Audiovisualisierung mit 2500 kleinen Flammen: Pyro Board

Das Rubenssche Flammenrohr war gestern, die Jungs hier haben eben jenes Rohr mal ins Quadrat gebaut und visualisieren mit 2500 kleinen Flammen Klang. Musik und Feuer. Großartig!

Rubens’ Tube is an awesome demo and here we take it to the next level with a two-dimensional ‘Pyro Board’. This shows unique standing wave patters of sound in the box.

The pressure variations due to the sound waves affect the flow rate of flammable gas from the holes in the Pyro Board and therefore affect the height and colour of flames. This is interesting for visualizing standing wave patterns and simply awesome to watch when put to music. Thank you to Sune Nielsen and everyone at Aarhus for sharing this demonstration with me! And thanks for having me at your conference.

(Direktlink, via Colossal)

12 Skate-Tricks in Slow Motion

Immer wieder sehr geil und durch die perfekt gesetzte Slow Motion auch sehr detailliert. Ganz wunderbar zum Üben.

(Direktlink, via Jens)

Das neuste Produkt aus dem Ostereier-Sortiment der Firma Lindt

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(via reddit)

Essen macht müde

So wie hier die kleine Lila werden vermutlich spätestens am Ostermontag einige an den Familientafeln hängen. Ist aber auch anstrengend, diese Esserei.

(Direktlink, via Say OMG)

Auf einer Hand um die Welt

“See the world as Julien Caudrelier travels country to country, one hand at a time.”

(Direktlink, via Christian)

Aktuelles Lieblings-GIF

AfD-Wahlplakate im Vergleich zu NPD-Wahlplakaten

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(klick für in groß, via MöGrüns)

Vertrauen in Physik, gif’d

Selfies mit Drohnen schießen

Irgendwo da draußen machen Leute ihre Drohnen scharf, um mit diesen Areal-Selfies von sich zu machen. Ich mag die Ambivalenz aus der fotografischen Intimität eines Selfies und der räumlichen Entfernung einer Drohnen-Aufnahme sehr.

Und ich will jetzt auch so eine Drohne. Nicht nur für Selfies.

(Direktlink)

(Direktlink, via Kottke)

Wikipedia in kurz und prägnant: TL;DR Wikipedia

TL; DR Wikipedia ist ein Tumblr -Blog, das uns all bekannte Wikipedia-Einträge zu verkürzten Versionen zusammenfasst. Das ist mitunter lustig, manchmal etwas blöd auch, ins Lächerliche ziehend, hin und wieder allerdings auch erschütternd treffend.

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(via Laughing Squid)

Regionale musikalische Vorlieben in den USA, gif’d

Sehenswertes GIF von io9, die dafür statistische Karten von regional musikalischen Vorlieben in den USA ausgewertet haben. Hätte ich gerne auch mal für hierzulande, wie auch immer man das messbar machen kann.

Wahllos drei Platten kaufen, Samples davon aufnehmen, Track bauen: “Rhythm Roulette” mit Black Milk

In immer noch sehr geiles Konzept von Mass Appeal, die dafür Producer begleiten, die sich in irgendeinem Plattenladen wahllos drei Platten kaufen. Von diesen ziehen sie sich dann Samples und bauen einen Track daraus. Musik Recycling at its best. In der aktuellen Ausgabe sitzt Black Milk an seiner MPC und hört sich die vielleicht übelsten Platten an, die seine Nadel je gesehen hat. Und trotzdem macht er daraus eine durchaus hörenswerte Nummer. Natürlich.

(Direktlink, via DeadFix)

Und wieder ein geklauter Banksy

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Das Leute immer wieder mal versuchen mit den Arbeiten von Banksy Kohle zu machen, ist nicht ganz neu. Da wurden schon mal Mauern abgetragen. Mit dem neusten Banksy Bild ist es ähnlich. Ein anliegender Club, der sich der Freizeitbeschäftigung von Kids verschrieben hat, hat sich dieses jetzt unter den Nagel gerissen. Der Chef von dem Laden versteht das Bild von Banksy als Geschenk. Der Klub hat Geldprobleme welche er mit dem Verkauf des Banksys lösen möchte. Wird das nichts, muss der Laden wohl dicht machen.

