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Das Kraftfuttermischwerk Posts

Sammy Davis Jr. und James Brown beim Tanz

Heute einen schlechten Tag gehabt? Kurz mal hier zugucken, vielleicht findet er dann ein besseres Ende: Sammy Davis Jr. und James Brown tanzen – gemeinsam auf einer Bühne. Irgendwann in den 60ern.

Ich habe den Tab schon etwas länger offen und wollte ihn nicht schließen, ohne das hier zu behalten. Für den Fall, dass ich mal wieder einen schlechten Tag haben sollte. Ihr wisst schon.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Weinfass mit Überdruck

Bei Duke’s Folly Wines hatte eines der Metallfässer, in denen der Wein gären soll, neulich ein „wenig“ Überdruck. Das ist wahrscheinlich gar nicht mal ganz ungefährlich, aber der Wein bzw. der Druck muss da ja trotzdem raus. So haben sie das Fass irgendwie geöffnet und eine wunderschöne Weinfontäne geschaffen.

Sometimes, yeast is ready to start the party before we are. Watch this spectacular display of cinematography by Steve Rogstad. I’ve seen (and done) a LOT of things over the years in winery cellars, but this is a new one. I want to emphasize that this was a potentially very dangerous situation that ended without injury or property damage, except for the stainless drum. Don’t try this at home!


(Direktlink)

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Drohne umschwirrt gekonnt einen fahrenden Güterzug

Vielleicht habe ich zu viel Zeit, aber ich habe gerade ein bisschen fasziniert dieses Video bis zum Ende gesehen. Ohne zu skippen. Eigentlich ist es nicht sonderlich spannend, einer Drohne beim Filmen eines fahrenden Zuges zuzusehen, aber hier sind echte Skills am Steuer. Ich hätte ja immer Sorge, dass das Fluggerät dabei zu schaden kommt. Bonuspunkte für die Soundauswahl.


(Direktlink)

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Deutsche Kaugummiautomaten und das, was aus ihnen rauskommt

Dr. Eckart Bartnik, Wissenschaftler und Fotograf, fotografiert in Deutschland die Dinger, die früher mal Kaugummiautomaten waren und heute noch sehr viel mehr als nur Kaugummis für ein paar Cent ausspucken. Davon hängen in Deutschland immerhin mehr als 800.000 – und ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal ein paar Cent in so ein Teil gesteckt habe. Dürfte schon etwas länger her sein. Aber immerhin scheint sich das für alle Beteiligten noch so sehr zu lohnen, dass all jene dieses Spiel nach wie vor mitspielen.

Bartnik fotografiert irgendwelche Automaten, die irgendwo rumhängen, dann das, was er aus diesen gezogen hat und zeigt beides auf Instagram und seiner Seite: Entzauberung – von Nicht-Orten und kindlicher Fantasie. Klasse Projekt-Idee!

In Deutschland investieren Kinder ihr erstes Taschengeld in Süßigkeiten und Habseligkeiten aus einem der 800.000 Kaugummiautomaten an Hauswänden und Gartenzäunen. Für zehn bis fünfzig Cent erhalten sie gespenstische Kaugummi-Augäpfel mit fruchtigem Erdbeergeschmack, in Kapseln verpackte, kleine Spielsachen, glitzernden Schmuck oder glitschige Monster. Diese sind ein Inbegriff für Kindheitserinnerungen.

Als Erwachsener sieht man eher die billigen, schäbigen Standorte an denen die Automaten hängen – Durchgangsstationen. Der französische Anthropologe Marc Augé prägte den Begriff „Nicht-Orte“ für monofunktionale Bereiche, denen eine eigene Geschichte, Beziehung und Identität fehlen. Fast hat es den Anschein, als seien Kaugummiautomaten Indikatoren solcher Nicht-Orte.


(via Guardian)

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Teenager versuchen, Kassetten zu hören

Ich hatte Kassetten bevor ich Schallplatten hatte. Viele. Ich fand die damals ganz geil. Abends bei RIAS Berlin Musik aus dem Westen aufnehmen und so. Auf dem Schulhof den Großen dabei zusehen, wie sie die 65ste Kopie eines Ärzte Albums für 30 Ostmark verscheuern. Das für unerreichbar halten. Auf beiden Seiten. Das manuelle Spulen, um Batterien zu sparen und Pausen zwischen die Songs zu bekommen. Mixtapes als Liebesbriefe verschenken und das alles.

Als es die dann nicht mehr gab, war es auch nicht so schlimm. Im Gegenteil. Platten waren zwar nicht wirklich transportabel, aber mit der CD waren Kassetten auf einmal total egal geworden.

Meine Große, geboren um die Jahrtausendwende, kennt die noch, weil sie damals einen Rekorder mit Aufnahmefunktion hatte. Die wüsste, wie das geht. Meine Kleine kennt den Begriff, hat die Dinger mal in der Hand gehabt, sagt aber selber, dass sie nicht mehr wüsste, wie so eine Kassette abgespielt werden müsste.

Hier hat ein Vater seinen Kids ein paar Kassetten gegeben und sie gefragt, wie sie sich die wohl anhören könnten. Sie packen es nicht. Klar.

Aber das ist alles gar nicht schlimm. Wer will sich heute schon noch mit dem manuellen Aufspulen aufhalten? Und dann das ewige Geleier! Dafür haben wir heute den Gauland. Und wirklich alt macht es auch nicht, zu wissen, wie man so ein Dingen in den Walkman bekommt. Ich habe noch Tonbänder auf Spulen gewickelt. Tonbänder!


(via Blogrebellen)

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