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Das Kraftfuttermischwerk Posts

„120 After“ – Fotografien von DJs nach ihren Sets

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Das derartige Fotos immer wieder mal von Joggern, Boxern und/oder Rockstars rumgehen, ist nichts Neues, dass der italienische Fotograf Salvatore Di Gregorio aber schon im Jahr 2013 diverse DJs nach ihren Sets fotografiert hat, ging bisher an mir vorbei. „Gregorio hat auf den Partys der Londoner Veranstalter Secretsundaze eine Saison lang House- und Techno-DJs direkt nach ihren Sets fotografiert.“ Die Groove holt diese jetzt nach Berlin. Vom 26. Februar bis zum 1. März sind die Aufnahmen jeweils von 15-19 Uhr bei Echo Bücher zu sehen.

Vor der Kamera mit dabei u.a. Nina Kravitz, Tama Sumo, A Guy Called Gerald, Red Shape, Derrick May, Motor City Drum Ensemble, Youandewan und und und. Und alle so schön unterschiedlich.


(Nina Kraviz, Foto: Salvatore Di Gregorio)

Einen Bienenstock zum Honig Zapfen

Stuart und Cedar Anderson tüfteln schon seit Jahrzehnten an einem Bienenstockbehälter, der den von den Bewohnern produzierten Honig schlicht herauslaufen lässt. Jetzt ist dieser fertig und trägt den Namen Flow Hive. So bedarf es keinen Imker mehr und die Bienen haben auch ihre Ruhe.

Und was ich schon immer wissen wollte: Essen Veganer eigentlich Honig? Erstgemeinte Frage.


(Direktlink, via Max)

** Tinker ** Werk It!

Ich hatte irgendwann im letzten Jahr in der Panke die Gelegenheit, Tinker während eines ihrer Live-Sets auf die Finger schauen zu können und war davon ziemlich bis sehr angetan.

Eigentlich bringe ich hier nur selten Mixe unter 50 Minuten, aber der neue von Tinker ist auch mit 31 Minuten eine echte Granate. Und sie reißt darin nicht weniger als 16 Tracks runter. „Sugar-sweet with a little bite.“

„Future Beats“ steht da und sie packt eine ordentliche Schippe Bass mit rauf. Funktioniert besonders gut in richtig laut. Gestern getestet.


(Direktlink)

Tracklist:
Sam Gellaitry – Powder
TroyBoi – O.G.
Kid Kanevil and DZA – Temple
Cosmo’s Midnight – The Dofflin (Wave Racer Remix)
Mechatok – Fallin‘ [For ama]
Evil Needle – Antidote
Herzeloyde – Phanboy
Luude – Izzo
Sammie – Gettin‘ Em (Aztek Edit)
Mr Carmack – Blouses
Mad Zach – Airport Chronicles
Hataah – Webra (Skrude Remix)
Mr. Carmack – Terra Instro
Modeselektor – Hasir
Brenmar – Wish You Would
DZA – Fireball
Robert Nelson and Kaytradamus – Charlotte (instramental)

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Animierte Erinnerungen: Feelings

Ein jeder könnte wohl so eine Liste für sich erstellen, Nate Milton hat sie zusätzlich animiert und ich mag das.

For three weeks, I wrote down any thought, image or memory that gave me a tingly feeling. I animated the list, and what it accidentally became was a stream-of-consciousness trek through my life.

(Direktlink)

„AfD und NPD stimmten dagegen“

Dresden. Die Begründung. Widerlich.

Rosa Steinhart wurde am 17. Juni 1885 in Tachau, Eger, geboren. Im Jahr 1913 heiratete sie Walter Steinhart. Walter Steinhart kam am 5. September 1880 in Weiden zur Welt. Er führte ein Geschäft für Haus- und Küchengeräte. Im Jahr 1940 erlitt er einen Schlaganfall. Mit ihrem Mann musste Rosa Steinhart in das „Judenhaus“ Bautzner Straße 20 ziehen, 1942 erfolgte die Deportation in das „Judenlager Hellerberg“ sowie im Folgejahr die Deportation in das KZ Auschwitz, wo beide im März 1943 ermordet wurden.
(Frauenwiki Dresden)

Wie vor 100 Jahren: Ein Haus in der Antarktis

Die Antarctic Heritage Trust hat auf der antarktischen Ross-Insel das Haus rekonstruieren lassen, in dem 1907 die Antarktisforscher Ernest Shackleton und Robert Falcon Scott hausten. Tolle Sache, würde ich mir ja zu gerne mal ansehen.

Hier Photos dazu.

The portable wooden huts, located on Antarctica’s Ross Island, gave shelter to well-known British adventurers Ernest Shackleton and Robert Falcon Scott and their crews. The 20th-century expeditions were the first to explore and study the southernmost continent. (See „Electrifying Photos of the Early Age of Antarctic Exploration Found [2013].“)

The buildings include Shackleton’s 33-foot-long (10-meter-long) Nimrod hut on Cape Royds, where workers unearthed a stash of whiskey and brandy, libations that fortified the men during the 1907 Nimrod expedition. Another, the Terra Nova hut on Cape Evans, was the largest Antarctic building of its time at 50 feet (15 meters) long. It contained a never-before-seen handwritten notebook of George Murray Levick, a member of Scott’s 1910-13 Terra Nova expedition.

The New Zealand-based Antarctic Heritage Trust decided to honor the original explorers by taking the buildings, abandoned in the 1940s, „back in time to when the heroic era of exploration stopped—roughly in 1917, during World War I,“ said lead conservator Gordon Macdonald of Macdonald & Lawrence, a carpentry company located on Vancouver Island, British Columbia.

Working from historical photographs and documents, it took experts ten years to conserve the huts, which had suffered due to water seepage, age, and simply being left to the elements in one of the harshest environments on the planet.

„That they’ve survived for a century is really tremendous good luck—they weren’t made for that at all,“ Macdonald said.


(Direktlink, via BoingBoing)

Graffiti-Buch „Walls of Freedom“ in Ägypten beschlagnahmt

Das 2013 durch Crowdfunding finanzierte und gerade erst bei einem deutschen Verlag erschiene Buch „Walls of Freedom“ wurde direkt beim Eintreffen in Ägypten beschlagnahmt. Das Buch zeigt Street Art, die während des „arabischen Frühlings“ an die Wände ägyptischer Städte gemalt wurde. Oh irony!

Ägyptens Behörden haben in Alexandria 400 Ausgaben eines Bildbandes konfisziert, der im Zusammenhang mit der Revolution von 2011 entstandene Graffitikunst zeigt. In dem von einem Berliner Verlag herausgegebenen Band „Walls of Freedom“ (Mauern der Freiheit) seien Bilder, die „Hinweise zum Aufstand gegen Polizei und Militär“ liefern, zitierte die ägyptische Nachrichtenseite „Al-Masry al-Youm“ einen Sprecher des ägyptischen Finanzministeriums. Die Exemplare seien bei der Einfuhr aus Deutschland beschlagnahmt worden.

The-Walls-of-Freedom