Skip to content

Das Kraftfuttermischwerk Posts

Acid Pauli @ Fusion Festival 2015

Acid Pauli ist gerade vom Burning Man zurück und hat mal eben sein Set, das er auf der diesjährigen Fusion gespielt hat, in die Soundcloud geladen. So lasse ich mir den Montag nach einem verdammt harten Wochenende gefallen. Schönes Ding, sehr schönes Ding!

After a Fusion pause last year it was about time to return and I have to say it was more than a pleasure to play at Seebühne that early Sunday morning, right after Be Svendsen’s amazing set. For some moments even the sun joined for a little dance. And there were so many happy faces to see. The last 20 minutes are a reminiscence to my set at Splore festival, New Zealand, earlier this year. I had brought some of my favorite Kiwi music, but ended up in a rush towards the end as they were cutting my set-time. I wanted to to this one more time, properly, without rush. Fusion was the perfect place and moment for it.


(Direktlink, via Testpiel)

1 Kommentar

Video: Burning Man 2015

Das alljährlich obligatorisch zusammenfassende Burning Man Video. Diesmal hier im Text ohne das „Da muss ich auch endlich mal hin.“ Auch wenn ich da wirklich endlich auch mal hinmüsste. Ihr wisst schon.

Highlights from Burning Man 2015. If this isn’t on your bucket list it should be. 7 days of dust and dreams in the Black Rock Desert, Nevada.


(Direktlink, via Devour)

5 Kommentare

10 Jahre

10

Vor genau 10 Jahren veröffentlichte ich meinen ersten Blogpost. Damals noch auf Blogspot, wie ich hier vor fünf Jahren schonmal ausführlicher schrieb. Ich hatte eigentlich viel vor dafür und dann doch keine Zeit. Ich bin die Tage auch hierfür auf dem Lollapalooza in Berlin unterwegs und komme auch deshalb zu genau gar nichts. Ich hätte gerne 24 Mixe für 24 Stunden gehabt, aber das nicht anleiern können. Zeit fließt und so. Also kürze ich das ab:

Ich liebe den Scheiß, den ich hier täglich mache. Ich hatte damals keine Ahnung, wo das alles mal hinführen würde. Ich habe mich mal über 23 Leser am Tag gefreut. Am Ende macht auch ihr das zudem, was das hier ist. Danke dafür. Und das tägliche Gehate, das ich hier nicht durch die Moderation lasse, nehme ich dafür doch ganz gerne in Kauf. Ihr seht super aus! Fast alle!


(Direktlink)

Wenn es an euch nicht liegt, mache ich hier noch 10 Jahre weiter. Mindestens.

30 Kommentare

Eine Reportagereise durch Sachsen: Allein unter Weißen

Ich kenne Menschen, die schon lange sagen, „Im Osten steige ich nicht aus dem Auto!“ Ich habe das früher nicht verstanden, kann das über die Jahre hinweg mittlerweile allerdings gut nachvollziehen. Ich kenne auch Menschen, die sagen, sie „fühlen sich in diesem Land nicht mehr wohl“, „nicht mehr sicher“. Nicht wegen ihrer Hautfarbe, sondern wegen Arschlöchern, die aufgrund dieser über sie urteilen. Auch sie verstehe ich. Es würde mir fehlen, wenn sie nicht mehr da wären.

Kontraste war mit Ndiaga in Sachsen unterwegs.

Ndiaga lebt schon seit vielen Jahren in Berlin, er kommt aus dem Senegal, seine Leidenschaft ist die Musik – bei Konzerten ist sein Publikum begeistert. Aber auf seinen Reisen erlebt er immer wieder auch Anfeindungen wegen seiner Hautfarbe.

Deshalb will er mit uns ein Experiment machen – eine Reise nach Sachsen. Er war noch nie da, kennt es nur durch negative Schlagzeilen aus den Medien. Wie werden die Menschen auf ihn reagieren?

Unser erstes Reiseziel ist die Stadt Riesa an der Elbe mit ca. 30.000 Einwohnern. Mit Ndiaga bummeln wir durch die Einkaufsstraße. Als wir gemeinsam in der Eisdiele sitzen – als weiße Frau mit einem schwarzen Mann – werden wir von einer jungen Frau angepöbelt.

„Sowas nannte man früher Rassenschande.“

Rassenschande – ein Begriff aus der Nazizeit.


(Direktlink)

8 Kommentare