Jaunt> Podcast – September 2012: Nightmares On Wax

Und ja, sie können es immer noch. Und wie. Brokenbeatz für den Freitag. Yay!


(Direktlink)

Tüp springt mit Fallschirm aus der Stratosphäre

Am 8. Oktober will der Österreicher Felix Baumgartner mit einem Fallschirm aus einer Kapsel springen, die in 36576 Metern Höhe an einem Heliumballon hängt. Wenn alles gut geht, wird das ganze so aussehen und er wird dabei die Schallmauer durchbrechen.

Ja ja, da springt auch ein Getränkehersteller mit, aber das ist einfach zu krass um deswegen nicht darauf hinzuweisen.

Mit einer Druckkapsel, die an einem Heliumballon befestigt wird, will Baumgartner die Stratosphäre erreichen. In einer Höhe von 36 Kilometern soll der Absprung erfolgen. Der Salzburger wird dabei die Schallgrenze durchbrechen und schneller als eine Gewehrkugel zur Erde zurücksausen.

Im Zuge dieses ehrgeizigen Projekts werden gleich mehrere Rekorde neu geschrieben: Der höchste bemannte Ballonfahrt, der höchste Fallschirmabsprung, sowie der längste und schnellste freie Fall.

Mit einem Raumanzug bekleidet, rechnet Baumgartner damit, nach 30 Sekunden im freien Fall die Schallmauer mit 1300 Kilometern pro Stunde zu durchbrechen. „Es wird eine Reise, die keiner zuvor gemacht hat. Damit wird ein Stück von mir unsterblich“, ist sich der routinierte B.A.S.E-Jumper der Bedeutung seines Projekts bewusst.

(Direktlink, via reddit)

Den schlafenden Beifahrer erschreckwecken


(Direktlink, via reddit)

Wenn ich nicht hier bin


(Ladera, via knusprig.titten.hitler.)

Ein Mix wie eine riesige Dopewolke auf einem Chill Floor: Macka X – The Goddess of Dawn

Ich habe dieses Teil heute mindestens zehn mal gehört und es hat alles, was „Chill Out“ für mich ausmacht. Vom Ethno-Ambient, der sich auch Psybient nennt und nichts anderes ist als die ausgebremste Schwester des Psy-Trance, über leichte Dub-Passagen bis hin zum Dubstep, der immer ganz kurz vor Knack die Kurve bekommt, bevor er stressig würden könnte. Das so auf Punkt zu selektieren und dann noch so zu verbinden können nicht viele, soviel ist mal klar. Macka X packt das.

Ich hörte das also heute so und dachte, „Ach kiek an, Koan. Und Dub FX. Und die Saafi Brothers auch noch. Hach!“ Der Mann lässt nichts aus. Erst eben sah ich die Playlist und kiek an: Recht gehabt.

Fantastischer Mix, der tatsächlich ein Duft-Déjà-vu in mir auslöst bei dem alles nach dicken Grasschwaden riecht. Dafür liebe ich die Chill Floors. Für solche Musik aus dicken Boxen und für den nicht zu fehlinterprierenden Geruch auf den selbigen.


(Direktlink, via Rebellenmartin)

Tracklist:
01 Mahiane – Thyrse
02 Malik Trey – Sleepy Shadows
03 E-Mantra – Since You Were Gone (feat. Athena Etana)
04 E-Mantra – Night Walker
05 Jamie Siever and Kim Rosen – Love After Love
06 Koan – Watermarks (Krusseldorf Vs. Koan Remix)
07 Koan – Watermarks (Behind Blue Eyes Remix)
08 Dub Fx – Equator
09 Kid Brando – Congosteppa (Original Mix)
10 Phutureprimitive – Predatory Instincts
11 Saafi Brothers – Degravitating

Mein neuer Stempel für die Kommentarhygiene

Es betrifft ja hier die allerwenigsten von euch, aber für einige der anderen hätte ich hin und wieder gerne diesen Stempel hier. Kostet auch gar nicht so teuer.

Pistolenschuss unter Wasser

(Foto bei reddit, Danke, Sebastian!)

Wenn drei Tüpen mit ein paar Pads live Beats basteln und gleich mal eine EP dabei aufnehmen

Ich weiß selber wie schwierig es ist, einen Live-Act halbwegs authentisch zu spielen und dennoch seine Sounds am Ende irgendwie wiedererkennbar rauszubekommen. Das ist alles andere als einfach und ich bin da eher der Tüp, der lieber viel vorbereitet und wenig dem Zufall überlässt, was – zugegeben – das Improvisieren etwas einschränkt. Aber ich arbeite daran.