(Direktlink, via reddit)

Tollstoi – Exclusive Nightflight Guest Mix – 15.04.14

Der ein oder andere unter euch, der schon etwas länger einen Platz in diesem Musikzirkus namens Techno besetzt hält, wird ihn vielleicht noch kennen… bewusst hab ich ich ihn damals nie gehört, unbewusst hab ich aber mit Sicherheit einige Veranstaltungen besucht, auf denen er damals gespielt hat… jedenfalls las ich seinen Namen in den 90ern regelmäßig auf den Tresor-Flyern… Tollstoi!

Mitte der 90er betreute er eine Zeit lang die jeden Mittwoch stattfindene New Faces Reihe im Tresor… und ich war damals sehr sehr oft mittwochs in dem mir zu der Zeit liebsten Laden! Ich trieb mich jedoch lieber oben im Globus rum und ließ mir dort meinen Körper mit diesem wunderbar groovigen und warmen Bass massieren, den ich seit der Schließung der Räumlichkeiten in der Leipziger Straße nie wieder so gehört und gefühlt hab. Ja Pannebar, du hast richtig gehört… da kommst auch Du nicht ran! Es stecken so viele Erinnerungen in dieser Zeit…. aber ich schweife ab…

Jedenfalls hat Tollstoi Ende der 90er und bis in die 00er Jahre hinein ein paar Techno- und Electro-Scheiben auf Tresor Records und anderen Labels veröffentlicht. Sein musikalischer Horizont reicht von ambienten Geschichten über Lounge, Electro, Drum & Bass hin zu Techno oder Deep House.

Wenn er Zeit findet, frickelt er heute immer noch gern an verschiedensten Sounds herum… aber alles immer nur aus Spaß und aus Liebe zu dem was er da macht. Intentionen mit der Musik seinen Lebensunterhalt zu verdienen, hatte er nie. Das macht ihn mir sehr sympathisch, denn machen wir uns mal nicht vor, irgendwann bleibt dabei doch der Spaß auf der Strecke und man macht Dinge, die man so vielleicht nie wollte.

Seine große Leidenschaft ist die Erstellung von Mixen. Er selbst bezeichnet sich als RadioMixer oder SmashUpper. Er schneidet Radiosendungen aus der ganzen Welt mit (u.a. auch meine! Was ich als eine große Ehre empfinde.), cuttet sich die Tracks heraus, die ihm gefallen und bastelt eigene Edits, die er dann zusammen mit anderen Tracks in wirklich richtig guten Mixen verbaut.

Vor 2 1/2 Jahre hatte ich schonmal nen Mix von ihm… damals nannte er ihn “Tollstoi’s melancholic Morning Mix”.
Kürzlich fiel mir dieser Mix wieder in die Hände, ich da dachte ich mir, es wird Zeit für Teil 2! Und da issa…letzte Nacht noch im Radio in meinem Nightflight auf Fritz und nun hier.

Ich verabschiede mich bis zur nächsten Woche und wünsch viel Spaß mit den nun folgenden zeitlosen 61 Minuten und 5 Sekunden Musik!

Tobi


(Direktlink)

Tracklist:

