Wochenende, gif’d

Läuft bis Montag und auch darüber hinaus.

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(von Gon zoh, via Tasmo)

Smashing Pumpkins – To Sheila (Introspecter Remix)

Sich elektronisch an die Pumpkins wagen, kann auch recht fix in die Hose gehen, glaube ich, aber dieser dronige Ambient-Remix, den Introspecter aus “To Sheila” gemacht hat, ist ziemlich geil geworden.


(Direktlink)

BASF sucht Experten für ihre Chemtrails


(leider aus der Titanic, via reddit)

Probleme, die uns in der Werbung verkauft werden, als GIF-Sammlung

Wenn es Lösungen eines Problems, dass es eigentlich nicht gibt, zu verkaufen gilt, wird Werbung schon mal kreativ und denkt sich derartige Probleme einfach aus. Denn wer von euch wollte schon immer mal eine Banane in eine Bierflasche stecken, na? Auf imgur hat einer mal die Probleme, die es nicht gibt, in eine GIF-Sammlung gesteckt. Und ich stecke mir jetzt eine Banane in die Mate-Flasche. Das wollte ich schon immer mal!


(via Blogrebellen)

Schwingende Saiten einer Harfe im Sonnenlicht

Diesen Effekt gab es auch schon mehrfach an Gitarren zu sehen. Harfe ist mir neu und das ist ein #perfectloop in Bild und Ton.


(via reddit)

Deichkind beim Echo 2015: Refugees Welcome

Man kann von der deichkindischen Attitude halten, was man will. Also generell jetzt, und ich weiß, dass diese durchaus diskutabel ist, aber das hier ist ein Statement.

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(Foto: Deichkind, via Martin)

Die Teletubbies in schwarz-weiß auf Joy Divisions “Atmosphere”

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Obiges, irgendwie apokalyptisches Foto geistert seit ein paar Tagen auf Twitter umher. Einige fühlten sich dadurch an Joy Divisions “Atmosphere” erinnert, Christopher G. Brown liefert und packt beides zusammen. Internet eben.

(Direktlink, via Martin)

Bob Marley – Redemption Song

(Direktlink)

Ein Korb voller Beeren (für Flüchtlinge in Deutschland)

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(Foto: Andrey, CC BY 2.0)

Zwei Vollzeit-Sozialarbeiterstellen für 170 Flüchtlinge aus mindestens vier Nationen im neuen „Container-Dorf“ um die Ecke. Sprachbarrieren ohne Ende und auch ohne endgültiges Verständnis auf allen Seiten. Mehr ist nicht drin. Keine Begleitung dabei, wenn sie die neue Stadt zu erkunden versuchen, die mit <150.000 Einwohnern kein Dorf ist, was man schnell mal ablaufen kann. Keine konkrete Begleitung beim Arztbesuch, keine Begleitung beim Einkauf. Sprachbarrieren ohne Ende. Völlig auf sich gestellt - vermutlich viel zu teuer - irgendwo irgendwas kaufen müssen, von dem sie nur ahnen können, was das am Ende sein könnte. Keine konkrete Hilfe beim Kochen in der neuen Küche, weil zwei Sozialarbeiter das nicht leisten können.

Kommunikation mit den neuen Kitas und den neuen Schulen ihrer Kinder, in diese diese jetzt geschickt werden: Unmöglich. Weil das Englisch meistens auf beiden Seiten eher mäßig ist und deutsch für sie genauso schwer ist, wie für die deutschen Erzieherinnen/Lehrerinnen ihre Sprache. Rückzug auf beiden Seiten. Resignation. Immer in der Hoffnung, dass es irgendwie dennoch funktionieren könnte, was es nicht tut, wenn sich neben der staatlichen Unterstützung, die sich primär auf finanzielle Mittel versteht, keiner bemüht.

