Adventskalender 2014, Türchen #17: r0byn – Exploration Of Bass

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Der gute r0byn betreibt nicht nur eines der mir neben meinem liebsten Blogs, sondern hat seit jeher auch ein außergewöhnlich gutes Ohr, was großartige Musik angeht. Wer also bzgl. neuer und guter Bassmusik immer auf dem Laufenden sein möchte, schaut regelmäßig bei ihm vorbei und verpasst wohl nichts. Von deepem Ambient bis hin zu Drum & Bass Geballer ist da immer alles dabei, was das akustische Herz begehrt.

Obwohl wir musikalisch gegenseitig keine Blaupause abgeben, entdecke ich da immer wieder große Schnittmengen. Außerdem mixt er technisch fantastisch.

In Berlin sorgt er mit den Leuten von Finest Ego dafür, dass die Hauptstadt neben dem ganzen gradlinigen House-Geschwofe auch mit Future Bass-, Beats-, HipHop-, Glitch-, Wonky- und Dubstep-Sounds nicht unterversorgt wird, weshalb er dort regelmäßig spielt. Ich habe es dummerweise immer noch nicht geschafft, da mal vorbeizugucken, aber vielleicht ja dann im nächsten Jahr endlich mal.

Und jetzt: Bass fürs Bergfest. Von ambienten Talfahrten, für die Phaeleh den Soundtrack liefert, bis auf die Bassgipfel auf denen Perverse die Trommeln schlägt. Aber das alles auch immer mit einer ausstrahlenden Ruhe, die einen ganz entspannt durch den Tag tragen kann.

Die Weltraumfähre macht sich vom Planeten Erde auf um entfernte Galaxien und fremde Planeten zu erforschen. Sie streift dabei kosmische Melodien und wagt sich dabei immer weiter bis ins Tiefste des Bassuniversums vor.

Sein Mix hier ist einer von zweien, die eigentlich zusammengehören und wovon nur einer von r0byn gemacht wurde. Der andere kommt von einem musikalischen Partner von ihm und der kommt erst Morgen. Muss ja auch alles bisschen Spannung haben, nech.


(Direktlink)

Style: Bass, Beats, Electronic
Length: 01:01:19
Quality: 320 k/bits

Tracklist:

01. Danny Scrilla – Bismuth [Rudimentary Records]

02 .Carbon Based Lifeforms – Frog (Praktikos Remix) [praktikosmusik.bandcamp.com]

03. TMSV – Far Away [tmsv.bandcamp.com]

04. Synkro – Transient [Apollo Records]

05. Aeron – Seasons (Izzard Remix) [free]

06. Praktikos – Nebula Tribe [praktikosmusik.bandcamp.com]

07. ILL_K – 4real [NORD Label]

08. Kodomo – Orange Ocean (Loscil Remix) [Kodomo Music]

09. Hubwar – Vimanas Flight ([voloDM] Remix) [NOIZION Records]

10. Mercy – Buttah Chee [Smokin’ Sessions]

11. Perverse – Juncture (feat. Labcabin) [Pressed Records]

12. Niels Binias – Enabler (Ghostek Remix) [Aphelion Imprint]

13. Phaeleh – Ten [phaeleh.bandcamp.com]

14. Andy Stott – Faith In Strangers [Modern Love]

15. Melorman – Over the Ocean [melorman.bandcamp.com]

16. Synkro – Someone [Apollo Records]

17. Phaeleh – Three [phaeleh.bandcamp.com]

18. Addison Groove – Abandon (feat. Josefina) [50 Weapons]

19. Jon Hopkins – Form By Firelight (with Raphaelle Standell) [Domino]

20. Alicks & Izzard – Looking Out With You [free]
21. Benn Jordan – Floating Vacuum [Alphabasic]

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

Pegidamimimi

Gentrifizierung, eher künstlerisch visualisiert

Dieser kurze Film hier von Alberto Mielgo im Kontext zur Gentrifizierung ist insofern sehr schön, weil auch er weder das Ende noch eine Antwort darauf weiß, sondern nur so eine nicht ganz unbegründete Ahnung andeutet. Anstatts Schuberts Streicher hätte er auch andere Musik wählen können, aber ich will gar nicht mosern, weil das so wirklich sehr gelungen ist.

2D animation, Black Inks, Pencil, Watercolors and After Effects.

(Direktlink)

Sir Ian McKellen erklärt dem Cookie Monster “zu widerstehen”

Und das ist mit dem Verweis auf Herr der Ringe ziemlich bis sehr großartig. Finde ich. Außerdem mag ich das, was Sir Ian McKellen auf all seinen Kanälen im Internet so treibt sowieso sehr gerne.

(Direktlink, via Laughing Squid)

Kopieren, endlos


(via reddit)

Cats Destroying Christmas Trees

Primär eigentlich um diese Headline mal im Blog zu haben. Und weil ich als bisher vierfacher Besitzer von Katzen, das genauso unterschreiben würde. Seit fünf Jahren haben wir einen Hund und von dem aus keine derartigen Übergriffe auf einen wehrlos leuchtenden Baum. Dafür allerdings andere Probleme, aber um die soll es ja nicht gehen.

Auch hätte andere Musik dem Clip besser getan, aber ey, Cats destroying Christmas trees!

(Direktlink, via BoingBoing)

Ein Blüten fressendes Faultierbaby namens “Monster”

Oh. Mein. Gott! Ich schmelze dahin!

This orphan baby sloth acquired a strange name during its first night at the Kids Saving the Rain Forest wildlife sanctuary.

Visit Kids Saving the Rain Forest at kidssavingtherainforest.org.

