Street Artist malt Bruce Lee

Im Takt. Wait for it.

(Direktlink, via Bits & Pieces)

Ein Aphex Twin Zeppelin über London, Stencils in New York

Über London kreiste heute warum auch immer ein Zeppelin mit dem Logo Aphex Twins. Auf der anderen Seite die Jahreszahl 2014. Könnte also sein, dass da in diesem Jahr noch etwas kommt. Im Mythen durch außergewöhnliche PR bilden ist der Mann ja schon mal ein Profi.

Derweil wurde New York mit Stencils zugepflastert.

Plattenkoffer

Ralph Ballschuh schreibt kurz über einen alten Begleiter; den Plattenkoffer. Das ist ein wenig albern, weil sich die Zeit einen Scheiß um melancholische Emotionen alternder DJs schert. Aber es ist auch ein ein bisschen sehr schön, wenn man weiß, dass der Plattenkoffer einer der damals immer besten Kumpels war.

Ich mochte ja die B-Seiten mit den Dub-Edits schon früher immer viel lieber, aber das ändert an Ralphs Erläuterung nur wenig bis nichts. Auch wenn ich heute sehr gerne den Klapprechner aufstelle und trotzdem im besten Fall ein paar Vinyls mitbringe. Ist, hach, auch heute noch immer ein Spaß. Mit und ohne Plattenkoffer.

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so,
mein kind,
das ist ein plattenkoffer!
früher ging opa mit sowas in den club und hat dort die ganze nacht (und nicht nur anderthalb stunden lang) mit richtigen schallplatten die leute gerockt. ja, doch, das hat tatsächlich funktioniert, und zwar richtig gut. aber nur, wenn dort auch plattenspieler standen. du weisst schon die komischen grossen dinger mit diesem lustigen sich drehenden teller und dem merkwürdigen tonarmdingsda, welche du und deinesgleichen immer als ablage für eure klapprechner, cd-taschen, getränke, aschenbecher und drogen benutzen. wenn die musik alle war, dann hat man eben wieder von vorn angefangen oder – und jetzt festhalten – einfach die platte umgedreht und einen dub-mix oder sogar einen bis dahin gänzlich unbekannten geilen track gespielt.
hach, war das vielleicht ein spass damals!

Wie man sich 1980 die Zukunft der Fotografie vorstellte: Fotos aus dem Taschencomputer

Eine Expertise aus dem Stern von 1980. Und irgendwie lagen die damals rückblickend betrachtet gar nicht so falsch. Nur, dass das alles noch viel einfacher werden sollte, als man sich das zu der Zeit hat vorstellen können, das ahnten sie noch nicht.

Agfa hat mittlerweile eine Insolvenz hinter sich und mit aktiv gestaltender Fotografie nicht mehr sonderlich viel am Hut.

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(via Von Gestern)

Dreidimensional visualisierte Vogelstimmen: Bird Sound Sculptures

Keine Ahnung, was der Australier Andy Thomas hierfür genau unternimmt, um Vogelgesänge dreidimensional visualisieren zu können, aber es sieht in seiner Summe absolut großartig aus.

For these latest pieces he used archival bird recordings from the Netherlands Institute for Sound and Vision (in addition to one of his own recordings) to create these new digital sound sculptures that animate in different ways in reaction to the songs of each bird.

(Direktlink, via Colossal)

(Direktlink)

Als Saetchmo dem Gretchen den Putz aus den Wänden kloppte: Out of Mind

Saetchmos in den Arsch tretender, in die Fresse schlagender und die Arme brechender Mitschnitt aus dem Gretchen von vor jetzt schon fast zwei Wochen. Ich habe den dort nach dem fulminanten Set von KRTS nur am Rande mitbekommen, weil ich irgendwie aus Gründen sehr nervös war und nicht ganz so wollende Ohren hatte. Die Tage danach war mir nicht so nach Dubstep, aber darum geht es hier musikalisch ja immer – ich muss in Stimmung dafür sein. So wie jetzt. Ich koche für meine Schwiegermutter und blase derweil genau diesen Mix in überüberlaut durch die Küche. So läuft das hier nämlich manchmal.

Richtig dickes Ding, das in leise womöglich nicht mal zu erahnen ist. Bämm!

Und nebenbei koche ich schon mal die Tomatenpizza-Soße für Morgen ein. Saetchmo kommt zu Besuch.


