Ein Kraken, eine Krabbe und die Nahrungskette

Wait for it.


(Direktlink, via Sploid)

Ein Manatee streicheln

Ich würde auch gerne mal eine Rundschwanzseekuh streicheln. „Manatees scratch themselves against the rocks or sandy bottom to get off the algae or barnacles in nature. This is one long uncut scene.
Crystal River, Florida. 2013.“

(Direktlink, via Likecool)

Ein Vorschlag zur Güte

Was Mobstr kann, kann Moses auch. Allerdings nicht auf einer Wand, sondern an einer Bahn.

Die Bahn, allerdings, wollte sich offenbar auf diesen Deal nicht einlassen. Moses dann konsequenter Weise:

(via Urbanshit)

Gilt auch für Höcke: Halte niemals, niemals ein Schild in die Kamera

Gestern: Björn „Bernd“ Höcke bei seinem lächerlichen Versuch, zu beweisen, dass er kein Rassist sei.
Kurz darauf bei Reddit der Hinweis: Halte niemals, niemals ein Schild in die Kamera.

Und dann wurde geliefert. Natürlich.

Gordon Ramsay kocht Rücken an Rücken mit einem Amateur, der Anweisungen von Ramsay bekommt

Nettes Format, bei dem Ramsay, der ja nicht gerade als sensibles Gemüt bekannt ist, seinem anwesenden Amateurkoch Anweisungen gibt, so dass beide am Ende im besten Fall das selbe Gericht servieren können.

„In just 15 minutes and with his back turned, Gordon Ramsay challenges an amateur to keep up with him as he makes crab cakes.“


(Direktlink)

Mit einer Ziege duschen

Ich kenne keinen, wirklich keinen einzigen, Menschen, der noch nicht das Bedürfnis hatte, einmal in seinem Leben mit einer Ziege zu duschen. Wirklich keinen! Und jetzt scheint es möglich. Magic!


(via BoingBoing)

Wie Björn Höcke beim Spiegel-Interview beweisen wollte, dass er kein Rassist sei

Ich lass das mal unkommentiert. Das Interview, in dem Höcke unter anderem gefragt wird, warum er nicht einfach zur NPD wechselt, gibt es hier bei Spiegel Plus.


(via Kathrin)

Bonobo @ Mixmag Live 2017

Wir hängen hier gerade im Garten rum und kochen über Feuer ein deftiges Kesselgulasch. Dazu läuft dieses großartige Set, das Bonobo beim Mixmag Live zum Besten gegeben hat – und das passt alles ganz wunderbar.

Since the turn of the millennium, Simon Green has been crafting a breathtaking discography, marking him out as one of electronic music’s most remarkable talents. Across six studio albums he’s shown a flair for producing sounds that are both steeped in emotional resonance and able to energise a dancefloor. Whether he’s alone at the controls or conducting orchestral arrangements, Green instils a depth of feeling into his tracks that always hits the spot.

His most recent Bonobo album, ‘The North Borders’, was a worldwide sensation, topping electronic charts across each side of the Atlantic, and sparking a tour which cut a path through four continents and 30 countries. An estimated two million people saw the 12-piece Bonobo band in action, with audiences left stunned in their globe-trotting wake.

Now Bonobo’s seventh album ‘Migration’ is on the horizon, scheduled for release through the label he’s made home, Ninja Tune, on January 13. As the title suggests, the record draws upon international influences, exploring themes of humanity and spatially defined identity within characteristically stirring tracks.
A residency at renowned New York club Output and numerous Outlier dates in many more of the world’s finest venues has also provided the opportunity to road test the tracks and ensure their dancefloor impact. Green’s DJ sets draw upon this wealth of back catalogue gold, as well as the variety of spellbinding records he’s collected over the years, to form moving musical trips.


(Direktlink)

Die Berufsbeschreibung des DJs beim Berufsinformationscomputer Österreich

Ich bekam das heute als Link und musste kurz darüber schmunzeln. DJ beim Berufsinformationszentrum als echte Arbeitsmöglichkeit in Österreich fand ich lustig. Zumal einige der aufgeführten Punkte auch echt putzig sind.

