Katzenbaby weckt Katzenbaby

Nicht mehr – nicht weniger.


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Mett ist Liebe

Zumindest bei Edeka.


(via Schlecky)

Meteoritenregen über Russland

Zerborstene Scheiben, Verletzte und ein ziemlich spektakuläres Naturschauspiel, der Meteoritenregen in Russland heute morgen. Hier ein Video, das mit einer Dashcam aufgenommen wurde. Hier noch ein weiteres, bei dem der Sound einem echt Angst machen kann.


(Direktlink, via reddit)

Und na klar, dass das in dem Kontext kommen muss.


(via Falk)

Das Visions Mag kündigt dem With Full Force-Festival die Unterstützung, weil die Frei.Wild gebucht haben

Ja. Jetzt kann man mit der Freiheit der Meinung argumentieren. Mit der der Kunst auch. Ich würde allerdings gerne mit der Haltung anfangen wollen. Alles andere machen wir dann danach. Die Visions zeigt Haltung und steigt aus einem Deal, den sie näher nicht benennen wollen und den sie sehr lange schon mit dem With Full Force-Festival hatten, aus und zieht sich aus der Reihe derer zurück, die dieses Festival supporten.

Natürlich geht es da ganz sicher auch um Kohle, worüber die nicht wirklich reden, aber so läuft das eben immer. „Schreibt uns als Supporter auf die Flyer und die Plakate und wir bezahlen diese für euch.“ Vielleicht war der Deal auch einfach nur kostenlos Banner für das Festival auf der Seite von Visions zu schalten, die publikative Promotion dafür zu übernehmen oder was auch immer. Es gab da definitiv einen Deal zwischen dem Visions Mag und den Machern des With Full Force-Festivals. Näher beziffern oder gar erläutern tun die das natürlich nicht. Das schickt sich nicht und so. Zuviel der Transparenz und so. Ihr wisst schon.

Nun ist es so, dass das With Full Force-Festival in diesem Jahr unbedingt einen Headliner wie Frei.Wild buchen musste. Aller Unken-Rufe zum Trotz. Trotz all der Debatten um völkisches Gedankengut, trotz der national-patriotischen Diskussionen, die die ganz armen Schweine, die sich diesen Rotz immer noch als gänzlich unverfänglich reinfahren, immer wieder gerne führen wollen und meinen, „Die meinen das doch gar nicht so! Das sei doch alles nicht so schlimm und einfach nur Musik.“ Und so. Und überhaupt, „Die haben doch gesagt, das sie keine Nazis sind. Trotz alle dem.“

Das Visions Mag gibt da keinen Fick drauf und zieht sich aufgrund dessen, dass die meinen, Frei.Wild wäre nationalistischer Bullshit (der die ja auch sind), komplett aus der Unterstützung für das Festival zurück. Und ja, es geht da ganz sicher auch um Geld und um für Fame für beide Seiten. Machen die nicht mit. Finde ich persönlich großartig. Der Haltung wegen, die das Visions damit offenbart.

Auch wir glauben, dass die Band dem Rechtspopulismus zu sehr in die Hände spielt, um als unpolitisch gelten zu können. Den Auftritt einer solchen Band wollen wir nicht unterstützen und ziehen uns deshalb aus der Präsentation des With Full Force zurück. Das ist schade um eine langjährige Partnerschaft und die von uns geschätzten Bands wie Every Time I Die, Down oder Sick Of It All, die schon vor Frei.Wild für das Festival bestätigt waren – nicht aber um Unantastbar, um eine andere Nachfolgeband von Kaiserjäger, die sich ebenfalls am rechten Rand bewegt.

Als Festivalveranstalter mit Toleranz zu kokettieren und „Hexenjagden“ abzulehnen, wenn es um abgrenzenden Nationalismus geht, geht uns gegen den Strich. Deshalb findet das With Full Force 2013 ohne VISIONS statt.

Mein heutiger, ganz persönlicher Pokal, geht deshalb heute an das Visions Mag. Weil es von Derartigem viel zu wenig gibt, auch wenn sie nicht konkret über Deals oder den damit verbundenen, fliesenden Geldern reden. Denn von dort fliest dieses dafür nicht mehr; Punkt. Gut. Bestens.

