Kindern in Kitas den Mund mit Klebeband zuzukleben ist nicht strafbar

Mund-zugeklebt-300x157Findet die Staatsanwaltschaft Mosbach. Zwei Erzieherinnen einer Kita in Wertheim (Baden-Württemberg) haben mehreren Kindern die Münder mit Klebeband zugeklebt, um sie auf diese Weise zu disziplinieren. Eine der beiden Frauen ist die Leiterin der Einrichtung.

Die Staatsanwaltschaft Mosbach entschied, dass in diesem Fall keine Körperverletzung stattgefunden habe, da die Kinder keine körperliche Beeinträchtigung erfahren haben.

Das Klarsicht-Klebeband habe sich schmerzfrei wieder lösen lassen oder gar von selbst gelöst. Die beiden Frauen hatten bei verschiedenen Gelegenheiten die Münder von insgesamt vier Kindern zugeklebt – etwa, weil ein Kind geschrien oder gespuckt habe, wie Oberstaatsanwalt Franz-Josef Heering sagte. Die Kinder seien zwischen drei und sechs Jahren alt gewesen.

„Es weiß ja jeder, dass körperliche Beeinträchtigung erst dann stattfindet, wenn man diese auch sehen kann,“ dachte sich die Staatsanwaltschaft wohl. Was zum Fick?!? Und was machen die Erzieherinnen da noch? Zumal auch noch in Leitungsposition! Gehen die in ihrer Teamsitzung auch so miteinander um? „Ey, Bärbel, die Renate nervt heute voll mit ihrem Gelaber! Kleb ihr mal ein Stück Gaffa auf die Fresse, damit hier endlich mal Ruhe herrscht.“ Wenn man nämlich das Menschenbild, was die von Kindern haben dürften, auf Erwachsene überträgt, müsste das ja dann wohl genau so laufen.

Immerhin soll die Angelegenheit für die Leiterin noch nicht gänzlich erledigt sein. Ein betroffenes Kind klagte über eine beeinträchtigte Atmung, während es verklebt war. Dieses Verfahren soll erst dann eingestellt werden, wenn die Frau dem Kind ein Schmerzensgeld zahlt. Hoffentlich ein ordentlich gepfeffertes.

Wir leben in einem Land, in dem Erzieherinnen denen ihn anvertrauten Kindern den Mund mit Klebeband zukleben dürfen, um sie zumindest zeitweise stumm schalten zu können. Na wenn das nicht was zum Kotzen ist…

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Kommentare: 44

  1. Ronny 22. Mai 2013 at 10:42  zitieren  antworten

    Oliver,

    Den Einwand gab es gestern schon, hab’s jetzt gefixt, nicht das es noch Ärger mit Tesa gibt.

  2. […] spOnline: Kita-Kindern Mund zugeklebt: Staatsanwalt stellt Ermittlungen ein KFMW: Kindern in Kitas den Mund mit Klebeband zuzukleben ist nicht strafbar […]

  3. Ich hab mich mit dem Fall nicht befasst, aber ich finds überzogen. Und die Reaktion doch reichlich unbedacht.

    Ich meine mich zu erinnern auch mal Klebeband aufgedrückt bekommen zu haben. Ich hatte es verdient, weil ich provoziert habe und das kann man mit 5-6 durchaus! Entsprechend habe ich hinter meinem Klebeband gekichert, bzw. gekichert weil den Damen nichts „besseres“ eingefallen war um mich zu „bestrafen“. Schließlich konnte ich ja immernoch Grimassen schneiden.

    Mal ganz ehrlich: Wenn man nen Haufen Kinder hat und da irgendwie sowas wie ne Struktur reinbringen will muss man sich irgendwas ausdenken um zu signalisieren: Hat er gut gemacht, oder hat er schlecht gemacht.

    Wer davon ausgeht das sein Kind ein so emfindliches Pflänzchen ist, dass es von einen Tesafilm am Mund einen Schaden davon trägt und sein Kind stets vor solchen „absurden Grausamkeiten“ schützt, wird spätestens in der Pubertät einen Menschen vorfinden, der mit der Welt überhaupt nicht klarkommt. Das Leben HAT Ecken und Kannten und mit denen muss man umgehen können.

    Allerdings und das ist hier durchaus anzuklagen, bei nem Dreijährigen funktioniert das nicht, weil er nicht versteht warum mit ihm passiert, was mit ihm passiert.

