09.12.2016 im Spartacus Potsdam: Doppelgeburtstag – 40 Jahre icke, 20 Jahre das Kraftfuttermischwerk

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Eigentlich lege ich nicht sonderlich viel Wert auf meine eigenen Geburtstagsfeierlichkeiten, aber wenn man nullt, kann man das schon etwas ausgiebiger feiern. Wenn man, wie in diesem Fall, doppelt nullt, kann man das sogar auch mal sehr ausgelassen feiern. Und so machen wir das in diesem Jahr.

Ich werde am 09.12.2016 40 Jahre – geschenkt. Aber, und was viel wichtiger ist: mein heutiges Solo-Projekt, das hier, feiert in diesem Jahr sein zwanzigstes Jubiläum. Was damals mal als Musikprojekt von drei-vier noch jungen Burschen begann, ist mittlerweile mehr Blog als Musikprojekt, auch wenn Musik dabei noch immer eine Rolle spielt und das Blog selber erst 11 Jahre auf dem Latz hat. Ich kam letztens auf die 20, als ich auf einen Flyer aus dem Jahr 2006 stieß, der zum Feiern der 10 einlud ,und dachte, „Mensch, die 20 könnte man ja eigentlich auch feiern.“ Also machen wir das jetzt einfach mal. Am 09.12.2016 im Spartacus Potsdam.

Man hätte da jetzt ein Über-Line Up buchen können, aber die Nacht ist kurz und ich wollte schon jene mit dabei haben, die ich musikalisch und auch privat besonders gerne mag. So wird das keine reine Techno-Sause, sondern eher ein buntes Potpourri an zu schätzender Musik. Vom Ambient über Singer-Songwriting zu Funk und Soul nachdem Rudi dann gemeinsam mit mir den Laden in von und gewohnter Tanzschuppen-Manier abreißen werden.

Los geht es um 22:00 Uhr und der Eintritt wird sich auf einen schmalen Taler begrenzen. Wir sind ja nicht in Berlin, wa.

Für Musik sorgen werden an diesem Abend:

  • Zuurb, der Ambient verschmelzen lässt, wie es sonst kaum ein anderer vermag. Hier regelmäßig mit seinen immer überguten Mixen im Blog.
  • Daniel Decker, der auch als Kotzendes Einhorn bekannt sein dürfte und schon gefühlte Ewigkeiten mit seiner Gitarre auf den Bühnen unterwegs ist.
  • Janina ist im Regen geboren und kommt aus Hamburg. Sie hat nicht nur Rudi und mich vor ein paar Jahren auf dem Weltkongress der Hedonistischen Internationale geradezu verzaubert. Ich wollte sie danach immer wieder mal live sehen, was dann aber doch mal wieder nicht klappte. Jetzt dachte ich, ich frage sie einfach mal und – HURRA! – sie packt ihre Gitarre Fritzi ein und kommt aus Hamburg ins heimelige Potsdam. Ein Fest!
  • MoGreens, Karl und Jozsef. MoGreens kenne ich tatsächlich noch länger als ich das KFMW mache. Als Teenies waren wir in der selben Clique und hingen in Kleinmachnow rum. Musik mögen wir schon seitdem. Die Leidenschaft fürs Auflegen kam dann auch bei beiden später hinzu. Auch wenn wir völlig unterschiedliche Stile mögen und er nach wie vor dem Vinyl treugeblieben ist. Wenn er mit Karl und Joszef den guten alten Soul auf den Plattentellern mit dem Funk vermischt, bleibt im Regelfall kein Tanzbein stehen.
  • Rudi Stöher und Das Kraftfuttermischwerk. Wir sind über die Jahre ein gutes Team geworden und mögen trotz des Altersunterschiedes den selben Scheiß. Meistens zumindest. Aber dann brennt es auch.

Wer Bock hat, kommt da dann einfach mal lang. Ob mit oder ohne Geschenke. Ich würde mich freuen, Euch alle dort zu sehen! Also fast alle. Und Zeit für ’nen Schnack findet sich sicher auch. Hotels und Pensionen gibt es in dieser Stadt für alle – und nach Potsdam wolltet ihr eh alle schon immer mal. Hier stehen sogar ein paar Schlafplätze zur Verfügung. Wer davon einen in Anspruch nehmen möchte, bitte in den Kommentaren Bescheid geben.

