Die Hausordnung der Großeltern

Ich könnte das hier genau so unterschreiben. Vielleicht sollte ich eines dieser Schilder auf Etsy ordern und bei Hotel Omma vor die Türe stellen. „Eltern sind zum Erziehen da, Großeltern zum Verwöhnen.“ Hier schon immer.

il_fullxfull.368984368_kxbf

Hirnfick, gif’d

Einfach mal für ein paar Sekunden apathisch auf den grünen Punkt in der Mitte starren.

yellow-dots
(via Bits and Pieces)

Nazis wollen manche auch in Ungarn nicht

w2Z9KV0
(reddit, via Schlecky)

Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg versauen die Kinder

Bibi-BlocksbergMeint Professor Dr. Gerd (Andreas) Strohmeier in seiner Analyse in der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ für die Bundeszentrale für politische Bildung.

Ich mag Bibi Blocksberg ja sehr, noch lieber aber ist mir Pipi Langstrumpf. Über die schreibt er nichts. Aber das hier reicht ja auch schon. Pädagogisch „wertvoll“ sind die Hörspiele in seinen Augen nicht und schaden tendenziell sogar der politischen Sozialisation von Kindern. Ja nun.

So schreibt er:

„Die Hörspiele von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg haben häufig explizite politische Inhalte zum Gegenstand. Da in den Geschichten sehr oft ein politischer Bezug hergestellt wird, auch wenn dieser nicht zwingend notwendig erscheint,[36] bestimmte politische Inhalte (Umweltprobleme) immer wieder thematisiert werden und die von den Hörspielheldinnen und Helden sowie deren Freunden vertretenen politischen Positionen relativ eindeutig einem politischen Spektrum zugeordnet werden können, ist anzunehmen, dass die von den Blümchen- bzw. Blocksberg-Hörspielen bewirkten politischen Sozialisationsprozesse zum Teil durchaus beabsichtigt sind. Somit ist davon auszugehen, dass sie – neben latenten politischen Sozialisationsprozessen – auch manifeste politische Sozialisationsprozesse bewirken. Im Folgenden wird der Frage nachgegangen, inwiefern die Hörspiele von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg – im Rahmen ihrer (vermutlich beabsichtigten) Vermittlung expliziter politischer Inhalte – den kindlichen „Komplex von Einstellungen, Kognitionen, Wertvorstellungen und Gefühlen gegenüber dem politischen System, Politikern, politischen Institutionen“[37] beeinflussen und welchen Beitrag sie dabei zur Erreichung des normativen Ziels politischer Sozialisation in pluralistischen Demokratien leisten, d.h., inwiefern sie die Entwicklung des politisch mündigen Bürgers fördern. Dabei wird allerdings nicht die konkrete Wirkung dieser beiden Hörspiele auf Kinder analysiert, sondern nur das ihnen inhärente politische Sozialisationspotenzial illustriert.

[…]

Kurz: Die „richtigen“ politischen Positionen bzw. Verhaltensweisen sind ökologisch, postmaterialistisch, basisdemokratisch, kritisch, zivilcouragiert, pazifistisch, sozial, antikapitalistisch, egalitär, tendenziell anarchisch bzw. antistaatlich, antihierarchisch, antiautoritär und antikonservativ; mit anderen Worten: „links“ der politischen Mitte (linksliberal bis linksalternativ).

[…]

Äußerst bedenklich ist allerdings das überwiegend negative und militärische Image der Polizei bzw. die Darstellung, dass die Polizisten grundsätzlich lächerliche und inkompetente Handlanger der Politik sind, die unreflektiert eine unsinnige Pflicht tun.

[…]

Trotz des großen Erfolgs der Hörspiele von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg ist insgesamt festzustellen, dass diese die Entwicklung politisch mündiger Bürgerinnen und Bürger kaum fördern, wenn nicht sogar behindern. Denkt man an die oben dargestellte Bedeutung von Kinderhörspielen für die politische Sozialisation, den langjährigen und großen Erfolg der beiden Hörspielhelden sowie auch an die Ausstrahlung ihrer Geschichten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ZDF und KI.KA),[84] so ist diese Kritik keineswegs unbedeutend. Kinder hören bei den Blümchen- bzw. Blocksberg-Hörspielen keineswegs nur lustige Geschichten eines sprechenden Elefanten und einer kleinen Hexe, sie „hören mehr, und das, was sie hören, sollte mehr Aufmerksamkeit verdienen“[85].

Na gut, dann ab heute Abend für die Kinder wieder Pipi Langstrumpf.
(via Anne)

Wenn der Osterhase Feierabend macht


(Direktlink, via Cute Overload)

Wippen auf Südkoreanisch

Andere Länder, andere Wippen. Ich nehme auch so eine für Nachbars Garten. Dann kann ich den jeden Tag beim Fliegen zusehen.