    Ändert aber nichts an der Tatsache, dass wir in Deutschland Weltmeister darin sind:

    1.) Alles besser zu wissen. Wenn der Thomas Müller einen Ball versemmelt, hätten ihn 82 Millionen „Spitzenstürmer“ „locker reingemacht“. Wenn der Löw den Klose statt den Müller spielen lässt und ders nicht birngt hätten ihn 82 Millionen „Bundestrainer“ postwendend nicht eingewechselt.

    Wenn in einer Schule ein Elternabend ist, wissen natürlich 30 Eltern(paare) besser wieviel Hausaufgaben gut sind und was man mit den Kindern sonst so macht.

    2.)Bei unserem Klagen lassen wir die einfühlende Komponente nicht zu! Kein Mitleid mit dem „Täter“ bis er seine Unschuld bewiesen hat! Wer weiß denn was da genau Phase war in dieser Kita? Wer hat sich erkundigt wie es um die Erzieherinnen steht? Ob man sie vielleicht in Schutz nehmen muss?

    Ich mach das mal an einem Gegenbeispiel aus Frankreich fest. Vor ca. 5 Jahren wurde in Paris ein Lehrer von seiner Schule angezeigt. Er hatte einem Schüler eine Ohrfeige gegeben und seine Eltern hatten sich an die Schule gewandt. Heraus kam, dass dieser Schüler den Lehrer zuvor mindestens 3 Mal A****loch genannt hatte und dem guten irgendwann die Hand ausgerutscht ist.
    Anstatt den Lehrer für seine (hierzulande wäre es eine) „ach so widerliche Bösartigkeit“ zu verdammen, haben sich die Eltern der Schüler dieser Schule für den Lehrer eingesetzt. Der Tenor war „es war natürlich falsch, dass ihm die Hand ausgerutscht ist, aber der Schüler hatte es provoziert. Niemand ist perfekt und es ist ihm nicht nachzusehen, dass ihm irgendwann der Kragen geplatzt ist. Den allermeißten anderen wäre es an seiner Stelle mindestens ähnlich gegangen. Außerdem sei ein Lehrer eine Respektperson und dies sei von Schülern so zu nehmen“.

    Es ist so leicht auf denen rumzubashen, denen man die Erziehung seines Kindes mit anvertraut. Wobei der Trend ja dazu geht, als Eltern den eigenen Teil der Erziehung nicht wahrzunehmen und die Erziehungspflicht komplett abzutreten. Ist ja auch viel einfacher, da muss man nicht immer „nein sagen“, Hartz4-TV, Konsolen, Süßigkeiten stellen den kleinen ruhig. Wenn dann aus dem Spross nichts wird sind die miesen Lehrer/Erzieher, sowie die verkommene Gesellschaft dran Schuld.

    Es ist so einfach!

  4. Ronny 22. Mai 2013 at 13:46  zitieren  antworten

    Sven: Ich bin selber ausgebildeter Erzieher und kann den Versuch, dass zu relativieren nicht nachvollziehen. Es nervt mich, dass hier offenbar völlig überforderte Erzieherinnen meinen Berufstand damit verunglimpfen. Wer zu mehr Kreativität im pädagogischen Umgang nicht fähig ist, sollte sich zum Wohle aller einen anderen Beruf suchen, der weniger anstrengend ist.

    Es ist so einfach!

  5. marc 22. Mai 2013 at 14:10  zitieren  antworten

    Ronny: Ich bin selber ausgebildeter Erzieher und kann den Versuch, dass zu relativieren nicht nachvollziehen.

    Dabei ist genau das die einzig sinnvolle Herangehensweise – diese „Tat“ zu relativieren, also in Relation zu setzen.

    „Körperverletzung“ – da kann man doch nur lachen. Das ist also auf einer Stufe mit jemandem, der einem anderen die Faust ins Gesicht drischt? Ja, ne, is klar.

    In meinen, und ich denke auch in den Augen vieler anderer nicht so leicht erregbarer Menschen, haben diese Frauen nämlich keineswegs einen „Berufsstand verunglimpft“ (BTW: falsches Wort, Du meinst zB in Misskredit gebracht).