Poppy, Lila, Rosa, Lola, Blondie und Klaus, Tag 18


(Direktlink)

Hier wuselt und wimmelt es mittlerweile ganz ordentlich. Die Minis an Tag 18. Augen und Ohren sind offen, sie beginnen zu laufen und leider auch ganz orendtlich zu kacken. Dafür aber sind alle wohlgenährt und bei bester Gesundheit. Auch die Mutter hat sich von den für anfänglichen Strapazen erholt.

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Adventskalender 2016, Türchen #04: Elusive Elements – Lux

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Über Elusive Elements weiß ich nicht viel. Im Netz tritt er eher zurückhaltend auf. Auf Soundcloud findet man ihn, auf Bandcamp auch. Das war’s dann aber auch schon. Hin und wieder schickt er mir einen Link zu seinen großartigen Mixen, die immer verdammt deep sind. Mit ganz viel Atmosphäre, etwas Bass und akustischer Liebe. Sound, wie ich ihn selber auch gerne spiele. So hat er sich die letzten Jahre in meine Ohren, vor allem aber in mein Herz gespielt.

Es ist Sonntag, 2. Advent, Zeit fürs Nichtstun, Zeit zum Entspannen. Da gäbe es keinen geeigneteren Soundtrack zu als genau diesen hier.

Ich bin ein wenig kränklich, mache mir jetzt diesen Mix an, koche Tee und lege mich wieder hin. Das könntet ihr auch tun. Wenn ihr einen Kamin habt, macht ihn an. Das Knistern legt sich dann sicher ganz wunderbar unter diesen Sound. Hach.


(Direktlink)

Style: Downbeats
Length: 00:59:30
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
Elusive Elements – coeptum
Bop & Synkro – blurred memories
Circa – ida
Oak – otaku
Icons – time undefined (Jason os remix)
Nuage – have no words
Sam Kdc – alternative flash gordon theme
Consequence – lost attack
Dan Habarnam – one
Silent Mind – vortex
Dissident – design yourself
Stray – pushed
Commix – japanese electronics (Instra_mental moog remix)
Kimyan Law – mortal life (feat. mm oo)
Caan – into the night (Synkro remix)
Instra_mental – photograph
Elusive Elements feat Suree – lux

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

Was Austern können

„An adult oyster can filter and clean up to 50 gallons of water per day.“

(via KTH)

Video: Om Unit – Le Singe

Matt Mateiescu tanzt zu Om Units „Le Singe“. Breakdance-Romantik mit grandiosem Sound.

(Direktlink)

Adventskalender 2016, Türchen #03: The Silent Side Of Audi O’Max – Die Lebkuchenhaus-Party

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Ich habe mir es in den letzten Jahren zur Gewohnheit gemacht, für den Kalender DJs anzufragen, die mich irgendwann in dem auslaufenden Jahr durch einen Mix besonders gekickt haben.

Im Oktober dieses Jahres klickte ich irgendwie auf diesen Mix von Audi O´Max, den ich vorher so gar nicht auf dem Schirm hatte. Aber dieser Mix hatte es in sich, weil er meine Definition von Musik für den Tanzschuppen ganz wunderbar auf den Punkt brachte. Also fragte ich Audi O´Max, der auch umgehend zusagte.

Sein Mix, den er nun abgeliefert hat, steht dem aus dem Oktober in keiner Weise nach und macht richtig Bock auf durchgetanzte Schuhe. Und weil heute Samstag ist, gehören die eh aus dem Schrank geholt, poliert und angezogen. Tanzt!


(Direktlink)

Style: Tech House
Length: 01:13:30
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
None

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

Norderstedt: „Thor Steinar“-Laden öffnet neu – und schließt gleich wieder

Immerhin für eine Stunden konnte der heute Morgen in Norderstedt neu eröffnete Thor Steinar Laden die Klamotten der zu Recht umstrittenen Marke feilbieten. Dann kam das Ordnungsamt und machte den Laden gleich wieder dicht.

Das Ordnungsamt ließ den Laden schließen. Ein Polizeisprecher sagte, dass in den Unterlagen für die Geschäftsanmeldung nutzungsrechtliche sowie gewerberechtliche Bestimmungen nicht erfüllt worden seien.

