Der alte Herr, der sein Heimessen auf Facebook zeigte, wird nun aus dem Heim geworfen

[Update 2] Laut SpOn stellt sich nun alles ganz anders dar, aber es wird nicht durchsichtiger.

Der Frührentner sagt, er habe von der Webseite nicht gewusst. Er sei zwar seit einem Jahr mit Rußegger auf Facebook befreundet, kenne sie aber nicht persönlich. „Ich habe erst zweimal mit ihr telefoniert“, sagt er. Und das, um sich über die Aktion zu beschweren.

Jürgen E. wird der Rummel zu viel. Er will jetzt einen Anwalt engagieren. Und die Facebook-Seite verbieten.

[Update] Die Kündigung wurde mittlerweile zurückgezogen – Einen neuen Heimplatz sucht Jürgen trotzdem.

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Jürgen fotografiert sein Essen ging die Tage recht ordentlich durchs Netz. Der 63-jährige Jürgen tat nichts weiter, als hin und wieder sein Essen zu fotografieren und die Fotos davon auf Facebook zu zeigen. Sonderlich appetitlich sieht das nicht aus.

Bildschirmfoto 2015-07-01 um 10.05.39

Jürgen legte Wert darauf, den Namen des Heims, in dem er betreut wird, nicht zu nennen. Weil Eva Patricia-Rußegger, die für ihren alten Freund die Fotos auf der Facebook-Seite veröffentlichte, und Jürgen auf keinen Fall dieses Heim speziell oder gar das überforderte Pflegepersonal anprangern wollten. Dennoch fand das Heimleitung jetzt raus, von wem die Fotos stammen und setzt Jürgen jetzt mit einer Frist von 8 Wochen vor die Tür.

Weil sie inzwischen herausgefunden hat, woher die Fotos kommen und ihren Ruf ruiniert glaubt, will sie den unbequemen Bewohner loswerden. Wie die Nürnberger Zeitung erfuhr, wurde Jürgen in einem Gespräch am Dienstag eröffnet: Er muss die Einrichtung in acht Wochen verlassen. Zudem „rate“ man ihm, ab sofort nichts mehr über seine „persönliche Situation“ im Internet zu verbreiten: keine Bilder, keine Kommentare.

Der Rentner, der im Rollstuhl sitzt, ist jetzt auf der Suche nach einem Rechtsbeistand und einem neuen Heimplatz.
(via Mathias)

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Kommentare: 49

  1. Nosebeggar 1. Juli 2015 at 10:14  zitieren  antworten

    „Unser Ruf wird ruiniert, dafür schmeißen wir den wehrlosen Rollstuhlfahrer raus und drohen ihm öffenlichkeitswirksam!“
    Gute Idee, richtig gute Idee. Warum sollte der alte Herr auch damit an die Medien gehen, macht ja gar keinen Sinn.

  2. Sven 1. Juli 2015 at 10:28  zitieren  antworten

    Kritik scheint jetzt also auch beim Essen nicht mehr erlaubt zu sein, oder wie muss diese Reaktion gedeutet werden? Es ist doch scheißegal wie überlastet das Pflegepersonal ist, gekocht wird garantiert in einer Großküche und die können sich mit dem Essen durchaus mehr mühe geben. Anstatt also den Heimbewohner vor die Tür zu setzen, hätte das Pflegeheim mal mit dem Koch sprechen, und ihm die Entlassung androhen sollen, wenn sich der Gesamteindruck nicht verbessert. Ich hoffe, dass das Heim jetzt richtig schlechte Öffentlichkeit bekommt und am Ende die Heimleitung ausgetauscht wird…

  3. […] …wenn man für das Veröffentlichen von Fotos des Essens im Altenheim mit 8 wochen Frist aus selbigen geworfen wird. […]

  4. Stefan 1. Juli 2015 at 10:33  zitieren  antworten

    Was stimmt denn mit dem Essen nicht? Schmeckt’s nicht? Das man es für 3,50€ nicht wie Haut Cuisine drapieren kann, sollte jedem klar sein.

  5. nappel2 1. Juli 2015 at 10:46  zitieren  antworten

    ausnahmsweise ist der Artikel dazu auf Bild.de nicht so schlecht, auf deren Fotos da sieht das Essen noch schlechter aus…

  6. Sven 1. Juli 2015 at 10:52  zitieren  antworten

    Stefan,

    Auch Essen für 3,50 Euro kann Anspruchsvoller aussehen. Wie das Essen vom Koch angerichtet wird, ist keine Kostenfrage, sondern eine Frage des Willen. Wenn natürlich nur der Profit die ausschlaggebende Größe in der Großküche ist, dann sollte sie vielleicht doch lieber was anderes machen. Und da sich Köche ja gerne auch als Künstler sehen, werden die meisten, die so etwas sehen, in der Ehre so ziemlich gekränkt sein.