  6. Ronny 22. Mai 2013 at 15:00  zitieren  antworten

    marc: Wenn 3-6-jährige Kinder um ihr Werkzeug beraubt werden dürfen, dass ihnen zur Artikulation gegeben ist, in dem man ihnen den Mund zuklebt, kann ich mich nur wundern. Meines Erachtens kommt das einem Knebel gleich. Man macht diese Kinder stumm und signalisiert, dass man nicht bereit ist, ihnen weiterhin zuzuhören. Zumal sie in diesem Fall für etwas „diszipliniert“ werden sollten, was ihrer am Alter gemessenen Entwicklung genau gerecht wird. Das Gewalt nicht nur physisch stattfinden kann ist hinlänglich bekannt, für mich geht das hier eindeutig in Richtung psychischer Gewaltanwendung. Auch weil die Grenzen, wo Gewalt gegen Kinder beginnt, konkret nicht fassbar sind, halte ich derartige Vorgehensweisen für völlig überflüssig, um das mal gelinde auszudrücken. Wenn sie nicht still sitzen, binden wir sie an die Heizung, dass tut ja keinem weh, wäre die Steigerung davon. Und was kommt dann?

    Und seit wann muss Körperverletzung „eine Faust im Gesicht“? Die findet schon viel subtiler statt. Klar aber, dass die als sprachliches Bild gerne als Vergleich herangezogen wird, getreu dem Motto „schlimmer geht immer“.

    Für mich ist das einfach eine Sache des Menschenbildes, was ein jeder mit sich herumschleppt. Ich meine, gehen die beiden Erzieherinnen so mit ihren erwachsenen Mitmenschen auch so um? Gaffa auf die Fresse? Nein. Ganz sicher nicht – aber mit den Kindern kann man das ja machen. Die lernen dabei auch ganz toll, wie man solche Probleme löst. Man redet nicht problemlösungsorientiert miteinander , man klebt sich einfach etwas auf den Mund. Toll.

    „Ich hatte es verdient, weil ich provoziert habe und das kann man mit 5-6 durchaus!“

    Sagen übrigens gut 50% aller misshandelten Kinder auch in Bezug auf ihre Misshandlungen, aber das nur am Rande.

  7. marc 22. Mai 2013 at 15:53  zitieren  antworten

    Es ging mir bei „Faust ins Gesicht“ nicht um „schlimmer geht immer“, es ging mir um den Straftatsbestand und um die Verurteilung der Erzieherinnen, die bei der Verwendung dieses starken, sehr negative Gefühle hervorrufenden Wortes „Körperverletzung“ automatisch mitschwingt.

    Warum nochmal verwendet die MI immer das eigentlich unsinnige Wort RAUBkopierer?!

    Ebenso geht es hier nicht um Gaffa. Was für ein Unterton kommt rüber, wenn Du im Zusammenhang mit dem Vorfall dieses Wort verwendest? Stark klebendes Textilklebeband, das beim Abziehen Schmerzen verursacht. Hat das irgendwas mit den tatsächlichen Vorgängen zu tun? Nein. Bleibt trotzdem etwas „kleben“ im Hirn des Lesers? Ja. Das ist unredlich.

    Genauso daneben ist Dein Beispiel mit der Heizung – wieder führst Du eine Situation des körperlichen Zwanges an. Kann sich ein an einer Heizung festgebundenes Kind befreien? Nein. Kann ein Kind einen Tesa-Streifen von seinem Mund abziehen? Ja.

    Und es ist toll, dass Kinder ein Werkzeug haben, um sich zu artikulieren. Müssen sie das aber immer tun? Es gibt Situationen, in denen Groß und Klein mal die Klappe zu halten hat. Weisst Du, wie die Situationen waren, in denen das ganze statt gefunden hat? Hat man den Kindern vielleicht ausgiebig zugehört, mit ihnen geredet, sie ermahnt usw? Hat alles nichts geholfen? Hat sich eines oder haben sich mehrere der Kinder reingesteigert und waren nicht mehr zu erreichen?

    Ich weiss es nicht. Weisst Du es?

    Aber bei etwas, das ich von seiner Schädlichkeit für die Kinder ungefähr in der Größenordnung der je nach Verhalten freundlich oder böse schauenden Smilies, die man mir damals ins Heft klebte, einordnen würde, von Körperverletzung zu reden – das ist Irrsinn.