01. ELiPHiNO – the rain
02. KAN SANO – retropolis (Demo) Tollstoi-ReCut
03. k.A. – k.A. (2007) Tollstoi-ReCut
04. TO ROCOCO ROT – horses.horses.horses. Horses/Wanted 7inch, www.dominorecordco.com
05. k.A. – i hope that you’re the one Tollstoi-VoxOut-ReCut
06. THE BRUNCH CLUB – old friends Lost In Creation, Scenic Music Tollstoi-ReCut
07. BLANK + JONES – california sunrise Soundcolours, 15651
08. RON DEACON feat. THE KAT / LOWTEC Dub – secret garden EP, FAR-OTRS16
09. SAAFi BROTHERS – ready for the rise
10. SPEEDY J – trails Trails EP, Electric Deluxe
11. EDWARD – ours (a piece of us) Giegling 07, 2010 Tollstoi-ReCut
12. SENOR COCONUT / RiCARDO ViLLALOBOS – CARiNO Remix – electrolatino, FrisbeeTracks, Tollstoi-ReCut
13. APPLEBLiM + RAMADANMAN – sous le sable CD-Kompi “All Night Long”, Aus-Music, Tollstoi-ReCut
14. k.A. – k.A. …NuJazz-Track von 2000 Tollstoi-ReCut
15. DAZZLE SHiPS – omd Tollstoi-ReCut
16. THROWiNG SNOW – un vingt HoTep-Rec.
17. KYLE HALL – you know how i feel, Hyperdub No.032
18. DUBLEE – sizuku, Monologue, www.fountain-music.com

Hier findet Ihr…

… die komplette Playlist der Sendung.
… alle bisherigen Mixe noch ein mal zu Nachhören.

Weil ein Piano Liebe ist: Ólafur Arnalds – Living Room Songs

Dienstags ist Piano unverfänglich. Keiner erwartet die Peak eines mitwochlichem Bergfestes, keiner das freitagliche “ins Wochenende rutschen”. Samstag ist eh immer für Anderes gesetzt. Okay, Sonntags ginge das hier gut. Sehr, sehr gut sogar. Aber Sonntag haben wir nunmal nicht und manchmal will ich halt auch nicht so lange warten, um einen der mir liebsten Piano-Spieler der Jetztzeit hören zu können.

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Im Oktober 2011 komponierte Ólafur Arnalds sieben Tage lang jeden Tag einen Song und spielte diesen dann live in seinem Wohnzimmer in Reykjavik, was er aufnahm. Dieses Projekt nannte er “Living Rooms“. Die Nummern gab es dann direkt zum Download. Nun hat er alle Aufnahmen in diesem Video zusammengefasst, kurz darüber gesprochen und das alles in der Summe als Album auf Erased Tapes veröffentlicht.

Gekauft. Natürlich. Auch als limitiertes 10″ Vinyl zu haben und ich bin ganz kurz davor, meinem 1210er doch wieder einen Stammplatz im Wohnzimmer einzuräumen.

(Direktlink, via r0byn)

Wenn Bagger Jenga spielen

Natürlich nicht frei von werbendem Hintergrund und trotzdem eines dieser Dinge, die viele mal gemacht haben wollen, ohne überhaupt darauf gekommen zu sein. Ich meine Jenga. Mit ‘nem Bagger!

Als ich klein war, gab es Samstagabend hin und wieder für Derartiges mal eine Fernsehsendung im ZDF. Heute gibt es YouTube.

(Direktlink, via reddit)

Wahnsinnige auf Fahrrädern

Einen Teil dessen, was der Tüp hier mit seinem Mountainbike wegfährt, würde ich nicht mal zu Fuß ablaufen wollen. Alter! Ich hol’ mir mal ‘nen frischen Schlüppa.

(Direktlink, via Devour)

Schwarzer Ring am Firmament

In Amerika war der Mond heute blutrot. In Leamington, England, tauchte letzten Freitag ein schwarzer Ring am Himmel auf. Der Mirror fabuliert erst irgendwas von UFOs, dann was mit Wetter. Vermutlich wollte nur irgendein Schornstein auch endlich mal verständliche Rauchzeichen von sich geben. Oder so.

So etwas ist auch nicht zum ersten Mal am Himmel aufgetaucht. 2009 hat man über einem Vergnügungspark in Virginia, USA, Ähnliches auf Video festgehalten. Schwarzer Rauchring über einem Vergnügungspark. Von dem sich kleine grüne Männchen abseilen. Aus diesem Stoff werden schonmal Hollywood-Filme geschrieben. Haha!

(Direktlink, via this isn’t happiness.)

Blutroter Mond, gif’d

In Nord- und Südamerika konnte man heute eine totale Mondfinsternis bestaunen.

