Evolution of the Nike Air Max 90 Infrared

Die ersten Sneaker, die ich mir damals nach dem Fall der Mauer kaufte, waren Basketballschuhe von Nike. Hoch, weiß, mit rotem Swoosh und großer Zunge. Ich pflegte sie damals besser als meine Genitalien – ich liebte diesen Schuh. Daraufhin wurde ich zum Sneaker-Junkie. Immer wenn ich etwas Geld übrig hatte, legte ich es beiseite und wenn ich dann um die 150-200 Mark (Ja, so billig waren die High-End Sneaker damals!) zusammen hatte kaufte ich mir ein neues Paar dazu. Ich war diesbezüglich nicht sonderlich markentreu und kaufte alles, was mir gefiel. Irgendwann in den 90ern natürlich auch mal Air Max. Diese hier zum Beispiel, aber nicht nur. Auch die organgen 180er hatten es mir schwer angetan, die fand ich sogar noch einen Ticken geiler, für mich bis heute der schönste und beste Sneaker, den ich je an den Füßen hatte.

Irgendwann hörte der Wahn auf. Ich kaufe an Schuhen eigentlich noch immer nur Snaeker, aber schon lange keine Air Max mehr. Das sind Schuhe für die Kiddies am Bahnhof und nachdem Nike mit den neueren Auflagen der Free konsequent ins Klo gegriffen hat, war ich lange wieder bei den drei Streifen. Aktuell sind es New Balance, aber das nur mal am Rande.

Trotzdem ist es interessant zu sehen, wie sich ein Schuh über die Jahre hinweg verändern und zur Legende werden kann. Und darauf wollte ich eigentlich auch hinaus.


(Direktlink, via Doobybrain)

Hamster verliert Glasauge

Wait for it.


(Direktlink, via Rene)

Wie Schneeflocken zu ihren Formen kommen

Ein wenig Chemie noch bevor die Woche sich dem Ende nähert.

The video tracks formation of snowflakes from their origins in bits of dust in clouds that become droplets of water falling to Earth. When the droplets cool, six crystal faces form because water molecules bond in hexagonal networks when they freeze. It explains that ice crystals grow fastest at the corners between the faces, fostering development of the six branches that exist in most snowflakes. As snowflakes continue to develop, the branches can spread, grow long and pointy, or branch off into new arms. As each snowflake rises and falls through warmer and cooler air, it thus develops its own distinctive shape.


(Direktlink, via TDW)

Berliner Fotograf fährt nach Syrien und tickert seine Eindrücke über ein Blog nach Deutschland: The Asylum – Letters from Aleppo

Ich versuche das mal halbwegs angemessen zusammenzubekommen. Es ist spät, ich bin für heute voll im Eimer, und nur diese eine Sache hier hält mich im Moment noch davon ab, den Schlaf der Gerechten anzutreten.

Just, den ich eigentlich daher kenne, weil er ständig irgendwelche tollen Fotosachen über Streetart macht (Ja, der macht auch mehr, aber ich kenne seine Sachen eben eher aus dieser Richtung her.), ist am Wochenende mit einem weiteren Fotografen über die Türkei nach Syrien gefahren. Keine Ahnung, was genau ihn dazu bewegt hat – immerhin riskiert er da wahrscheinlich rund um die Uhr seinen Arsch um Dinge zu dokumentieren, die seine nicht sein müssten. Er tut es trotzdem, was mir alle Hüte abnötigt, die zu ziehen es gilt.

Weil Dokumentation nur dann Sinn macht, wenn es auch Leute gibt, die das Dokumentierte sehen können, schickt er massenweise Fotos aus Syrien und begleitende Texte an René, der die Fotos auf Flickr sammelt, und die Texte von Just auf seinem Blog veröffentlicht.

