Schön abgedreht: Dream Land

Keine Ahnung, was genau die Macher von BRDG mit diesem Video zum Ausdruck bringen wollen, aber ich mag die Verspultheit irgendwie. Und die vielen Farben natürlich.

(Direktlink)

Ein Echtzeit-GIF der Erde

Das hat gerade noch gefehlt. Ein GIF der sich drehenden Erde in Echtzeit. “I got bored and made a real-time gif of Earth“. Gut, man muss sich schon ein bisschen Zeit nehmen um das in seiner Gänze genießen zu können, aber von Nichts kommt bekanntlich auch Nichts. In dem GIF stecken 384 Frames, die je 255 Sekunden zu sehen sind. Das Ende für jedes mobile Datenvolumen, obwohl die 4 MB da noch recht schlank scheinen.

Und weil sich soviel Zeit diese Menschen im Internet ja gar nicht nehmen wollen, wurde ganz schnell wieder “Fake” gebrüllt. Dann kam eben ein anderer und hat das GIF einfach ein wenig schneller gemacht und siehe da, es dreht sich. Für die Ungeduldigen. Aber auch die finden dann noch was zu mäkeln: “Der Besserwisser möchte anmerken, dass die exakte Dauer einer Umdrehung 86.164,1 Sekunden beträgt – das GIF ist zu langsam ;)” Muss ja alles seine Ordnung haben.

(via @Gilly)

Prenzlauer Berg: Sommerdusche der Feuerwehr erbost einige Anwohner

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(Foto unter CC BY-SA 2.0 von twicepix)

Es ist eine Geschichte, die deutscher kaum sein könnte. Da probiert die Berliner Feuerwehr bei über 30°C in der Stadt einen neuen Einsatzwagen samt Löschschlauch aus und kühlt nicht wenige ab, die nach den heißen Tagen in der Hitze froh über jede Art von Abkühlung sind. Um so besser, wenn sie so doch eher außergewöhnlicher Natur ist. Fetzt ja auch, so draußen, mitten in der City unter kaltem Wasser tanzen.

So eine sommerluftige Szenerie darf man in Berlins Großstadtverhältnissen nur selten beobachten. Da hüpfen junge Frauen strahlend durch den Sprühregen. Radfahrer rollen übermütig durchs perlende Nass.

Alle sind froh. Alle? Nein, natürlich nicht! Denn so geht das in Deutschland schließlich nicht! “KALKTROPFEN AUF DEM LACK!11!!! WO KOMMEN WIR DENN DA HIN?! ”

Und so liefen am Montag gleich die Telefone bei der Feuerwehr heiß. Da meldeten sich nicht Anrufer, die sich für die Erfrischung im Hitzesommer 2014 auf spontane Weise augenzwinkernd bedankten. Sondern es waren Bürger, die nach Angaben der Feuerwehrpressestelle fragten, wer ihnen denn jetzt die Rechnung für die Autowäsche bezahle, auf dem Lack befänden sich Kalktropfen. Andere kritisierten, dass die Feuerwehr jetzt ihre Steuergelder verschwende und fragten, wer eigentlich für die offenbar außereinsatzmäßigen Wasserkosten aufkomme.

Bass Music für die Hängematte: Gelka Mixtapes

Ich bin vorhin bei den Blogrebellen über die Mixe von Gelka gestolpert und habe mich ein bisschen in den Sound der beiden Ungarn verliebt. Aus Budapest heraus senden sie einen Sound, der irgendwie all das verbindet, was ich besonders gerne mag. Electronic, Trip Hop, Chill Out, Lounge, Downbeats, Future Beats, Future Garage, Post Dubstep, Soul, House, Deep House und jede Menge Bass. All das packen sie so ziemlich immer in ihre Mixe. Das dabei so gut abgeschmeckt zu bekommen ist ganz sicher nicht jeder DJs Sache. Aber die bekommen das außergewöhnlich gut hin. Wohl auch deshalb gehören sie mittlerweile zum Café del Mar-Umwelt, was ganz gut passt. Diesen Sound auch gerne mal am Strand mit Blick aufs Meer. Sehr gerne gar.

