Kindern in Kitas den Mund mit Klebeband zuzukleben ist nicht strafbar

Mund-zugeklebt-300x157Findet die Staatsanwaltschaft Mosbach. Zwei Erzieherinnen einer Kita in Wertheim (Baden-Württemberg) haben mehreren Kindern die Münder mit Klebeband zugeklebt, um sie auf diese Weise zu disziplinieren. Eine der beiden Frauen ist die Leiterin der Einrichtung.

Die Staatsanwaltschaft Mosbach entschied, dass in diesem Fall keine Körperverletzung stattgefunden habe, da die Kinder keine körperliche Beeinträchtigung erfahren haben.

Das Klarsicht-Klebeband habe sich schmerzfrei wieder lösen lassen oder gar von selbst gelöst. Die beiden Frauen hatten bei verschiedenen Gelegenheiten die Münder von insgesamt vier Kindern zugeklebt – etwa, weil ein Kind geschrien oder gespuckt habe, wie Oberstaatsanwalt Franz-Josef Heering sagte. Die Kinder seien zwischen drei und sechs Jahren alt gewesen.

„Es weiß ja jeder, dass körperliche Beeinträchtigung erst dann stattfindet, wenn man diese auch sehen kann,“ dachte sich die Staatsanwaltschaft wohl. Was zum Fick?!? Und was machen die Erzieherinnen da noch? Zumal auch noch in Leitungsposition! Gehen die in ihrer Teamsitzung auch so miteinander um? „Ey, Bärbel, die Renate nervt heute voll mit ihrem Gelaber! Kleb ihr mal ein Stück Gaffa auf die Fresse, damit hier endlich mal Ruhe herrscht.“ Wenn man nämlich das Menschenbild, was die von Kindern haben dürften, auf Erwachsene überträgt, müsste das ja dann wohl genau so laufen.

Immerhin soll die Angelegenheit für die Leiterin noch nicht gänzlich erledigt sein. Ein betroffenes Kind klagte über eine beeinträchtigte Atmung, während es verklebt war. Dieses Verfahren soll erst dann eingestellt werden, wenn die Frau dem Kind ein Schmerzensgeld zahlt. Hoffentlich ein ordentlich gepfeffertes.

Wir leben in einem Land, in dem Erzieherinnen denen ihn anvertrauten Kindern den Mund mit Klebeband zukleben dürfen, um sie zumindest zeitweise stumm schalten zu können. Na wenn das nicht was zum Kotzen ist…

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Kommentare: 44

  1. Ricardo 21. Mai 2013 at 22:15  zitieren  antworten

    Kenne selber einen Fall wo das in einer Einrichtung vorgekommen ist. Die Erzieherin wurde versetzt.

    Der Grund für Ihr Handlen war aber reine Hilflosigkeit da sie den ganzen Tag 15 (!) Kinder im Alter von 1 bis 3 allein betreuen musste. Trotzdem ist das damit nicht zu entschuldigen.
    An manchen Tagen ist es sehr schwer all die Geduld aufzubringen die nötig ist so eine Bande zu bändigen.

    Der Beitrag spiegelt ganz gut die verschiedenen Positionen in der Diskussion wieder: http://www.urbia.de/archiv/forum/th-2727619/Was-meint-ihr-ist-die-Erzieherin-eventuell-ueberlastet.html

    Und das Thema ist noch immer so akut.

  2. Sandro 21. Mai 2013 at 23:11  zitieren  antworten

    ich bin nun fast 30 Jahre Alt ;) aber in der DDR währe die Frau wohl irgendwie „Versetzt“ worden. Da wurden andere Massnahmen hergenommen um uns unter Kontrolle zu halten :) Wie oft wurde ich während der Mittagsruhe nach draußen gesetzt im Schlafanzug, oder musste am Erziehertisch stehen bleiben weill mein Rababer Kompott noch nich aufgegessen war. :P

    Aber dafür sind wir auch Nackt um Rasensprenger Gesprungen … was heute Undenkbar und ein Skandal wäre :)

  3. Oliver 22. Mai 2013 at 10:15  zitieren  antworten

    Wo steht denn dass es Tesafilm war? „Klebeband“ kann ja nu alles von Kreppband bis Panzertape sein, oder?

  4. Oliver 22. Mai 2013 at 10:41  zitieren  antworten

    Ok, bei den Fränkischen Nachrichten steht das.

  5. Ronny 22. Mai 2013 at 10:42  zitieren  antworten

    Oliver,

    Den Einwand gab es gestern schon, hab’s jetzt gefixt, nicht das es noch Ärger mit Tesa gibt.

  6. Robert 22. Mai 2013 at 11:20  zitieren  antworten

    Selbstverständlich betrifft das das http://de.wikipedia.org/wiki/Recht_auf_k%C3%B6rperliche_Unversehrtheit Kann den betroffenen Kindern/Eltern nur dringends empfehlen ein http://de.wikipedia.org/wiki/Klageerzwingungsverfahren zu betreiben.

  7. […] spOnline: Kita-Kindern Mund zugeklebt: Staatsanwalt stellt Ermittlungen ein KFMW: Kindern in Kitas den Mund mit Klebeband zuzukleben ist nicht strafbar […]

  8. Robert 22. Mai 2013 at 13:03  zitieren  antworten

    Wichtige Ergänzung – Tatbestand OBJEKTIV:
    „Die körperliche Unversehrtheit ist beeinträchtigt, wenn es zu einer Substanzverletzung, zu einem Substanzverlust, zu einer HERABSETZUNG DER KÖRPERLICHEN FUNKTIONEN oder zu einer körperlichen Verunstaltung gekommen ist.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rperverletzung_%28Deutschland%29#Objektiver_Tatbestand

  9. Thomas 22. Mai 2013 at 13:24  zitieren  antworten

    Na, ist immerhin noch humaner als den Mund mit Seife auszuwaschen.

