Zu Besuch in der letzten Flipper-Manufaktur der Welt

Wired hat Stern Pinball besucht. Die letzte Firma auf diesem Planeten, die ihre Flippermaschinen noch selber entwirft und dann herstellt. Und das Team kommt genau so rüber, wie ich es erwarten würde.

Only one company in the world, Illinois’ Stern Pinball, still designs and produces these electro-mechanical marvels, the lone holdout since industry behemoth Williams Electronics shuttered its pinball division in 1999. It may be a dying art, but the creative minds at Stern are nonetheless continuously creating new machines that can keep their industry moving forward and give them one more replay.

The backbone of their game design process for the past few decades has been licensing; Guns and Roses machines rocked the ’80s, The Simpsons mocked low scores in the ’90s, and the Transformers reflect the high-tech machines of today. Each new pinball machine starts with a bit of creative brainstorming, where the designers translate the theme of a movie, band, or other pop-culture property into a game.


(Direktlink)

Jesus auf ’nem Skatekreuz

(Foto bei DeadFix)

Kopfüber, gif’d


(via Suppengrün)

Abmahnungen: Tausende Euro für ein Foto

Endlich! Endlich macht es einer der Blogs, die diese Abmahnung betrifft die Sache jetzt auch öffentlich. Die Jungs von We like that haben Post von einer Kanzlei bekommen, die eine exorbitant hohe Summe für das Verwenden eines Fotos fordert.

Vor gut zehn Tagen gingen an einige Blogs, von denen ich weiß, Abmahnungen raus. Es geht in dieser wohl konkret um ein Foto, dass den LEGO-Künstler Nathan Sawaya neben einem seiner Werke zeigt – also nicht explizit eine seiner Arbeiten. Die Nutzungsrechte daran gehören wohl einer niederländischen Fotoagentur. Ob das zu dem Zeitpunkt als eben dieses Foto über die Blogs ging, schon so war, ist nicht ganz klar. Kann sein, dass die Agentur die Rechte daran erst später eingekauft hat. Vertreten wird diese Agentur durch eine deutsche Kanzlei, die, wie erwähnt, gleich mal mehrere Blogger anschrieb. Die Forderungen für das immer selbe Vergehen variieren von 1600 EUR über – wie jetzt hier – 3000 EUR und gehen in mindestens einem weiteren Fall noch weiter hoch.

Um es noch mal konkret zu sagen: die sollen vierstellige Beträge abdrücken für _ein_ Foto, dass sie jeweils genutzt haben! Irgendwie wollte man ja an den Möglichkeiten dieser Abmahnpraktiken politisch ja mal was ändern – passiert ist in dieser Hinsicht nicht viel bis gar nichts.

Natürlich sackt mich das, auch wenn ich nicht betroffen bin, ziemlich gewaltig, denn es könnte auch mich jederzeit treffen. Andere Blogs, die ähnlich bloggen wie ich, natürlich ebenso.

Deshalb ist es richtig und vor allem wichtig, dass das mal öffentlich gemacht wird. Denn wenn keiner diesbezüglich Stellung bezieht, wird diese wirklich schwer zweifelhafte Praxis von Kanzleien munter weitergeführt. Wenn keiner davon weiß, wird sich auch keiner darüber beschweren. Und das muss ja nun nicht sein.

Und ja: es ist grundsätzlich nicht erlaubt jedermanns Bilder aus dem Netz zu fischen und diese dann bei sich zu verbloggen. Darüber bin ich mir im Klaren. Aber es sollte eben auch nicht möglich sein, Leute für ein derartiges Vergehen mit so dermaßen überzogenen Kostenforderungen zu überziehen. Das wollte ich gesagt haben. Und ich wollte, dass Ihr davon wisst. Ob das irgendwas für irgendwen besser macht? Keine Ahnung, aber ich hoffe, dass man sich da irgendwie entgegenkommen kann.

Kurz innehalten, gif’d


(IWDRM)

Gangnam Style als gebremste Soul-Version

Klasse Cover-Version des allgegenwärtigen Wahnsinns, gespielt von der koreanischen Band Ra-On. Mit der Nummer ist zu dem Thema nun wirklich alles gesagt, weshalb es hier auch keine weitere Rolle mehr spielen wird. Vielleicht.


(Direktlink, via TDW)

Wenn Tiere menschliche Skelette hätten: Hominid

Schade, dass diese wirklich beeindruckende Animation von Brian Andrews so schnell vorbei ist, denn bis dahin ist sie ziemlich geil, wenn auch irgendwie etwas spooky.

Hominid is an animated teaser based on the Hominid series of photo composites by Brian Andrews. The series has been exhibited internationally, including at SIGGRAPH, in the Hong Kong Exhibition Center, and at numerous galleries. This animated teaser was produced at Ex’pression College for Digital Arts. Be on the lookout for future Hominid animations.