    Und auf Deine (Sorry: unsäglliche) Missbrauchs-Schlussbemerkung „am Rande“ werde ich gar nicht weiter eingehen – auch dafür gibt es übrigens einen Fachbegriff in der (schwarzen) Rhetorik. Nur soviel: Zum heranwachsen und erwachsen werden gehört es auch zu lernen einzusehen, wenn man mal eine Strafe verdient hat, dass diese Strafe ein Resultat des eigenen Verhaltens war. Etwas, womit auch viele den Jahren nach Erwachsene sich schwer tun – frag mal die Steuerbetrüger und die Raser.

    Aber jetzt muss ich mal wieder arbeiten – ich glaube eh nicht, dass wir noch zusammen kommen. Let’s agree to disagree und so.

    Deinen Blog werde ich selbstverständlich weiter besuchen, den finde ich ansonsten nämlich sehr schön. Muss man ja auch mal sagen.

  8. Ronny 22. Mai 2013 at 16:15  zitieren  antworten

    marc Natürlich kann sich ein an die Heizung gebundenes Kind losbinden. Wenn der Knoten nicht zu fest ist. Und genau darin sehe ich hier ein Problem.

    Und ja, ich denke auch, dass wir da nicht zusammen kommen, aber das ist auch nicht mein Ziel. Man kann und muss nicht immer einer Meinung sein.

  9. […] Wir leben in einem Land, in dem Erzieherinnen denen ihn anvertrauten Kindern den Mund mit Tesa zukleben dürfen, um sie zumindest zeitweise stumm schalten zu […]

  10. „Es weiß ja jeder, dass körperliche Beeinträchtigung erst dann stattfindet, wenn man diese auch sehen kann,” dachte sich die Staatsanwaltschaft wohl. Was zum Fick?!? Und was machen die Erzieherinnen da noch? Zumal auch noch in Leitungsposition! Gehen die in ihrer Teamsitzung auch so miteinander um? „Ey, Bärbel, die Renate nervt heute voll mit ihrem Gelaber! Kleb ihr mal ein Stück Gaffa auf die Fresse, damit hier endlich mal Ruhe herrscht.” Wenn man nämlich das Menschenbild, was die von Kindern haben dürften, auf Erwachsene überträgt, müsste das ja dann wohl genau so laufen.

    Immerhin soll die Angelegenheit für die Leiterin noch nicht gänzlich erledigt sein. Ein betroffenes Kind klagte über eine beeinträchtigte Atmung, während es verklebt war. Dieses Verfahren soll erst dann eingestellt werden, wenn die Frau dem Kind ein Schmerzensgeld zahlt. Hoffentlich ein ordentlich gepfeffertes.

    Wir leben in einem Land, in dem Erzieherinnen denen ihn anvertrauten Kindern den Mund mit Klebeband zukleben dürfen, um sie zumindest zeitweise stumm schalten zu können. Na wenn das nicht was zum Kotzen ist…

    Du polarisierst,…..und spielst die Sachlage so enorm hoch, als ob sie Missbraucht worden wären. Über Erzieherische Maßnahmen kann man sich streiten. Aber wer deinen Text genau durchliest, versuchst du nicht deine Meinung zu äußern, sondern ein Bild zu erstellen, das Gleich steht mit Mißhandlung von Kindern. Ob das Kind schwer Atmen konnte sei ebenfalls dahin gestellt. Du mußt es doch wissen, wie einfach es ist, den Kindern wörten in den Mund zu legen.
    Was du da machst, ist eine maßlose Übertreibung, und unfair auch den Kindern gegenüber,…die wirklich Mißhandelt wurden. Ich finde das nicht korrekt von dir!