  10. marc 22. Mai 2013 at 13:37  zitieren  antworten

    Irgendwie kann ich die leicht hysterische Aufregung nicht nachvollziehen. Es war eben KEIN Gaffa, wie das oben so schön in einem typischen Beispiel für schwarze Rhetorik dargestellt wird.

    Auch ein 3-6jähriges Kind kann einen Tesastreifen problemlos abziehen, wenn er eh nicht gleich von selbst abgefallen ist, wie im Text erwähnt. Der hält nämlich nicht sonderlich gut auf Haut.

    Ich halte dieses Klebeband eher für ein Symbol, für ein Zeichen das sagt: „Jetzt reicht’s, Auszeit!“. So wie „Du gehst jetzt auf Dein Zimmer, bis Du Dich wieder beruhigt hast.“ Oder wie den berühmten „Naughty Stool“. Oder das alte „Für 10 Minuten in die Ecke stellen.“

    Wie man bei sowas auf Körperverletzung kommen kann … da bin ich ratlos.

  11. Sven 22. Mai 2013 at 13:39  zitieren  antworten

    Ich hab mich mit dem Fall nicht befasst, aber ich finds überzogen. Und die Reaktion doch reichlich unbedacht.

    Ich meine mich zu erinnern auch mal Klebeband aufgedrückt bekommen zu haben. Ich hatte es verdient, weil ich provoziert habe und das kann man mit 5-6 durchaus! Entsprechend habe ich hinter meinem Klebeband gekichert, bzw. gekichert weil den Damen nichts „besseres“ eingefallen war um mich zu „bestrafen“. Schließlich konnte ich ja immernoch Grimassen schneiden.

    Mal ganz ehrlich: Wenn man nen Haufen Kinder hat und da irgendwie sowas wie ne Struktur reinbringen will muss man sich irgendwas ausdenken um zu signalisieren: Hat er gut gemacht, oder hat er schlecht gemacht.

    Wer davon ausgeht das sein Kind ein so emfindliches Pflänzchen ist, dass es von einen Tesafilm am Mund einen Schaden davon trägt und sein Kind stets vor solchen „absurden Grausamkeiten“ schützt, wird spätestens in der Pubertät einen Menschen vorfinden, der mit der Welt überhaupt nicht klarkommt. Das Leben HAT Ecken und Kannten und mit denen muss man umgehen können.

    Allerdings und das ist hier durchaus anzuklagen, bei nem Dreijährigen funktioniert das nicht, weil er nicht versteht warum mit ihm passiert, was mit ihm passiert.

    Ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir in Deutschland Weltmeister darin sind:

    1.) Alles besser zu wissen. Wenn der Thomas Müller einen Ball versemmelt, hätten ihn 82 Millionen „Spitzenstürmer“ „locker reingemacht“. Wenn der Löw den Klose statt den Müller spielen lässt und ders nicht birngt hätten ihn 82 Millionen „Bundestrainer“ postwendend nicht eingewechselt.

    Wenn in einer Schule ein Elternabend ist, wissen natürlich 30 Eltern(paare) besser wieviel Hausaufgaben gut sind und was man mit den Kindern sonst so macht.

    2.)Bei unserem Klagen lassen wir die einfühlende Komponente nicht zu! Kein Mitleid mit dem „Täter“ bis er seine Unschuld bewiesen hat! Wer weiß denn was da genau Phase war in dieser Kita? Wer hat sich erkundigt wie es um die Erzieherinnen steht? Ob man sie vielleicht in Schutz nehmen muss?

    Ich mach das mal an einem Gegenbeispiel aus Frankreich fest. Vor ca. 5 Jahren wurde in Paris ein Lehrer von seiner Schule angezeigt. Er hatte einem Schüler eine Ohrfeige gegeben und seine Eltern hatten sich an die Schule gewandt. Heraus kam, dass dieser Schüler den Lehrer zuvor mindestens 3 Mal A****loch genannt hatte und dem guten irgendwann die Hand ausgerutscht ist.
    Anstatt den Lehrer für seine (hierzulande wäre es eine) „ach so widerliche Bösartigkeit“ zu verdammen, haben sich die Eltern der Schüler dieser Schule für den Lehrer eingesetzt. Der Tenor war „es war natürlich falsch, dass ihm die Hand ausgerutscht ist, aber der Schüler hatte es provoziert. Niemand ist perfekt und es ist ihm nicht nachzusehen, dass ihm irgendwann der Kragen geplatzt ist. Den allermeißten anderen wäre es an seiner Stelle mindestens ähnlich gegangen. Außerdem sei ein Lehrer eine Respektperson und dies sei von Schülern so zu nehmen“.

    Es ist so leicht auf denen rumzubashen, denen man die Erziehung seines Kindes mit anvertraut. Wobei der Trend ja dazu geht, als Eltern den eigenen Teil der Erziehung nicht wahrzunehmen und die Erziehungspflicht komplett abzutreten. Ist ja auch viel einfacher, da muss man nicht immer „nein sagen“, Hartz4-TV, Konsolen, Süßigkeiten stellen den kleinen ruhig. Wenn dann aus dem Spross nichts wird sind die miesen Lehrer/Erzieher, sowie die verkommene Gesellschaft dran Schuld.

