Adventskalender 2012, Türchen #19: Mogreens – Dankepanke

Kollege, Freund und Kupferstecher Mogreens beim Platten selektieren. Immer wieder eine Freude. Auch weil er mich fast immer in musikalische Spähren mitnimmt, die mir zwar irgendwie nicht auf dem Armaturenbrett liegen, die aber immer ganz wunderbar verschoben und meistens herrlich geschuffelt daher kommen, denn wenn er eines nicht mag, dann ist es gerade.

Hier ein Teil seines Sets, welches er vor ein paar Tagen in der Berliner Panke mitgeschnitten hat. Daher wohl auch der Name, denn die Panke passt bestens zu diesem Sound. Oder er in die Panke. Wie auch immer – wie immer ohne Playlist, weil strictly Vinyl und zu wenig Zeit zum Aufschreiben. Damit allerdings haut er nie auf die Kacke, er macht einfach. Der Musik wegen, die er mag und die er auf die Teller packt.

Stilistisch wie immer: etwas von all dem, was er so mag. Broken Beatz, Jazz, Latin und ganz viel Zurücklehnung. Mag ich auch.


(Direktlink | Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.)

Style: Electronica
Lenght: 01:08:19
Quality: 192 k/bits

Tracklist:
No Tracklist

Alle Adventskalender-Mixe 2012 hier.

Grumpy Cat Against Racism

Was ich ja wirklich unheimlich gerne als Sticker hätte.


(via Irgendwas mit Farben)

Prognose für Freitag


(via this isn’t happiness)

Wer es sieht, bekommt ein Eis


(Direktlink, via Arbroath)

Adventskalender 2012, Türchen #18: Flashfonic – Fuck the Fucking Fuckers

Das für mich beste an diesem Kalenderdingens hier sind ja die Mixe, die einen überraschen können. Die, die genau das nicht sind, was man von ihnen erwartet. Davon gab es auch in diesem Jahr wieder einige, dieser hier haut da noch mal ordentlich in die Kerbe.

Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich nicht immer ganz genau auf dem Schirm habe, was Carsten aka Flashfonic aktuell so durch die Boxen jagt, obwohl ich weiß, dass er auch House kann – gehört hatte ich den von ihm bisher nicht. Den letzten Mix, den ich von ihm für den Kalender 2010 bekam war durchsetzt von tiefem, organischem Dubstep, also dachte ich, es würde wieder in die Richtung gehen – aber Puste-, bzw. Basskuchen. Alleine die Tracklist sagte mir, dass das hier ein buntes Potpourri an Genres geben würde. Und genau das ist es. Deep ist es. Natürlich wieder. Es hat UK Garage, es hat Deep House, es hat jede Menge Bass, eine Priese Techno, das herrliche Schlackern des Postdubsteps und es hat sogar die 32tel Hi-Hats, die Shlohmo fast immer bringt. Ein Genre-Killer. Und es hat das Zeug zu einem Tanzflächenfüller.

Den letzten Flashfonic Mix habe ich auch zwei Jahre später noch auf dem Player, höre ihn gern und oft. Ich wette, dass das bei diesem hier ähnlich sein wird.

Für mich einer der bisherigen Favoriten. Auch weil er fast alles mitbringt, was ich aktuell gerne mag. Ganz großes Segeln. Echt jetzt.


(Direktlink | Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.)

Style: UK Garage, Deep House
Lenght: 01:19:25
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Flume – Sleepless (Shlohmo Remix)
02 Pangea – Middleman
03 Jacques Greene – Arrow
04 Roman Flügel – Girls With Status
05 Magic Mountain High – The Schnitzel Box EP A1
06 Darling Farah – Aaangel (Live Edit)
07 Maurizio – M06A (Edit)
08 Dntel – Jitters (Robags Emmens Worsch Mix)
09 Four Tet – Lion (Jamie xx Remix)
10 Dillon – Thirteen Thirtyfive (Floyd Lavine Afterdark Remix)
11 Herbert – It’s Only (DJ Koze Remix)
12 808 Mate – Retina Dreams
13 Cottam – Relapse
14 Lauer – Boringtone
15 Kim Brown – Kindness
16 Jakob Korn – Broken
17 La Boum Fatale – AAA

Alle Adventskalender-Mixe 2012 hier.

