Reptils stießen sie auf die Leiche von Akbar Salubiro – vollständig bekleidet, die Füße steckten noch in Gummistiefeln. Der 25-Jährige arbeitete als Enterhelfer auf einer Palmöl-Plantage und galt als vermisst.

Offenbar – so die erste Hypothese – hatte der Python sein Opfer von hinten überrascht, erwürgt und dann verschlungen.“