Der Mond war bei der ersten kompletten Finsternis seit Dezember 2011 vollständig von der Erde überschattet. Die Finsternis trat in der Nacht zum Dienstag auf. Sie begann nach Mitteleuropäischer Zeit um 04:53 Uhr und endete um 10:37 Uhr.
Der Mond war 75 Minuten lang komplett vom Schatten der Erde überdeckt. In den einzelnen Phasen seiner Reise leuchtete er in verschiedenen Farbtönen von Orange über Rot bis Braun.

Redditor jobig hat die Finsternis in ein GIF gepackt und das sieht furchtbar derbe geil aus. Der Mond; blutrot.

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Kölner Staatsanwaltschaft bringt Reverse-Graffitis zur Anzeige

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(Foto unter CC von KylaBorg)

Die beklemmendste Satire schreibt dann eben doch nicht der Postillon sondern das Leben selbst. In Köln nämlich ist man sackig auf die Leute, die mit Hilfe von Schablonen, Zahnbürsten und Kärcher den Dreck von den Häuserwänden holen und dabei nette, “saubere” Bilder hinterlassen. Reverse-Graffiti, kein so neues Ding, aber auch keines von dem man je dachte, dass sich daran auch nur irgendwer stören könnte. Die taz titelt ganz passend: “Unser Dorf soll schmutzig bleiben“. Weil gleichmäßiger Schmutz ist gut für alle und irgendwie auch viel schöner, scheint die Kölner Staatsanwaltschaft zu meinen und bringt jetzt jeden erwischten Fall von Reverse-Graffiti zur Anzeige.

All der Dreck von Verkehr und Industrie hat sich festgesetzt in den Nachkriegsbetonflächen und stellt so die perfekte Leinwand dar für eine neue Form der Street Art, die man Reverse Graffiti nennt: Künstler malen Bilder an Wände irgendwo in der Stadt, doch nutzen sie dafür keine Farbe, sondern Sandstrahlgeräte, Hochdruckreiniger oder Zahnbürsten. Sie befreien Teile der Wände von altem Ruß und Staub, und wie bei einer Radierung entsteht im Kontrast zwischen schmutziger und frisch geputzter Wand das urbane Kunstwerk. Vergänglich, umweltfreundlich, und ohne Sachschäden.

Die Grüne Jugend NRW fragt mit einem offenen Brief mit 10 Fragen mal nach, ob die da in Köln noch alle Latten am Zaun Dreck an den Wänden haben und ob das so muss.

1. Ist das private Säubern von Flächen Ihrer Meinung strafbar? Wann werden Einwohner*innen der Stadt Köln darüber informiert, dass sie ihre eigenen Wohnungen nicht mehr säubern dürfen?

2. Wann möchte die Verwaltung endlich Rußpartikel und deren Erzeuger*innen sanktionieren?

3. Ist die Verwaltung der Meinung, dass städtische Straßenreinigung durch ihre Maßnahmen zur städtischen Sauberkeit Kosten entstehen lässt, da die anderen Flächen hinterher dann ebenfalls sauber gemacht werden müssen?

4. Wäre es sinnvoller, die Stadt gleichmäßig im Dreck versinken zu lassen? Wenn ja: Bitte die einzelnen Veedel nach Drecksqualiät auflisten.

5. Wird zu diesem Zweck überlegt, Müll und Dreck von Gebieten in andere zu bringen?

6. Wie geht die Verwaltung mit dem Sandstrahlen des Kölner Doms um, da dieser nur stückweise gereinigt wird?

7. Wird Regen, der ebenfalls nur partiell öffentlichen Raum säubert, auch zur Anzeige gebracht?

8. Wird geplant, Strafanzeige gegen Tauben zu stellen, da diese in einigen Stadtgebieten mehr Dreck machen als in anderen?

9. Wird das Entfernen von Hunde- und anderem Kot in Köln ebenfalls bestraft?

10. Sollte man zukünftig davon absehen, Müll aufzuheben, um einer Anzeige zu entgehen?