Wenn ich nicht hier bin

(Foto bei Cabin Porn)

Consume Shit & Enjoy


(Adbusting von Ludo in Paris, via Vandalog)

Ein kurzer Film über Straßenkinder in der Ukraine: The Neglected

Der schottische Fotograf David Gillanders hat in den letzten acht Jahren das Leben von ukrainischen Straßenkindern fotografiert. Motive dafür gibt es viele, auch wenn die Zahlen sehr variieren – man schätzt die Zahl der dort auf der Straße lebenden Kinder zwischen 50000 und 300000 Kindern. Die Schicksale dieser Kids sind wohl ebenso vielschichtig. Bei einigen sind die Eltern verstorben, andere sind Opfer von Missbrauch und haben wie wiederum andere einfach keinen Bock mehr die Umwelt, in die sie einst geboren wurden.

Gillanders suchte die Kinder, die häufig wortwörtlich im Untergrund leben und dokumentierte mit seinen Fotos ihr meist kurzes Leben. Viele der Kids sind mittlerweile tot, seine Aufnahmen der einzige Beweis für ihre tragische Lebensgeschichten.

Basierend auf seinen Fotografien hat Gillanders diesen bewegenden, ja, ergreifenden Kurzfilm gemacht und sagt: “When I first started to take pictures of children living like that, I knew that I wasn’t going to change the world. But I did think something would happen – that it would improve. It didn’t.”


(Direktlink, via Dangerous Minds)

Dubstep Class


(Direktlink, via murdelta)

Kiew in Tilt Shift

Ich mag ja den Osten. Immer noch. Auch weil einiges optisch doch sehr an die ehemalige DDR erinnert. Immer noch.


(Direktlink, via TDW)

Ein Mix aus Dub und Techno: DML – Grün #01

Dirk schreibt mir eine Mail in der er auf diesen Mix hinweist. Das machen viele andere auch, allerdings sagt mir der dort zu hörende Sound meistens lange nicht so zu, wie dieser hier es tut. Ein Mix aus Dub und Techno eben. So, wie ich das mag. Könnte glatt von mir sein. Schönes Ding.


(Direktlink)

Tracklist:
01. Guitod – Coming Dub [Fresh Poulp]
02. Sideshow – African Cherry [Aus Music]
03. Deadbeat – House Of Vampires [Echocord]
04. Round Three – Acting Crazy feat. Paul St. Hilaire (Club Vocal) [Main Street]
05. DML – Sendling I [Broque]
06. Isotroph – Nenuphar [Airflex Labs]
07. Kollektiv Turmstrasse – Uneins (Aril Brikha Version) [Connaisseur]
08. Re-Drum – Theme For The Lonely Sheep [Kosmo]
09. DJ Shine – Lost In Ether (Dubmatix Remix) [Nice+Smooth]
10. Para – Brainchip [A Quiet Bump]
11. Dadub – Fight Them Alone [A Quiet Bump]
12. Para – Dub Rural [A Quiet Bump]
13. Dublicator – Burning Echoes (Pulshar Remake) [AvantRoots]
14. Glander – Variation a1 [Yuki Yaki]
15. Para – Minimalismi [A Quiet Bump]
16. Rhythm & Sound – We Been Troddin (Version) [Burial Mix]
17. Dubmatix – 16 Stone Dub feat. Earl 16 [Reggae Roast]
18. Mikkel Metal – Show [Avant Roots]

Kurzfilm: The Wonder Hospital

Eine surreale Reise durch ein geheimnisvolles Krankenhaus, das die Wahrnehmung der körperlichen Schönheit verändert.


(Direktlink)

Mix der Woche: Robyn – Life Gait

Robyn, Macher des mir aktuell lieblingsweltschönsten Musikblogs These are my thoughts hat sich mal wieder selber hinter die Decks bewegt und eine ordentlich Portion Dubstep in einander geschoben. Und das mit ordentlich Schmackes, ohne jegliches Klischee-Gekitsche. Läuft bei mir seit heute Mittag am Stück, dieser Mix und massiert mir die Magengrube obhin der Basswellen. Klasse Mix, Tracklist im Player, Download gibt es keinen, aber der kommt sicher noch nach.

(Direktlink)

Punks und Skinheads in der DDR 1985

In Karl Nagels Fotoarchiv Punkfoto.de ist ein sehr sehenswertes Fotoalbum aufgetaucht, das einzig Punks und Skins in der DDR aus den Jahren 1985/1986 zeigt. Leider wird nicht ganz klar, von wem diese Bilder sind, aber sie zeigen, dass zu dieses Zeit die Rebellion der Jugend in der DDR ganz offen ausgetragen wurden. Das imponierte offensichtlich auch dem britischen Observer, der sich gleich mal an eine Titelstory über die Kids hinter der Mauer machte.

Ich würde zu gerne wissen, von wem diese Fotos sind, und was derjenige heute darüber zu erzählen hätte.

We kill people


(via 9GAG)

Wenn man auf dem Mond umfällt

Während Charlie Duke 1969 dabei war, ein Penetrometerin den Boden des Mondes zu rammen, fiel er um. Das Aufstehen erinnert an das, was ich allmorgendlich in meinem Bett veranstalten muss, um da raus zu kommen.


