Eine Achterbahn mit Looping auf einem Karnevalswagen

Ich hab’s nicht so mit Karneval. So gar nicht. Wenn es aber glücklich macht, den zu feiern: bitte schön. Daran will und kann ich mich gar nicht stören.

In diesem Jahr gab es allerhand mehr als nur unschöne Berichte über durchaus geschmacklose Karnevalswagen, auf die ich hier auch nicht weiter eingehen mag. Es gab aber auch Wagen, die zu sehen mir Freude bereitet haben. So wie dieser hier. Wo auch immer der gefahren sein mag. Hui!

Unser Fasnachtswagen.

Posted by Adrian Grimm on Sonntag, 7. Februar 2016

(via Blogbuzzter)

Moog Pinball

moogpinball

Seit gestern Abend geht dieser Moog Flipper rum und ich habe, in der Annahme, dass das Dingen nicht echt sei, gerade mal ein wenig danach gesucht. Die Idee nämlich finde ich ziemlich geil, wenn man dabei das Flippern mit dem Sound eines Moog irgendwie verbinden könnte. Offenbar sah das auch schon vor mir einer so und postete schon im Jahr 2012 ins Moog Music Forum seine Idee eines Moog Pinballs.

Ok, I have an idea.
Previously I mentioned that I thought it would be neat to make a Moog pinball machine.
However while I do have experience in restoring pinballs, I simply don’t have the money.
Enter Kickstarter, the crowd-sourcing site for interesting projects.

If I went ahead and proposed to do a Moog pinball via Kickstarter, how much money do you think it would take?
I could find a used pinball machine no problem on ebay for $500-$2000.
I’d paint the sides, but get pros to do the back glass and playing field.
The sensors and targets could trigger actual analog synth circuits and sampled analog sounds.
The pinball could then be loaned to Moog for use at Namm shows, Moogfests and perhaps finally reside at the Bob Moog museum.

Any thoughts? Ideas for what could be on the backglass or playing field?
Sound like a viable project that people would back?

Money would go to:

1. A pinball machine
2. Artwork
3. Software
4. New rings, rubber, targets, balls, glass and other pinball parts
5. Custom electronic design and parts including electronic sound circuits
6. Musician(s) to write music played
7. Insurance
8. Initial transportation/shipping of the target machine
9. Various supplies and services to make this idea a reality

Donators would receive their name in the display credits of the machine (if possible), but at least included in printed copy about the machine.

Internally, the sound circuits would be completely Moog.
Moogerfooger circuit boards, vintage synth boards and samples of Moog synthesizers and music performed on Moogs.

Offenbar wurde daraus dann aber doch nichts und so bleibt heute nur noch das Bild von damals übrig. Vielleicht aber nimmt ja dadurch irgendwer diese Idee noch ein mal auf.
(via Tanith)

Eine Wohnung in Berliner U-Bahnschacht entdeckt

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(Screenshot: Berliner Kurier)

In Berlin haben entweder irgendwelche Spaßvögel oder aber auch irgendeine Agentur eine Wohnung in einen U-Bahnschacht gebaut. Bei Wartungsarbeiten auf der Linie U9 entdeckten Mitarbeiter der BVG vor einigen Tagen eine komplett eingerichtete Wohnung. Tapeziert wurde nur mäßig gut, aber es gab ein gemachtes Bett, einen Fernseher, einen Sessel und auch eine Ballonlampe, die funktionierte. Alles, was man in einem Untergrundeinzimmerappartement halt so braucht. Strom wurde von einer nahegelegenen U-Bahnstation gezockt. Nur angetroffen wurde dort keiner.

Wie genau das Zeug da runter kam, ist nicht ganz klar. Die BVG vermutet Verbindungen zur Sprayerszene. Andere glauben an einen PR-Stunt von irgendwem. Sollte es ein solcher sein, dürfte sich das in den nächsten Tagen klarstellen. Allerdings gab es eine ganz ähnliche Aktion vor ein paar Jahren schon mal in Wien. Dort waren Künstler für die Wohnung in der U-Bahn verantwortlich. Nach drei Tagen und hat die BVG die Bude geräumt. Angetroffen wurde in dieser Zeit niemand.
(via Mathias)

Boof the Wombat

Schade, dass die Bild-Quali so meh ist, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch und man kann nun mal nicht alles haben, wusste meine Oma schon zu sagen – und die war eine kluge Frau.


(Direktlink, via Daniel)

Amphibienfahrzeuge, die auf dünnem Eis fahren

Die russischen Fahrzeughersteller von Sherp bauen dieses doch irgendwie knuffig aussehende Amphibienfahrzeug, das auch Fahrten über dünnes Eis ohne Murren wegzustecken scheint. Ich weiß nicht, wer so etwas hierzulande brauchen könnte, aber in kalten häufig vereisten Gebieten dieser Welt, kann man damit sicher hin und wieder einiges an Fahrweg über Land einsparen. Und nach bisschen Spaß sieht das auch noch aus.