Irgendwie witzig, irgendwie auch nicht, weil es das Opfergejammer befeuern wird. Aber irgendwie auch doch.

Karlheinz lädt Hasnain Kazim zu sich nach Hause ein, will dann aber doch nicht

Ein offenbar ziemlich wütender Karlheinz S. hat dem deutschen Journalisten Hasnain Kazim eine Mail geschrieben, wie sie Leute wie Karlheinz in letzter Zeit leider viel zu häufig schreiben.

„Herr Kazim, Sie sind ein SCHMIERFINK, der nur ANTIDEUTSCH DENKT UND SCHREIBT!!! Ich habe noch nie etwas Vernünftiges aus Ihrer Feder gelesen, noch nie! Sie erlauben sich wirklich etwas, als AUSLÄNDER uns Deutsche belehren zu wollen in Ihrem überheblichen Ton! Komm du SCHREIBERLING zu mir, dann zeige ich dir, was ein ECHTER DEUTSCHER ist!!!“

Kazim antwortet ihm, dass er die Einladung gerne annehmen würde und auch gleich noch seine Familie mitbringen würde. Karlheinz rudert dann zurück. So will er es dann doch nicht haben – und überhaupt sei er ja gar nicht zu Hause.

Einen Kühlschrank mit dem Fahrrad transportieren

Wer braucht für derartiges schon einen Transporter, wenn er sein Fahrrad beherrscht.


(Direktlink, via BoingBoing)

Egotronic – Hallo Provinz

Wer in der Provinz aufgewachsen ist, kann ein Liedchen davon singen. Egotronic machen das einfach mal – und da gibt es ganz ordentlich Dresche.


(Direktlink, via Daniel)

Digital Vandalism vs Vandalism On Digital

Biancoshock zeigt den Unterschied.

„Performance realized in Milan on a digital photo taken in Tirana, Albania. Digital tools allow you to change the reality; today an act of protest, vandalism or art can be done sitting comfortably in front of your PC. The value of an action (be it a protest, an artwork or a provocation) is in the act to really do it or in how is introduced to a virtual audience?“


(Direktlink, via Source)

Zwei Trainer, zwei Objekte an den Kopf, zwei Reaktionen

Dieses Video zeigt ganz wunderbar, wie unterschiedlich das Schmerzempfinden bei Menschen sein kann. ;)

(Direktlink, via reddit)

Hypnopizzacat

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(via BoingBoing)

Rentner jagt Marder mit Heißluftpistole – und setzt Fassade in Brand

Die merkwürdigste Nachricht des Tages kommt vermutlich aus Thüringen und wirft einige auf. Wie wollte er mit der Heißluftpistole den Marder erlegen? Wollte er den grillen und hat gehofft, der Marder würde das ohne weiteres mit sich machen lassen? Hat sich der Marder hinter der Holzfassade versteckt? Dachte der Mann, dass Hitze seiner Holzfassade nichts anhaben könnte? Ist das Karma? Was sagt die Versicherung wohl dazu? Und vor allem: wo ist der Marder?

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(Screenshot: In Südthüringen, via Sascha)

Adventskalender 2016, Türchen #02: Arkadiusz – La vaca loca

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Arkadiusz steht immer für zurückhaltenden Sound, der dennoch immer tanzbar bleibt. Auf einem sommerlichen Open Air zum Beispiel oder zur sonntäglichen Afterhour. Keine Überraschung also, dass er für einen Teil von Afterhour Sounds zuständig ist, wo jetzt zum fast schon hundertsten Mal im wöchentlichen Abstand ein Mix mit eben Afterhour Sounds veröffentlicht wird.

Erdig wirkt sein Sound, schleppend und auch immer sehr organisch. Er hat vieles von dem, was die Leute auf Chill Out Floors zum Tanzen bringt und allerhand klassische Percussions. Das in Kombination hat was schamanenhaftes. So als sei er versucht, seine Crowd ganz geduldig in Trance zu spielen. Keine Tricks, keine Effekthascherei, just Bummeltechno. Ich mag das sehr.


(Direktlink)

Style: Bummeltechno
Length: 01:12:55
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
None

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

„Komm, wir schneiden ein Rechteck aus dem Kreis.“