(Direktlink, via ESIB)

10 Jahre Mayday, eine Viva-Doku aus dem Jahr 2001

Lustige Doku über die ersten 10 Jahre der Mayday. Mit Sven Väth, DJ Dick, Paul van Dyk, DJ Hell, Westbam und allerhand anderen damals noch ziemlich jungen Techno-Idolen, die sie damals ja zweifelsohne waren. Man hangelt sich da an den Jahren entlang und begleitet die ganze Chose beim Wachsen.

Ich war im Winter 1994 das erste mal in Berlin dabei und war sowohl beeindruckt wie auch etwas überfordert. Was bis heute hängen blieb, ist meine damalige Ehrfurcht vor der abartig fetten Anlage, vor der ich wie angewachsen eine halbe Nacht lang stehen blieb. Lustig war es. Und lustig war rückblickend auch ein Großteil der Musik.


(Direktlink)

Resident Advisor Podcast 331: Joy Orbison

„A rare mix from one of the UK’s most singular artists.“ schreiben die von RA und haben damit gar nicht so Unrecht, denn so viele gibt es von Herr Orbison tatsächlich nicht. Dafür aber sind sie dann meistens absolutes Ohrgold. So wie dieser, der den Sommer, in seinen letzten Atemzügen liegend, ganz herrlich begleitet. House mit einer deutlichen Spur Techno, wie er britischer kaum sein könnte.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


(Direktdownload)

Katzensport mit Arnold Schwarzenegger


(via DeadFix)

Andere kochen!


(Raketa, via Irgendwas mit Farben)

Auf den Spuren von Jack Kerouac: On Jack’s Road

Als ich Mitte der 90er meine erste Ausbildung erfolgreich abschloss und meinen Zivildienst antrat, bekam ich zum ersten Mal in meinem Leben unheimliche Lust darauf, Bücher zu lesen. Die Arbeit gab es her, die Baustellenknüppelei war Geschichte und ich wollte endlich mal was für meine noch nicht gefüllte Birne tun. Also las ich. Buch um Buch um Buch. Aus dieser Zeit gibt es drei Bücher, die mein Leben irgendwie nachhaltig prägten, wenn nicht gar grundlegend veränderten. Das war zum ersten Wallrafs „Ganz unten“, T. C. Boyles „Wassermusik“ und eben Jack Kerouacs „On the Road“. Ich habe dieses Buch wirklich geliebt und mir immer vorgenommen, das mal nachzureisen. Habe ich bisher nicht geschafft. Dafür aber hat Arte vier junge Künstler losgeschickt, um auf den Spuren von Kerouac zu reisen.

Das ganze wurde in zwei Teile gesplittet und steht nun auf Arte+7 zum Ansehen bereit.

1951 schrieb Jack Kerouac „On the Road“ („Unterwegs“). Der Roman erfasste das Lebensgefühl einer Generation junger Menschen, die schon damals die „Beat Generation“ genannt wurde. Dieser Beat, der Lebensrhythmus, schlägt laut in Kerouacs Roman, der von seinen Reisen durch das Amerika der späten 40er Jahre erzählt. Der Autor formuliert darin nicht nur die Fragen und Bedürfnisse junger Menschen seiner Generation. Wie viele seiner Altersgenossen war er auf der Suche: nach der großen Freiheit, nach sich selbst, nach Drogen, nach Sex, nach dem nächsten großen Abenteuer. Auf seinen Reisen begegnete er anderen Suchenden, aber auch Menschen, die die Antworten auf ihre eigenen Fragen schon gefunden hatten. Er malt für den Leser mit seinen Worten das Bild von einem Land und einer Generation im Aufbruch und trifft damit nicht nur den Nerv seiner eigenen Generation, sondern vieler junger Menschen bis heute.
Im Jahr 2010 erschien erstmals eine Abschrift des Originalmanuskripts („die Urfassung“), das Jack Kerouac 1951 in einem dreiwöchigen Rausch auf eine 40 Meter lange, selbst gebastelte Papierrolle geschrieben hatte. Außerdem kommt 2012 die erste Verfilmung des Buches ins Kino. 2011 ist ARTE mit vier jungen Künstlern aus Europa nach Amerika aufgebrochen. Wie Kerouac damals haben sie sich auf die Reise von Ost nach West, von New York nach San Francisco begeben. Sie sind mit Autos, dem Greyhound-Bus und per Anhalter gefahren, sie haben Menschen getroffen, neue Freundschaften geschlossen und spontane und überraschende Erfahrungen gemacht. Dabei ist ein Roadmovie entstanden, das einer Collage aus Originalschauplätzen, Poetry Slams, Cinema Verité, Jam Sessions und neuen Abenteuern gleichkommt.

Teil 1:

Teil 2:

Igelbaby streicheln


(Direktlink, Danke, Hagen!)

Wenn ich nicht hier bin

(Foto: Gabriel Stancu, via Hakantee)

Wie verjagt man eigentlich einen Bär von seiner Terrasse?

Ganz einfach. So:


(Direktlink, via reddit)