Es tut gut, sich dieses Glück hin und wieder vor Augen zu führen

Ich bin heute morgen aufgestanden, habe Wasser aus der Leitung in ein Glas laufen lassen und es getrunken. Einfach…

Posted by ruthe.de on Freitag, 31. Juli 2015


Ich bin dann mal für ein paar Tage weg

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(Foto: Stibo, CC BY-ND 2.0)

Die Reiseunterlagen sind ausgedruckt, der Inhalt des Kühlschranks ist auf ein haltbares Minimum reduziert, der Hund ist versorgt, der Müll in der Tonne, die Koffer sind gepackt. Ich fahre in den Urlaub. So richtig. Mit Fliegen und Hotel und alles. Das erste Mal seit 20 Jahren. Ohne Shice! Mit dem Bulli unterwegs sein war und ist zwar immer noch geil, aber mit Kindern, Kegel und Hund dann halt mitunter auch etwas anstrengender als man sich das von einem Urlaub so wünscht. Deshalb machen wir das jetzt mal so.

Ich habe noch 2-3 Sachen, die die Tage raus „müssen“ und weiß nicht, ob mir dort, wo ich landen werde, ein WLAN gutgesinnt ist. Wenn dem so sein sollte, weiß ich auch nicht, ob ich Zeit und Muse finden werde, hier was zu machen. Meistens finde ich die, aber wenn nicht, sei mir das hiermit verziehen.

Die Füße und mehr im Meer. Endlich mal wieder. Mit der ganzen Familie. Alle sind voll aufgeregt. Ich auch.

In diesem Sinne, gehabt euch wohl.

*wink*
Ronny

(Könnte auch sein, dass ich sekundärfamilär in zwei Tagen schon wieder zurück bin, weil da gerade einiges drunter und drüber geht und eigentlich irgendwer hier sein müsste. Aber das lasse ich gerade optimistisch mal ganz außen vor.)

Ein Video-Portrait über philippinische Kokosnuss-Bauern

Davon wissen wir ja hier nur wenig. Aber irgendwie kommen die Flocken in die Tüte und die Milch in die Dosen. So geht das los. Zumindest bei den Kokosnuss-Bauern auf Kapuluan.

„Filmmaker Danny Cooke’s short documentary, Kinabuhi, is a beautiful portrait of a group of Filipino coconut farmers whose livelihood is in doubt. Plenty of gorgeous shots in this short documentary to draw you right in. I was immediately struck by how dangerous these farmers jobs are, and there is just something so satisfying about watching people with a mastery of very specific skills. The man in the image above is casually climbing a tree cutting little footholds as he goes.“


(Direktlink, via Booooooom)

Wie man diese Strippenverschlüsse an Holzkohletüten öffnet

Ich weiß gar nicht, wo wir diese Verschlüsse hier sonst noch so haben – mir reichen die an Grillkohle. In den Staaten sind die offenbar weiter verbreitet. Den Weg, diese zu öffnen allerdings, scheint auch dort ein ähnlicher zu sein.


(Direktlink, via reddit)

Ich packe meinen akustischen Reisekoffer und nehme mit: Mayer Hawthorne – Message From The Soul Sisters

Ich bin hier gerade am Koffer packen, weil ich ab Morgen für ein paar Tage am Meer sein werde. Shirts, Socken und Schlüppa sind schnell in den Koffer gelegt. Sich allerdings Musik auf den Player zu packen, die eine solche Reise begleiten soll, ist weit weniger einfach.

Da trifft es sich ausgezeichnet, dass mir gerade jetzt dieser Mix in die Bubble gespült wird. Übergutes altes Soul-Zeug, das ja eigentlich immer geht. Nehm‘ ich mit – und packe weiter dazu.


(Direktlink, via Martin)

Titanic Heatmap: Wo Asylbewerber angegriffen werden

Brennpunkt Berlin.

Bester Kommentar dazu: „Ich dachte die Titanic sei Satire?“


(via Martin)

Eine Hängebrücke, die jedes Jahr neu geflochten wird: Qu’eswachaka

Wikipedia weiß:

