Dangermouse, Sparklehorse & Visuals by David Lynch

Dark night of the soul, und der Name ist Programm. Gedanken dazu müsst ihr euch alleine machen.


(Direktlink, via Polkadot)

Immer wenn wir damals in den 90ern nach diesen amerikanischen Martial-Arts-Filmen, die woanders schon Ende der 80er liefen, aus dem Kino in unserem östlichen Provinzkaff kamen, konnte jeder, und ich meine jeden, mindestens Kickboxen. Lieber noch Karate, Jiu Jitsu oder/und Kung Fu. Die Schürfsten konnten alles zusammen, auch klar. Die sich diesbezüglich entwickelnde Energie war in diesen Momenten beeindruckend. Als ich nach Natural Born Killers aus dem selben Kino kam, war das nicht albern, es war beängstigend. Danach mochte ich genau dieses Kino als Gefühlsverstärker für Adoleszente nicht mehr – ich ging nie wieder rein. Zumindest aber dem ersteren Umstand hat sich bis heute nichts geändert, wenn auch das Kino ein anderes ist.

Wie Kids 1978 einen Star Trek Film drehten

Die Kiddies hier haben 1978 diesen kurzen Film auf Super-8 aufgenommen, für den wohl ihre Leidenschaft für Star Trek verantwortlich war. Die Tonspur wurde dann 25 Jahre später vom Original drüber gepackt. Was sie wohl heute dazu sagen würden.


(Direktlink, via The Daily What)

Just my daily two cents

Wild Marijuana in NYC | Nerdcore
In der ehemaligen DDR wurde an den Landstraßen als natürliche Schneesperre Nutzhanf angebaut, so zumindest besagt ein Mythos, der zu erklären versucht, warum auch Jahre nach dem Mauerfall an den Landstraßen im Osten massenweise Nutzhanf wuchs und regelmäßig von jungen Menschen abgepflückt wurde.

In NY kann das damit allerdings nichts zu tun haben, das mit den Schneesperren. Aber die Idee ist nicht ganz neu. Irgendjemand meinte Ende der 90er in einer Berliner Altbauwohnung in gemütlicher Runde mal zu mir: “Lass uns alle rausgehen und überall in der Stadt Samen in den Boden stecken.

Wunderbare Portraits jamaikanischer Musiker | StyleSpion
“Floyd Celluloyd, der auch auf den Namen Holger reagiert, hat ein wahnsinnig beeindruckendes Portfolio mit Portraits von über 70 jamaikanischen Musikern online. Er fotografiert was er liebt, und das sieht man.”

Tiefgrabender Schaufelbagger: Mikkel Metal – Made Like A Tree Podcast

Boah! Was für ein deepes Monster-Set, einzig und allein bestehend aus Produktionen von Mikkel Metal. Kracher!


(Direktlink, Direktdownload)

Radfahren als Papier-Stopmotion


(Direktlink)

Atom™s Mix für Electric Deluxe

Electric Deluxe, ein wirklich toller Podcast-Service für rund um die elektronische Musik hatte vor einigen Tagen mit der Episode 22 diesen herrlich verspulten, verknickelknackelten Mix von Atom™ am Start, der hier jetzt schon mehrfach durchlief. Oma würde sagen: “Mal was anderes. Aber gut.”


(Direktlink, Direktdownload)

Tracklist:

Just my daily two cents

JAMES DEAN CULTURAL GIANT OF THE REBEL SET | The Selvedge Yard
James Dean. Ich verstehe ja nicht, dass junge Frauen Sexsymbole zu mögen pflegen, ohne James Dean zu kennen, oder gar je von ihm gehört, geschweige denn gesehen zu haben. James Dean.

Round Rainbow | today and tomorrow
Ein runder Regenbogen. So mit Prismen, glaube ich. Sehr schön.

Omas Teenage Mutant Ninja Turtles Strickpulli


(via fuck you very much)

Fotos: Full Moon Festival 2010

Ich hatte mal wieder das Glück, eine ganz besondere Kamera nutzen zu können und habe mit über 300 Aufnahmen viel zu viele Fotos gemacht. Hier einige wenige davon. Und das erste geht an Jeriko.

