Essengeldturnschuhe 2

Vor Jahren schrieb ich hier mal über unsere „Essengeldturnschuhe“ im Osten.

„Der DDR-Standardschuh, der wohl in keinem Haushalt gefehlt hat und sich dennoch im Netz immer sehr gut zu verstecken wusste. Kosteten um die 5,00 Mark, was in etwa 2 Wochen polytechnisch geprägter Schulspeisung gleichkam. Und wenn die alles waren, schön waren sie nicht.“

Gute Bilder gab es von diesen bisher keine. Jetzt aber. Das auf allen Kanälen immer folgenswerte DDR Museum hat ein originales Paar der Botten ausgegraben und ein Foto von den Tretern gemacht. Wir hatten ja nichts.

„Diese blauen Turnschuhe aus Stoff trugen scherzhaft den Spitznamen „Essengeld-Turnschuhe“. Sie kosteten 2,75 Mark und waren damit so günstig, wie eine Woche lang Schulessen (0,55 Mark pro Tag). Daher haben die Turnschuhe ihren Spitznamen.“

Und Kollegen von mir tragen aktuell wieder ähnliche Botten. :/

Zoom into the Hundenase


(via SNCKPCK)

Guter Hund!

K.I.Z. schlagern als „die Schwarzwälder Kirschtorten“ übers Glück

Und sie lassen uns alle daran teilhaben, , ja.


(Direktlink, via Gilly)

„Not all heroes wear capes“

Capture the Flag.

Hilfe, ich habe aus versehen

Googles Suchvorschläge für „Hilfe, ich habe aus versehen“.


(via KTH)

Selig – Ohne Dich

Als ich gerade die Kleine ins Bett brachte und wir mit dem Lesen fertig waren, machten wir kurz und zum Einschlafen nochmal Radio Teddy an. Hört sie halt manchmal. Irgendwer dachte vor kurzem wohl, es wäre mal wieder an der Zeit, Seligs „Ohne dich“ neu aufzunehmen und unter die Menschen zu bringen. Zumindest lief dort gerade ein Remake dieser grandiosen Nummer. Es schmerzte mich, das zu hören, was ich ihr auch sagte, worauf hin sie fragte, warum dem denn so sei?

Ich meinte, „Lass uns kurz das Original hören. Etwas lauter. Ich werde nicht mitsingen. Aber versuch mal den Schmerz aus Plewkas Stimme zu hören. Diese schonungslose Ehrlichkeit einer emotional noch offenen Wunde. Man kann die hören, man kann sie förmlich fühlen. Sie kann einem das Herz zerreißen.“

Ich sang nicht mit, wir sagten nichts und hörten einfach nur zu. Schweigen. „Ich nähte mir einen Bettbezug aus der Zeit, die wir hatten.“ Ich glaube, sie verstand, was ich meinte. Kann einem das Herz zerreißen. Sie schlief ein.

Mittlerweile gibt es auch von Selig selber ein Update des Songs in Bild und Ton. Auf YouTube seit zwei Jahren als „Official Video“ und so. Aber das klingt im Gegensatz zum Original halt doch schon sehr (v)erwachsen und viel zu aufgeräumt. Schmerz lässt sich halt nicht wegbügeln.


(Direktlink)

Der Klang eines Mittelfingers

Es fing an mit einem Einhornkopf, dann gab es einen Dickbutt, nun einen klingenden Mittelfinger.


(Direktlink, via reddit)

Ein Panda lässt das Spielen nicht

Bei diesen Aufnahmen muss ich zwangsläufig über eine Umschulung nachdenken.


Eine Uhr, die die Zeit mit Haaren anzeigt

Die Künstlerin und Designerin Bina Baitel arbeitet gerne mit ungewöhnlichen Materialien. So kam es, dass sie eine Wanduhr entwickelte, die die Zeit mit Haaren darstellt, die Lash Clock.

„In between a meditation device and a clock, Lash Clock offers a new experience in the perception of time.
It ignores the stressful codes we are used to when facing the passing of time. Numbers, clock hands and ticking sounds disappear, allowing us to contemplate time instead of enduring it.
At first sight, Lash Clock appears like an indefinite and static object. But if you take a closer look, you can perceive a slight movement.

By focusing a little more, you realize that fibers straighten up by slowly moving away one from the other.

Gently brushing time, Lash Clock also fills the practical everyday clock function of reading time. Minutes can be read thanks to the gap created by a fiber that straightens up every second. Hours are marked by a slightly wider gap.