Und weil einige der Mixe fast sträflich kurz sind, packe ich hier mal den kompletten Player aus ihrem Soundcloud-Account rein. So kann man das ganz wunderbar durchlaufen lassen bis die Sonne untergeht und der letzte Drink für heute in der Hängematte getrunken ist.


(Direktplaylist)

#JewsAndArabsRefuseToBeEnemies

Ein Hashtag für den Frieden. Ein kleines Signal, das wahrscheinlich an den etwaigen Entscheidungsträgern und allen Fanatikern vorbeigehen, für sie keine Rolle spielen wird, aber ein Versuch, sich irgendwie Gehör zu verschaffen. Und sei es nur per Hashtag. Mit Liebe gegen den Hass. #JewsAndArabsRefuseToBeEnemies.

Die PARTEI für die Wiedereinführung der “EU-Krümmung” – für Exportwaffen

Na endlich machen in Brüssel mal Menschen mit ehrenwerten Zielen Politik!

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(via Daniel)

Verwaltungsgericht Köln erlaubt Cannabis-Anbau für Schwerkranke

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(Foto unter CC BY 2.0 von DonGoofy)

Ich habe ja fast nicht mehr daran geglaubt, das hier mal reinschreiben zu können, aber offenbar ändert sich auch der Blick auf Cannabis und zumindest drei Schwerkranke können nun davon profitieren. Vielleicht kann ich hier irgendwann ja noch ganz andere Entscheidungen zu diesem Thema reinschreiben, an die ich eigentlich nicht mehr zu glauben gedachte. Das wäre schön.

Das Verwaltungsgericht Köln hat am Dienstag entschieden, dass Schmerzkranke für den Eigenbedarf Cannabis anbauen dürfen – zu therapeutischen Zwecken. Es ist das erste Mal, dass in Deutschland solche Genehmigungen erteilt werden.

[...]

Alle Kläger leiden unter chronischen Schmerzen und besitzen eine Er-laubnis zum Erwerb und therapeutischen Konsum von Cannabisblüten. Sie möchten die zu therapeutischen Zwecken notwendige Menge an Can-nabis selbst anbauen und verarbeiten, da sie die Kosten für den Erwerb des Cannabis nicht aufbringen können und die Kosten in ihren Fällen auch nicht von den Krankenversicherungen übernommen werden. Ihre Anträge auf Zulassung des eigenen Anbaus von Cannabis hatte das BfArM jedoch abgelehnt.

Das Gericht unter Vorsitz des Medizinrechtlers Andreas Fleischfresser hat sich jeden Fall einzelnen angeschaut, sagt ein Sprecher SPIEGEL ONLINE. In drei Fällen waren alle Voraussetzungen für den Selbstanbau geben – die Wohnsituation sei so gestaltetet, dass sich niemand Fremdes an den berauschenden Blüten bedienen kann. Auch hatten die Schmerzpatienten alle anderen mögliche Therapien erfolglos durchlaufen – für sie gibt es keine andere Option außer Cannabis.

Farbe in die Welt bringen: A New Hue

Sehr hübsche Animation von George Rigby auf Basis einer Welt aus weißem Papier.

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Podcast: Wolfgang Voigt aus dem Nähkästchen Kompakt

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(Foto unter CC BY 2.0 von Alec Luhn)

Radio Bayern 2 hat für seinen Zündfunk Kompakt-Frontman Wolfgang Voigt zum Gespräch gebeten. Dieser lässt sich nicht lumpen und plaudert fast 60 Minuten aus dem Nähkästchen des Kompakt-Universums.

Über die Wandlungen der Elektronischen Musik, Stilsicherheit und die zunehmenden Verbindungen von E- und U-Kultur in Zeiten des permanenten Wandels: der Techno-Minimalismus von Kompakt-Labelgründer Wolfgang Voigt hält sich.

1998 machten Plattenladenbesitzer aus Köln das, was in den Neunzigern viele machten: Sie gründeten ein Label für elektronische Musik. Kompakt ist ein stilsicheres Label mit zahlreichen Satelliten und einem dazugehörigen Vertrieb.

Kompakt-Label aus Köln | Bild: Kompakt
Seitdem ist viel passiert in der Welt der Popmusik: Die Digitalisierung hat die Vertriebswege verändert und die Umsätze einbrechen lassen, aber der Techno-Minimalismus von Kompakt, auch bekannt als der “Sound of Cologne”, hat sich gehalten.