Dann sah ich nach, was es bei einem deutschen BIZ dazu gibt. Das ist soviel nicht – im Gegenteil.

Und dann fand ich das, was man beim BIC in Österreich darüber schreibt, gar nicht mal so abwegig. Obwohl mir immer noch nicht ganz klar ist, ob an sich DJ in Ö ein anerkannter Ausbildungsberuf ist. So wie der Schallplattenunterhalter in der DDR damals. Und ob Sozialkompetenz dabei bis heute nicht ein immer noch überbewertetes Kriterium ist? Hier das komplette PDF.

Vielleicht werde ich mal DJ.
(Danke, Paul!)

Animation Short: The Common Chameleon

Wenn die Augen größer als der Hunger sind. Man kennt das ja.

(Direktlink, via Lieselotte)

Trump in klein

Ganz schön eingelaufen, der Mann.

„The [meme] originated from a post by used theLAZYmd in the subreddit r/pics on February 16, 2017 titled ‚I made Trump 2 ft tall. It makes him look cute next to the secret service‚. The post has currently over 53,000 upvotes. Within the next day, several similar images were made and circulated around Reddit, resulting in the creation of the subreddit r/TinyTrumps by user revolution486.“
(via Know your Meme)


(via René)

Da mühst du dich als Kleiner ab – und dann kommt ein Großer


(Direktlink, via Laughing Squid)

Lie Lie Land

Schöne Arbeit von Bambi, der Theresa May und Donald Trump in London durchs „Lie Lie Land“ tanzen lässt.

(via RBYN)

Kurzfilm: Less Than Human

Auch Zombies haben Gefühle.

In the aftermath of a zombie outbreak, zombies are cured and exiled to secluded camps. There has been talk about rehabilitating post-zombies back into society. Steve, the journalist reporting on the case, thinks the zombies still pose a threat to society. He ventures into one of these camps to prove to the world that rehabilitation is out the question.


(Direktlink, via FernSehErsatz)

Trainspotting 2

Vor zwanzig Jahren gingen wir beide in Trainspotting. Wir hatten gerade eine kleine und schöne Zwei-Zimmerbude in Schöneberg für uns wohnlich gemacht, um die Ecke gab es ein Kino. Eines Abends gingen wir so pärchenmäßig in den Film. Wir hatten mal keinen Besuch – und wir hatten eigentlich immer Besuch. Wir wohnten in Berlin, alle unsere Freunde immer noch im Umland. In Brandenburg. Also kamen sie uns besuchen. Eigentlich fast immer.

Wir saßen mitunter tagelang mit 10-20 Leuten in der Bude. Zogen die Jalousien runter, machten die Lava- und UV-Lampen an, die unsere fluoreszierende Tücher ausleuchten sollten und hörten Musik. Manchmal sahen wir Filme auf Premiere, aber eigentlich hörten wir immer nur Musik. Manche nahmen dazu dies und das. Rauchten, zogen. Nur gesoffen hat damals keiner von uns. Nicht mal Bier. Draußen gab es die, die kifften oder die, die soffen – und die, die soffen, waren uncool. Wir holten für uns das Hippie-Ding in die 90er. So ganz individualisiert, so ganz für uns. Dann kam Trainspotting.

Während wir uns jedes Wochenende in irgendwelchen Clubs der Hauptstadt oder auf irgendwelchen Raves in der Republik um die Ohren schlugen, zeigte der Film, wo für uns alle im besten Fall eine Grenze liegen sollte: „Kein Heroin und nicht schwanger werden!“ wurde für ein paar Jahre zur Prämisse unseres sprunghaft verballerten Lebens. Auch wenn wir beide auch von so manchen Rauschmitteln stets die Finger ließen. Trotzdem liebten wir den Film. Für mich damals der wichtigste Anti-Drogenfilm, den ich je gesehen hatte. Dass ihm mitunter vorgeworfen wurde, H und das Junkietum zu glorifizieren, konnte ich nie nachvollziehen.