(Direktlink, via reddit)

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(via Torsten)

Gemüseanbau im öffentlichen Raum: Andernach – Die essbare Stadt

Eigentlich so naheliegend wie genial: im Rheinland-pfälzischen Andernach hat man schon im Jahr 2010 damit begonnen, öffentliche Stadtgärten zu schaffen, die mit einer Vielfalt an Nutz- und Zierpflanzen begrünt werden: Essbare Stadt. Jeder Bürger der Stadt darf dort Blumen pflücken sowie Obst und Gemüse ernten. Vandalismus gibt es bei den öffentlichen Flächen so gut wie gar nicht. Um die Beete kümmern sich städtische Arbeiter, Langzeitarbeitslose und Freiwillige.

Aus dem Info-Flyer der Stadt:

In Andernach heißt es „Pflücken erlaubt“ und nicht „Betreten verboten“. Gemüsesorten wie Möhren und Bohnen, Obstsorten, Beerensorten, Spaliergehölze, Küchenkräuter oder Schnittpflanzen werden in den Grünanlagen gepflanzt und lassen völlig neue Wahrnehmungsräume entstehen. Jedes Jahr steht eine Nutzpflanze besonders im Fokus. So wurden 2010 an der Mauer im Schlossgarten 101 Tomatensorten gepflanzt, 2011 100 Bohnensorten und 2012 20 Zwiebelsorten; 2013 ist das Jahr des Kohls. Ein kleiner Weinberg mit Rebsorten zum direkten Traubengenuss findet sich unmittelbar benachbart.

Insbesondere fördert das Projekt den Anbau von regionalen und seltenen Sorten und stärkt damit die Identifikation mit der Heimat und unterstützt die urbane Biodiversität. Platz für Gemüse und Co. ist immer, so werden z.B. auch temporäre Baulücken zur Anpflanzung genutzt.

Aber es geht noch weiter: Die „Essbare Stadt“ ist nur Teil einer modularen und nachhaltigen Grünraumplanung. Mit der Umstellung von Wechselbeeten auf pflegeleichte Staudenbeete verbindet die Stadt ökologische und ökonomische Vorteile. Um insbesondere die jungen Einwohner der Stadt in das Projekt zu integrieren, wurde ein „fahrbarer Schulgarten“ entwickelt, welcher je nach Bedarf an betreffenden Schulen oder Kindergärten aufgestellt werden kann.

Für das fortschrittlich urbane Konzept „Essbare Stadt“ erhielt Andernach verschiedene Auszeichnungen. Urban gardening im Sinne der Stadt. Großartig!


(Direktlink, via Andreas)

New York City: Wait or Run

Bevor ich im letzten Sommer zum ersten Mal in New York war, habe ich mir nicht vorstellen können, welche Faszination New York City tatsächlich zu gebären vermag. Seitdem hat sich diese Stadt irgendwie in mir festgesetzt, regelrecht eingebrannt. Ich will wieder dort hin. Länger. Intensiver. Jetzt, wo ich dieses diese Faszination sehr gut wiedergebende Video von Oliver Nermerich und Karsten Boysen sehe, würde ich gerne sofort den nächsten Flieger nehmen. Instant Fernweh.


(Direktlink)

Klopapier Happy End – Valentins Edition

Ich lass das einfach mal gänzlich unkommentiert.

(via reddit)

1992: der 20-jährige Aphex Twin im Interview mit Marusha

Marusha hatte sich im März 1992 in ihre Dancehall den damals 20-jährigen Aphex Twin eingeladen, um mit ihm über das zu reden, was er damals halt so machte. Nebenbei auch DJ Jauche und natürlich jede Menge Techno-Tracks der frühen 90er. Und wie lustig ich heute rückblickend die Moderation empfinde.


(Direktlink, RBN)

Andy Warhol/Velvet Underground Electric Banana Record Player

Als Angebot auf etsy: Andy Warhol/Velvet Underground Electric Banana Record Player. Keiner weiß genau, wo das Teil herkommt, aber ich mag sowohl die Optik als auch die Namensgebung: Electric Banana Record Player. Nur der Preis…

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„Ok, folks. I bought this record player because the time to buy something you have never seen is when you see it. And I am a huge Warhol fan. At the time, I could find no information on this. A friend was able to find this old advertising for it in an old Speigel catalog. In searching the internet, there are only 2 of these known. There is one in Indianapolis that a guy has from his youth- a present from his grandmother. The other one is in the Banana Museum in California. I even wrote to the Warhol Foundation to find out if there was any kind of affiliation, but they had never heard anything about this and had no record. They came up with the same information I did. Mine is not perfect, it shows wear and I cannot determine if the black markings on this have been redone or if they are original- looking at the picture in the ad, it is still hard to tell, but they look rough to me. I still love this. It runs properly at all 3 speeds, but it will need a needle. The cord is in good condition and the case locks as it should. The ad touts that this will play in any position, even upside-down, but I would not suggest such a thing, as it cannot be good for your records.“

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(via Boing Boing)

Aktivisten nehmen eventuelle Domains „besorgter Bürgerinitiativen“ in Beschlag

Das Neue Deutschland hat sich mit www.buergerbuendnisdeutschland.de und www.bürgerbündnis-deutschland.de Domains gesichert, die eventuell für „besorgte Bürgerinitiativen“ in Frage kämen und von diesen aus auf ihre Zeitung verlinkt.

