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Schlagwort: Food

Wie man täglich 10000 Menschen kostenfrei mit Essen versorgt

Gurudwara Bangla Sahib ist Delhis größter Sikh-Tempel und heißt alle willkommen, dort kostenfrei zu essen. Ganz gleich welcher Religion sie angehören. Die Küche ist 24 Stunden am Tag geöffnet und wird durch freiwillige Helfer am Laufen gehalten. Es gibt einfaches Essen, das jedoch jeden satt zu machen weiß. Jeder, der zu Besuch kommt, kann sich freiwillig für einfache Jobs melden, um so die Produktion zu unterstützen. So essen im Gurudwara Bangla Sahib täglich um die 10000 Menschen kostenfrei. Tolles Konzept, das bemerkenswert umgesetzt wird.


(Direktlink, via Neatorama)

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Schlange schleicht sich in den Schlafsaal eines chinesischen Colleges und landet im Kochtopf

Anders als hier gilt Schlangenfleisch in Teilen Asiens und Afrikas sowie in den USA als Delikatesse. In den USA und in China ist der Konsum am höchsten. Insofern scheint diese Nachricht womöglich nur für wenige irgendwie absonderlich.

Auf dem Campus des Chongqing-Institus verirrte sich neulich eine Schlange in einen Schlafsaal, in dem sich Studenten aufhielten. Anstatt schreiend den Saal zu verlassen, wie ich das getan hätte, fingen sie das Tier, töteten es und kochten samt roten Datteln, Ginseng, Orangenschalen, Engelwurz und Lauch eine Suppe daraus. Und wie das heute halt so ist, dokumentierten sie den Vorgang mit ihren mobilen Endgeräten.

Die College-Führung selber war nicht ganz glücklich damit, dass diese Bilder durchs Netz gingen. Der Ruf und so, sie wissen schon.

The opportunistic meal quickly became big news on campus. On Sunday, a teacher at the university confirmed that the snake snack had occurred and that they weren’t happy about it, explaining that the students involved had received a lecture about doing harm to the school’s image.

In Deutschland ist das Fleisch von Schlangen übrigens in Spezialitätengeschäften und speziellen Restaurants erhältlich. Wer mal kosten möchte.

Und Ronny so:

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Meine Tomatenbutter

Als ich neulich das Rezept für die Avocado-Limetten-Kräuterbutter aufschrieb, kam die Frage nach meiner Tomatenbutter auf, die ich so schon seit Jahren so mache. Heute ist es mal wieder soweit. Der Grill wartet darauf, gezündet zu werden, der Salat ist geschnitten, das Fleisch mariniert. Dazu gehört hier im Hause nun mal eine Tomatenbutter. Diese Tomatenbutter.

Irgendwer kam vor ein paar Jahren hier mal mit einer Tomatenbutter an, die okay, aber nicht wirklich geil war. Ich habe dann ein paar Mal daran herumexperimentiert und das Rezept seit dem nicht mehr geändert. Tomatenbutter bringt heute jeder mit, wenn er zum Grillen eingeladen ist. Manchmal ist ein Löffel Ketchup dran und bisschen Salz, aber ganz so einfach ist das dann doch nicht. Tomatenbutter soll im Mund geschmacklich explodieren. Unbedingt. Deshalb ist die hier auch nur was für jene, die auf die Quintessenz von Tomaten stehen; das Mark, wovon einiges rein gehört.

Ihr braucht:
• 250 g (unbedingt) weiche Butter
• 150 g Tomatenmark (3-fach konzentriert)
• 70 g in Olivenöl eingelegte, getrocknete Tomaten
• 30 g italienische TK-Kräuter
• 1-2 Knoblauchzehen
• Salz, Pfeffer, Paprikapulver
• 1 halben Teelöffel Zucker
• worauf ihr sonst noch so Bock habt

Dann:
Die in Olivenöl eingelegten, getrockneten Tomaten mit Küchentuch abtupfen und so vom Öl befreien, in einen „Zerkleinerer“ (HAHA! Wer hat das denn dafür erfunden!?) geben. Den Knoblauch, die Kräuter, Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Zucker dazu und alles zu einem ordentlichen Brei machen.

Das dann mit der weichen(!) Butter und dem Tomatenmark in eine Schüssel geben und fünf bis zehn Minuten mit einem Pürierstab zu einer homogenen, weichen Masse schwingen. Rand abwischen, zur Deko etwas Basilikum reinstecken, fertig.