  7. uwe boll 1. Juli 2015 at 10:52  zitieren  antworten

    Stefan,

    das nur 3,50€ zu verfügung stehen ist schon die härte. und es sieht aus wie schon mal gegessen. aber die deutschen hier mit ihr gulaschkanonen mentalität haben anscheinend was gegen essen mit konsistenz. ich würde solches essen der küche vor die füße werfen…. schade das er das altersheim nicht öffentlich gemacht hat… nachdem er den bescheid über den rauswurf bekommen hat…. wenn solche arschlöcher die so was fabrizieren schon keine angst vor dem job verlust haben müssen dann wenigstens von leuten die mal der küche zeigen wie konsistenz aussieht…

  8. Katha 1. Juli 2015 at 11:00  zitieren  antworten

    Wieder so eine Geschichte, bei der man minutenlang nur ungläubig mit dem Kopf schüttelt.
    Meines Erachtens geht es in dieser Diskussion schon längst nicht mehr um das Essen, sondern wieder um die Frage, wie eine Institution mit öffentlicher Kritik umgeht.
    Was die Heimleitung bei der ganzen Angelegenheit wohl nicht bedacht hat, ist die Tatsache, dass ein „öffentlichkeitwirksamer Rausschmiss“ den Ruf der Institution viel eher ruiniert, als ein paar Essensbilder auf Facebook.

  9. Spooky 1. Juli 2015 at 11:01  zitieren  antworten

    Und dann wundern sich gewissen Menschen, warum deutsche Rentner lieber ihre Restzeit des Lebens in Thailand verbringen. Wieso? Weil sie dort der „alten“ Generation mit Respekt und Anstand entgegen kommen, was bei uns traditionell nicht mehr so verbreitet scheint.

    Heute sind Altenheime zum Großteil eh nur auf Profit getrimmt. Min / Max Rechnung auf Höchstleistung, zum Leiden der Klienten.

  10. Roland 1. Juli 2015 at 11:37  zitieren  antworten

    Klar ist das eine besch… Situation für die Bewohner und auch für’s Personal der Einrichtung. Denn für das enge Budget können die ja auch nix. Letzten Endes muss langfristig der Wähler entscheiden. Wenn z.B. alle diejenigen, die solche Zustände nicht erstrebenswert finden, bei der nächsten Bundestagswahl die Familienpartei wählen würde, wäre vermutlich innerhalb einer Legislaturperiode dieses Problem null und nichtig.
    Der Wert einer Gesellschaft zeigt sich immer noch daran, wie sie mit ihren Alten und mit Tieren umgeht. Beides ist hierzulande (jaja, ich weiß: Jammern auf hohem Niveau) schlicht gesagt einfach zum Ko….!!!
      

  11. Antje Weber 1. Juli 2015 at 11:40  zitieren  antworten

    Liebe Singels von heute,
    in 40 Jahren ist das noch schlimmer ;)

  12. Nandus 1. Juli 2015 at 11:41  zitieren  antworten

    Die Reaktion des Heims ist der Knaller. Viel unprofessioneller kann man sich kaum verhalten.

    Die Wurzel des Problems hat meiner Meinung nach zwei Äste:
    1. es geht nur noch ums Geld. Bestenfalls ist heute noch ein Feigenblatt davor, nimmt man das weg ist man wieder bei den Finanzen. Wer glaubt, ein Heimbewohner sei im buchhalterischen Denken eines Heimbetreibers mehr als ein Zahl (aus der man möglichst viel herausholen kann) , ist wirklich naiv
    2. die Menschen, die im System aufgewachsen sind, haben viel zu oft nicht den Beruf erlernt, den Sie ihren Fähigkeiten UND Neigungen nach hätten machen sollen / können. Folglich liefern Sie mäßige Leistungen ab – siehe Koch der Großküche. Dem Koch kann man das nur bedingt vorwerfen, es ist ein systemimmanentes Problem, das dringen geändert werden sollte (vgl. Prof. Hüther nahezu alle Veröffentlichungen) Weiterhin ist eine Großküche ebenfalls ein Wirtschaftsunternehmen und wir kommen wieder zu Punkt 1

  13. Nandus 1. Juli 2015 at 11:42  zitieren  antworten

    Ach ich vergaß: einfach mal den Heimbetreiber und Koch das eigene Zeug essen lassen…

  14. Mensa 1. Juli 2015 at 11:46  zitieren  antworten

    Ich finde das eine gute Form des Protests. Ich habe auch mal ein Jahr das Essen in unserer Mensa dokumentiert.