Man muss sich das mal vorstellen: da fährt einer raus, ohne im Auftrag von ARDZDFRTLFOCUSSPIEGELZEITWELTSTERNSPRINGER oder sonst wem zu sein, um diese Shice zu dokumentieren, von der bei uns zwei, vielleicht drei Texte mit ein paar Bildern am Tag ankommen und die einem deshalb schnell mal gedanklich über den Tag verloren geht. Als Möglichkeit zum Senden seiner Eindrücke wählt er sich ein großes deutsches Blog. Mich haut das gerade aus vielen Gründen um, aber es ist spät, ich bin im Eimer.

Es herrscht eine bedrückende Stimmung und jetzt wird rote schwere Erde von 3 Friedhofsangestellen in die beiden Löcher geschaufelt. In nur 2 Minuten sind die Löcher zu. Die Gesellschaft geht zu ihren Autos und verschindet. Keine 5 Minuten später kommen wieder ein paar Autos, die für mich (inklusive den aussteigenen Männern) total identisch aussehen. Die Friedhofsangestellten, die als einzige Gummistiefel tragen, schaufeln zwei neue Löcher. Am Tag werden hier 15 – 20 Leichen vergraben, dabei ist es egal, ob sie von der FSA sind oder vom Assad-Regime. Zumindest hier sind alle gleich. Peter hat seine Infos, die wohl nicht für eine Story reichen. Irgendein Detail hat nicht gestimmt. Ich habe nichts fotografiert.

Hier die bisher veröffentlichten Berichte samt jeder Menge Fotos:
Inside Syria: Letters from Aleppo (1)
„Say hello to Germany for me“: Letters from Aleppo (2)
The Asylum: Letters from Aleppo (3)

Firewall in echt und zum Anfassen

Voll schön. Eine haptische Firewall.

An interactive media installation created in collaboration with Mike Allison. A stretched sheet of spandex acts as a membrane interface sensitive to depth that people can push into and create fire-like visuals and expressively play music.


(Direktlink)

Adler holt sich Menschenkind – vielleicht

Anne schickte mir heute morgen dieses Video hier und ich war, zwischen Tür und Angel, etwas sprachlos, hatte allerdings heute so gar keine Zeit für Netz und beschäftigte mich nicht weiter damit. „A golden eagle tries to snatch a baby in Montreal! What if he got away with it!?“


(Direktlink, via Anne)

Natürlich kann es sein, dass so ein Adler sich mal versehentlich an einem Menschenkind anstatt an einem Lamm vergreift, Verwechslungen sind gerade bei Hunger nie wirklich ausgeschlossen. Man greift dann auch schonmal zu einer Banane, obwohl man eigentlich lieber eine Currywurst hätte; Ihr kennt das.

Wie auch immer: mittlerweile geht rum, dass es sich bei dem Video um einen CGI-Fake handelt könnte. Ja, könnte auch sein, aber ich muss das hier haben. „So, im here to prove that this video is fake, because i’m a no-life without anything better to do…“

Ganz Genaues weiß keiner. Es bleibt spannend. Okay, ist ein Hoax. Trotzdem oder gerade deshalb voll gut. Danke, Lärzklopfen!


(Direktlink)

50 smoothe D’n’B Killer in 75 Minuten: Vandera – Opus 3 in B♭ minor

Geht das? Kann man das machen? Und darf man das machen? Darf man mal eben 50 entspannte, angejazzte Drum & Bass Nummern einfach so in 75 Minuten runter reißen?

Eindeutig: Vandera darf das, zumal er das technisch so perfekt macht, dass man keinen einzigen der Übergänge wahrnimmt. Und selbst wenn man die Nummern kennt, ist es nicht leicht zu hören, wann er dort zu welcher switcht. Es ist das, was man ohne weiteres einen absolut fehlerfreien, perfekten Mix nennen darf.

Jasper alias Vandera kommt ursprünglich vom D’n’B, machte später dann derartig grandiose Mixe eher mit Dubstep-Tunes und kehrt nun für das KMag zum Drum & Bass zurück und das mit voller Kante. Fantastisches Ding!