    Es ist so einfach!

  12. Ronny 22. Mai 2013 at 13:46  zitieren  antworten

    Sven: Ich bin selber ausgebildeter Erzieher und kann den Versuch, dass zu relativieren nicht nachvollziehen. Es nervt mich, dass hier offenbar völlig überforderte Erzieherinnen meinen Berufstand damit verunglimpfen. Wer zu mehr Kreativität im pädagogischen Umgang nicht fähig ist, sollte sich zum Wohle aller einen anderen Beruf suchen, der weniger anstrengend ist.

    Es ist so einfach!

  13. marc 22. Mai 2013 at 14:10  zitieren  antworten

    Ronny: Ich bin selber ausgebildeter Erzieher und kann den Versuch, dass zu relativieren nicht nachvollziehen.

    Dabei ist genau das die einzig sinnvolle Herangehensweise – diese „Tat“ zu relativieren, also in Relation zu setzen.

    „Körperverletzung“ – da kann man doch nur lachen. Das ist also auf einer Stufe mit jemandem, der einem anderen die Faust ins Gesicht drischt? Ja, ne, is klar.

    In meinen, und ich denke auch in den Augen vieler anderer nicht so leicht erregbarer Menschen, haben diese Frauen nämlich keineswegs einen „Berufsstand verunglimpft“ (BTW: falsches Wort, Du meinst zB in Misskredit gebracht).

  14. Ronny 22. Mai 2013 at 15:00  zitieren  antworten

    marc: Wenn 3-6-jährige Kinder um ihr Werkzeug beraubt werden dürfen, dass ihnen zur Artikulation gegeben ist, in dem man ihnen den Mund zuklebt, kann ich mich nur wundern. Meines Erachtens kommt das einem Knebel gleich. Man macht diese Kinder stumm und signalisiert, dass man nicht bereit ist, ihnen weiterhin zuzuhören. Zumal sie in diesem Fall für etwas „diszipliniert“ werden sollten, was ihrer am Alter gemessenen Entwicklung genau gerecht wird. Das Gewalt nicht nur physisch stattfinden kann ist hinlänglich bekannt, für mich geht das hier eindeutig in Richtung psychischer Gewaltanwendung. Auch weil die Grenzen, wo Gewalt gegen Kinder beginnt, konkret nicht fassbar sind, halte ich derartige Vorgehensweisen für völlig überflüssig, um das mal gelinde auszudrücken. Wenn sie nicht still sitzen, binden wir sie an die Heizung, dass tut ja keinem weh, wäre die Steigerung davon. Und was kommt dann?

    Und seit wann muss Körperverletzung „eine Faust im Gesicht“? Die findet schon viel subtiler statt. Klar aber, dass die als sprachliches Bild gerne als Vergleich herangezogen wird, getreu dem Motto „schlimmer geht immer“.

    Für mich ist das einfach eine Sache des Menschenbildes, was ein jeder mit sich herumschleppt. Ich meine, gehen die beiden Erzieherinnen so mit ihren erwachsenen Mitmenschen auch so um? Gaffa auf die Fresse? Nein. Ganz sicher nicht – aber mit den Kindern kann man das ja machen. Die lernen dabei auch ganz toll, wie man solche Probleme löst. Man redet nicht problemlösungsorientiert miteinander , man klebt sich einfach etwas auf den Mund. Toll.

    „Ich hatte es verdient, weil ich provoziert habe und das kann man mit 5-6 durchaus!“

    Sagen übrigens gut 50% aller misshandelten Kinder auch in Bezug auf ihre Misshandlungen, aber das nur am Rande.

  15. marc 22. Mai 2013 at 15:53  zitieren  antworten

    Es ging mir bei „Faust ins Gesicht“ nicht um „schlimmer geht immer“, es ging mir um den Straftatsbestand und um die Verurteilung der Erzieherinnen, die bei der Verwendung dieses starken, sehr negative Gefühle hervorrufenden Wortes „Körperverletzung“ automatisch mitschwingt.

    Warum nochmal verwendet die MI immer das eigentlich unsinnige Wort RAUBkopierer?!

    Ebenso geht es hier nicht um Gaffa. Was für ein Unterton kommt rüber, wenn Du im Zusammenhang mit dem Vorfall dieses Wort verwendest? Stark klebendes Textilklebeband, das beim Abziehen Schmerzen verursacht. Hat das irgendwas mit den tatsächlichen Vorgängen zu tun? Nein. Bleibt trotzdem etwas „kleben“ im Hirn des Lesers? Ja. Das ist unredlich.

    Genauso daneben ist Dein Beispiel mit der Heizung – wieder führst Du eine Situation des körperlichen Zwanges an. Kann sich ein an einer Heizung festgebundenes Kind befreien? Nein. Kann ein Kind einen Tesa-Streifen von seinem Mund abziehen? Ja.

    Und es ist toll, dass Kinder ein Werkzeug haben, um sich zu artikulieren. Müssen sie das aber immer tun? Es gibt Situationen, in denen Groß und Klein mal die Klappe zu halten hat. Weisst Du, wie die Situationen waren, in denen das ganze statt gefunden hat? Hat man den Kindern vielleicht ausgiebig zugehört, mit ihnen geredet, sie ermahnt usw? Hat alles nichts geholfen? Hat sich eines oder haben sich mehrere der Kinder reingesteigert und waren nicht mehr zu erreichen?