  15. Alfred Falk 1. Juli 2015 at 12:10  zitieren  antworten

    Für mich als ehemaliger der „Evangelischen Bildungs- und Pflegeanstalt Hephata“ ist das nichts Ungewöhnliches. Es geht ums Geld und um das Deckmäntelchen der angeblichen Hilfe. Es hat sich bei derartigen Institutionen nicht viel geändert. Dass der Alte Mann einfach gefeuert wurde, ist nach meiner Erfahrung folgerichtig. Die Anstaltsleitung wird nicht zur Rechenschaft gezogen. Derartige Heime und Anstalten sollten geschlossen werden. Das, was da als Essen bezeichnet wird, ist ja nur ein kleiner Teil. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie es da aussieht. Sollte es da Kontrollen geben, melden die sich vorher an. Geld verdienen und Verschleiern sind hier angesagt. Würde man die Alten in Gefängnisse sperren, ginge es ihnen besser. Diese Anstalten wären für Schwerverbrecher das Richtige.

  16. piwwo 1. Juli 2015 at 12:29  zitieren  antworten

    Streisand und zwar volle Pulle in die Fresse rein! Das haben sie sich verdient.

  17. […] essens macht und ins internet stellt, ohne auch nur zu erwähnen, was für ein altenheim das ist? Er wird damit bedroht, dass man ihn aus dem heim rauswirft, soll er doch verrecken, wenn er nicht seine verdammte fresse hält. Diese drohung wurde […]

  18. tatam 1. Juli 2015 at 15:16  zitieren  antworten

    mit 63 schon im seniorenheim???? wtf

  19. […] den einen oder anderen Euro mehr in das Essensbudget stecken. Auf das Thema bin ich übrigens durch das KFWM […]

  20. Sea 1. Juli 2015 at 16:07  zitieren  antworten

    Sven:
    Es ist doch scheißegal wie überlastet das Pflegepersonal ist, gekocht wird garantiert in einer Großküche und die können sich mit dem Essen durchaus mehr mühe geben. Anstatt also den Heimbewohner vor die Tür zu setzen, hätte das Pflegeheim mal mit dem Koch sprechen, und ihm die Entlassung androhen sollen, wenn sich der Gesamteindruck nicht verbessert.

    Auf die Idee, dass der Koch – so wie sämtlichen anderen Dienstleister dort – genauso ausgeblutet und ausgenutzt werden, wie die vermutlich in Unterzahl arbeitenden Pflegekräfte, kommst du nicht – nein?

    So weltfremd kann man doch mittlerweile gar nicht mehr sein, um zu verstehen, dass die Probleme grundsätzlich in der oberen/obersten Etage sitzen. Deutschland ist zum Land der Ausbeuter geworden – dank der Schröder-SPD, den Opportunisten-Grünen und allem, was danach kam.

  21. Sea 1. Juli 2015 at 16:09  zitieren  antworten

    Stefan:
    Was stimmt denn mit dem Essen nicht? Schmeckt’s nicht? Das man es für 3,50€ nicht wie Haut Cuisine drapieren kann, sollte jedem klar sein.

    So ein Pflegeplatz kostet nicht 3,50 – sondern einige tausend Euro im Moment, du ignoranter A*. Hoffentlich landest du später in einem fiesen Heim. Oh wait… hoffentlich haben wir bis zu dem Zeitpunkt, an dem du evtl. Bedarf hast, diese unwürdigen Umstände längst abgeschafft.

  22. Martin 1. Juli 2015 at 16:38  zitieren  antworten

    Der Heimleiter hat nun offensichtlich keine Ahnung von seinem Job. Ich kann Jürgen nur raten einfach zu bleiben und kräftig weiter sein Essen zu fotografieren. Eine Kündigung des Heimvertrages ist deshalb nicht möglich (es ist per se sehr schwer überhaupt rechtlich einwandfrei einen Heimvertrag zu kündigen – egal aus welchem Grund!).