Gartenschlauch spuckt Eiszylinder


(Direktlink, via reddit)

Mira mixt das 10. Montagssorbet für Laut & Luise

Weil das anfänglich so ganz wunderbar an den Mix von Till passt und weil ich wohl nie müde werden werde, alle Lobeshymnen auf Mira zu singen, gibt es die Nummer hier gleich hinten dran. Auch wenn ich immer noch etwas sackig darüber bin, dass das mit dem Adventskalender-Mix nicht geklappt hat.

Die totale Entschleunigung, ohne das Tanzen vor die Tür zu sperren. Ganz Mira eben. Vorneweg etwas auflockerndes Geplänkel, dann House in seinen allertiefsten Formen. Hach! Vielleicht hat aktuell einfach niemand anderes so dermaßen viel Seele in dem Sound, wie sie. Egal, was sie auf die Teller packt. Und der Beweis, dass man sich in Musik verlieben kann. Immer und immer wieder.

Und bei Laut & Luise gibt es generell absolut großartig gebremste Spielarten des Technos. „Bummeltechno“ nennen sie das. Ich bin da mit ihnen. Voll & Ganz.

Sehr schön auch der Begleittext:

Für die Ewigwachgebliebenen zum Feierabendbier, für die Frühaufsteher als Seelenfutter zum Wochenbeginn: Montagssorbet mit Laut & Luise. Alles erlaubt, was gut tut und Gedanken kreisen lässt, nur der Name ist Programm: cremig, fluffig und ganz schön weich.
Diesmal mit Mira, Prinzessin vergangener Bretterbuden und felidaer Feierkultur an der Spree. Auf Wanderssohlen in Fernost das einzige Stück Schmusik von ihr in diesem Monat, gerührt auf zweieinhalb Stunden. Frei nach dem Motto: Wer bummelt läuft länger.


(Direktlink, via Zweibeiniger)

Mix: Till von Sein – …

Man kann einen Mix natürlich auch einfach mal „…“ nennen. Man spricht generell eh zu viel über Musik. Schreibt auch. Alleine bei dem viel Reden und Schreiben vergisst man oft das Zuhören.

Till nimmt sich hier allerhand Soul, ein paar Funk- und wenige HipHop-Platten gar, und punktet die so zusammen. Ich habe den Mix heute fünfmal am Stück gehört. Nichts Superlatives, dachte ich erst. Jetzt aber fällt mir auf, dass ein Mix, der dich quasi einen ganzen Tag begleitet hat, gar keine Superlativen braucht, weil genau das ihn schon zu einer Superlative macht – und sei es nur für einen Tag.


(Direktlink)

Ein fahrender Bulli, gif’d

Das ist dann auch das erste Gif hier von einem Bulli. Und mich packt gerade die Sehnsucht nach Sommer, nach Sonne, nach Hitze und diesem Gefühl, was es einem gibt, wenn man in einem Auto, das keine Klimaanlage hat, bei 35°C im Schatten das Fenster runterkurbelt, um etwas von dem Fahrtwind in die Nase und auf die vom Schweiß genässte Stirn zu bekommen. Ja.


(via Anti)

Fahrräder aus Schrottautos: Bicycled

Die Leute von Bicycled machen aus alten Schrottautos Fahrräder. Dafür nutzen sie von den alten Karren soviel we möglich und schweißen dem geneigten Käufer daraus ein customized Bike zusammen. Ich habe zwar so meine Zweifel, ob das mit dem Keilriemenantrieb auf Dauer so wirklich Sinn macht, aber die Idee ist toll.


(Direktlink, via Rene)

Baby-Faultiere, mal wieder

Lucy Cooke hat ein Buch geschrieben. Über Faultiere. Mit Bildern (Natürlich!), Fakten und der Bewertung von einigen Mythen. Dafür hatte sie eine zeitlang einen Eimer voll der Racker im Garten. Das Buch erscheint am 05. März, ein Teil der Einnahmen gehen dem Fautier-Waisenhaus Slothville zu gute, das hier ist quasi der Trailer zu dem Buch. Juchz!