    Ich weiss es nicht. Weisst Du es?

    Aber bei etwas, das ich von seiner Schädlichkeit für die Kinder ungefähr in der Größenordnung der je nach Verhalten freundlich oder böse schauenden Smilies, die man mir damals ins Heft klebte, einordnen würde, von Körperverletzung zu reden – das ist Irrsinn.

    Und auf Deine (Sorry: unsäglliche) Missbrauchs-Schlussbemerkung „am Rande“ werde ich gar nicht weiter eingehen – auch dafür gibt es übrigens einen Fachbegriff in der (schwarzen) Rhetorik. Nur soviel: Zum heranwachsen und erwachsen werden gehört es auch zu lernen einzusehen, wenn man mal eine Strafe verdient hat, dass diese Strafe ein Resultat des eigenen Verhaltens war. Etwas, womit auch viele den Jahren nach Erwachsene sich schwer tun – frag mal die Steuerbetrüger und die Raser.

    Aber jetzt muss ich mal wieder arbeiten – ich glaube eh nicht, dass wir noch zusammen kommen. Let’s agree to disagree und so.

    Deinen Blog werde ich selbstverständlich weiter besuchen, den finde ich ansonsten nämlich sehr schön. Muss man ja auch mal sagen.

  16. Ronny 22. Mai 2013 at 16:15  zitieren  antworten

    marc Natürlich kann sich ein an die Heizung gebundenes Kind losbinden. Wenn der Knoten nicht zu fest ist. Und genau darin sehe ich hier ein Problem.

    Und ja, ich denke auch, dass wir da nicht zusammen kommen, aber das ist auch nicht mein Ziel. Man kann und muss nicht immer einer Meinung sein.

  17. Sven 22. Mai 2013 at 16:17  zitieren  antworten

    Ich denke so einfach ist es nicht!

    Du gehst davon aus, dass es für alle Erzieherstellen gutes Personal gibt.

    Ich behaupte mal, so viele gute (gut ausgebildete) Erzieher gibt es nicht und die restlichen zu besetzenden Stellen werden mit 2.- oder 3.-klassigen Erziehern besetzt. Die könnten sich natürlich alle einen anderen Job suchen. Dann hätten wir aber ein massives Problem.

    2.- oder 3.-klassiges Personal, kann aber in der Regel nicht den Ansprüchen gerecht werden, die man an erstklassiges Personal stellt. Damit muss man leben … und das beste draus machen. Eine Aufarbeitung in der Kita, zusammen mit Eltern und Träger hätte hier bei weitem mehr bewirkt, als ein dämlicher Prozess. Man muss mit dem Leben was man hat und auf dauer eine Besserung (bessere Bezahlung?) anstreben.

    Du siehst den Punkt des „für Dich selbstverstänlicher Weise“ Möglichen.

    Ich sehe den Punkt, dass dies nicht „flächendeckend“ umsetzbar ist und es schlimmer hätte kommen können.

  18. […] Wir leben in einem Land, in dem Erzieherinnen denen ihn anvertrauten Kindern den Mund mit Tesa zukleben dürfen, um sie zumindest zeitweise stumm schalten zu […]

  19. Dcat 22. Mai 2013 at 18:17  zitieren  antworten

    @Sven: Woran machst Du denn zweit – oder drittklassig fest? Achtung rhetorische Frage!
    Deine Antwort wird eher subjektiv ausfallen…. achso ja und „hätte kommen können“ Hätte, hätte liegt im Bette!
    @Marc: Es gibt Situationen, in denen Groß und Klein mal die Klappe zu halten hat.
    Genau, und wenn ich nicht mehr weiter weiß, um dieses durchzusetzen, dann stze ich halt ein unkonventionelles Mittel ein?

  20. Frank 22. Mai 2013 at 19:56  zitieren  antworten

    „Es weiß ja jeder, dass körperliche Beeinträchtigung erst dann stattfindet, wenn man diese auch sehen kann,” dachte sich die Staatsanwaltschaft wohl. Was zum Fick?!? Und was machen die Erzieherinnen da noch? Zumal auch noch in Leitungsposition! Gehen die in ihrer Teamsitzung auch so miteinander um? „Ey, Bärbel, die Renate nervt heute voll mit ihrem Gelaber! Kleb ihr mal ein Stück Gaffa auf die Fresse, damit hier endlich mal Ruhe herrscht.” Wenn man nämlich das Menschenbild, was die von Kindern haben dürften, auf Erwachsene überträgt, müsste das ja dann wohl genau so laufen.

    Immerhin soll die Angelegenheit für die Leiterin noch nicht gänzlich erledigt sein. Ein betroffenes Kind klagte über eine beeinträchtigte Atmung, während es verklebt war. Dieses Verfahren soll erst dann eingestellt werden, wenn die Frau dem Kind ein Schmerzensgeld zahlt. Hoffentlich ein ordentlich gepfeffertes.