(Direktlink, via Zweibeiniger)

Tracklist:
01 – Hatiras – Spaced Invader (High Contrast Remix) [Canvas]
02 – Goldie – Inner City Life [FFRR]
03 – London Elektricity – Fast Soul Music [Hospital]
04 – Vandera & Lickz feat. Inky Jack – Ring the Alarm [Forthcoming Good Looking Records]
05 – Calibre – Peso [Signature]
06 – Roni Size – Brown Paper Bag [Talkin‘ Loud]
07 – Total Science – Wots My Code [CIA]
08 – Klute – Don’t Wanna Be Alone [Metalheadz]
09 – Hold Tight – Girl Next Door [Renegade Rec]
10 – Kabuki – Pacemaker [Nerve]
11 – Logistics & Commix – Everyday [Hospital]
12 – A Sides & Calibre – People of Tomorrow [Eastside]
13 – Vandera – Solving Secrets [Influenza Media]
14 – Brookes Brothers – The Light [White]
15 – High Contrast & Calibre – Mr. Majestik [Signature]
16 – Klute – Traffico [Commercial Suicide]
17 – John B – Up All Night [Metalheadz]
18 – Invaderz – Revealed [Metalheadz]
19 – Marcus Intalex & ST Files – Love & Happiness [31 Records]
20 – Allied Force – Boomba [Just Noyze]
21 – Sabre & Alix Perez – Solitary Native [SGN:LTD]
22 – Alias – Van Cleef [Critical]
23 – Bebel Gilberto – Aganju (Commix Remix) [Atlantic]
24 – Artificial Intelligence – Won’t Give Up [31 Records]
25 – Unknown Error – Struggle [Moving Shadow]
26 – London Elektricity – Billion Dollar Gravy [Hospital]
27 – Marcus Intalex & ST Files – Play on Me [Soul:R]
28 – Big Bud – Children of Jah [Soundtrax]
29 – Benny Page – Turn Down the Lights [Digital Soundboy]
30 – Greg Packer – Boss Nova [Chihuahua]
31 – Commix – Faceless [Shogun]
32 – Danny Byrd feat. Brookes Brothers – Gold Rush [Hospital]
33 – XRS & DJ Marky – A Mosca [Bingo]
34 – Alix Perez & Specific – Side 2 Side [Brigand]
35 – Blue Sonix – This Feeling (High Contrast Remix) [Hospital]
36 – Blueskin – Singapore Sling [Liquid V]
37 – Blame – Inside Heart [Metalheadz]
38 – Break & Hydro – Breathless [DNAudio]
39 – D Bridge vs. D Kay – Nothing is True [Exit]
40 – D Kay – In My Soul [Bingo]
41 – Ennio Morricone – Dal Mare (Kabuki Remix) [Compost]
42 – Logistics feat. Jenna G – Heavy [Bingo]
43 – Young Ax – Listen Up [Critical]
44 – Calibre – Half Full [Signature]
45 – Klute – Song Seller [31 Records]
46 – High Contrast – Passion [Hospital]
47 – Seba & Paradox – Move On [Hospital]
48 – Breakage – Trance [Inperspective]
49 – Klute – Saviour [Commercial Suicide]
50 – Adam F ‎- Aromatherapy [Section 5]

Das Schinkenkeule-Kissen

Garantiert auch für Veganer und bestimmt ganz riesendolle kuschelig. Kann man sich hier für schlappe 16,90 € ins Bett holen.


(via Doobybrain)

DeeJay Skills in Tüten

Wozu ein Handwerk erlernen, wenn man es in Tüten kaufen kann. Großartige Erfindung, diese DeeJay Skills in Tüten.


(Direktlink, via Tanith)

Hase im Luftloch, gif’d


(via this isn’t happiness)

Adventskalender 2012, Türchen #19: Mogreens – Dankepanke

Kollege, Freund und Kupferstecher Mogreens beim Platten selektieren. Immer wieder eine Freude. Auch weil er mich fast immer in musikalische Spähren mitnimmt, die mir zwar irgendwie nicht auf dem Armaturenbrett liegen, die aber immer ganz wunderbar verschoben und meistens herrlich geschuffelt daher kommen, denn wenn er eines nicht mag, dann ist es gerade.