Der Film war auf komische Weise der Soundtrack zu unserem damaligen Leben, was ja eigentlich Blödsinn war, denn der Film an sich war schon Film und hatte seinen ganz eigenen Soundtrack. Born slippy. Außerdem war unser Leben lange nicht so kaputt, wie das der gezeigten Protagonisten. Wir sagten alle irgendwie schon „Ja zum Leben“. Zumindest vorerst. Wir wussten, dass das nicht ganz richtig war, aber irgendwie musste diese ganze Feierei ja auch bezahlt werden und „krumme Dinger“ drehen war nicht so das Unsere. Wir arbeiten so wenig wie das eben möglich war und feierten so oft es nur ging. Mitunter Tage am Stück.

Später sahen wir Trainspotting immer und immer wieder mal. Quasi so als Erinnerung an unsere extra derben Jahre, aus denen wir am Ende doch ziemlich glimpflich rausgekommen waren. Also die meisten von uns. Und – und vor allem – wir beide. Manche hatten weniger Glück, erfuhren wir erst später, aber das ist eine andere Geschichte.

Heute waren wir beide in Trainspotting 2. So wie damals. Nicht mehr in Berlin und mit zwei Kindern, die sich zu Hause selber organisieren, wobei die Große die Kleine ins Bett bringt. 20 Jahre später. „Kein Heroin“ blieb immer Prämisse, „nicht schwanger werden“ fühlte sich irgendwann überholt und „schwanger werden“ hingegen auch ganz okay an.

Trainspotting 2 ist ein verdammt guter Film, weil er einen so wunderbar ehrlich die letzten 20 Jahre Revue passieren lässt. Die passieren im Film ja nicht im Zeitraffer oder so. Es ist 20 Jahre her, als wir den ersten Teil sahen. 20 Jahre!

Ich bin kein Filmkritiker und habe auch gar nicht vor, zu spoilern. Nur: wem Trainspotting was gegeben hat, muss sich nicht dagegen wehren, Trainspotting 2 zu sehen. Das passt. Alles. Vor allem, wenn ihr selber schon so alte Säcke seid, dass ihr den ersten Teil im Kino sehen konntet.

Dass heute kaum einer der jungen Menschen Trainspotting gesehen hat: schade, aber geschenkt. Der Zeitgeist war damals eben einer, der uns sehr viel näher war, als das er ihnen heute kommen könnte. Dass ich Trainspotting dennoch für einen dieser Filme halte, den jeder mal gesehen haben muss, scheint da eher nostalgischer Natur. Muss ich vielleicht wohl auch mal neu sortieren, diese Liste der Filme, die in diese Schublade gehören.

Der Saal heute war für einen Kinostart ziemlich leer. Also sehr leer, um genau zu sein. Das Publikum, was sich an zwei Händen abzählen lies, war durchweg 40+. Na klar! Zeitgeist und so.

Und dennoch war es gut, dass T2 gemacht wurde und wir ihn sehen konnten. Finden wir beide – und sprechen intensiv drüber, wenn wir das Kino verlassen haben. So wie damals. Vor 20 Jahren. Das ist geblieben.

Ein paar Plätze neben uns saßen zwei Tüpen (40+), die vor dem Film ganz offensichtlich eine ordentliche Line Speed geballert haben und verdammt viel Spaß hatten. Sie redeten viel zu viel und viel zu laut. So, wie sie das noch von damals zu kennen scheinen. Vor 20 Jahren.

Der „Sag ja zum Leben!“-Monolog in T2 dürfte die stärkste Szene des Films sein. Weil wir alle 20 Jahre lang Zeit hatten, den Bausparvertrag scheiße zu finden und heute noch ganz andere Probleme haben, an die vor 20 Jahren kaum einer zu glauben gedachte.

Vielleicht können wir beide ja auch noch in 20 Jahren zu T3 gehen und säßen dann dabei ganz alleine im Kinosaal. Die Kinder dürften dann ausgezogen sein. Das wäre schön. Sag ja zum Leben, aber ironisch – und so.

Es ist gleichsam gut und konsequent, „Born slippy“ von damals nicht zum Teil des heutigen Soundtracks gemacht zu haben. Manchmal reichen halt auch zwei veralterte verhallte Akkorde aus, um Gänsehaut zu erzeugen.