GoPro-Aufnahmen von der Festnahme „El Chapos“

Letzte Woche wurde Drogenboss und Chef des Sinaloa-Kartells Joaquín „El Chapo“ Guzmán im mexikanischen Los Mochis verhaftet. Die ihn festnehmende Spezialeinheit filmte den Zugriff und stellte die Aufnahmen einem Fernsehsender zur Verfügung. Krasser Scheiß.

Es seien mehr Menschen in dem Haus gewesen als erwartet – und sie seien schwerer bewaffnet gewesen als erwartet, sagte ein Soldat, der am Einsatz beteiligt war, hinterher dem Sender Televisa. Die Rede ist von Maschinenpistolen und Panzerfäusten.

Die Soldaten sichern zunächst die Räume im Erdgeschoss und gehen dann weiter in den ersten Stock. Dabei habe ein Mann oben auf der Treppe versucht, mit einer Panzerfaust auf den Trupp zu schießen, sei aber nicht dazu gekommen, weil die Soldaten zuerst feuerten und er die Waffe fallen lassen musste.


(Direktlink, via Vice)

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Kommentare: 4

  1. Loody 12. Januar 2016 at 18:03  zitieren  antworten

    Hallo Ronny,

    das Kommentar in kursiv und auch die Kommentare von SpiegelTV sind ein wenig widersprüchlich. Der Typ mit der GoPro sagt, dass sie 5 Leute in der Wohnung gefunden haben. Einen haben sie getötet, ausserdem haben sie zwei Frauen und zwei Männer festgenommen. Ich habe da nichts von einer Panzerfaust (kursiver Kommentar) oder 5 Leibwächtern (SpiegelTV) mitbekommen.

  2. 3rd Engine 12. Januar 2016 at 20:46  zitieren  antworten

    beeindruckend.
    Mexico ist ja ein Kriegsgebiet.
    Normalerweise bin ich ja nicht für Police Brutality, aber hich hoffe sehr, dass dort einmal aufgeräumt wird
    (auch wenns schwer wird, bei soviel korrupten Cops und der bitteren Armut die dort herrscht!)

    Die Drogengangs gehören dort zu den rücksichtslosesten Arschlöchern die man sich neben ISIS vorstellen kann.
    Bringen Frauen und Kinder um weil sie zufällig in der falschen Fabrik gearbeitet haben oder das Schutzgeld nicht bezahlen können.
    Und das auch noch auf äusserst brutale und kaltblütige Art.
    Täglich! (ja, wirklich täglich!)

    Einige Dörfer haben sich eigene bewaffnete Wachposten aufgebaut um sich vor den Gangstern zu schützen.
    Weil die Polizei entweder zu korrupt oder zu überfordert ist um jeden zu beschützen.

    Eine wirklich abgefuckte Situation.
    Weil die Armut die armen Schweine häufig in die Arme von Bosse treibt und die Bosse in ihrem Grössenwahn immer rücksichtsloser werden.

    Und das Zeug, das kinder- und Frauen- und Männermordende Bosse dann durch die Welt schmuggeln ziehn sich die Hipster von heute dann durch ihre gepuderten Näschen, wenn sie wiedermal Selfies auf der Tanzfläche schiessen.

  3. Stephan 13. Januar 2016 at 10:31  zitieren  antworten

    Woher kommt eigentlich dieser Hipster Hass? Die kriegen ja neben den „Gutmenschen“ wirklich alles ab. Man braucht halt seine Feindbilder.
    Das Konsumieren von Rauschmitteln ist so alt wie die Menschheit selbst. Dass die meisten illegal sind und sich dadurch eine Mafioso-Unterwelt gebildet hat, dafür kann doch der kleine, gemeine Hipster in seinem natürlich Habitat nun wirklich auch nichts dazu, oder? Genauso wenig wie für die Korruptheit des mexikanischen Staatsapparats.

  4. 3rd Engine 14. Januar 2016 at 11:32  zitieren  antworten

    wie kann es nur dazu kommen, dass man Hipster mit ihrem passiv aggressiven, selbstverliebten Aufmerksamkeitswahn als nervig empfindet?
    *kopfkratz* ….

    Vegan, am besten Frutarier und stolz den Jute-Beutel vor sich hertragen weil Umwelt voll wichtig und arme Tiere und so und Fair Trade damit die Kinder in Afrika nicht hungern
    sich dann aber Highmachende Substanzen unbekannter Zusammensetzung durch die Nase ziehen, die ihren Weg über Mord und totschlag hergefunden haben.

    Auf der nächsten Party erzählt mir irgendein Hipster dann bestimmt wie unmoralisch Pelz und Diamanten sind (obwohl kein klar denkender Mensch das anders sieht!) und zieht sich dann schön die Droge durch die Nase die für tote Familen verantwortlich ist.

    wieso ist das nur heuchlerisch und macht Hipster zurecht zum Schimpfwort?

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