Hier ein Teil seines Sets, welches er vor ein paar Tagen in der Berliner Panke mitgeschnitten hat. Daher wohl auch der Name, denn die Panke passt bestens zu diesem Sound. Oder er in die Panke. Wie auch immer – wie immer ohne Playlist, weil strictly Vinyl und zu wenig Zeit zum Aufschreiben. Damit allerdings haut er nie auf die Kacke, er macht einfach. Der Musik wegen, die er mag und die er auf die Teller packt.

Stilistisch wie immer: etwas von all dem, was er so mag. Broken Beatz, Jazz, Latin und ganz viel Zurücklehnung. Mag ich auch.


(Direktlink | Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.)

Style: Electronica
Lenght: 01:08:19
Quality: 192 k/bits

Tracklist:
No Tracklist

Alle Adventskalender-Mixe 2012 hier.

Grumpy Cat Against Racism

Was ich ja wirklich unheimlich gerne als Sticker hätte.


(via Irgendwas mit Farben)

Prognose für Freitag


(via this isn’t happiness)

Wer es sieht, bekommt ein Eis


(Direktlink, via Arbroath)

Adventskalender 2012, Türchen #18: Flashfonic – Fuck the Fucking Fuckers

Das für mich beste an diesem Kalenderdingens hier sind ja die Mixe, die einen überraschen können. Die, die genau das nicht sind, was man von ihnen erwartet. Davon gab es auch in diesem Jahr wieder einige, dieser hier haut da noch mal ordentlich in die Kerbe.

Das kann natürlich auch daran liegen, dass ich nicht immer ganz genau auf dem Schirm habe, was Carsten aka Flashfonic aktuell so durch die Boxen jagt, obwohl ich weiß, dass er auch House kann – gehört hatte ich den von ihm bisher nicht. Den letzten Mix, den ich von ihm für den Kalender 2010 bekam war durchsetzt von tiefem, organischem Dubstep, also dachte ich, es würde wieder in die Richtung gehen – aber Puste-, bzw. Basskuchen. Alleine die Tracklist sagte mir, dass das hier ein buntes Potpourri an Genres geben würde. Und genau das ist es. Deep ist es. Natürlich wieder. Es hat UK Garage, es hat Deep House, es hat jede Menge Bass, eine Priese Techno, das herrliche Schlackern des Postdubsteps und es hat sogar die 32tel Hi-Hats, die Shlohmo fast immer bringt. Ein Genre-Killer. Und es hat das Zeug zu einem Tanzflächenfüller.

Den letzten Flashfonic Mix habe ich auch zwei Jahre später noch auf dem Player, höre ihn gern und oft. Ich wette, dass das bei diesem hier ähnlich sein wird.

Für mich einer der bisherigen Favoriten. Auch weil er fast alles mitbringt, was ich aktuell gerne mag. Ganz großes Segeln. Echt jetzt.


(Direktlink | Thanks to Rico Passerini for hosting all this Mixes.)

Style: UK Garage, Deep House
Lenght: 01:19:25
Quality: 320 k/bits

Tracklist:
01 Flume – Sleepless (Shlohmo Remix)
02 Pangea – Middleman
03 Jacques Greene – Arrow
04 Roman Flügel – Girls With Status
05 Magic Mountain High – The Schnitzel Box EP A1
06 Darling Farah – Aaangel (Live Edit)
07 Maurizio – M06A (Edit)
08 Dntel – Jitters (Robags Emmens Worsch Mix)
09 Four Tet – Lion (Jamie xx Remix)
10 Dillon – Thirteen Thirtyfive (Floyd Lavine Afterdark Remix)
11 Herbert – It’s Only (DJ Koze Remix)
12 808 Mate – Retina Dreams
13 Cottam – Relapse
14 Lauer – Boringtone
15 Kim Brown – Kindness
16 Jakob Korn – Broken
17 La Boum Fatale – AAA

Alle Adventskalender-Mixe 2012 hier.