Wir sprechen mit Labelgründer und Musiker Wolfgang Voigt über die Wandlungen der Elektronischen Musik im Neuen Jahrtausend, über Stilsicherheit und die zunehmenden Verbindungen von E- und U-Kultur in Zeiten des permanenten Wandels.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

(Direktdownload, via Swen)

arte Concert: Melt! Festival 2014 – The Notwist

Da freue ich mich schon seit heute Vormittag drauf. Die neuen Sachen geben mir nicht ganz so viel, aber spätestens ab “One With The Freaks” haben sie mich. Schöner Abschluss für einen Montag, auch wenn das Publikum dort ein wenig schwerfüßig rüberkommt.


(Direktlink, via Nico)

Setlist:
They Follow Me
Close to the Glass
Kong
Boneless
Into Another Tune
One With The Freaks
Pick Up The Phone
This Room
One Dark Love Poem
Run Run Run
Neon Golden
Different Cars And Trains/Pilot
Gravity

Auf einer Insel Australiens: Vom Manager zum modernen Robinson Crusoe

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Kurzer Video-Beitrag über den Ex-Manager Dave Glasheen, der sich vor nun schon 17 Jahren dazu entschieden hat, sein Leben recht einsam auf einer Insel im Nordosten Australiens weiterzuführen. Leider nicht einbettbar, dennoch sehenswert (Obwohl eigentlich am 15.06. schon depubliziert werden sollte.) Vielleicht mag es ja jemand auf Youtube rüberschieben?

Robinson Crusoe hätte sich hier wohl gefühlt. Kein Kannibalen und kein Tourist weit und breit auf Restoration Island – ein einsames Fleckchen Erde an der Nordostspitze Australiens. Quasimodo ist der einzige Vierbeiner auf der Trauminsel. Und sein Herrchen der einzige Bewohner. Er heißt Dave Glasheen ist 71 Jahre alt und ein Rebell und Überlebenskünstler. Es war kein Schiffbruch, der ihn hier an Land gespült hat, sondern eine bewusste Entscheidung.

“Das ist schon ziemlich nah dran am Paradies. Die wilde Natur, der Ozean vor der Haustür. Jeder Tag ist anders. Es wird nie langweilig. Das ist unglaublich toll”, erzählt Glasheen.

Hier ein englischer Beitrag über Dave:

(Direktlink | Danke, bittesehr)

Freier Fall ins Netz auf’m Rummel

Einfach nur so rücklings in ein Fallnetz. Wer auf so was Bock hat: geht im Tivoli Friheden in Dänemark.

(Direktlink, via TDW)

nope

Animation Short: Angélique Paultes “Deep Frequency”

Ein ganz wunderbar verspult animierter und vor Farben nur so knallender Kurzfilm mit tollem und sehr passendem Soundtrack von Angélique Paultes. The Sound of Space.

(Direktlink)

Als Zombie durchs halbtote Leben kommen: Zombie Survival Guide

Eigentlich wir immer nur erklärt, was man tun kann, um sich vor Zombies zu schützen. Wenn die einen aber doch mal erwischen enden alle Ratschläge. Das hat noch keiner zu Ende gedacht. Bis jetzt. Bettina Gericke und Chris Meyer haben sich für eine Abschlussarbeit der Thematik angenommen und erklären, worauf man achten sollte, wenn man zum Zombie wird.

Being undead can be difficult. Your arms and legs tend to rot and fall off. So what do you do? Our film shows the beginning of the infection, the development of the zombie and how to behave as newly undead.

Thanks to George A. Romero for being such a great director of many awesome zombie movies.

Hope you guys enjoy and welcome to the army of the undead.

Und man weiß schließlich nie, wozu das Wissen darum mal wichtig werden könnte.

(Direktlink, via Das Filter)

Ein alter Herr legt die Krücken ab und belebt den Dancefloor

Wenn ich überhaupt so alt werden sollte, mache ich mindestens drei Kreuze. Wenn mein Hüfte dann das Tanzen auch noch so gut mitmacht, mache ich fünf. Und wenn dabei dann auch nur halb so gut rüberkommen sollte, wie dieser alte Herr hier, frage ich an der Bar nach einem Joint. Auch klar.

(via Paco)