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Das Kraftfuttermischwerk Posts

Der Versuch, das Internet der DDR zu erklären

Lutz Donnerhacke, offenbar im Osten geboren und aufgewachsen, hat einer jüngeren Journalisten Fragen zum Thema Internet in der DDR beantwortet. Eigentlich gibt es da nicht sonderlich viel Spielraum, weil es gab dort kein Internet. Das hätte man wissen können.

Insbesondere gelang es mir nicht, ihr begreiflich zu machen, welche politische Dimension diese Anfrage hat. Ein Mitarbeiter an einer Universität kann nicht im Namen des gesamten Landes sprechen und handeln.

Wesentlich schwerwiegender waren allerdings die inzwischen eingefahrenen Gedankenwege der „Digital Natives“. Sie können es sich schlicht nicht vorstellen, ohne Internet und Smartphone zu agieren.

Eine der Fragen war, ob ich ein spontanes Foto hätte, wie ich in der Uni an einem Rechner (es war damals PC-10) sitze. Ganz abgesehen davon, ob diese Aufnahme auf Papier/Film vorliegen könnte, zeigt es das Selbstverständnis eines „Ich dokumentiere mein Leben mit Selfies“-Typs.

Ich habe heute kurz mit Jugendlichen darüber gesprochen, wie das Internet in der DDR denn wohl ausgesehen hätte, wenn die Mauer damals stehen geblieben wäre. Ich mag mir das nicht wirklich vorstellen. Sie konnten es nicht, denn das Internet hat sie ihr Leben lang begleitet.

Donnerhacke jedenfalls veröffentlichte Teile des Interviews und es ist ziemlich interessant, wie weit sich das Internet als solches heute selbstverständlicht hat.


(Danke, Arnold!)

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Dokumentation über die Realitäten des DJ-Lebens: Why We DJ – Slaves To The Rhythm

40-minütige Dokumentation von DJsounds, die sich dem DJ-Leben widmet. Dabei werden erfrischend aufrichtige Interviews mit Managern, Psychologen, Musikfachleuten und DJs gezeigt. Mit dabei: Carl Cox, Luciano, Seth Troxler, Erick Morillo, B.Traits, Ben Pearce und Pete Tong.

In a revealing new documentary investigating the reality of what being a professional DJ is really like, from the hype and parties to relentless touring and the toll that can take on both physical and mental health.

Following the success of last year’s ‘The Underground Sound of Paris’, ‘Why We DJ – Slaves To The Rhythm’ delves deep into the psyche of the DJ, exploring the motivations that drive people to pursue a career behind the decks in the first place and the effects it can have.

In refreshingly candid interviews from artist managers, tour managers, Psychologists, music industry professionals and DJs including Carl Cox, Luciano, Seth Troxler, Erick Morillo, B.Traits, Ben Pearce and Pete Tong MBE we hear stories of the lofty highs and plunging lows DJs can experience on a daily basis.

‘Why We DJ – Slaves To The Rhythm’ provides an honest look at the lives of professional DJs from the point of view of the people subjected to a heavy schedule of travel, sleep deprivation and creative pressure, whilst constantly under the social media spotlight.

For the first time, the film examines how DJs can suffer from conditions such as imposter syndrome, opening up the discussion about the sometimes-dark places artists can easily find themselves in when they’re off stage.


(Direktlink, via FACT)

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Einen Handtuchelefanten falten

Wenn die Eltern mal wieder zu Besuch kommen und ihr ihnen beweisen wollt, dass es jetzt endlich auch mit den hauswirtschaftlichen Angelegenheiten bei euch läuft, könntet ihr ihnen einen Handtuchelefanten aufs Bett stellen. Da fallen die ungeputzten Fenster und der Staub in den Plattenregalen gleich sehr viel weniger auf.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Kajakfahrer rettet Iguana aus dem Meer

Ein Kajakfahrer, der sechs Kilometer vor der us-amerikanischen Ostküste unterwegs war, ist dort draußen auf einen im Meer schwimmenden Iguana gestoßen. Er vermutet, dass der Leguan irgendwie die Gezeiten verpeilt hatte und so aufs offene Meer getrieben wurde.

Nach einigem Zureden stieg der kleine Drache an Bord und ließ sich zurück zum Ufer bringen.

I was coming in from an offshore trip and I noticed a weird shaped object floating in the distance. All I could see were the multiple fins running down its back so I though it was some sort of palm frond, but it just didn’t look right. I ended up stopping and noticed that it started swimming. It was pretty crazy seeing this guy so far out. I have seen plenty swimming around the islands, but never one that far out. Most likely, because of the King tides that are occurring it got caught in one of the swift outgoing tides and got pushed out to sea. I was just inside the reef so it was close to four miles from land. Most likely it would have died out there as the current that far out would most likely push it East with very little chance of coming back inshore. But you never know and it could be it’s normal daily swim back and forth between Cuba and the US. Regardless, it was pretty cool see it trust me enough (versus dying of course) to swim toward the kayak and hop on. And then for it to just cruise along in the open water and then just as it saw the safety of the mangroves close by, it took a leap and swam to shore. Pretty cool.


(Direktlink)

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Animation: wenn Autos über 100 Temposchwellen rasen würden

Ich weiß nicht, ob diese Animation irgendeinen theoretischen Hintergrund hat und auch nicht, ob das, was dort gezeigt wird, auch nur irgendwas mit der Realität zu tun hätte, wenn man denn mit ordentlich Speed über 100 Temposchwellen, die übrigens auch „Fahrbahnhöcker“ genannt werden, hämmern würde. Jedenfalls habe ich dieses Video gerade durchgesehen ohne zu skippen. Es weiß zu unterhalten.


(Direktlink, via reddit)

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Profi lässt Kran auf einem Foto verschwinden

Der Fotograf Paul Frederiksen wollte ein Foto einer Zuckerfabrik in Baltimore, Maryland, machen. Dummerweise steht vor der seit Monaten ein nicht kleiner Baukran. So machte er das Foto halt mit diesem Kran davor. Zufrieden damit war er nicht, denn er wollte diesen Kran von seinem Foto haben. Er fragte beim britischen Fotografen Denyer nach, ob dieser den Kran nicht irgendwie vom Bild bekommen würde. Der setzte sich zwei Stunden hin, bemühte Photoshop und Google Street View und lies den Kran wie von Geisterhand verschwinden. Pros bei ihrer Arbeit. Hier das Time Lapse-Video vom Prozess der Bearbeitung.


(Direktlink, via Sploid)

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13-Jähriger baut sich ein kleines Haus für 1.300 Euro

Wenn Jugend nicht forscht baut dann sie im besten Fall. So wie der 13 Jahre alte Luke Thill aus Dubuque, Iowa. Der hat sich im Garten seiner Eltern sein eigenes Haus gebaut. Für dafür relativ kleines Geld hat er eine Hütte mit Wohn-, Ess- und Schlafzimmer auf zwei Etagen entworfen, die gerade mal 10 m² Grundfläche beansprucht. Die Bude hat ordentlich viel Licht und im Vorgarten baut er – ganz nebenbei – Gemüse an. Bauzeit dafür: gut ein Jahr, Kosten: $1.500. Luke, ich will ein Haus von dir!


(Direktlink, via Urbanshit)

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