Das es aber auch gehen und dabei sogar so aussehen kann, als ginge es sehr locker von der Hand, beweisen die drei Griechen vom PadTrio, die mit allerhand aber dennoch überschaubarem Equipment allerfeinste Breakbeats mit jeder Menge Soul und Funkelementen aus den Handgelenken klopfen. Diese hier auf Video aufgezeichnete Live-Session wurde gleich mal auch als Audio mitgeschnitten und kann als EP für umme auf Bandcamp geladen werden. Und das ist ziemlich geil.

Nur alleine das Zusehen macht einen Heidenspaß. Großartig!


(Direktlink, via Sven)

Bagelheads

Die Eltern euer Eltern fanden Tattoos merkwürdig, eure Eltern fanden vielleicht Piercings merkwürdig, aus Japan kommt gerade der Trend einer Körpermodifikation, den Ihr gerne merkwürdig finden dürft: die Bagelheads. Dafür lassen sich die Träger eine Salzlösung unter die Stirn injizieren, wobei eine Beule entsteht. In diese drückt man dann eine Kuhle. Et voila. Einen Tag später ist das Dingen wieder verschwunden.

National Geographic hat sich das alles mal genauer angesehen.

Und nun könnt Ihr euch gerne Gedanken darüber machen, was eure Kinder wohl irgendwann mal merkwürdig finden werden.


(Direktlink, via 10 Minutes)

Das aufblasbare Toupet

Täuschend echt kann sich hiermit jeder, der zu eitel für eine Glatze ist, unter einem Haarersatz verstecken. Niemand wird merken, dass es sich im eine Prothese handelt. Ob es das Ding auch in verschiedenen Farben gibt, kann ich gerade nicht sehen. Wäre natürlich doof, wenn nicht. Denn wenn ein blonder Tüp das dunkle Dingen aufsetzt, sieht man doch natürlich sofort, dass das nicht echt sein kann. Mhmmm.


(via Like Cool)

Bunt leuchtende Jahresringe

Im Garten der Duthie Gallerie haben sie Baumstämme installiert, deren Jahresringe leuchten. Natürlich leuchten die Jahresringe nicht wirklich, sondern wurden – wenn ich das richtig blicke – nachträglich aus irgendeinem Harz-Farb-Gemisch aufgetragen und verändern je nach Wetterlage und Tageszeit ihre Tönung. Und so was will ich auch im Garten!

Fotos hier.

Hirnfick, gif’d

Hatte ich hier schon mal in etwas anderer Form, ist aber immer wieder gut. Die Wirkung von LSD allerdings darauf zu reduzieren, wäre etwas nachlässig, habe ich mir sagen lassen.



(via Irgendwas mit farben)

No Homophobes

Eine Website der University of Alberta, die nichts anderes tut, als in Echtzeit vier homophobe Schlagwörter zu zählen, die auf Twitter rausgehen. Und da kommt so einiges am Tag.

This website is designed as a social mirror to show the prevalence of casual homophobia in our society. Words and phrases like “faggot,” “dyke,” “no homo,” and “so gay” are used casually in everyday language, despite promoting the continued alienation, isolation and — in some tragic cases — suicide of sexual and gender minority (LGBTQ) youth.

We no longer tolerate racist language, we’re getting better at dealing with sexist language, but sadly we’re still not actively addressing homophobic and transphobic language in our society.


(via Wow)

Stingray photobomb

Tja, in der Ostsee wäre das nicht passiert.


(via reddit)

Spanien

Ich stolpere hier gerade über dieses Gif und frage mich, wo genau das herkommt? Vielleicht entspringt es einem der aktuellen Videos über die Proteste in Spanien? Vielleicht hat es irgendwer schon mal in einem Kontext gesehen, der hier leider völlig fehlt. Man könnte den jetzt auch selber basteln, will ich aber nicht. Krass ist es allemal.

[Update] Jemand war so gut und hat mir den Link zu dem Video in die Kommentare gepackt. Und ja, das ist in Madrid. Was mich ja wirklich befremdet ist die Rolle, die die Fotografen und Kameraleute da einnehmen. Auf deren Hilfe braucht man in so einem Fall nicht hoffen. Entsprechende Szene beginnt bei 1:10.


(Direktlink)

Weil das Gif so riesig ist, hier als Direktlink.