Das die CSU mal Freude bereiten würde, hätte ich bisher auch nicht glauben wollen, aber die können das tatsächlich. Diesen Job machen die sogar ganz gut.

Radiohead – Reckoner

Ein Ergebnis des Radiohead Video Contest:

(Direkt: Reckoner,via the last beat)

Poly-Play – Der Videospieleautomat aus der DDR

Was dem Westen seine Arcade-Automaten, war dem Osten sein Poly-Play, obwohl ich das Teil in 14 Jahren DDR-Aufenthalt niemals nicht zu Gesicht bekommen habe. Hergestellt wurde die Schrankwand vom Möbelhersteller VEB Raumkunst Mosel in Zwickau, was ja schonmal einen unfaßbar großen Haufen an Spaß verspricht, so rückblickend meine ich. Das das Ding aussah wie ein Fernseher, der in einer Schrankwand versenkt wurde ist kein Zufall – es war ein Fernseher, der 8 Farben bei einer Auflösung von 512×256 Pixeln darzustellen vermochte. Die funierte Spanplatte drumherum waren wahrscheinlich die Reste, die von Muttis Schrankwand irgendwo in der Halle rumlagen. Auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, ich habe nie vorher was vom Poly-Play gehört, geschweige denn gesehen. Das kann durchaus daran liegen, das der Preis mit 22.000 Ostmark etwas hoch angesetzt war, einen neuen Trabbi gab es immerhin für ein Drittel weniger und der war den Menschen damals irgendwie wichtiger, glaube ich.
(via murdelta)

Blinkenlights Stereoscope iPhone app

Ja, ich weiß, da waren alle anderen schon schneller und so, aber ich hab ja auch zu tun. Wer sich die Blinkenlights auf der City Hall in Toronto am Sonntagmorgen um 04:00 Uhr in Echtzeit ansehen möchte und Benutzer eines iPhones bzw. eines iPod Touchs ist, kann das mit der Blinkenlights Stereoscope app ohne weiteres tun. Die liegt mittlerweile auf Platz 3 der Downloadcharts im App-Store, was darauf hindeutet, dass offenbar einige genau das auch sehen wollen. Hab´s soeben installiert und finde es ziemlich kuhl. Auch habe ich mir aus vertraulicher Quelle sagen lassen, dass das Dingen mit einer Latenzzeit von 0.1 Sekunden schon ziemlich nahe am Livegeschehen ist. Somit hat man zumindest schon mal die visuelle Seite der Medaille in der Tasche. Wie wir das genau mit der akkustischen Seite der selben Medaille machen, ist noch nicht endgültig geklärt, aber alle denken drüber nach. Ich denke, da wird sich noch eine Lösung finden. Denn so ohne Sound ist ja auch blöd irgendwie.
Das Beste daran: die Kameraperspektiven kann man sich selber aussuchen.

Arithmetik auf dem Konto

Subtraktion geht immer schneller als Addition.
(MoGreens)

50 Vintage-Werbeanzeigen

Bei wellmedicated gibt es 50 Vintage-Werbeanzeigen vorwiegend gedruckter Natur und die sind, jede für sich, so großartig, dass ich am liebsten alle bringen würde. Aber: das haben die ja nun schon gemacht. Ein wahrer Augenschmaus. Ich liebe dieses alte, bunte Zeug. Und wenn auch nicht die schönste der Gezeigten, hier der T1. Weil: Wir sind ganz dicke, wir beiden, der T1 und ich.

(via We heart it)

Ach, komm. Typen wie du, tun doch nur so.

Das Pacman-Sofa

Gibt es bei Qayot, die eine furchtbar unübersichtliche Seite haben. Trotzdem: Endlich Pacman zum Draufsetzen. Könnte man direkt neben das Pixelsofa stellen.

(via Walter at Stylespion)

Und auf einmal sagen die Grünen “Ja” zur Kohle. Diese Welt wird immer komplizierter.

Kurt Cobain hat ja hier bei mir eigentlich nur bedingt bis gar nichts zu suchen, den zu bashen wäre auch etwas offensichtlich. Hatte ich auch schon irgendwo. Joints im Kontext zu Cobain sind auch so offensichtlich, dass das keine Erwähnung wert wäre, aber: Joint aus Kurt Cobains Asche klingt so reichhaltig bescheuert, dass man da ruhig mal genauer lesen kann.