    In diesem Sinne

  11. Liebe Leute,
    das kann doch nicht wahr sein. Ich habe genau die gleiche Situation in unserem Kinderladen erlebt. Erzieher und Erzieherinnen die zumindestens einem Kind den Mund zugeklebt haben und noch andere Kleinigkeiten wie z.B. Kinder aus einer Gruppe heraus an einem Arm herausziehen…also wohlgemerkt nach oben über alle anderen Kinder hinweg.
    Egal ob kleben oder ziehen, ErzieherInnen sollten so etwas nicht zu machen (Körperliche Gewalt) und sollten sich schleunigst einen anderen Beruf suchen. Pfui Spinne mir wird gerade wieder schlecht wenn ich an die Situation von damals denke.
    Ich habe die Situation damals live mitbekommen und dann die Eltern benachrichtigt.
    Es war ein eine kleine Schlammschlacht und letztendlich wurden drei ErzieherInnen mehr oder weniger weg gelobt. Schlechteste Lösung. Soweit ich mitbekommen habe arbeiten zumindest zwei davon wieder mit Kindern zusammen. Was für ein Mist. Man sollte solche Leute Anzeigen egal ob was bei raus kommt oder nicht. So etwas spricht sich rum und dann kann jeder entscheiden ob man so jemanden einstellt oder nicht bzw ob ich mein Kind in solche Hände gebe oder nicht.
    Aus heutiger Sicht gesehen und inzwischen selber Vater von zwei grassen Rabauken, kann ich schon nachvollziehen das man als Erwachsener ab und zu ausrastet. Doch ich merke immer wieder in solchen Situation das dies meine eigene Schwäche ist und daran sollte man arbeiten und nicht seine Unfähigkeit und seine eigenen Probleme auf Kinder übertragen.
    Fazit: Wenn ausgebildete ErzieherInnen solch einen Blödsinn machen und Kindern die Münder zukleben, haben sie in diesem Job nichts verloren. Es weiß niemand was für Folgen das für die Kinder haben kann und die kleinen Quälgeister haben einfach noch nicht den Horizont. Sie sollen in einer Kita oder Kila lernen wie Menschen miteinander umzugehen haben. Solch ein Verhalten ist nicht zu akzeptieren.
    Und an alle obigen Kommentare die das eine mit dem anderen probieren zu vergleichen, kann ich nur den Kopf schütteln. Ich sag blos Apfel und Birnen.
    Und früher fanden es die Menschen auch in Ordnung ihre Kinder zu Schlagen, ihre Frauen zu vergewaltigen und unter anderem katholische Pfarrer legitim ein bisschen am Pullermann der Schutzbefohlenen herumzuspielen.
    Wacht doch endlich auf und fragt Euch ob ihr das mit Euch machen lassen würdet.

  12. St_Ernie,

    Pssst,…ich habe ein Fall von Kindesmissbrauch in meiner Familie,…du???????? So wie du antwortest,…..ganz sicher nicht. Was ich oben sage, ist keine Meinung. Sondern, etwas, was ich selbst erlebt habe. Also,…wer ist hier zum Kotzen. Diejeneigen, die Meinen für etwas zu kämpfen, nur um Stellung bezogen zu haben,…oder diejenigen, die selbst damit Erfahrung gemacht haben, und sagen, daß dies Polarisierung ist. An deiner Stelle, würde ich aufpassen, was du da schreibts. Hätte irgendjemand jemals Erfahrung mit Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch gemacht,…würde bestimmt nicht solche Positionen einnehmen, um den Blog zu unterstützen.

    Ein Kind das missbraucht wurde,……..schweigt!!!!!Aus ANGST. Es dauert Jahre bis so etwas ans Tageslicht kommt. Und glaub mir, ich habe selbst schon erlebt, wie schnell das geht, wenn Kinder von Erwachsenen Wörter in den Mund gelegt bekommen haben. Das kannst du mir glauebn:“ Ja konntest du überhaupt Atmen“,…“Nein,..doch,..nur ein bisschen weniger Atmen“,….“OHHHH mein Gott,…MEIN KIND KONNTE NICHT ATMEN!!!!!“das geht so schnell!!!

    (Kleb dir selbe mal das an den Mund, und erähl mir,..das du erstickst!!!!!)

    Wie gesagt,…selbst schon erlebt. Das da oben ist eine Maßnahme, die ich auch nicht befürworte!!!!!!! Aber kein Mißbrauch und Mißhandlung!!!!!! Das isr übertrieben,…auch da weiß ich Hautnah, was Phase ist. Also immer Ruhig bleiben. Zur Hilfe,…
    Versuch dir vorzustellen,…wenn ein Erzieher zu dir kommt,….er nimmt dich mit,…schlägt dich,…bindet dich am Stuhl fest,obwohl du auf die Toilette mußt,…läßt dich zwei Stunden in deiner Pisse sitzen.

