Tausende Krähen auf ein paar verschneiten Bäumen in der Innenstadt von Portland

Den Tab habe ich seit ein paar Tagen offen und will den jetzt mal zu machen. Aber dann halt doch nicht ohne den Link dazu vorher im Blog geparkt zu haben.

Walker Berg saß letzte Woche in der Innenstadt von Portland in seinem Büro und guckte aus dem Fenster des 12. Stocks, in dem er seiner Arbeit nachging. Er sah eine Schar von schwarzen Krähen, die auf eingeschneiten Bäumen saßen. Von unten durch die Straßenlaternen beleuchtet. An sich nicht soOo spektakulär, aber so ein Foto machst du halt wahrscheinlich auch nur ein Mal im Leben. Und er drückte ab.


(via Colossal)

Ein Mann, der seit zwanzig Jahren in Gothic, Colorado, von allein den Schnee misst

Billy Barr ist irgendwann in den 70ern in eine Hütte in den Bergen der Rocky Mountains gezogen. Allein. Seine Tage verbringt er dort seitdem offenbar damit, zu leben und im Winter damit, den gefallenen Schnee sowie Temperaturen zu messen und die Ergebnisse zu archivieren. Er gilt als der inoffizielle Hausmeister des Rocky Mountain Biological Laboratory. Klimaforscher halten ihn deshalb mittlerweile für einen durchaus aussagekräftigen Zeugen des Klimawandels. National Geographic hat mal beim ihm vorbeigeschaut. Cooler Tüp.

Welcome to Gothic, Colorado—one of the coldest places in the United States. This ghost town has been abandoned since the 1920s, but there is at least one person who still calls it home. For more than 40 years, current resident billy barr has lived in a small cabin, recording data about the snowpack to pass the time. In this short film, Morgan Heim of Day’s Edge Productions profiles the legendary local who inadvertently provided scientists with a treasure trove of climate change data.


(Direktlink)

DJ Krush @ The Custard Factory, Mo Wax Headz Tour, 09.07.94

Sehr schönes Zeitdokument, das DJ Food da ausgegraben hat. „A rip of a limited edition cassette of DJ Krush‘s performance at The Custard Factory, Birmingham, UK on the Mo Wax Headz Tour 9th July 1994.“


(Direktlink | Danke, René!)

Bundestag gibt Cannabis auf Rezept frei

Eine der Nachrichten, die ich vor 10 Jahren hier so noch nicht für möglich gehalten habe: Bundestag lässt Cannabis auf Rezept zu.
Ab März haben schwer Erkrankte in Deutschland damit die Möglichkeit Cannabis auf Rezept zu bekommen, bezahlt von der Krankenkasse. Ein längst überfälliger Schritt, von dem dennoch nur wenige Menschen einen Nutzen tragen werden. Der Eigenanbau, allerdings, bleibt auch zu diesem Zweck weiterhin verboten.

Die Entscheidung betrifft nach wie vor nur eine kleine Gruppe Schwerkranker: Um Cannabis auf Rezept zu erhalten, müssen die Betroffenen verschiedene Voraussetzungen erfüllen. So ist das Mittel nur für Menschen mit einer schweren, chronischen Erkrankung vorgesehen, bei denen andere Therapien versagen.

Vielleicht kann ich hier dann ja in 10 Jahren auch endlich schreiben, das Cannabis generell legalisiert wurde. Mal sehen.

Fear and Loathing


(via Art, Ctrl, Del )

Wenn ein Känguru am Fenster steht

Ein klein wenig sind die großen Beutler ja auch grußselig. Ich möchte keines von denen an meinem Fenster kratzen lassen. „Kangaroo is back looking for rematch.“


(Direktlink, via Shock Mansion)

Fashion meets #Menschlichkeit


(Direktlink)

Die Idee ist einfach und nicht nur optisch ansprechend. Es könnten Motive sein, die für Mode-Shootings gemacht wurden – pünktlich zur Fashion Week. Sind es aber keine. Epic Escape sammelt Fotos von aus Syrien Geflüchteten. Modisch in Szene gesetzt, ausgeleuchtet.

Alle, die sich dafür fotografieren ließen, haben eine Geschichte. Nicht nur die individuelle ihrer Flucht. Aber auch diese natürlich. Und so lächeln sie von Plakaten, die als Werbung für auch hier hippe Mode durchgehen könnte und tragen am Ende einfach das, was auch hier von Menschen aktuell so getragen wird. Aber sie bringen uns halt auch ihre ganz persönlichen Geschichten nahe – und erzählen sie.

Epic Escape ist keine Modemarke für teure Kleidung im „Destroyed Look“. Und die Models sind keine Models, sondern Flüchtlinge. Sie erzählen bewegende Geschichten ihrer Flucht aus Syrien.

Damit wecken wir mehr Verständnis, Respekt und Empathie für geflüchtete Menschen, um die Hilfsbereitschaft zu fördern. Mit der Bildsprache der Fashionwelt appellieren wir an den guten zwischenmenschlichen Stil: #menschlichkeit steht dir am besten.

Gute Kampagne, die zu dem auch noch einen ebenso guten Zweck verfolgt: Oberteile für einen guten Zweck verkaufen. Menschlichkeit steht dir am besten. Uns allen.

„Wer ist dieser Mann?“

Hach, diese Jugend. „Muss man den kennen?! Mal eben auf Twitter fragen.“ <3

Streusalz mit Schinkenduft

Nach Ljubljana wollte ich ja schon immer mal.


(via SZ Magazin)

Eis-Karussell

Winterspaß in Finnland.


(Direktlink, via Bored Panda)

Video: Lenzman – In My Mind (feat. IAMDDB)

Video zur Single von der kommenden Lenzman EP. Hat nicht nur von der Länge her durchaus Radioqualitäten.


(Direktlink, via RBYN)

Super real Mario Odyssey in GTA IV


(Direktlink, via Likecool)

Keinenbockkatze


(Direktlink, via VVV)

Merkels Dance

Gestern tauchte auf Twitter folgendes Foto mit dem Beisatz: „Ich sag‚ ab geht die Party! Und die Party geht ab!“ auf. Ich schmunzelte.

Kurz darauf gab es dann – natürlich – auch ein GIF dazu.

Obama begnadigt Whistleblowerin Chelsea Manning

Dass Obama geht und Guantanamo immer noch nicht geschlossen ist, kostet mich in ein paar Tagen eine Kiste Vodka. Ich hatte vor sieben Jahren darauf gewettet, dass Obama den Laden auf der Kubanischen Insel dicht machen würde. Was er nicht tat.

Aber immerhin noch das, bevor er gehen wird.

„Noch-US-Präsident Barack Obama hat die Haftstrafe der früheren WikiLeaks-Informantin Chelsea Manning massiv verkürzt. Wie Medien unter Berufung auf das Weiße Haus berichten, darf die ehemalige Soldatin im IT-Bereich des US-Militärs das Gefängnis nun bereits am 17. Mai 2017 verlassen.“