(Direktlink, via Cute Overload)

Ohrwurm zu Tode gepitcht: Whams “Last Christmas” gestreckt auf 36 Minuten

Im letzten Jahr noch nur als Audio-Version von Pho.no, in diesem auch mit Video. Klingt wie eine Mischung aus 90er Jahre IDM, Glitch und dem aktuellen Drone-Sound. Wir sagen, “Danke, MaddDiaz! Darauf warten wir seit nun schon 30 Jahren!”

(Direktlink)

Youtube 2014

Eine jahresrückblickende Auswahl von Luc Bergeron, der dazu auch die Liste der hierfür genutzten 233 Video hat. Ich gucke später mal nach, wie viele davon ich hier in diesem Jahr dabei hatte – sicher sind es einige.

(Direktlink, via Christian)

Stelle frei: sich einfach mal als Geschäftsführer des Berliner Hauptstadtflughafens bewerben

Mehdorn ist gegangen worden. Mathias Piecha dachte sich, “Stelle frei. Blindbewerbung kann nicht schaden!” und bewirbt sich halt um den offenen Posten. Kann man schon mal machen.

Schildkröte hilft umgekippter Schildkröte

Wie das so läuft unter betrunkenen Buddies.

(Direktlink, via Laughing Squid)

Pioneers CD-lose XDJ-1000 in der Praxis

Und nein, das Abendland der DJs wird hiermit nicht untergehen. Alles wie immer nur halt ohne CDs. Aye!

Über den hier verbratenen Sound hingegen müssen wir nicht reden. Da ist das Abendland offenbar schon Geschichte. :D

(Direktlink, via FACT)

Ein Hovercraft-Skateboard aus Laubbläsern zum Selberbauen

Ähnliches ging zu Beginn des Jahres schonmal rum, entpuppte sich später allerdings nur als Scherz. Ryan Craven alias Mr. Hoverboard hatte sich das vielleicht zum Anlass genommen, so ein Ding dann tatsächlich mal zu bauen. Erste Testschwebungen wurden Ende November auf einer Skateanlage in Austin, Texas, durchgeführt. Und ja, sieht aus, als würde das funktionieren. Aber der Lärm, alter. Der Lärm!

(Direktlink, via Core77)

Adventskalender 2014, Türchen #16: mogreens & Karl – Hippie in Belize

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Mogreens, Freund und liebster Kollege, macht es genau richtig. Immer wenn es hierzulande kalt wird, packt er seine Koffer und verpisst sich für ein paar Wochen in die Karibik. So wie gestern früh, als er erst in den Flieger nach Düsseldorf stieg, der ihn in die USA brachte, von wo aus er weiter nach Belize flog um dort in Hopkins in der Surfstation vom Windchief, seines Bruders, für ein paar Wochen wenig bis gar nichts zu tun. Sonne, Palmen, Strand, eine Bar, an der eher gerne die Bedienung übernimmt, und jede Menge Rum. Was man halt zum glücklich sein braucht. Wenn er schon da ist, liegt er vermutlich gerade in genau dieser Hängematte und lässt sich von der Sonne seinen Jetlag wegstreicheln.

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Was er uns hier in der Kälte lässt, ist seine Definition von “Hippie-Jazz”, den er musikalisch wohl so liebt wie nichts anderes. Jazz nämlich ist, wenn man ihn fragt, das, was er am liebsten auf die Plattenteller packt. Und davon gibt es so viele ja nun auch nicht. So gibt es wohl den eigensinnigsten Mix in diesem Kalender für dieses Jahr. Denn kein anderer spielt hier nun mal “Hippie Jazz”.

Tracklist gibt es keine, weil die beiden immer Vinyl spielen und wenig Bock haben, da dann mit Stift und Papier hinterher zu sein. Aufgenommen wurde das ganze am 04.12.2014 live in der Panke Berlin.

Ansonsten: schönen Urlaub, Mumpelchen. Und bring’ mir endlich mal ein Manatee mit!


(Direktlink)

Style: Jazz
Length: 01:42:09
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
None.

Alle der diesjährigen Kalendermixe finden sich hier.

Doku: Polizei, Gewalt und Videos

Viele von uns zeigen mit dem Finger gerne auf gewalttätige Polizisten in anderen Ländern. Vorneweg die Politik, die sich nur allzu selten dafür einsetzt, dass hier stattfindende Polizeigewalt auch tatsächlich mal angemessen verfolgt oder bestraft wird. Das passiert wenn, in den allerwenigsten Fällen und führt im Regelfall zu fast keinen Konsequenzen für die Täter. Wenn sie nicht freigesprochen oder die Verfahren eingestellt werden, kommen sie meistens mit einem Strafmaß davon, welches an ihrer beruflichen Perspektive nur wenig oder gar nichts ändert.

Das auch deutsche Polizisten ganz gerne mal ordentlich auskellen, weiß ich aus eigenen Erfahrungen. Diese liegen schon etwas länger zurück, aber immer wieder aktuelle Bilder zeigen, dass sich daran bis heute nichts geändert hat. Aufgrund der heute für jeden in der Hosentasche verfügbaren Aufzeichnungsmöglichkeiten hat man gar das Gefühl, Polizeigewalt würde eher zunehmen

Die Story im Ersten hat sich diesem Thema jetzt angenommen und recherchiert.

Immer häufiger tauchen Handyvideos von polizeilichen Übergriffen gegen Bürger im Internet auf. Sie zeigen Polizisten, die auf wehrlos am Boden liegende Menschen einschlagen, sie mit Füßen treten oder gar mit Schüssen töten. Es sind erschütternde Szenen, die emotional aufwühlen und die eine gesellschaftliche Debatte um Gewaltexzesse von Polizisten in Deutschland ausgelöst haben.

(Direktlink)