    Was ich überhaupt nicht verstehe: „Ich wurde gestern von der Heimleitung des Zimmers verwiesen[…]“ – ??? Es gibt rechtlich nur einen einzigen Menschen der das Hausrecht in dem Zimmer ausüben kann und das ist der Mieter = Jürgen!

    Wenn die Heimleitung schon in solchen Belangen sich nicht richtig zu verhalten weiß, dann will ich gar nicht wissen welche Missstände sie noch zu verantworten hat!

  23. Sven 1. Juli 2015 at 17:44  zitieren  antworten

    Ich arbeite in einem Internat mit angeschlossener Jugendhilfe. 3,50€ für ein Mittagessen ist auch bei uns Standard, pro Tag pro Kind stehen uns 6€ zur Verfügung für Verpflegung. Damit kann man nicht wirklich viel reißen. Allerdings wird bei uns noch in der Einrichtungsküche gekocht, rund 1000 Essen pro Tag, und es sieht doch bedeutend besser aus

  24. Kiliman 1. Juli 2015 at 17:45  zitieren  antworten

    Sorry, aber es gibt „mal wieder“ einen Knacks in der Story, der mit Auslegung von Fakten zu tun hat, ganz so einfach ist das alles mal wieder nicht. Ihr habt geschrieben:
    „Jürgen legte Wert darauf, den Namen des Heims, in dem er betreut wird, nicht zu nennen.“

    3 Minuten und ich kannte das Pflegeheim, nur aufgrund der Infos von seiner Facebook Seite. Da stand bei einem Bild in der Beschreibung:

    („die Pflegeheimkette“ ist eine der größten in Deutschland, -17.000 Betten bundesweit)

    Als Impressum gibt der Gute folgendes an:

    Regenwurm Straße
    Nürnberg

    Okay, die Regenwurm Str. scheint wohl quatsch zu sein, aber trotzdem mal bei google suchen.. ich gebe ein: „seniorenresidenz nürnberg regen…“ und da kommt sie auch schon:

    pro seniore residenz noris
    regensburger strasse 20
    90478 nuernberg

    Auf der Website wird dann auch die Info mit den 17000 Betten bestätigt.

    Ganz ehrlich, er hätte es auch gleich hinschreiben können die Hinweise sind zahlreich und nicht sehr dezent

  25. Hendrik 1. Juli 2015 at 18:13  zitieren  antworten

    Sven,

    Es drängt sich mir der Eindruck auf, die Qual der „Insassen“ (denn nichts anderes scheinen die alten Leutchen zu sein) ist von hoher Stelle gewollt. Weshalb auch immer.

  26. Hans 1. Juli 2015 at 18:34  zitieren  antworten

    Martin,

    Dazu kann ich leider viel sagen. Nicht NUR das Essen ist es was Sorge bereitet. Meine Mutter wurde beim Toilettengang fallen gelassen und ist an den Folgen verstorben. Die Heimleitung hat uns um Verständnis gebeten. Ich hatte leider keine Lobby und konnte gegen das Heim nichts machen. So siehts aus. Gruß.

  27. Gio 1. Juli 2015 at 18:53  zitieren  antworten

    Stefan,

    Für 3,50 € p/P ist locker für jeden eine schöne portion Gnocchi Gorgonzola drin, mit Petersilie als Garnitur. Das ist einfach nur null Empathie, null Nächstenliebe und null Bock.

  28. Kollege 1. Juli 2015 at 19:00  zitieren  antworten

    Ich arbeite selber in einer heim Küche, und kann das Problem verstehen. Unser Essen ist auch nicht besser das Problem ist einfach, dass wir pro Person 3,70€ Euro zur Verfügung haben. Dies muss reichen für:
    Frühstücksbüffet mit guter Auswahl (wegen massig Unverträglichkeiten)
    Mittags Salat und Dessert Buffet 2 Suppen 1 klar eine gebunden und 1 von 3 unterschiedlichen Menüs
    Abends 1 gebundene Suppe Brotzeit Buffet

    Kann mir 1 von euch sagen wie ihr für 3,70€ 3 Mahlzeiten bezahlen könnt ?
    Das Hauptproblem liegt nun mal an der Aufteilung des Geldes, was machen bei über 60€ täglich 1-2€ mehr oder weniger aus …