    Wir leben in einem Land, in dem Erzieherinnen denen ihn anvertrauten Kindern den Mund mit Klebeband zukleben dürfen, um sie zumindest zeitweise stumm schalten zu können. Na wenn das nicht was zum Kotzen ist…

    Du polarisierst,…..und spielst die Sachlage so enorm hoch, als ob sie Missbraucht worden wären. Über Erzieherische Maßnahmen kann man sich streiten. Aber wer deinen Text genau durchliest, versuchst du nicht deine Meinung zu äußern, sondern ein Bild zu erstellen, das Gleich steht mit Mißhandlung von Kindern. Ob das Kind schwer Atmen konnte sei ebenfalls dahin gestellt. Du mußt es doch wissen, wie einfach es ist, den Kindern wörten in den Mund zu legen.
    Was du da machst, ist eine maßlose Übertreibung, und unfair auch den Kindern gegenüber,…die wirklich Mißhandelt wurden. Ich finde das nicht korrekt von dir!

    In diesem Sinne

  21. St_Ernie 22. Mai 2013 at 20:50  zitieren  antworten

    @Frank Darüber ob ein Erzieher(in) einem Kind den Mund zukleben darf, als „erzieherische“ Maßnahmen streiten? Und es ist kein Mißbrauch, wenn jemand soetwas macht? Leute wie sie machen einfach nur traurig und Angst!!!
    Unglaublich!

    Es ist ein Mißbrauch und zwar ein Richtiger. Und wenn man keine Ahnung hat..einfach mal…
    Es geht eben um Machtausübung beim Mißbrauch auch beim sexuellen, den Sie
    meinen.

    Im übrigen nimmt die Erzieherin ach Schäden und schlimmeres in kauf, da nicht abzuschätzen ist, wieviel Luft ein Kind bekommt.

    In jeder Firma und bei Erwachsenen wäre die Aufregeung groß, aber bei Kindern von erzieherischen Maßnahmen zu reden ist ja wohl das Allerletzte!!! Das dann al Polemik betiteln…..ja ne…

    Ich weiß grade echt nicht was schlimmer ist sie oder die Erzieherin.

    ZUM KOTZEN!

  22. Nur der Koch 22. Mai 2013 at 21:10  zitieren  antworten

    Liebe Leute,
    das kann doch nicht wahr sein. Ich habe genau die gleiche Situation in unserem Kinderladen erlebt. Erzieher und Erzieherinnen die zumindestens einem Kind den Mund zugeklebt haben und noch andere Kleinigkeiten wie z.B. Kinder aus einer Gruppe heraus an einem Arm herausziehen…also wohlgemerkt nach oben über alle anderen Kinder hinweg.
    Egal ob kleben oder ziehen, ErzieherInnen sollten so etwas nicht zu machen (Körperliche Gewalt) und sollten sich schleunigst einen anderen Beruf suchen. Pfui Spinne mir wird gerade wieder schlecht wenn ich an die Situation von damals denke.
    Ich habe die Situation damals live mitbekommen und dann die Eltern benachrichtigt.
    Es war ein eine kleine Schlammschlacht und letztendlich wurden drei ErzieherInnen mehr oder weniger weg gelobt. Schlechteste Lösung. Soweit ich mitbekommen habe arbeiten zumindest zwei davon wieder mit Kindern zusammen. Was für ein Mist. Man sollte solche Leute Anzeigen egal ob was bei raus kommt oder nicht. So etwas spricht sich rum und dann kann jeder entscheiden ob man so jemanden einstellt oder nicht bzw ob ich mein Kind in solche Hände gebe oder nicht.
    Aus heutiger Sicht gesehen und inzwischen selber Vater von zwei grassen Rabauken, kann ich schon nachvollziehen das man als Erwachsener ab und zu ausrastet. Doch ich merke immer wieder in solchen Situation das dies meine eigene Schwäche ist und daran sollte man arbeiten und nicht seine Unfähigkeit und seine eigenen Probleme auf Kinder übertragen.
    Fazit: Wenn ausgebildete ErzieherInnen solch einen Blödsinn machen und Kindern die Münder zukleben, haben sie in diesem Job nichts verloren. Es weiß niemand was für Folgen das für die Kinder haben kann und die kleinen Quälgeister haben einfach noch nicht den Horizont. Sie sollen in einer Kita oder Kila lernen wie Menschen miteinander umzugehen haben. Solch ein Verhalten ist nicht zu akzeptieren.
    Und an alle obigen Kommentare die das eine mit dem anderen probieren zu vergleichen, kann ich nur den Kopf schütteln. Ich sag blos Apfel und Birnen.
    Und früher fanden es die Menschen auch in Ordnung ihre Kinder zu Schlagen, ihre Frauen zu vergewaltigen und unter anderem katholische Pfarrer legitim ein bisschen am Pullermann der Schutzbefohlenen herumzuspielen.
    Wacht doch endlich auf und fragt Euch ob ihr das mit Euch machen lassen würdet.

  23. Frank 22. Mai 2013 at 21:18  zitieren  antworten

    St_Ernie,

    Pssst,…ich habe ein Fall von Kindesmissbrauch in meiner Familie,…du???????? So wie du antwortest,…..ganz sicher nicht. Was ich oben sage, ist keine Meinung. Sondern, etwas, was ich selbst erlebt habe. Also,…wer ist hier zum Kotzen. Diejeneigen, die Meinen für etwas zu kämpfen, nur um Stellung bezogen zu haben,…oder diejenigen, die selbst damit Erfahrung gemacht haben, und sagen, daß dies Polarisierung ist. An deiner Stelle, würde ich aufpassen, was du da schreibts. Hätte irgendjemand jemals Erfahrung mit Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch gemacht,…würde bestimmt nicht solche Positionen einnehmen, um den Blog zu unterstützen.