Ich persönlich würde es mit Chili noch ein bisschen geiler finden, aber die Familie mag es nicht so scharf. Könnt ihr halten, wie ihr wollt. Und noch Limettensaft- und Abrieb dazu geben. Oder Bohnenkraut. Kapern! Oder was auch immer. Aber kommt bitte nicht mehr irgendwo hin und nennt die Butter, in die ihr etwas Ketchup gerührt habt, Tomatenbutter. Danke! Kommt richtig gut auf gegrilltem Brot oder Fleisch und hält sich im Kühlschrank dann locker eine Woche. Meistens ist sie hier aber schon vorher alle.

Ich mach dann mal den Grill an.

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Ein halbes Knoblauchbrot in die Stratosphäre steigen lassen, um es dann zu essen

Es gibt ja mittlerweile so gut wie nichts mehr, was nicht an einem Ballon gen All geschickt wurde. Nun kommt ein halbes Knoblauchbrot dazu, das von Barry Lewis selber gebacken wurde. Die andere Hälfte ließ man derweil am Boden, um später einen Geschmacksvergleich machen zu können, was natürlich ziemlicher Blödsinn sein dürfte, aber immerhin lässt sich so das Rezept für das Knoblauchbrot recht gut promoten. Oder so.

Jedenfalls haben Tom Scott, Steve Randall und Barry Lewis in Koop dieses halbe, selbst gebackene Knoblauchbrot über 35 Kilometer in die Stratosphäre aufsteigen lassen, wo der dafür aufsteigende Ballon geplatzt ist. Beim Fall schloss sich eine Styroporbox, sodass das halbe Brot unbeschadet auf der Erde ankam und geschmacksgetestet werden konnte. Ja.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Montagabendpizza

Diese Katastrophe ist schon letzte Woche und nicht an einem Montag passiert, aber was könnte zu einem Montag besser passen, als abends mit Hunger die TK-Pizza aufzureißen und dann das in der Hand zu haben? Richtig: nichts!

Passiert offenbar häufiger und scheint medial eine aufregende Sache zu sein. Ich verstehe das vollkommen! Ich meine: Pizza!

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Avocado-Limetten-Kräuterbutter

In der Grillsaison mache ich unheimlich gerne Tomatenbutter, die sehr viel leckerer als eine ordinäre Kräuterbutter ist. Ich halte mein Rezept dafür natürlich für das beste und habe tatsächlich noch keine Tomatenbutter gegessen, die mir besser geschmeckt hat als die meinige.

Letztens wollte ich zum Grillen welche machen musste dann aber feststellen, dass ich keine getrockneten Tomaten mehr im Haus hatte, die zu den Grundzutaten meiner Tomatenbutter gehört.

Da ich keinen Bock hatte, nochmal einkaufen zu gehen, habe ich geguckt, was noch so im Haus und speziell im Kühlschrank war und mir dann eine Avocado-Limetten-Kräuterbutter zusammengerührt, die zwar nicht nach Tomate, aber dennoch verdammt lecker schmeckt.

Mein Rezept:
Saft von einer Limette mit einer Avocado, 1 Esslöffel Tomatenmark, 6-7 Tropfen Sriracha-Sauce, tiefgekühlten Gartenkräutern, einer Knoblauchzehe, Pfeffer, Salz und einem halben Teelöffel braunem Zucker im Mixer zerkleinern. Dazu 250 Gramm weiche Butter und ordentlich mit dem Pürierstab bearbeitet, bis alles glatt und schön sämig ist. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Limettensaft abschmecken. Fertig.

Jetzt keine große Kochkunst, aber sehr lecker und sehr viel frischer als eine Kräuterbutter.

(Foto: Natarinchen)

Auf Nachfrage schickte ich Natarinchen das Rezept, die das für sich nochmal veränderte. Und das so, dass ich ihre Variante auch probieren werde.

Sie hat die Sciracha-Sauce weggelassen und die TK-Kräuter gegen frische ausgetauscht.

„Ich hatte kein Sriracha-Sauce und hab Paprika mild und Cayenne Pfeffer genommen, Zucker, Honig, Knoblauch, Koriander, Petersilie, Schnittlauch, Salz, Pfeffer, Tomatenmark, Biolimettenabrieb (1 Teelöffel) und den Saft, Avocado, Butter.“

Dann alles ordentlich durchpüriert, bis die Butter schön sämig ist. Fertig. Perfekt auf einem gerillten Toast, der so.

Das Foto ist von Natarinchen, optisch sind beide Rezepte identisch. Meine Butter hat ihre Farbe drei Tage lang gehalten, was bei Avocado ja immer so eine Sache ist. Dann war sie alle. Keine Ahnung also, wie lange die sich darüber hinaus optisch hält.

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