Kurt Cobains Asche hatte bis vor Kurzem einen sicheren Platz: In einer rosafarbenen Plüschtasche trug seine Witwe Courtney Love sie immer bei sich. Im Juni aber wurde die Tasche gestohlen. Nun behauptet Natascha Stellmach, die Asche, oder einen Teil davon, zu besitzen. Woher die aus Australien stammende Künstlerin die Überreste des Rockstars hat, sagt sie nicht, nur, dass sie zu ihr gekommen seien. Aus der Asche und etwas Haschisch hat Stellmach einen Joint gedreht und ihn in der Galerie Wagner + Partner ausgestellt. Rauchen will sie ihn auch – gemeinsam mit etwa acht auserwählten Personen. Wer darauf brennt, mit der Künstlerin Cobains Moleküle zu inhalieren, kann sich bei der Galerie bewerben.

(taz)

Das ist Kunst. Die spinnen doch alle!

71 Jahre, sieben Herzbypässe, eine künstliche Halsschlagader, eine Schachtel Karo am Tag.

Digitale Fotografie ist ein Segen, digitale Diaschauen ein wahrer Alptraum.

Spielzeug aus den 60ern und 70ern

Bei Astronit gibt es mehrere feine Galerien, die amerikanische Spielzeuge aus den 60ern und 70ern zeigen. Viel sehenswerter als die Spielzeuge an sich, finde ich aber die vielen hübschen Verpackungen für das Zeug. Sowas bekommt man heute gar nicht mehr zu sehen und ich würde mir wünschen, das könnte mal jemand mit dem ganzen DDR-Tüniff, den wir Spielzeug nannten, machen, wegen dem Wiedererkennungswert und so.

Flickr-Set: Ufos & Spacekram
Flickr-Set: Monsters & Creatures
Flickr-Set: Miscellaneous

Heul doch, Ulrich!
“The difference between back then and now is the internet. The internet gives everybody a voice, and the Internet has a tendency to give the complainers a louder voice.”
Ich lösche Dich und Deine Combo jetzt mal endgültig aus meinem musikalischen Gedächtnis. Weiß gar nicht, warum ich das nicht schon früher getan habe und verstehe auch gar nicht, wie Ihr da überhaupt reinrutschen konntet, Ihr Klappstühle.

Wenn dieses Heizzentralschaltsystemboilerwasauchimmer am Tag mehr als 10 Liter Wasser in den Heizzentralschaltsystemboilerwasauchimmerraum spritzt, könnte es ja sein, dass es einen Defekt hat.

Yagya – Rigning Seven

Yagya, das ist die perfekte Symbiose aus Dubtechno und Ambient. Und das schon seit dem ersten Album. Ein allgegenwärtiges, allumfassendes und alles einbettendes Rauschen trifft auch tiefste Chords, Pads und endlose Hall- und Delayorgien. Die Nummer hier ist Teil des eigentlich im September erscheinden Albums “Rigning”, was wohl in Landessprache soviel wie Regen bedeuted. Dummerweise aber hat Sending Orbs das Release verschoben, auf einen Monat, wie sie meinen. Ich hoffe sehr, dass es nicht länger dauert, ich warte nur sehr selten, so gespannt auf eine Platte, die ich mir in der Tat sogar auf Vinyl gönnen werde. Das wäre ein optimaler Begleiter um durch den Winter zu kommen. Es ist erstaunlich, wie man es schaffen kann, aus einem Computer so dermaßen warme Musik herrauszuholen.
Wahrscheinlich geht das nur, wenn man ganz weit oben im Norden lebt. Yagya ist Isländer.


(Direkt: Regen sieben)
Auch das Video von Jack Lane ist in seiner minimalistischen Art und Weise seltsam schön.
Und weil es so schön ist, nach dem Klick gleich noch eine Nummer grandiose aus dem kommenden Album: “Rigning Two”
(mehr…)

Download: Marko Fürstenberg – live at Panoramabar Berlin 27.9.08

Was soll man dazu nun noch sagen? Nichts weiter – hören soll man das. Ich weiß nicht, wieviele Live-Sets ich von Marko mittlerweile auf der Platte habe, es sind einige, und doch ist jedes für sich einzigartig. Ich werde auch nicht müde, die zu hören. Wieder mal ein Flugbegleiter für die grauen Tage. Eigentlich wäre ich auch liebend gerne anwesend gewesen an diesem Abend, aber das Leben hatte andere Aufgaben für mich parat.

Download via File-Upload.

Blink²

fALk, der Mann der am Wochenende die Lights in Toronto blinken lässt, dokumentiert mal quasi nebenbei, wie genau es da momentan aussieht. Und wenn ich das so sehe, bin auch ich ein wenig aufgeregt. Sound ist soweit fertig und geht noch heute Nacht per Netzpost nach Canada. Hach, ick freu mir.

Pix by fALk

Das Gefühl zu haben, nichts dagegen tun zu können wenn ein Kind leidet ist das vielleicht schwerste am Eltern sein. Das tut mitunter weh. Nicht nur dem Kind. Sehr sogar.

The Hidden Cost of War


(Direkt: $600 billion, via Preik)