Internetaktivisten aus dem Havelland haben den Asyl-Gegnern ein Schnippchen geschlagen: Zwei vermeintliche Bürgerbündnis-Seiten sind seit Dienstag um 12 Uhr auf die linke Tageszeitung „Neues Deutschland“ umgeleitet. Wer hinter der Aktion steckt, ist auch schon klar: Die „Freunde der toten Kinder“, ein Zusammenschluss von Künstlern.

Anmelder der beiden Internetseiten ist die Tageszeitung selber. „Wir wollen damit bezwecken, dass über diese Seiten keine Inhalte verbreitet werden, die sich in Anti-Flüchtlingskampagnen einreihen“, sagt Olaf Koppe, . Da sei es eine sinnvolle Aktion, auf eine solche Internetdomain ein Dossier über Rechtsextremismus zu setzen.

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Trailer für eine Doku, die originale Videos von Geflüchteten zeigt: #MyEscape

Der WDR zeigt Morgen um 22:55 Uhr eine Dokumentation, die zum Teil auf Filmmaterial basiert, das Geflüchtete während ihrer Odysseen mit ihren Smartphones aufgezeichnet haben. Berührend ist alleine der Trailer schon, die Doku selber könnte beeindruckend sein, zumal sie einen Blick auf die Erlebniswelten von Flüchtlingen haben dürfte, den so bisher nur die allerwenigsten Menschen gesehen haben dürften.

Für viele Flüchtlinge ist das Mobiltelefon ein unverzichtbares Mittel zur Organisation ihrer Flucht. Gleichzeitig transportieren sie damit Erinnerungen an das Zurückgelassene und einige dokumentieren damit auch die Fluchtstationen.

In den sozialen Netzwerken kursieren zahllose Clips, die nicht über sondern von der Flucht nach Deutschland erzählen, nicht aus sicherem Abstand, sondern aus unmittelbarer Nähe. Der Dokumentarfilm #myescape hat solche Fluchtgeschichten gesammelt: Die (Handy-)Videos der Flüchtlinge erzählen von ihrer Heimat, von ihrem Abschied, den verschiedenen Stationen der Flucht, der Ankunft in Deutschland und schließlich den ersten Eindrücken hier. Die Flüchtlinge kommentieren ihr Filmmaterial in ausführlichen Interviews. So entsteht ein eindrückliches Bild aus nächster Nähe, von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen und sich auf den Weg machen – auf der Suche nach Sicherheit.
(Berlin Producers)


(Direktlink)

Reportage: Integration im Oderbruch – Die neuen Kinder von Golzow

Hörenswerte Reportage aus Golzow im Oderbruch, welches durch die längste Dokumentar-Film-Reihe der Welt bekannt sein dürfte: Die Kinder von Golzow.

In Golzow sollte im letzten Jahr die Grundschule geschlossen werden – zuwenig Kinder. Dann zogen zwei syrische Familien mit ihren Kindern in den Ort, was dafür sorgte, dass die Schule geöffnet bleiben konnte. Ernst-Ludwig von Aster war für das Deutschlandradio dort und hat sich umgesehen. Die neuen Kinder von Golzow.

Wer kennt sie nicht. Die DDR-Langzeitdokumentation „Die Kinder von Golzow“. Ihre Grundschule in dem brandenburgischen 850-Seelen-Ort im Oderbruch ist vermutlich die bekannteste in Deutschland. 46 Jahre lange begleitete der Filmemacher Winfried Junge eine Generation Brandenburger. Von der Einschulung 1961 bis zum Jahr 2007. Bürgermeister Frank Schütz hätte diese Schule jetzt aber schließen müssen. Es lagen zu wenige Anmeldungen vor. Stirbt die Schule, dann stirbt auch das Dorf, befürchtete der Bürgermeister. Er fuhr darum ins nahgelegene Eisenhüttenstadt, in dem sich das Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Brandenburg befindet. Der Bürgermeister konnte zwei syrische Familien überzeugen, nach Golzow zu ziehen. Mit ihren sechs Kindern kann der Unterricht jetzt weitergehen und der kleine Ort macht vor, wie Integration auch auf dem Land gelingen kann.

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Wie Werbemusik nicht gemacht werden sollte

Unbedingt den Sound anmachen. Das dürfte der „progressivste“ Beat sein, den ihr heute zu hören bekommt.


(Direktlink, via reddit)