„Integrationsberater“, die entweder überfordert, unfähig oder leider beides sind. Ohne weitere Hilfe, neben der staatlich gewährten und so mager angedacht finanzierten Unterstützung, sind diese Menschen völlig auf sich gestellt. Wie in einem Wald ausgesetzt, mit einem Korb voller Beeren in der Hand. Nebst dem Hinweis, dass dieser Wald sie schon irgendwie durchbringen würde. Ohne Kompass, ohne GPS, und vor allem ohne das Wissen, ob sie diese Beeren überhaupt essen können.

Und dann verlangt der Wald von ihnen, dass sie genau so werden, wie der Wald ist. Damit sie nicht auffallen. Nicht stören. „Integration“ und so. Integration, die kaum einer begleitet und die im besten Fall nicht mehr als zwei Sozialarbeiterstellen für 170 dieser Menschen neben der Grundsicherung kosten soll. Weil mehr Geld nicht ausgegeben werden soll, nicht eingeplant ist. Das alles, ohne ihnen tatsächlich mal gesagt zu haben, wie es denn in diesem Wald so zu geht. Weil das Geld für Menschen, die ihre Sprache verstehen, ja nicht da und auch nicht eingeplant war - und somit auch nicht ausgegeben wird.

Das ist diese geforderte „Integration“, von der immer alle Politiker und Deppen reden, die nicht wissen, wie es „da unten“ tatsächlich zugeht. Weil nicht mal die Vorraussetzungen dafür tatsächlich gegeben sind. Der Bund konkretisiert diese einzig aufs Geld, dass er nicht mal ausreichend auszugeben bereit ist.

Das ist dieses Deutschland, von dem immer alle reden.

Ich geh mal eben im Keller Klamotten und Ideen sammeln. Für das neue „Container-Dorf“ um die Ecke. Irgendwie was machen, was helfen kann.

[Disclaimer] Ich betreue beruflich täglich 3-5 Flüchtlingskinder aus Syrien, die in einer 2500-Seelengemeinde „abgeworfen“ wurden. Ohne „Container-Dorf“. Sie versuchen, sich dort irgendwie zu integrieren. Bemühen sich darum sehr. Das funktioniert irgendwie. Mehr schlecht als recht, aber es funktioniert. Nicht wegen der Grundsicherung oder der staatlich gewährten „Integrationsberatung“, die gerne – aus welchen Gründen auch immer – mit ihrer Beratung immer neben dem eigentlich Möglichen liegt. Es funktioniert, weil sich Menschen neben der staatlichen Instanz um diese Flüchtlinge kümmern. Weil sie tatsächlich helfen wollen. Jeder mit seinen ganz persönlichen Möglichkeiten. Und ohne die Hilfe würde es halt nicht funktionieren. Schon gar nicht bei zwei auf auf 170(!) im Wald mit einem Korb voller Beeren in der Hand. Von denen sie nicht mal wissen, ob sie diese essen können.

Die Titanic zu Kai Diekmann

Kann man so stehen lassen, denke ich. Aktueller denn je.


(via Silbermund)

2600 Selfies bei 2600 Meilen zu Fuß auf dem Pacific Crest Trail

Andy Davidhazy ist von auf dem Pacific Crest Trail von Mexico bis nach Kanada gewandert und hat bei jeder Meile ein Selfie von sich gemacht. Diese hat er zu diesem Timelapse zusammengeklebt. 2600 Meilen in vier Minuten. Auch eine Art der Reiseerinnerung.

(Direktlink, via Devour)

Eine Regenwolke aus der Luft

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(Foto: Barto, CC BY 2.0, via NASA)

Mond-Globus zum Selbermachen

Schöne DIY-Anleitung von Make my Lemonade, nach der man sich aus einem handelsüblichen Erdenball einen Globus in Mond-Optik machen kann. Besonders hübsch wäre der natürlich dann, wenn er noch irgendwie leuchten würde.

Öhm… ???

Immer beim ins Bett gehen