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Wie man einen echt guten Spiderman zeichnet

So in etwa sieht das bei mir aus, allerdings könnte ich das lange nicht so seriös kommentieren. Dankbar bin ich auch für die echten Geheimtipps eines Profis.


(Direktlink, via ESIB)

Doku: Kinder des Ostens

Mit drei Teilen eine ziemlich umfangreiche Doku von Jan Peter, der ein Blick auf jene wirft, die ihre Kindheit im Osten verbrachten. Jeder der Teile widmet sich einem Kernthema. Teil 1: Meine Eltern, Teil 2: Meine Schule, Teil 3: Meine Freiheit.

In drei Teilen berichten heute Erwachsene, die im Osten geboren wurden über ihre Geschichte und schildern Erlebnisse, die sie bis heute geprägt haben.„Und obwohl das Land schon lange nicht mehr existiert, prägt es die Kinder des Ostens bis heute.“

Was heißt es, ein “Kind des Ostens” zu sein? Die Dokumentationsreihe erzählt 15 Kindheitsgeschichten aus dem Osten, die sich zwischen 1945 und dem Jahrtausendwechsel zugetragen haben. Als Erwachsene berichten sie von Erlebnissen in Familie, Schule oder Freizeit, die sie bis heute geprägt haben. Der erste Teil blickt auf die Beziehung von Kindern zu ihren Eltern. Parallel dazu kommen Zeitzeugen zu Wort, die die pädagogischen Absichten der DDR-Erziehung skizzieren und einordnen in den gesellschaftlichen Alltag vor und nach 1989.

[…]

Anders als im Westen Deutschlands war die Berufstätigkeit beider Elternteile in der DDR die Regel. Früh wurden die “Kinder des Ostens” deshalb selbstständig, doch der Preis war oft die fehlende Zeit füreinander. Alleinerziehende Mütter, die morgens um sechs ihre Kinder in Betreuungseinrichtungen und Schulen brachten, dann am Nachmittag Besorgungen erledigten, um am Abend erschöpft die Schularbeiten zu kontrollieren – Alltag für viele. Doch der Blick von Menschen auf ihre Kindheit offenbart auch die Erinnerung an Nestwärme, an energisches Engagement der Eltern für ihren Nachwuchs in Zeiten, die nicht immer einfach waren. Einfacher wurde es auch nach der Wende nicht, als die meisten Gewissheiten an einer ungewissen Zukunft zerbrachen, als der Platz von Eltern und Kindern in der neu gewonnenen – und zunächst grenzenlos erscheinenden – Freiheit erst noch gefunden werden musste.

Hier alle Infos auf MDR, hier die DVD mit allen drei Teilen.

Teil 1: Meine Eltern

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Teil 2: Meine Schule

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Teil 3: Meine Freiheit

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Doppelter Hornlautsprecher in Form eines Deckenventilators

Mal unabhängig davon, wie das tatsächlich klingen mag, ist die Idee großartig, weil der Sound so quasi von der Decke aus in den Raum regnet und sinnbildlich alles mit Musik ausfüllt. Voll schön.

Gebaut wird das Teil bei Specimen Products, die Idee dazu stammt von Jack White.

Ideally suited for the recording studio, this ceiling-mounted horn speaker produces sound similar to a Leslie unit, enveloping the space in a variety of merging wave fronts both emanating directly from the horn, and reflected off surfaces in the environment. Twisting phase relationships and Doppler-effect pitch-shifts occur within this unique kaleidoscope of sound. Being located near the ceiling enhances the “room” effect and make the bass response even more pronounced.

(Direktlink, via Rene)

Harlem Shake (STFU! edition)

Internet in Reinkultur. Klasse!


(Direktlink, via reddit)

Astronautenbettwäsche

Astronautenbettwäsche, seht Ihr?! ASTRONAUTENBETTWÄSCHE! Hier, für nicht mal 60,00 Tacken. Die will ich aber sowas von haben und nenne sie dann Kosmonautenbettwäsche.


(via this isn’t happiness)