    Ein Kind das missbraucht wurde,……..schweigt!!!!!Aus ANGST. Es dauert Jahre bis so etwas ans Tageslicht kommt. Und glaub mir, ich habe selbst schon erlebt, wie schnell das geht, wenn Kinder von Erwachsenen Wörter in den Mund gelegt bekommen haben. Das kannst du mir glauebn:“ Ja konntest du überhaupt Atmen“,…“Nein,..doch,..nur ein bisschen weniger Atmen“,….“OHHHH mein Gott,…MEIN KIND KONNTE NICHT ATMEN!!!!!“das geht so schnell!!!

    (Kleb dir selbe mal das an den Mund, und erähl mir,..das du erstickst!!!!!)

    Wie gesagt,…selbst schon erlebt. Das da oben ist eine Maßnahme, die ich auch nicht befürworte!!!!!!! Aber kein Mißbrauch und Mißhandlung!!!!!! Das isr übertrieben,…auch da weiß ich Hautnah, was Phase ist. Also immer Ruhig bleiben. Zur Hilfe,…
    Versuch dir vorzustellen,…wenn ein Erzieher zu dir kommt,….er nimmt dich mit,…schlägt dich,…bindet dich am Stuhl fest,obwohl du auf die Toilette mußt,…läßt dich zwei Stunden in deiner Pisse sitzen.

    Versuch dir Vorzustellen,…der Erzieher/erzieherin, nimmt dich mitr ins Büro,…fasst dein Geschlechtsteil an,….steckt den Allerwertestens rein. Anschließend sagt man dir,…wenn du etwas erzählst,…gehörst du nicht merh zur Gruppe!!!!

    Und jetz stell dir vor,…du bist Frech,..hälst einfach nicht den Mund,..und als Maßnahme in aller Öffentlichkeit,..klebt man dir Klebeband an den Munnd, das keine zwei Minuten auf der Klebt,….bzw selber wieder abmachen kannst.

    Noch irgendwelche Fragen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!???????????????????

  24. Frank 22. Mai 2013 at 21:22  zitieren  antworten

    Nur der Koch,

    Bin bei deiner Meinung,….aber es ist lediglich „keine korrekte und überholte Maßnahme“,….aber keine Mißhandlung und was weiß ich.

  25. Ronny 22. Mai 2013 at 21:32  zitieren  antworten

    Frank

    Sorry, ich habe das Gefühl, dass du anderen dazu eine Meinung absprichst, weil du zu glauben scheinst, was andere erlebt haben oder eben nicht erlebt haben. Das finde ich ziemlich fahrlässig, um ehrlich zu sein. Du weißt nichts über das, was andere erlebt haben, setzt aber den Maßstab so an, dass nur die mitreden könnten, wie Ähnliches aus eigenem Erleben zu berichten hätten.

    Auch gibt es eben keine Definition darüber, wo genau Misshandlung von Kindern als solche auch einzustufen ist. Nur weil Dir Schlimmeres widerfahren ist, heißt das ja nicht, dass das den Maßstab einer Misshandlung vorgibt. So bedauerlich ich auch finde, dass es Kinder gibt, den tatsächlich Schlimmeres passiert als das, was oben beschrieben wurde.

    Meine Intention ist schlicht die, zu sagen „währet den Anfängen“. Und die Grenze der Anfänge wird in diesem Fall meines, auch oder gerade pädagogischen Erachtens wegen, übertreten.

    Außerdem klemmen einige Tasten auf deiner Tastatur. Sowohl das Fragezeichen als auch das Ausrufezeichen scheinen ein Ding wegzuhaben.

  26. Frank 22. Mai 2013 at 21:41  zitieren  antworten

    Ronny,

    ähhhhh,…ich rede von meinen Erfahrung von Kindesmissbrauch und misshandlung. Ich glaub du verdehst da was. Mit allem was ich hier gelesen habe, bin ich Momentan der einzige, der damit Erfahrung gemacht hat. Also spreche ich hier niemanden etas ab. Und doch,..es gibt da ganz klar Definitionen darüber, wo Misshandlung anfängt. Wenn du mir nicht glaubts, dann geh mal zu den Hilfezentralen für Kindesmissbrauch. Das was ich oben als Beispiel angebracht habe,…sind klare definitionen. Hierzu werden dann auch Psychologen herangezogen, die das dann acuh ganz kla bestätigen können. Die wenden hierfür Techniken an, wo es recht einfach fest zu stellen ist, ob das Kind auch anschließend traumatisch geschädigt wurde. Wie ich gesagt habe. Ich habe damit einschlägige Erfahrung gemacht, das unsere Familie heute noch belastet!

    Das mit den Fragezeichen müßte dir wohl klar sein, was ich damit ausdrücken möchte. Es ist emotional. Und aufgrund desen das du das so:“Außerdem klemmen einige Tasten auf deiner Tastatur. Sowohl das Fragezeichen als auch das Ausrufezeichen scheinen ein Ding wegzuhaben. “ ansprichst, ist klart, das du Polarisierst.

  27. Frank 22. Mai 2013 at 21:42  zitieren  antworten

    Wer schreibfehler entdeckt,darf sie behalten ;-)

  28. Anonymous 22. Mai 2013 at 21:47  zitieren  antworten

    Nur der Koch,

    Es ist ganz einfach! Sobald jemand eine Machtposition mißbraucht, ist es Mißbrauch. Da kannst man noch so versuchen es zu erklären, es bleibt was was ist.
    Wenn ein Chef soetwas tun würde, oder ein Lehrer und es käme als Licht, es würde geahndet. Es bei den Schwächsten der Gesellschaft, den Kindern als Maßnahmen, die man nicht gutheißt abzustempeln, finde ich einfach erschreckend.