Soviel zu am Tage. Den ganzen neonbunten Laser UV-Licht Wahnsinn nach dem Klick. (mehr …)

Edel-Tischkicker: Lux Minimalist Foosball

Bei Tischkickern geht gemeinhin die Leidenschaft mit mir durch – zumindest wenn sie guter Qualität sind. Den Lux Minimalist Foosball Tischkicker, den die Firma Pool Table Portfolio da gebaut hat, braucht ganz sicher kein Mensch zumal er mit Anschaffungskosten in Höhe von $19,319.00 kaum im Budget des landläufigen Kickerspielers liegen dürfte. Aber: das Dingen sieht total abgefahren aus und spielen würde ich den dann schon mal ganz gerne.

A truly minimalist foosball in stainless steel, aluminum and ESG unbreakable glass. All options are customizable including colors of frame, legs and field.

There are also over 12 options for the figures that can be selected below. The tables can also have a company or team logo on the sides or playing field. Handles are shown in black, but are a chromed aluminum as shown in the last install pictures.


(via Notcot)

City Lights From Space

Wie die Lichter der Erde im Weltall aussehen, fotografiert von Kosmo Astronauten.


(Direktlink, via Glaserei)

Frau Schmidt and the Mongolian Racer

Leben in der Mongolei. Schräg über uns wohnte damals dieses alte Ehepaar, die schon aus der DDR heraus in die nach Orient duftenden Länder dieser Erde reisen durften. Ich weiß weder genau, was er damals tat, noch was sie arbeitete. Ich glaube, sie verdiente ihre Alu-Chips mit Klavierkonzerten – sie übte täglich über meinem Zimmer. Es klang toll. Dennoch mochte ich ihn nicht – sie waren als Paar irgendwie “komisch”. Und sie waren die einzige Familie, die im Aufgang über ein Telefon verfügte, was, wie wir später erst erfuhren, ein Zeichen dafür war, dass sie ganz besondere Beziehungen zum Staatsapparat der DDR unterhielten, wenn ihr versteht. Außerdem hatten sie eine Sommerresidenz direkt im Schatten der Grenze, was einiges aussagt, da es nur mit Sondergenehmigung zu besuchen war. Die Bude war größer als ihre Wohnung, aber da waren sie nur im Sommer.

Er war ein “Arsch”, wie wir ihn damals gerne schon nannten, sie war sein diametraler Engel, sie schmierte uns Schinkenstullen, wenn wir mal den Schlüssel vergassen und im Hausflur darauf warteten, dass jemand der Eltern von der Arbeit kam, um uns rein zu lassen. Die Stullen schmeckten gut. Danach spielte sie uns etwas auf ihrem Klavier vor. Alles was wir hören wollten, auch wenn es aus dem Westradio bekannt war. Sie kannte das und konnte das spielen. Ich habe sie ewig (im Sinne von ewig) nicht gesehen und frage mich häufig, wie es ihr wohl ergangen ist, als dann alle Telefon und bunte Fernseher hatten. Ich würde sie gar fragen, wenn ich wüsste ob sie noch lebt und wo sie denn ist.

Wie auch immer – die beiden reisten zu Beginn der 80er damals durch die Mongolei. Als DDR-Bürger! Die Faszination daran verstehen hier wohl nur die wenigsten, aber die beiden waren damals so was wie Exoten. Ossis in der Mongolei. Sie brachten allerhand Dinge mit, die ich mir von ihr immer zeigen lies, wenn ich den Schlüssel vergass und wenn er nicht da war. Dschingis Khan und so Jungen-Träume. Sie konnte viel darüber reden, die Frau Schmidt. Ich hörte ihr gerne zu.

Als ich eben dieses Video sah, musste ich an sie denken. Und der Haselnuss-Strauch, den sie in den 70ern vor unseren Aufgang pflanzte, steht immer noch und wächst.


(Direktlink)

Just my daily two cents

Allen Ginsbergs Jack Kerouac-Fotos | Canada.com
“Ginsberg started taking pictures in the late ’40s with a box Brownie and moved up to a secondhand Kodak Retina (1953), a Ricoh (which he lost), an Olympus XA, an old C3 Leica and a secondhand Rolleiflex.”

40 Tage ohne Email und Handy: “Pornos werden unwichtig” | taz
“Christoph Koch hat vierzig Tage lang auf Internet und Mobil-telefon verzichtet – und darunter schwer gelitten. In der taz spricht der Gezeichnete über sein Trauma”

Dope, Drinks, Sleep, Eats


(via GIFluv)