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Das Kraftfuttermischwerk Posts

Eine Onlineaustellung über Turnhallen der Sowjettruppen in der DDR

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(Screenshot: VIMUDEAP)

Angus Boulton fuhr ab den späten 90ern für über 10 Jahre durch die ehemalige DDR und versuchte mit seiner Kamera Fotos von Sporthallen zu machen, die einst von den Sowjettruppen benutzt wurden. Das ist nicht nur deshalb toll, weil viele davon quasi in meiner Nachbarschaft liegen, sondern auch, weil ich ein paar wenige davon selber noch von innen gesehen hatte.

»Während meiner Arbeit an ›A Soviet Legacy‹ traten wiederkehrende Strukturen zu Tage: Unterkünfte, Kulturstätten, Stabsgebäude, Sportanlagen, Sanitäreinrichtungen, Garagen und militärische Spezialeinrichtungen. Diese boten auf den ersten Blick wenig Neues. Mit der Serie ›41 Gymnasia‹ wollte ich diese Orte aus dem militärischen Grau ›heraustreten‹ lassen, diese von mir als Oasen der Farbigkeit erlebten Stätten vereinen, eine Typologie schaffen.
Fast jeder Mensch kennt Sporthallen aus seiner Kindheit, egal, ob aktiv oder widerwillig besucht. Das sofortige Wiedererkennen bringt jene fernen Erinnerungen hervor, die verwandt sind mit denen der einst in diesen Räumen agierenden Soldaten und Offiziere.
Meiner Meinung nach erzeugen diese intensiven Farben, die Wandbilder und die Gegenwart der olympischen Symbole eine klare Erinnerung an die Zeit des Kalten Krieges.«

Da viele der durch die Sowjetischen Truppen nachgenutzten Kasernen vor dem Ende des 2. Weltkrieges entstanden, zeugt die Serie »41 Gymnasia« zusätzlich von den ursprünglichen Nutzungen als Garage, Pferdestall, Werkstatt oder Lagerraum.

Viele der Hallen sind mittlerweile abgerissen, aber 41 der von ihm besuchten und fotografierten werden aktuell im Virtuellen Museum der Toten Orte gezeigt, einer Onlineaustellung. Sehr geiles Format, wie ich finde.

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Das ist toll. Einestages hat außerdem die Geschichte hinter der Fotoserie.

Elf Jahre lang spürte Angus Boulton in Ostdeutschland verlassene russische Kasernen auf, um vor dem Abriss ihre bunten Turnhallen zu fotografieren. Wir erzählen die Geschichte einer verrückten Idee – und zeigen die beeindruckenden Bilder des Fotokünstlers.

Superstarke Magneten zerstören Dinge in Slow Motion

Da sollte man wohl eher nicht die Fingerchen zwischen stecken.

Watch as two super-strong neodymium magnets jump together in slow motion, destroying a variety of every day items. Will it squash, smash or explode? See how an apple, an iPhone, a plastic cup full of rainbow drops and a carton of juice stand up to the awesome power of two 50mm x 50mm x 25mm N42 neodymium magnets.

DO NOT TRY THIS AT HOME. This video was recorded by trained professionals in a controlled environment.


(Direktlink, via Devour)

Pegida Make-Up Tutorial: Kathrin Oertel

Ja, es ist etwas flach, sich in einer Auseinandersetzung auf die Äußerlichkeiten seinen Gegenübers einzulassen. Vermutlich käme da keiner von uns besonders gut weg. Aber hierbei musste ich – es tut mir leid – dennoch lachen und Schminktipp-Videos sollen ohnehin ziemlich gut gehen. Habe ich gehört.

Werde ein echtes Pegida-Girl in weniger als 5 Minuten: Mit ein paar einfachen Tricks seid ihr der Star auf der nächsten Montagsdemo!


(Direktlink, via Nothingtomove)

[Sponsored Post] #BeOkinawa

beokinawa

Ich war mein Leben noch nie in Japan und so richtig habe ich Japan als Reiseziel – warum auch immer – so gar nicht auf meinem Schirm. Ich kenne Leute, die in Tokio waren – Tokio soll toll sein. Alles was ich in romantischer Erinnerung an Japan habe, sind die Bilder der mitunter großen Psy Trance-Feste, die dort einst vor manchmal beeindruckender Gebirgskulisse stattgefunden haben. Ob es die dort immer noch so gibt, weiß ich nicht.

Okinawa also, Japans südlichste Präfektur, bestehend aus drei großen Inselgruppen und weiteren Inseln, die zu keiner der drei größeren Inselgruppen gehören. Klingt nach Sonne, Meer und Palmen irgendwie. Aber ich war halt nie da. Offenbar bin ich damit nicht alleine und so holte sich Okinawa im letzten Jahr einfach mal ein paar Leute dorthin, die ebenso nie vorher da waren. Diese konnten dann alle auf ihre ganz individuelle Weiße Okinawa so für sich entdecken. Hat ja jeder einen anderen Blick und vor allem auch unterschiedliche Triebkräfte, so eine Reise für sich zu machen. Obwohl „nur für sich“ nicht ganz stimmt. Es gibt dazu diese Website, auf der alle der Reisenden ihre Erfahrungen in Bild und Videoform dokumentiert haben: BeOkinawa.