    Versuch dir Vorzustellen,…der Erzieher/erzieherin, nimmt dich mitr ins Büro,…fasst dein Geschlechtsteil an,….steckt den Allerwertestens rein. Anschließend sagt man dir,…wenn du etwas erzählst,…gehörst du nicht merh zur Gruppe!!!!

    Und jetz stell dir vor,…du bist Frech,..hälst einfach nicht den Mund,..und als Maßnahme in aller Öffentlichkeit,..klebt man dir Klebeband an den Munnd, das keine zwei Minuten auf der Klebt,….bzw selber wieder abmachen kannst.

    Noch irgendwelche Fragen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!???????????????????

  13. Frank 22. Mai 2013 at 21:22  zitieren  antworten

    Nur der Koch,

    Bin bei deiner Meinung,….aber es ist lediglich „keine korrekte und überholte Maßnahme“,….aber keine Mißhandlung und was weiß ich.

  14. Ronny 22. Mai 2013 at 21:32  zitieren  antworten

    Frank

    Sorry, ich habe das Gefühl, dass du anderen dazu eine Meinung absprichst, weil du zu glauben scheinst, was andere erlebt haben oder eben nicht erlebt haben. Das finde ich ziemlich fahrlässig, um ehrlich zu sein. Du weißt nichts über das, was andere erlebt haben, setzt aber den Maßstab so an, dass nur die mitreden könnten, wie Ähnliches aus eigenem Erleben zu berichten hätten.

    Auch gibt es eben keine Definition darüber, wo genau Misshandlung von Kindern als solche auch einzustufen ist. Nur weil Dir Schlimmeres widerfahren ist, heißt das ja nicht, dass das den Maßstab einer Misshandlung vorgibt. So bedauerlich ich auch finde, dass es Kinder gibt, den tatsächlich Schlimmeres passiert als das, was oben beschrieben wurde.

    Meine Intention ist schlicht die, zu sagen „währet den Anfängen“. Und die Grenze der Anfänge wird in diesem Fall meines, auch oder gerade pädagogischen Erachtens wegen, übertreten.

    Außerdem klemmen einige Tasten auf deiner Tastatur. Sowohl das Fragezeichen als auch das Ausrufezeichen scheinen ein Ding wegzuhaben.

  15. Frank 22. Mai 2013 at 21:41  zitieren  antworten

    Ronny,

    ähhhhh,…ich rede von meinen Erfahrung von Kindesmissbrauch und misshandlung. Ich glaub du verdehst da was. Mit allem was ich hier gelesen habe, bin ich Momentan der einzige, der damit Erfahrung gemacht hat. Also spreche ich hier niemanden etas ab. Und doch,..es gibt da ganz klar Definitionen darüber, wo Misshandlung anfängt. Wenn du mir nicht glaubts, dann geh mal zu den Hilfezentralen für Kindesmissbrauch. Das was ich oben als Beispiel angebracht habe,…sind klare definitionen. Hierzu werden dann auch Psychologen herangezogen, die das dann acuh ganz kla bestätigen können. Die wenden hierfür Techniken an, wo es recht einfach fest zu stellen ist, ob das Kind auch anschließend traumatisch geschädigt wurde. Wie ich gesagt habe. Ich habe damit einschlägige Erfahrung gemacht, das unsere Familie heute noch belastet!

    Das mit den Fragezeichen müßte dir wohl klar sein, was ich damit ausdrücken möchte. Es ist emotional. Und aufgrund desen das du das so:“Außerdem klemmen einige Tasten auf deiner Tastatur. Sowohl das Fragezeichen als auch das Ausrufezeichen scheinen ein Ding wegzuhaben. “ ansprichst, ist klart, das du Polarisierst.

  16. Nur der Koch,

    Es ist ganz einfach! Sobald jemand eine Machtposition mißbraucht, ist es Mißbrauch. Da kannst man noch so versuchen es zu erklären, es bleibt was was ist.
    Wenn ein Chef soetwas tun würde, oder ein Lehrer und es käme als Licht, es würde geahndet. Es bei den Schwächsten der Gesellschaft, den Kindern als Maßnahmen, die man nicht gutheißt abzustempeln, finde ich einfach erschreckend.

  17. Ronny 22. Mai 2013 at 21:50  zitieren  antworten

    Frank Na klar polarisiere ich bei diesem Thema! Alles andere wäre wischiwaschi. Und nur weil hier neben Dir kein anderer über seine Erfahrungen mit Misshandlung oder Missbrauch schreibt, heißt das ja nicht, dass sie niemand anderes gemacht hätte. Und selbst wenn kann es dennoch sein, dass er auf diese Sache hier eine andere Sicht hast.