(Direktlink)

Tracklist:
01 Tua – Keiner Sonst (Audhentik Remix)
02 Liquid Stranger – Rapture
03 Ruxell & King Trimble – Malfunction
04 Lucky Date – Freak (Protohype Remix)
05 Amon Tobin – Surge (16Bit remix)
06 K100 – Riot
07 I AM ROBOT – I Am The Robot
08 Radikal Guru – Fire (feat. Brother Culture)
09 Butch Clancy – Paradiso
10 Flux Pavilion – Air Raid (feat Doctor P)
11 Excision & DZ – Yin Yang
12 Point.Blank – Pull Up
13 Scroobius Pip – The Struggle (Doctor P Remix) Getter & AFK VIP
14 Datsik – Automatik feat.Messinian (Melamin_remix)
15 Love The Cook – Punch Function
16 Liquid Stranger – Justice
17 Condukta – Madman
18 Foreign Beggars – Typhoon (feat Chasing Shadows)
19 High Rankin – I Make Bass (Rankin Radio Edit)
20 Matchbox Orchestra – One Fine Day
21 Freestylers feat. Joshua Steel – Frozen (Cookie Monsta remix)
22 Doctor P – Tetris
23 The_Prodigy_-_Smack_My_Bitch_Up_(Noisia_remix)
24 Downlink – Factory
25 Pyrodox – Unleashed
26 Noisia – Tommy’s Theme
27 Datsik – Automatik (Bear Grillz Remix)
28 Static Reset – Warriors (original mix)
29 Tisoki & Dion Timmer – Quake
30 Tua – Der Bettler und das Meer (Lambert Remix)

Bewegungen berühmter Olympioniken als abstrakte 3D-Motion Captures: Citius, Altius, Fortius

Tolle Idee, die von Felix Deimann fantastisch umgesetzt wurde.

My thesis, the experimental animation „Citius, Altius, Fortius“ (Latin for „Faster, Higher, Stronger“- the Olympic motto) explores the interplay of abstract shapes and motions.
How can the substance of motion be visualized. What degree of abstraction allows a communication with the viewer.
Therefor movements of famous Olympians where digitalised into 3D through motion tracking and rotoscoping of original footage of Olympic competitions. Camera motions and playback speed of the footage were borrowed and the movements of the athletes were recreated frame by frame.
The specific character of each sport is reflected in the visual language and the illustration of its motions.

(Direktlink)

Triceratops Turnschuhe

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Sollte die Kickstarter-Kampagne der Firma Archaix Laboratories klappen (gut die Hälfte ist geschafft), kann man obige Dino-Galoschen für $99,00 über die von Dinos gezierten Socken ziehen. Ich bleibe bei meinen NBs, kann mir aber vorstellen, dass die Teile schon so einige kaufen werden.


(Direktlink, via Christian)

YOLO kommt ins Oxford English Dictionary

keep-calm-because-yolo-24Hier schon Jugendwort des Jahres 2012, jetzt auch im bedeutendsten Wörterbuch der englischen Sprache. Vorerst nur online. YOLO!

“Yolo, an acronym for ‘you only live once’, is among the latest new words added to the Oxford online dictionary.

The phrase, along with ‘adorbs’ – meaning cute or adorable, and ‘binge-watch’ – which means to avidly watch something – has been added to oxforddictionaries.com. The website is a catalogue of current definitions of English words as they are used today.”

(via FACT)

Ein unbemerkt voll ausgestattetes Kinderzimmer im Wiener U-Bahnsystem

Creepy Aktion, die schon im Jahr 2012 in einem Wiener U-Bahnschacht stattgefunden hat. Ein Künstler hat dort unbemerkt ein Kinderzimmer komplett ausgestattet, um zu prüfen, ob das unbemerkt möglich wäre. War es. Hier ein Interview mit dem Künstler über das Projekt und seine Intention.

“Eine künstlerische Intervention vor Ort hat eine andere Präsenz, als ein medial gefilterter Ansatz wie etwa eine rein filmische Aufarbeitung. An diesem Raum gehen Tag für Tag hunderte Menschen vorbei. Das ist eine real existierende Situation, nur eine Handbreit entfernt vom Alltag der Menschen in Wien – kein Filmstudio. Das Dokumentationsvideo wurde zu einer Art Prothese des Raums, die die Entdeckung dieses Ortes eventuell erst ermöglicht und ihn einem größeren Publikum näher bringt. Die Vergänglichkeit der Installation macht die Videodokumentation unverzichtbar.”

(Direktlink, via Just)

Im Jahr 2012 wurde in einem unterirdischen Raum an einer Station der Linie U3 ein komplettes Kinderzimmer eingerichtet. Das voll ausgestattete Zimmer wurde anschließend verschlossen und nicht wieder aufgesucht. Es bleibt unklar, ob der Raum bis heute nicht gefunden wurde oder ob Informationen über seine Existenz vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden.

Die künstlerische Intervention soll in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit Fragen nach prekärer Nutzung von Räumen stellen. Das Video lässt offen inwiefern es sich um eine vorgefundene Situation handelt, dieser Raum also tatsächlich von Menschen genutzt wird oder diese Szenerie künstlich hergestellt wurde.