Das Jahr 2012 auf YouTube: Rewind YouTube Style

Alles, was in diesem Jahr bei YouTube aus welchen Gründen auch immer durch die Decke ging. Natürlich alles mit PSY, an deren Erfolgsgeschichte sich das ganze Video entlanghangelt. So zwei-drei Sachen davon dürften hier im Laufe des Jahres schon aufgetaucht sein, manches davon ist dem ein oder anderen vielleicht sogar noch ganz neu, wiederum anderes war als Einzelvideo für Deutschland geogefickt, ist hier aber mit drin. Ich gucke mal, ob ich tatsächlich darin etwas finde, was ich bisher noch nicht kannte.

Aber halt, dieses „Call me maybe“ singt doch eigentlich diese bärtige Frau mit Zöpfen.


(Direktlink, via electru)

LIDL UK verkauft USB DJ Controller

Das ist das Ende. Oder der Beginn von etwas ganz neuem. LIDL UK verkauft seit heute USB DJ Controller (Link läuft nach Eingabe des Zipcodes YO1 7JF) für schlappe 50 Pfund. So kann endlich jeder das Werkzeug zum Deejaying ganz preiswert einkaufen. Die dafür nötigen Skillz sind allerdings nicht im Preis mit inbegriffen. Dafür die Software. Hihi.

Ich persönlich fand die Demokratisierung des Auflegens, die natürlich auch mit der digitalen Verfügbarkeit von Musik und dem Preisverfall des dafür nötigen Equipments zu tun hat, ja immer ganz toll, ob ich das allerdings so gemeint hatte, weiß ich jetzt auch nicht so genau. Egal – am Ende zählt nur das, was als Output dabei rauskommt, und es gibt ganz sicher so einige, die auch hiermit geniale Mixe zusammenkloppen werden.

Grandiose Idee zum Weihnachtsgeschäft, LIDL UK. Und diesen Artikel hätte ich mir auch ganz gerne bezahlen lassen.
(via r0byn)

Nur eine Meersau am Gamecontroller

Spielt bestimmt Lemmings oder so was.

(Foto bei Frog Man)

Kurze Spielpause für zwei Müllmänner

Ich hätte diesen Kicker auch an die Tonne gestellt. Der kann gar nix, nicht mal ordentlich stehen. Obwohl, ich hätte diesen Kicker nicht mal gekauft. Für eine kurze Pause der Müllmänner reicht er allerdings allemal und Arbeit soll im besten Fall ja schließlich auch Spaß machen. Tut sie in dem Fall wohl.


(Direktlink, via mogreens)

Beyonce vs. Benny Hill


(Direktlink, via reddit)

Ein Maler schreit ein Bild

Also nicht ganz. Er malt schon irgendwie, aber dabei schreit er. Warum? Das weiß der Südkoreaner Kim Beom wohl nur alleine. Hoffentlich. Dass das irgendwie ziemlich strange ist, vielleicht auch.


(Direktlink, via Kottke)

Alf in Berlin


(Notes of Berlin)

Symbiz Sound – The Downfall

Mir ist der Sound von Symbiz Sound eigentlich immer viel zu aufgeregt, aber diese neue Nummer hier ist klasse und das fantastische Video macht das Dingen gleich noch mal doppelt so dick.


(Direktlink, via Blogrebellen)

Derweil in Russland

Oder wie man mit dem richtigen Soundtrack aus einem eher lumpigen Video eine Kanone macht.


(Direktlink, via reddit)

L’Homme Grotesque

Damit beschreibt die Headline eigentlich alles. Und genau nichts, denn die Macher von Klesha Production dachten sich, sie bringen mal auf strange Art strange Musik und ein stranges Video zusammen. Scheint so ein Hippie-Ding zu sein – ich verstehe das. Wenn auch nicht die Lyrics. Und ich möchte bitte nicht wissen, an was den ein oder die andere von euch manche der filmischen Einstellungen erinnern, ja. Danke!

One day I dreamed a mouth that spoke to me from the heart of the galaxy.
The geometric lines that composed it were fractals that intersected with a regular intervals. This voice was singing a Mantra in an unknown language: i did not understand the meaning of his words
but I could snatch the essence of his voice.
Informed me that the human was lifeform most anomalous of all the Cosmos:
the perfection of the body, the mind irrationality and our false perception of time.
The next day I woke up and I asked how I could visually represent my dream and after 123 days of hard work this is the result.


(Direktlink)