    Und Du tust ja genau das, was ich oben als Schwierigkeit angebracht habe: Du definierst den Missbrauch genau nach dem, was dir selber widerfahren ist, in dem du schreibst, „Das was ich oben als Beispiel angebracht habe,…sind klare definitionen“. Liest sich ein bisschen so, als würdest du alles „darunter“ eher als harmlos abwinken wollen.

  18. Ronny,

    Nein,nein, ganz sicher nicht. Mir ist das oben als Kind auch schon passiert. Fand das auch als Kind scheiße. Hab mich auch bei meiner Mutter beschwert. Und ich sage auch nicht, das mir das gut getan hätte. Aber ich weiß, daß dies lediglich eine Erfahrung war, die ich als unfair gebucht habe. und so verhalte ich mich auch. Und gerade beim Thema, halte ich das für schwierig, hier zu polariesieren. Denn, einer, der Kinder misshandelt, tut das, um Macht auszuspielen,….und nicht um zu erziehen. Und all das ist klar definiert. Diese Damen, haben einen Fehler gemacht. Sie wollten aber ganz sicher nicht, ihre Macht ausspielen. Denn Missbrauch findet stets(Ohne Ausnahme) im verborgenen statt. Und all das ist klar definiert, unabhängig von meinen Erfahrungen!

  19. Ronny 23. Mai 2013 at 00:33  zitieren  antworten

    marc Mhmm. Wenn du dich vielleicht auch nur ein wenig sortierter ausdrücken würdest, könnte man vielleicht auch nachvollziehen, was genau du zum Ausdruck bringen willst. So ist das ein wenig schwierig.

    Könnte mir sogar vorstellen, dass das so gar keiner ernst nehmen mag. Klar, man versteht ja auch nicht, was du eigentlich willst.

  20. Ronny 23. Mai 2013 at 00:52  zitieren  antworten

    marc Nee, leider nicht. Eher im Gegenteil. Sorry.

  21. @DCat:

    Ich antworte trotzdem:

    Fähigkeit und Motivation.

    1.) Können und wollen
    2.) Nicht können, aber wollen
    3.) weder wollen noch können, aber nichts anderes bekommen.

    Interessanter ist doch die Frage, warum Menschen die quasi perfekt für einen Beruf geeignet sind nicht dort ankommen. Ich meine, wenn jeder den Beruf ergreift dem er entspricht, würde das im Mittel aufgehen und ALLE Positionen könnten adäquat besetzt werden.

    Also woran liegts? Am Ansehen bestimmter Berufsgruppen? An dem aberwitzigen Gehaltsunterschied zwischen sozialem Bereich und Wirtschaft? An Sparmaßnahmen inklusive Zusatzbelastung? Zu wenig Idealismus?

    Zurück zum Thema:

    Ich bin in diesem Fall immernoch der Meinung, dass hier weit übertrieben wird. Man kann jemandem mit Tesafilm und lieben Worten den Mund zukleben. Wenn man dabei auf liebevolle Art klar macht warum das grad passiert geht das absolut in Ordnung.

    „So Du Frechdachs, da Du Deine Klappe (immer noch) nicht halten kannst, machen wir da mal nen Tesa vor…einverstanden? :-D“

    Anders ist das natürlich, wenn man sich die Arme des Kinds schnappt ohne was zu sagen den Kopf in Film wickelt und dabei überfordert bis wütend/verzeweifelt aus der Wäsche schaut, vielleicht gar schreit?

    Wer von Euch Chefanklägern weiß denn bitte wie das hier gelaufen ist?

    Es ist nicht das WAS, es ist das WIE das die Musik macht und Erziehung ist IMMER mit Zwang durch einen Älteren verbunden.

    Sportunterricht beispielsweise ist gar mit körperlichen Zwang inklusive Verletzungsgefahr/dauerhafte körperliche Beeinträchtigung verbunden. Im Sportuntericht MUSST Du beim Völkerball mitmachen, auch wenn Du Gitarist werden möchtest, ob Du Dir einen Kapselriss zuziehst oder nicht. Soviel zum Thema Zwang.

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