  29. Ronny 22. Mai 2013 at 21:50  zitieren  antworten

    Frank Na klar polarisiere ich bei diesem Thema! Alles andere wäre wischiwaschi. Und nur weil hier neben Dir kein anderer über seine Erfahrungen mit Misshandlung oder Missbrauch schreibt, heißt das ja nicht, dass sie niemand anderes gemacht hätte. Und selbst wenn kann es dennoch sein, dass er auf diese Sache hier eine andere Sicht hast.

    Und Du tust ja genau das, was ich oben als Schwierigkeit angebracht habe: Du definierst den Missbrauch genau nach dem, was dir selber widerfahren ist, in dem du schreibst, „Das was ich oben als Beispiel angebracht habe,…sind klare definitionen“. Liest sich ein bisschen so, als würdest du alles „darunter“ eher als harmlos abwinken wollen.

  30. Frank 22. Mai 2013 at 21:56  zitieren  antworten

    Ich bin selbst kein Erzieher. Ich finde das auch absolut nicht in Ordnung. Es gibt Maßnahmen die wirklich nicht zu befürworten ist, wie diese oben beschrieben. Und es ist in Ordnung, wenn man als Eltern sich da einschaltet. Denn es sind offensichtliche Maßnahmen, für Probleme, die man auch heutztage, ganz klar, anders klären kann. Und wenn die Erzieher/in das nicht einsehen wollen, ist es auch in Ordnung, sie diziplinarisch zu ahnden, damit sie „lernen“ das so was man heut zu tage nicht mehr macht. Aber mit Kindesmissbtracuh gleich zu setzen, was bedeutet, daß das Kind psychisch so einen enormen Schaden erleidet, dass es zum psychologischen Fall wird und das zukünftge Leben stark beeinträchtigt, ist nicht in Ordnung. Weil, das ganz sicher so nicht ist. Es ist unfair, und so werden es die meisten Menschen in Erinnerung behalten, und kommt dann vielleicht so zum Ausdruck wie „Nur der Koch“ es beschrieben hat.

  31. Frank 22. Mai 2013 at 22:03  zitieren  antworten

    Ronny,

    Nein,nein, ganz sicher nicht. Mir ist das oben als Kind auch schon passiert. Fand das auch als Kind scheiße. Hab mich auch bei meiner Mutter beschwert. Und ich sage auch nicht, das mir das gut getan hätte. Aber ich weiß, daß dies lediglich eine Erfahrung war, die ich als unfair gebucht habe. und so verhalte ich mich auch. Und gerade beim Thema, halte ich das für schwierig, hier zu polariesieren. Denn, einer, der Kinder misshandelt, tut das, um Macht auszuspielen,….und nicht um zu erziehen. Und all das ist klar definiert. Diese Damen, haben einen Fehler gemacht. Sie wollten aber ganz sicher nicht, ihre Macht ausspielen. Denn Missbrauch findet stets(Ohne Ausnahme) im verborgenen statt. Und all das ist klar definiert, unabhängig von meinen Erfahrungen!

  32. marc 23. Mai 2013 at 00:26  zitieren  antworten

    Wow … da schaut man mal ein paar Stunden nicht vorbei – und schon sind sie da, die Hysteriker, die vor lauter EHRLICHER BETROFFENHEIT UND TIEF EMPFUNDENER WUT UND TRAUER UND BETROFFENHEI- ACH NE HATTE ICH SCHON UND WAS WOLLTE ICH SAGEN … KANN MAL EINER EINE SEKUNDE AN DIE KINDER DENKEN????!!!!!

    Die, die vor laute Aufregung ihre Satzzeichen nicht mehr halten können.

    Wir reden hier von fucking Tesa-Film der sich „… gar von selbst gelöst.“ hat … Zitat und so – Read it.

    Ganz ehrlich: Ihr Hysteriker seid diejenigen, die mir Angst machen. Nur nichts abwägen, nur nicht überlegen, nur nicht (O Gott, böses Wort) RELATIVIEREN, nur nicht nachdenken und abwarten – Immer aus dem Magen, immer voll druff, immer Apokalypse und verbrennt die Hexe!

    Tesa … Das Zeug, das von selber abfällt … das schlimmstenfalls ein bisschen an den Härchen ziept … Wenn ihr den Artikel lest, seht ihr dann mumienmäßig eingewickelte Kinder oder was ist euer Problem?

    Ihr tut mir fast leid – das Leben muss anstrengend sein mit solch einem permanent überdrehten Paranoikaspiegel.

  33. Ronny 23. Mai 2013 at 00:33  zitieren  antworten

    marc Mhmm. Wenn du dich vielleicht auch nur ein wenig sortierter ausdrücken würdest, könnte man vielleicht auch nachvollziehen, was genau du zum Ausdruck bringen willst. So ist das ein wenig schwierig.

    Könnte mir sogar vorstellen, dass das so gar keiner ernst nehmen mag. Klar, man versteht ja auch nicht, was du eigentlich willst.

  34. marc 23. Mai 2013 at 00:46  zitieren  antworten

    @Ronny – Liegt vielleicht am zeitlichen Abstand – oder daran, dass mancher das so gar nicht ernst nehmen mag(!)“?

    Ich habe gerade in einer Arbeitspause gesehen, was sich in meinem Posteingang angesammelt hat und habe die Posts daher komprimiert „genossen“ – speziell St_Ernies.