  29. der bob 1. Juli 2015 at 21:18  zitieren  antworten

    E
    Stefan,

    @kollege du bist aber nich so oft arbeiten oder matte ist nich ganz so dein fach,rechne mal bewohnerzahl*3.70 und du wirst erstaunt sein was da täglich an geld zummanen kommt.da währe zumindest das auf den tällern was man essen kann und nich so ein dreck wie man es auf den bildern sieht.
    Das würde ich nicht mal ins scheisshaus kippen kannste glauben.
    Und komm mir jetzt nicht das meine rechtschreibung scheisse ist,will keiner wissen!!!
    Und an dem herren,sie haben alles richtig gemacht.
    Müsste nur öffter geschehen da es hier um menschen geht die genug im leben leiden mussten oder???
    Aber das gute ist auch menschen die so mit rentnern umgehen auch irgendwann da landen und eins ist sicher es wird nicht besser eher schlechter wegen der super vorarbeit all die jahre.
    Man seid ihr alle dumm,schauffelt euch selbst das grab aber leider auf menschen die das nicht verdienen

  30. der bob 1. Juli 2015 at 21:22  zitieren  antworten

    Hendrik:
    Sven,

    Es drängt sich mir der Eindruck auf, die Qual der „Insassen“ (denn nichts anderes scheinen die alten Leutchen zu sein) ist von hoher Stelle gewollt. Weshalb auch immer.

    Richtig!!!!

  31. der bob 1. Juli 2015 at 21:27  zitieren  antworten

    Kollege:
    Ich arbeite selber in einer heim Küche, und kann das Problem verstehen. Unser Essen ist auch nicht besser das Problem ist einfach, dass wir pro Person 3,70€ Euro zur Verfügung haben. Dies muss reichen für:
    Frühstücksbüffet mit guter Auswahl (wegen massig Unverträglichkeiten)
    Mittags Salat und Dessert Buffet 2 Suppen 1 klar eine gebunden und 1 von 3 unterschiedlichen Menüs
    Abends 1 gebundene Suppe Brotzeit Buffet

    Kann mir 1 von euch sagen wie ihr für 3,70€ 3 Mahlzeiten bezahlen könnt ?
    Das Hauptproblem liegt nun mal an der Aufteilung des Geldes, was machen bei über 60€ täglich 1-2€ mehr oder weniger aus …

    Du bist dumm und zwar richtig:@

  32. der bob 1. Juli 2015 at 21:42  zitieren  antworten

    Wie kann man das noch schön reden wollen ihr seid echt der hammer.
    Schämt euch oder geht sterben,wie kann man so behindert sein???
    Ps.bin selbst pfleger aber zum glück in einem guten senioren-wohnpark!!!

  33. Harald Himmel 1. Juli 2015 at 21:47  zitieren  antworten

    Sven,

    Blödsinn. „Jürgen“ scheint Probleme zu haben, feste Nahrung zu sich zu nehmen und bekommt sie deswegen püriert. Dass sowas nach Brei aussieht, sollte nicht verwundern. Das ist übrigens eine höhere Lebensqualität, als wenn man Fleisch usw gar nicht mehr zu sich nehmen kann und nur noch Griesbrei nuckelt.

    Es mag ja sein, dass „Jürgens“ Heim tatsächlich unter aller Sau ist und es genug zu meckern gibt aber wenn man dann ausgerechnet die pürierte Nahrung dokumentiert, so als würde das auch nur das geringste aussagen, zweifel ich an der Ernsthaftigkeit der Problematik. Genauso zweifel ich am „Rauswurf“, nur weil irgendwer selbiges fotografiert und publiziert hat.

    Sollte es wirklich relevante Mißstände geben, hat derjenige, der seinen Fall im Netz publiziert hat, ihm jedenfalls einen Bärendienst erwiesen, indem er auf Nichtigkeiten und Halbwahrheiten im Bildzeitungsstil gesetzt hat.

  34. Harald Hölle 2. Juli 2015 at 01:16  zitieren  antworten

    Hmm, ich habe mir mal Aufnahmen von anderen Mahlzeiten angesehen, die ebenfalls auf seinen Tisch gestellt wurden. Da nicht alles >püriertStill, satt und sauberSein letztes Rennen< mit Dieter Hallervorden (www.sueddeutsche.de/kultur/sein-letztes-rennen-im-kino-dem-tod-laeuft-man-nicht-davon-1.1792982). In Würde altern!

  35. Beat 2. Juli 2015 at 02:14  zitieren  antworten

    Sven,

    Wenn das Heim nur 2,50€ am Tag für das Essen zur Verfügung stellt kannste dir als Koch auch keine Currywurst mit Blattgold ausm Kreuz leiern.
    Erst denken, dann schreiben.