(Direktlink, via reddit)

Igel Babys

Ich würde hier „Flausch“ schrieben, wenn es nicht so gänzlich falsch wäre.


(Direktlink, via SpOff)

Eine Doku über Senf

Ich fragte letztens beim Abendessen so über den Tisch, ob denn jemand wüsste, wie Senf gemacht wird und wieso überhaupt. Das mit den gemahlenen Senfkörnern war irgendwie klar, damit endete das Wissen der Anwesenden allerdings auch schon.

Arte hat irgendwie Wind davon bekommen und dachten sich wohl, „dann nehmen wir doch mal eben diese Doku ins Programm, damit der Ronny nicht ganz dumm sterben muss“. Braves Arte.

Als der Evangelist Matthäus sein Gleichnis mit Senf würzte, war das kleine Korn bereits seit langem bekannt. Die Chinesen kultivierten Senf schon vor 3.000 Jahren. Über Kleinasien kam das Ackerkraut nach Griechenland. Im alten Rom empfahlen Ärzte Senf als Aphrodisiakum und Mittel gegen Schlangenbiss, Haarausfall, Aussatz und Läuse. Das erste bekannte Senfrezept notierte der Römer Columella.
Senf war schon immer ein globales Produkt. Seine wertvollen Inhaltsstoffe und förderliche Wirkung auf die Verdauung wurden sowohl im alten China als auch im Ägypten der Pharaonen geschätzt. In Europa befahl Karl der Große im Jahre 795 den Senfanbau. Das hatte zur Folge, dass sämtliche Wirte im Mittelalter Senf servierten, eben ihren „Senf dazu gaben“ – ob die Gäste ihn bestellt hatten oder nicht.
Heute verzehrt jeder Deutsche rund 900 Gramm Senf pro Jahr. 40 Senfarten gibt es, von scharf bis süß, von fein bis grob. Jeder benutzt ihn, aber kaum einer kennt den Scharfmacher wirklich, der unseren Alltag würzt. Wir lieben ihn, obwohl er uns die Tränen in die Augen treibt. Senf hat viele Geheimnisse, er kann schärfen und heilen.


(Direktlink)

Kenny Larkins Podcast-Mix für Cadenza

Mein erstes Techno-Album, das ich mir damals kaufte, hieß „Metaphor„, kam auf R&S Records und wurde von Kenny Larkin produziert. Ich hörte zwei Tracks von dem Album in Ellen Alliens Radioshow „Braincandy“, die damals wöchentlich auf Kiss.fm lief und war von dem Sound wie angefixt.

Für mich war dieses Album der Inbegriff von Detroit-Techno, wohlweißlich, dass es da noch andere vielleicht sogar bessere Beispiele gäbe. Und trotzdem immer wenn mich jemand fragte, wie sich dieses „Detroit“ soundmäßig definieren ließe, sagte ich, „Höre dir dieses Album an“. Bis heute.

Wohl auch deshalb habe ich seit dem immer ein Ohr für die Sachen offen, die aus dem Hause Larkin kommen – egal wo ich gerade auch meine musikalischen Vorlieben hatte. Larkin war immer irgendwie dabei.

Im letzten Monat mixte er für Lucianos Label Cadenza diesen Podcast hier und auch wenn mich der Sound natürlich nicht mehr so kickt, wie vor 16 Jahren, fetzt er doch sehr. Da darf es dann auch gerne mal für meine Verhältnisse etwas schneller sein. Techno, Baby.


(Direktlink, via Deepgoa)

VW Bulli als Wohnwagen: Dub Box


(Danke, @holgi!)

Hier kommen zwei Dinge zusammen, die ich beide außerordentlich gerne mag: Bullis und Camping.

Seit dem ich Bullis kaufe, waren es immer Wohnmobil-Varianten davon. Ich mag es ein Auto zu haben, was auch in der Stadt nicht sonderlich viel Platz beansprucht, bei Bedarf allerdings dennoch 2-4 Schlafplätze bietet. Wohnwagen fand ich immer blöde – da musste man immer aus dem Auto raus und in den Wohnwagen wieder rein. Außerdem müffeln Wohnwagen immer etwas spießig. War nie meins.

Zumindest bis eben nicht, denn die Dub-Box (alleine der Name dafür schon) verbindet die Schönheit eines alten Bullis mit dem praktischen eines Wohnwagens. Die bauen einfach mobiles Wohninterieur in alte Bulli-Karosserien. Und das ist mindestens wunderschön. Und ich sage euch, wenn ich die dafür nötigen £14000 irgendwie über hätte, wüsste ich, worin ich diesen Sommer verbringen würde.

The Dub box has many uses, from couples wanting a more sophisticated, comfortable camping adventure , to families dreaming of the outdoor life. Camping made easy, instead of tents, instructions and guy ropes, think park and …relax.
Dub box is designed to ensure it is not overwhelming or daunting to tow. It is a smooth, lightweight and complementary addition to your journey. Lovingly handcrafted in leafy Herefordshire, every Dub box is created uniquely for its new owner. The glass fibre body shell will be coloured to your choice. Pick from modern or retro paint codes to compliment your internal finish and fabrics. The range of choice in flooring, blinds, upholstery, cupboards and even worktops ensures each Dub box is as individual as their owners.