    Perlen wie “ Leute wie sie machen einfach nur traurig und Angst!!!“ oder ganz besonders „Pssst,…ich habe ein Fall von Kindesmissbrauch in meiner Familie,…du????????“

    Von der hysterischen Zeichensetzung mal abgesehen ein besonders schönes Beispiel miesester Argumentationstechnik. Neben der angemaßten, unberechtigten Autorität auch noch diese Manipulation:

    Kindesmissbrauch = böse
    Tesa auf Mund = Kindesmissbrauch
    Das heisst „logischerweise“: Wer Tesa auf Mund nicht so böse findet befürwortet Kindesmissbrauch.

    Diese Diskussionstechnik ist so alt wie übel.

    Aber Hauptsache viele !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1111!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!111!!!!!!!!!!!!

    Jetzt verständlicher?

  35. Ronny 23. Mai 2013 at 00:52  zitieren  antworten

    marc Nee, leider nicht. Eher im Gegenteil. Sorry.

  36. marc 23. Mai 2013 at 00:53  zitieren  antworten

    Ok – andersrum. Was verstehst Du nicht?

  37. marc 23. Mai 2013 at 00:55  zitieren  antworten

    Ach vergiss es. Ich mag nicht mehr.

    ‚Multiple exclamation marks,‘ he went on, shaking his head, ‚are a sure sign of a diseased mind.‘

    Oder … mein Liebling:

    ‚And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.‘

    Gute Nacht.

  38. Ricardo 23. Mai 2013 at 01:11  zitieren  antworten

    Überseztung:

    marc/Frank -> Ronny

    Tesa auf Mund = Mücke
    Physische Gewalt / Misshandlung = Elefant

    Ronny -> marc/Frank

    Tesa auf Mund ist Einstiegsdroge zu Physische Gewalt / Misshandlung.
    Menschen haben da unter Umständen Schwierigkeiten dies klar abzugrenzen.

    Und ein wenig Trolling

  39. struppi 23. Mai 2013 at 11:00  zitieren  antworten

    Wir leben in einem Land (um die Formulierung des Artikel zu benutzen), in dem Erzieher und Lehrer das erzieherische Versagen der Eltern ausbaden müssen.

    Es sollen 10-20 Individuen, die alle ihre persönliche Freiheit ausleben sollen und jeden Käse ausdiskutieren müssen, zu Wunderkindern erzogen werden, ansonsten werden die Erzieher/Innen verklagt.

  40. Sven 23. Mai 2013 at 12:08  zitieren  antworten

    @DCat:

    Ich antworte trotzdem:

    Fähigkeit und Motivation.

    1.) Können und wollen
    2.) Nicht können, aber wollen
    3.) weder wollen noch können, aber nichts anderes bekommen.

    Interessanter ist doch die Frage, warum Menschen die quasi perfekt für einen Beruf geeignet sind nicht dort ankommen. Ich meine, wenn jeder den Beruf ergreift dem er entspricht, würde das im Mittel aufgehen und ALLE Positionen könnten adäquat besetzt werden.

    Also woran liegts? Am Ansehen bestimmter Berufsgruppen? An dem aberwitzigen Gehaltsunterschied zwischen sozialem Bereich und Wirtschaft? An Sparmaßnahmen inklusive Zusatzbelastung? Zu wenig Idealismus?

    Zurück zum Thema:

    Ich bin in diesem Fall immernoch der Meinung, dass hier weit übertrieben wird. Man kann jemandem mit Tesafilm und lieben Worten den Mund zukleben. Wenn man dabei auf liebevolle Art klar macht warum das grad passiert geht das absolut in Ordnung.

    „So Du Frechdachs, da Du Deine Klappe (immer noch) nicht halten kannst, machen wir da mal nen Tesa vor…einverstanden? :-D“

    Anders ist das natürlich, wenn man sich die Arme des Kinds schnappt ohne was zu sagen den Kopf in Film wickelt und dabei überfordert bis wütend/verzeweifelt aus der Wäsche schaut, vielleicht gar schreit?

    Wer von Euch Chefanklägern weiß denn bitte wie das hier gelaufen ist?

    Es ist nicht das WAS, es ist das WIE das die Musik macht und Erziehung ist IMMER mit Zwang durch einen Älteren verbunden.

    Sportunterricht beispielsweise ist gar mit körperlichen Zwang inklusive Verletzungsgefahr/dauerhafte körperliche Beeinträchtigung verbunden. Im Sportuntericht MUSST Du beim Völkerball mitmachen, auch wenn Du Gitarist werden möchtest, ob Du Dir einen Kapselriss zuziehst oder nicht. Soviel zum Thema Zwang.

  41. Polli 23. Mai 2013 at 23:43  zitieren  antworten

    Ob im guten oder im bösen Sinne ist es ein NoGo! Ich klebe keinem Kind den Mund zu. Das ist in der Tat sehr stümperhaft und ich gehe davon aus, dass der/diejenige, die so etwas in Betracht zieht, den Beruf eindeutig verfehlt hat bzw restlos überfordert ist.

  42. Robert 24. Mai 2013 at 02:16  zitieren  antworten
  43. Goma 28. Mai 2013 at 23:03  zitieren  antworten

    Oh, wenn das meine Frau ließt (selber Erzieherin in einer Kita), die geht die Wände hoch.
    Hoffentlich bin ich dann nicht in ihrer Nähe.

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