„Die Hängebrücke Qu’eswachaka ist eine 28 Meter lange und ca. 1,20 Meter breite Seilbrücke in Peru. Sie besteht vollständig aus geflochtenem Gras und überspannt den Río Apurímac. Die Brücke ermöglicht es mehreren hundert Einwohnern der Umgebung, den Fluss zu überqueren. Die Brücke wird jedes Jahr im Juni neu errichtet und besteht in dieser Form schon seit etwa 500 Jahren. Zur Errichtung kommen jährlich etwa 700 Menschen der Umgebung (den Anden-Ortschaften Huinchiri, Quehue, Choccayhua, Ccolana und Chaupibanda) zusammen. Die Frauen flechten die Seile dabei aus Ichu-Gras (Jarava ichu), die Männer verknüpfen die Seile zur Brücke. Nach Vollendung der Brücke wird diese von traditionellen Priestern geweiht und es wird ein Fest veranstaltet. Die Brücke gilt als letzte funktionierende Hängebrücke der Inka und wurde 2009 vom Nationalen Kulturinstitut Perus (INC) zum Nationalen Kulturerbe erklärt.“

Das sieht dann so aus:


(Direktlink, via Gilly)

Was in Deutschland schief läuft

Nichts liegt mir ferner, als sich über die vermeintliche Rechtschreibschwäche anderer lustig zu machen. Aber bei dem was, hier gerade inhaltlich als die Probleme Deutschlands definiert werden, geht doch so einiges drunter und drüber.

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(via Da kotzt das Texterherz)

Eine Flasche Wein mit einem heißen Eisen öffnen

Das habe ich vorher weder gesehen, noch davon gehört. Aber offenbar macht man das nicht nur in einer Lokalität auf diesem Planeten. Port Tongs sind durchaus weiter verbreitet.


(Direktlink, via reddit)

Ein schnarchender Mops mit Sonnenbrille, der rücklings in einer Plastikwanne voll Wasser liegt

Summer… Summer… Summertime.


(Direktlink, via Christian)

Ein Auto vom Radweg heben

Wie man’s als Radler halt so macht, wenn mal wieder jemand seine Karre auf dem Radweg geparkt hat, nech.


(Direktlink, via reddit)

Beim Kauf von einer Packung Durchfalltabletten gibt es einen Sattelschoner

Da haben die Werber ganze Arbeit geleistet. Sicher ist sicher.

Ein scheinbar emotionsloser Tüp* in einer Menschenflitsche zu Simon & Garfunkels „Sound of Silence“

Und ich hätte sowas von die Hose voll. Name des Videos: „Untitled Project“. Besser kaum geht.


(Direktlink, via Tara)

*Und Tüp immer mit „ü“.

Download: WeDidIt Collective – Cruel Intentions

Ich habe eben diesen Beitrag über deutsche Musikblogs gelesen. Manche meinen, der fällt ein wenig traurig aus. Finde ich jetzt nicht so. Obwohl der im Subtext jetzt so optimistisch auch nicht klingen mag. Ich weiß es nicht und will mir da auch so viele Gedanken drüber gar nicht machen. Sei es drum.

Ich wollte nie „nur“ Musikblog sein, wollte die Musik aber auch unbedingt nicht außen vorlassen. Und so bringe ich hier eben immer auch Musik, die nur die wenigsten von euch tangieren dürfte. Das verraten mir meine Statistiken. Aber ich steh‘ halt drauf. Jede Musik, die hier auftaucht, hat mich in diesem Moment irgendwie dolle berührt und dann ist es mir halt auch ein bisschen egal, ob sie das bei anderen tut. Ist ja schließlich mein Blog. Da kann ich machen, was ich will. So.

Und dann kommt halt diese 5-Track-EP vom WeDidIt Collective und zieht mir rotzefrech die Schuhe aus. Und die gibt es im Tausch mit seiner EMail-Adresse zum Download für umme. Was will man mehr? Was will ich mehr? Gerade nichts. Was ihr daraus macht, ist ganz eure Sache.


(Direktlink)

Süße Melancholie: Fader Mix by Purple

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Purple, der ebenso wie Shlohmo zum We Dit It Collective gehört, brachte die Tage sein Debütalbum „Silence & Remorse“ in die auch digitalen Regale. Jetzt gibt es ein Video zu dem Track „Let me stay“.


(Direktlink)

Im Rahmen der Promo für die Platte hatte der Wahlberliner schon vor zwei Monaten diesen diesen Mix für Fader geschnürt und der läuft hier seit ein paar Stunden im Repeat-Mode.

„His fractured electronic tracks bleed with an appealing rawness; his vocals adding depth to the „fascination with darkness“ that binds him to the rest of the production/DJ crew. Purple used to heavily shift and manipulate his vocals between feminine and masculine registers, playing around with the gender of his sound—that his FADER Mix is comprised entirely of female artists doesn’t come out of nowhere. Purple melds voices as disparate as Nico and Bessie Smith in a drowsy synthesis: the female voice not as a category, but a spectrum. It’s pleasing and surprising and pretty, so put it on.“


(Direktlink)