Die „Verschiebung“ von einem Kinderzimmer unter die Erde in einen leerstehenden Raum der Wiener Linien soll die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum verwischen. Dabei hebt das Projekt die besondere ästhetische Qualität halb-öffentlicher Räume hervor.
Die unterirdische Wohnsituation versucht das Phänomen der sogenannten „mole people“ in New York City aufzugreifen – jenen Obdachlosen, die dort in Tunneln und Kanälen unter der Erde leben.
Auch in Wien gab es um 1900 eine Vielzahl von obdachlosen Menschen, die unterirdisch Zuflucht suchten.

Die Arbeit kann dabei gleichermaßen als Verweis auf Vergangenes, wie auch als mögliches Zukunftsszenario verstanden werden. Zudem nimmt das Projekt auf die tragischen Entdeckungen von unterirdischen Zwangsbehausungen Bezug, die in den vergangenen Jahren in Österreich gemacht wurden.

Eine Suchanfrage analog per Brief an Google senden und eine Antwort bekommen

[Update] Der Johaniter Landesverband-Niedersachsen/Bremen hat jetzt die Hintergründe der Geschichte online: Analoge Antwort auf eine Fax-Suchanfrage aus dem Feriencamp Otterndorf. Klasse!

In diesem Jahr ist Michael Wiethe (Rettungsassistent) mit seinen beiden Söhnen Timm (12) und Henri (9) in dem Nordseebad Otterndorf. Das tägliche Ritual des Geschichtenvorlesens am Abend, vor allem die Geschichte des Deichhörnchens, hat Timm Wiethe jedoch grübeln lassen. „Mein Sohn wollte wissen, ob es das wirklich gibt“, erklärt Vater Michael. Der routinierte Griff zum Smartphone und der Suchmaschine Google war in Otterndorf aufgrund schlechten Empfangs nicht möglich. Sohn Timm hatte aber schnell eine Idee: einen Brief an Google schreiben. Gedacht – getan. Da der Postweg zu lange gedauert hätte, ging das nette Schreiben mit der Frage nach dem Deichhörnchen per Fax an das Unternehmen.

Was soll man auch machen, wenn man ganz dringend Informationen braucht und gerade kein Internet zur Verfügung hat? Ihr kennt das. Spätestens wenn die monatliche Drosselung einsetzt, hat man das Gefühl, dass jeder Brief schneller sein könnte als jede Suchanfrage. Nun, man kann halt versuchen, Google einen Brief zu schicken. Natürlich kann man auch bei Bing, Yahoo oder anderen nachfragen, aber das tut gerade nichts zur Sache, denn dieses Fax von Michael Wiethe und seinen Söhnen ging nun mal an Google und Google hat geantwortet. Inklusive analoger Werbung.

Besser und kostengünstiger als jegliche TV-Werbung. Well done, Google.

Frage:

Antwort:

Wie die Sonne uns sieht und was Sonnenmilch kann

Ich bin gerade ein bisschen baff ob dessen, was Thomas Leveritt hier mit seiner UV-Licht-Kamera zu visualisieren vermag. Nämlich wie Sonne auf unsere Haut trifft. Bei manchen mehr, bei manchen weniger. Die besten Karten haben jene, die immer sich ordentlich eincremen. Und offensichtlich bin nicht nur ich beeindruckt.

We showed people what they looked like in ultraviolet, & wondered aloud if they wanted to put on some damn sunscreen already.

(Direktlink)

Softbody-Tetris

Kleine aber doch amüsante Cinema4D-Spielerei von Niko Schatz. So als würde man Sofakissen stapeln.

(Direktlink, via reddit)

Wenn zwei Omas eine Bank überfallen

Ein Mittel gegen drohende Altersarmut: Bankraub. Natürlich ist man damit nicht sonderlich gut beraten, vor allem dann nicht, wenn man seine alten Tage in Ruhe verleben will. Wenn das Konto aber diese Ruhe ohnehin nicht hergibt, muss man sich eben etwas einfallen lassen. So wie diese beiden betagten Ladys hier. Läuft am Ende leider trotzdem nicht ganz so gut.

(Direktlink, via Blogrebellen)

Neues aus der WTF-Pipeline von Cyriak: Malfunction

Wenn sich irgendwer über die letzten Jahre hinweg im Netz das Prädikat WTF?! verdient hat, dann zweifelsohne Cyriak, der gerade ein neues seiner niemals nicht zu verstehenden Videos auf Youtube geladen hat.

I’ve no idea what this video is. It crawled out from some dark corner of my computer after evolving from the virtual maggots that feast on rotting film footage.

(Direktlink)