Dort finden sich sieben Menschen aus der ganzen Welt, die alle mit einem anderen Background nach Okinawa fuhren. Ein Musiker, eine Tänzerin, eine Bloggerin, ein Bar Tender, eine Taucherin, ein Sportler und eine Instagramerin trafen dort auf einen Guide, der Okinawa in seiner Hawaiihemdtasche trägt. Ich glaube ich wäre auch gefahren, wenn man mich gefragt hätte. Es scheint für jeden dort etwas zu entdecken zu geben.

BeOkinawa Title Image_1

Und so erzählen die Reisenden über ihre Sicht der südlichsten Präfektur Japans. Auch auf diesem YouTube-Account, der noch mehr als nur die Reisevideos hat.

So wie Seattle Dredge, die aus Kanada kommt, einen Travel Blog schreibt und leidenschaftlich ihren Instagram-Account füttert. Klar, dass ihr Blick natürlich sehr davon geprägt ist.

In 2011, Seattle started a travel blog called Seattle’s Travels, which now has over 50,000 visitors per month. She also has over 30,000 followers on Instagram, where she keeps her loyal fans captivated every month with new and inspiring travel photos from all over the world.

Seattle has travelled a lot in her 26 years, but she has never been to Japan and is excited to share her adventures with you and her social media followers. Check out her photography episode to see her tips on taking the perfect travel photo.


(Direktlink)

Oder Josh Harris, der selbst nicht trinkende Bar Tender aus San Francisco, der sich am für Okinawa typischen Awamori versucht.

Though not a drinker himself, Josh has a huge love and appreciation for the craft of brewing and distilling liquor and is always on the lookout for new ways to make cocktails. In Okinawa, we will introduce Josh to the oldest distilled liquor in Japan, Awamori, and challenge him to make the perfect Awamori cocktail.


(Direktlink)

Ich sag‘ ja: da scheint für jeden was dabei zu sein – vielleicht nehme ich Okinawa ja doch noch in meine „Sehen-bevor-ich-sterbe“-Liste auf. Sonne, Meer und Palmen.

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Crowdfunding-Kampagne für Leerstandsmelder.de

Vor geraumer Zeit schrieb ich hier schon mal über Leerstandsmelder. Die haben jetzt eine App in Planung, die das Sammeln und Austauschen von leerstehenden Immobilien noch einfacher und direkter machen soll. Zu diesem Zweck haben sie eine Crowdfunding-Kampagne auf Startnext gestartet. Gute Sache.

Leerstehende Gebäude kann man seit 2010 auf der Internetplattform Leerstandsmelder.de eintragen und Informationen zu ihnen austauschen. Nun soll der interaktive Datenpool noch benutzerfreundlicher werden: Über eine Crowdfunding-Kampagne auf der Seite www.startnext.de/leerstandsmelder sammeln die Leerstandsmelder-BetreiberInnen für die Programmierung einer App, mit der man künftig Leerstände auch von unterwegs eintragen kann. Für die Entwicklung der App werden mindestens 10.000 EUR benötigt, denn es müssen zunächst technische und organisatorische Grundlagen geschaffen werden. Weitere technische Verbesserungen sind ab einer Summe von 15.000 EUR möglich. In jedem Fall soll Leerstandsmelder.de in Zukunft offener und nutzerfreundlicher werden. Auch kleine Spenden sind herzlich willkommen, Spendenquittungen und Rechnungen werden bei Bedarf ausgestellt. Als Dankeschön winken Bücher, Spiele oder Fotoprodukte rund um das Thema Leerstand und ein geführter Rundgang durch das Hamburger Gängeviertel.

Das Thema Leerstand ist nicht nur in schrumpfenden Städten und Regionen akut, sondern auch ganz besonders in wachsenden Städten, in denen Wohnraum und kulturelle und soziale Freiräume knapp geworden sind. Leerstandsmelder.de schafft seit 2010 Transparenz über bestehende Leerstände und zeigt damit neue Möglichkeitsräume auf. Die Plattform wird seit ihrer Gründung vom Hamburger Gängeviertel Verein und in Unterstützung von lokalen Initiativen ehrenamtlich betrieben. Mit dabei sind inzwischen fast 30 Städte im deutschsprachigen Raum, z.B. Berlin, Frankfurt oder Wien. Über 3.000 registrierte NutzerInnen haben bereits rund 4.000 Leerstände gemeldet.

(Direktlink, via Urban Shit)