(Direktlink, via Say OMG)

Arte-Doku: Wild Thing – Eine Tour durch die Geschichte der Rockmusik

Tolle Arte-Doku, die sich in zwei Teilen der Geschichte der Rockmusik widmet. Lief vorhin im TV, jetzt für sieben Tage auf Arte+7. Mit allen, die auch nur annähernd irgendwas mit dem Thema Rockmusik zu tun haben dürften. Und eben so was, was man halt so guckt, wenn der Osterhase das Building verlassen hat. Ihr wisst schon.

„Wild thing … you make my heart sing … you make everything groovy …“ – spielt Jimi Hendrix diesen Song auf einer brennenden Gitarre, dann ist das die Demonstration des puren Rocks. Laut, sexy, wütend und scheinbar grenzenlos – all das ist Rock: ein Urschrei des 20. Jahrhunderts, rebellische Sounds, die später von der Musikindustrie vereinnahmt, gezähmt und zur Ware gemacht wurden. Was ist mit dem Rock passiert und wie wurde er zur Legende?
Der Regisseur Jérôme de Missolz erzählt die verrückte Geschichte des Rocks, die er selbst miterlebt hat, begibt sich auf die Suche nach den letzten Rebellen, Outcasts und Aussteigern, die für die befreiende, identitätsstiftende und zerstörerische Kraft der Rockmusik stehen und sie zum Lebensstil gemacht haben und erinnert an die, die an ihr zerbrochen sind.
Die zweiteilige Dokumentation „Wild Thing“ ist eine Rückbesinnung auf die wilden Anfangszeiten des Rock, eine Chronologie des Rocks anhand von Musikgrößen wie Chuck Berry bis Pete Doherty. Eine Geschichte, an der viele mitgewirkt haben: Jerry Lee Lewis, Little Richard, The Animals, The Troggs, The Kinks, Pretty Things, The Rolling Stones, Jimi Hendrix, Captain Beefheart, Frank Zappa, Pink Floyd, John Lennon, The Doors, The Stooges, Janis Joplin, Led Zeppelin, Velvet Underground, David Bowie, Nico, The Clash, Sex Pistols, Joy Division, Guns’N’Roses, Motorhead, Fugazi, Dead Kennedys, PJ Harvey, Nirvana, Jeff Buckley …
Die Musikdokumentation zeigt unveröffentlichte Archivbilder, Bilder von legendären und allzu früh verstorbenen Musikern wie Brian Jones, Jim Morrison, John Lennon, Jimmy Carl Black… und eine Fülle von Begegnungen mit weiterhin aktiven Rockgrößen wie Iggy Pop, Eric Burdon, Reg Presley, Kevin Ayers, Gary Duncan, John Echols, Genesis Breyer P-Orridge, Richard Hell, Lydia Lunch, Lemmy K, Slash & Duff, Peter Hook, Jello Biafra und Gary Lucas.

Teil 1:

(Direktlink)

Teil 2:

(Direktlink)

Elektrosmog zum Sehen in Montreal

Jean-Pierre Aubé hat sich mit einem Radio und einer Antenne durch die Frequenzen in und um Montreal gehört. Das, was ihm da so unterkam, hat er mit einer Software hinter Bilder der Stadt gelegt. Das ganze soll Elektrosmog sichtbar machen, was es ja wohl hoffentlich auch tut, auch wenn mir der wissenschaftliche Wert der ganzen Kiste nicht recht klar werden will.

Gut aussehen tut dieses audiovisuelle Experiment allemal und er hat dafür die ganze Welt bereist.

(Direktlink, via The Last Beat)

Bunt statt braun!

IMG376-1
(Notes of Berlin)

Fear and Loathing auf ’nem Polli-Bulli

gonzo-on-a-cop-car-700x444
(via Max)

Der Zauberei-Hirnfick von letztens als erklärendes animiertes GIF

Dieses Video eines Illusionisten hatte nicht nur mich beeindruckt. Irgendwer hat jetzt die Auflösung in ein GIF animiert. So platzen Illusionen. Aber wisst Ihr was? Ich kapiere es immer noch nicht so ganz. Aber ich bin ja auch nicht der Hellste. Ha-ha!

Vorneweg noch mal das Video.


(Direktlink)

qjjlkGm

j3dExhq
(via Mail)

Wenn der Osterhase ans Fenster klopft


(Direktlink, via Bits and Pieces)

Pizzakatzentrip-GIF

1914_dd60(via potpants)

Brückensprengung, gif‘d

9iAyycY
(via r0byn)

Ein Plüschaffe, der auf ’nem Stuhl fährt

Dieses Filmchen hier wird ganz sicher keinen Oscar gewinnen, es wird nicht mal die es dann verdient zierenden Lorbeeren einer Filmfest-Ausschreibung für sich einheimsen können. Wobei es irgendwie ziemlich gut und deshalb auch ist.

Es geht hierbei wohl irgendwie um ein Schulprojekt und barehvissvass legt sich dafür ins Zeug und macht drölfhundert Fotos dafür. Mit einem Plüschaffen, der einen Stuhl fährt. Nicht mehr – nicht weniger.


(Direktlink)