  36. Herr Berrz 2. Juli 2015 at 07:38  zitieren  antworten
  37. norbert 2. Juli 2015 at 08:10  zitieren  antworten

    Hm, warum ist das Essen denn so zerkleinert?
    Gibt es hierfür einen Grund?
    Bevor ich hier meinen Senf dazu gebe, würde mich interessieren in wieweit es notwendig ist das Essen so „herzurichten“.
    Oder liegt es daran, das es sich um ein Gericht handelt, dasss halt so aussieht?
    Ich bitte um ein paar Hintergrundinformationen bevor man hier eiine Einrichtung kritisiert.

  38. Nandus 2. Juli 2015 at 11:23  zitieren  antworten

    Sea,

    Schöner hätte ich vor allem den letzten Absatz nicht sagen können, exakt da liegt das Problem!

  39. Nandus 2. Juli 2015 at 11:24  zitieren  antworten

    Schöner hätte ich vor allem den letzten Absatz nicht sagen können, exakt da liegt das Problem!

    Sea:

  40. Nandus 2. Juli 2015 at 11:24  zitieren  antworten

    Schrottige Quotefunktion hier…

  41. Nandus 2. Juli 2015 at 11:25  zitieren  antworten

    @SEA:

    Sea: Auf die Idee, dass der Koch – so wie sämtlichen anderen Dienstleister dort – genauso ausgeblutet und ausgenutzt werden, wie die vermutlich in Unterzahl arbeitenden Pflegekräfte, kommst du nicht – nein?

    So weltfremd kann man doch mittlerweile gar nicht mehr sein, um zu verstehen, dass die Probleme grundsätzlich in der oberen/obersten Etage sitzen. Deutschland ist zum Land der Ausbeuter geworden – dank der Schröder-SPD, den Opportunisten-Grünen und allem, was danach kam.

    Schöner hätte ich vor allem den letzten Absatz nicht sagen können, exakt da liegt das Problem!

  42. Nandus 2. Juli 2015 at 11:26  zitieren  antworten

    @ADMIN: die vorherigen Quotes ohne Zitat bitte löschen, danke!

  43. Nandus 2. Juli 2015 at 11:30  zitieren  antworten

    Martin:

    Wenn die Heimleitung schon in solchen Belangen sich nicht richtig zu verhalten weiß, dann will ich gar nicht wissen welche Missstände sie noch zu verantworten hat!

    Meine Rede. Das ist ein schlechter Scherz. Naja, mein ehemaliger Nachbar, ca. 35 Jahre alt, Heimleiter für diverse Seniorenheime, fuhr einen S5 und ein Jahr später einen Q7…Quaddro GmbH getuned (Marktwert: ca. 120 000 €)

    MERKT IHR WAS?

  44. Harald Himmel 2. Juli 2015 at 17:13  zitieren  antworten

    Harald Hölle,

    Es macht jedenfalls keinen Sinn, jemandem püriertes Essen zu servieren, wenn er das nicht irgendwo auch benötigt bzw bestellt hat. Das erzeugt nämlich höhere Kosten, als das Essen unpüriert zu servieren und die gezeigten Schock Beispiele sahen exakt danach aus.

    Es ist auch zu bezweifeln, ob all diese Mahlzeiten wirklich von Jürgen stammen, da er mittlerweile bestreitet, etwas mit der Seite zu tun zu haben und die Person dahinter laut eigener Aussage kaum kennt.

    Daher sehe ich mich in der Annahme bestätigt, dass an dieser Geschichte überhaupt nichts glaubhaftes dran ist und ich halte das für eine Frechheit, wenn man bedenkt, dass es durchaus Mißstände in dem Sektor geben kann, die angeprangert gehören und man stattdessen durch derartige Irreführungen einen Skandal um Nichtigkeiten für die Empöria konstruiert.

  45. DasKleineTeilchen 2. Juli 2015 at 17:56  zitieren  antworten

    Harald Himmel,

    full ack. vor allem zum letzten absatz.

  46. Kampf 2. Juli 2015 at 23:47  zitieren  antworten

    Stefan,

    DasKleineTeilchen,

    Stefan,

    Du bist nur dumm im Kopf …man sieht ja nicht mal was das sein soll …esse du das doch …mal sehen was du sagst fur 3.50

  47. Laufer 2. Februar 2016 at 14:16  zitieren  antworten

    Stefan,

    Du bist wirklich Bescheuert und hast keine Ahnung.
    Schämst Du Dich denn nicht….

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