More than reminding us about the time that has passed, Lash Clock invites us to lose ourselves in time itself.“


(Direktlink, via Core77)

System mit sieben erdähnlichen Planeten entdeckt: Trappist-1

Astronomen haben 40 Lichtjahre entfernt den Zwergstern Trappist-1 entdeckt. Um diesen kreisens sieben Planeten, die der Erde ähnlich sind und auf denen es Wasser geben könnte. Vielleicht ziehe ich demnächst um.

„Astronomen haben bei einem Roten Zwergstern in unserer kosmischen Nachbarschaft – 40 Lichtjahre entfernt – mit einem Schlag sieben Planeten aufgespürt, die eine Größe wie die Erde haben.

Und nicht nur das: Sechs dieser Himmelskörper liegen in einer Temperaturzone, in der Wasser flüssig sein kann. Das wiederum ist eine Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen.“


(Direktlink)

Flüssiger Regenbogen: Caño Cristales


(Foto: Mario CarvajalCC BY 3.0)

Hab ich bis eben auch noch nichts von gewusst, aber der Caño Cristales, der Fünf-Farben-Fluss, sieht fantastisch aus.

„Der Caño Cristales ist ein Fluss im Departamento del Meta in Kolumbien, der im Nationalpark Serranía de la Macarena, einer Bergkette, entspringt und in den Guayabero mündet. Wegen seiner Farbenvielfalt von Juli bis November wird er als „Fünf-Farben-Fluss“ oder als „Flüssiger Regenbogen“ bezeichnet. Die Farben stammen vom Pflanzenbewuchs auf dem Flussgrund und variieren zwischen Gelb, Grün, Blau, Schwarz und Rot. In Rot erscheinen zum Beispiel die Pflanzen der Macarenia clavigera aus der Familie der Podostemaceae.“


(Direktlink, via Science GIFs)

Einen 12 Tonnen schweren Granitblock von Hand spalten

Geduld, Wissen, Werkzeug und Handwerk ist offenbar genau so viel wert wie „steter Tropfen“.

„Dennis Carter, founder and owner of Deer Isle Hostel in Maine uses a 2-pound hammer to cut a 26,000 pound block of lovely Deer Isle granite into two equal parts. This is the first of many cuts.“


(Direktlink, via reddit)

Fliegende Pizzen in Havanna

Ein Pizza-Laden in einer Hauptstadt. So weit, so normal. Aber diese Pizzeria liegt in der Hauptstadt Kubas, in Havanna. Gefertigt und gebacken wird auf dem Balkon eines mehrstöckigem Hauses und abgeliefert wird auf der Straße. Great Big Story war mal vor Ort und hat sich angesehen, was Marta Castaeda in der kubanischen Hauptstadt als Pizza unter die Leute bringt. Der Laden scheint recht gut zu laufen. Dabei fällt mir ein, dass ich auch schon immer nochmal nach Havanna wollte.

„When Cuba expanded private enterprise in 2010, Marta Castaeda and her husband were granted a license to open up their own pizzeria, which they called „A Mi Manera“ or „My Way.“ Despite working out of less than ideal circumstances, Castaeda found a creative way to deliver pizzas from the ovens on her roof to customers on the ground. Years later, after Castaeda’s husband passed away, her friend Marta Del Barrio joined her in keeping the dream of Cuban flying pizzas alive.“


(Direktlink)

Moby über Trump: Wie lange fährst du in einem Taxi mit, wenn du merkst, dass der Fahrer besoffen ist?

Moby gilt seit Monaten im Netz als einer der schärfsten Kritiker von Donald Trump. Gestern hat er der österreichischen Sendung „Zeit im Bild“ im ORF ein Interview gegeben und dabei eine ganz wunderbar metaphorische Analogie zu all dem gerade Passierenden mitgegeben,auch wenn Lookism nach wie vor kein Argument ist.

Hier das komplette Interview. Ich mag sein Lachen.

Strapse für Hemdträger

Ich bin nicht so der Tüp, der Hemden trägt. Wenn es sein muss, dann zwänge ich mich zwei bis drei Mal im Jahr in so ein Dingen. Auch weil die nie in der Hose bleiben und man ständig am wieder Reinstopfen ist. Dagegen kann man jetzt etwas tun und sich quasi umgedrehte Strumpfhalter zulegen, die dabei zum Hemdhalter werden: The NT T-Holder. Strapse für Hemdträger. Und das macht das Tragen der Hemden höchstwahrscheinlich um einiges angenehmer.

„Guys will understand the pain associated with the constant niggling of a dress shirt slowly tucking itself out of your pants, and your having to endlessly readjust. It’s sort of like a garter belt for guys, but instead of holding up a pair of lovely thigh highs, they hold down your shirt so it never pops back out of your pants. You’ll be able to squat, reach for items in high places, stretch, and do any of the things that would normally have been followed by a furious tucking session.“


(via Likecool)