Das Prinzip Hoffnung

(Tim Etchells, via Jay Mug)

Allerbester Mix der Woche: Taniths Maurerkelle in Saetchmos Echochamber

Den eigentlich besten Mix der Woche hatte ich schon weg, ich konnte ja nicht wissen, welch exorbitant großartigen Stiefel von einem Set Tanith da bei Saetchmo loslassen würde. Das nämlich kellt sich so richtig dick durch die Jahre des Dubsteps. Und zwar immer verdammt geschmackssicher, fern ab jeglicher Kitsch-Momente, die Dubstep ja gerne mal so mit sich bringt und technisch über jeden Zweifel erhaben. Ich ritt dazu quasi auf der nicht endenen Basswelle durch die Küche. Ganz ganz großes Set, das der Tanith da hinterlassen hat. Ich bin ganz begeistert.

Saetchmo beginnt bewusst zurückhaltend und überlasst Tanith dann nach circa 60 Minuten das Bass-Massaker.

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(Direktdownload)

Riot under Rainbow

(Foto bei Fasel)

Von Hunden lernen, heißt Durst löschen


(Direktlink, via sayOMG)

Love Is Making Its Way Back Home – ein Stop Motion aus 12000 Bastelpappen

Wunderbares Stop Motion Video, dass und Erez Horovitz hier mit einem Team aus 20 Leuten und 12000 lasergeschnittenen Bastelpappen als Musikvideo für Josh Ritters „Love Is Making Its Way Back Home“ im wahrsten Sinne gebastelt haben.


(Direktlink, via Colossal)

Nach der atomaren Apokalypse: Gamma

Fantastischer und offenbar aufwendig produzierter Kurzfilm über die Welt nach der atomaren Apokalypse von Factory Fifteen, den Machern, die auch schon für The Robots of Brixton verantwortlich waren. Hier noch ein Flickr-Set der Produktion.

SYNOPSIS
In a post-nuclear future, when the earth is riddled with radiation, a new urban developer proposes to regenerate the cities back into civilisation. GAMMA sets out to stabilise the atomic mistakes of yesteryear for the re-inhabitation of future generations. Using its patented ‚Nuke-Root‘ technology; part fungi, part mollusc, GAMMA intends to soak up the radiation and remove it from the irradiated cities, rebuilding them in the process.

Setting out from Baikonur, Kazakhstan, GAMMA launches its RIG_01 BETA and heads east to the iconic disaster sites of 1980’s USSR. The film follows a group of researchers investigating GAMMA’s practice from launch to deployment. Moving through a trail of unsuccessful ships across the desert, we follow the researchers from Aralsk’s littered sea bed east to the Ukraine.

GAMMA begins its quest of nuclear stability in the Ukraine; Pripyat is used as a test bed for the deployment of GAMMA’s patented ‚Nuke-root‘ organisms. Intended to soak up the radiation, the roots infiltrate the ground and built structures to absorb the ‘nuclear nasty’s‘. As with many urban developers, GAMMA’s execution is cheap and ineffective. The city is in turn rendered more radioactive, broken and uninhabitable than before, only now with an outbreak of growing ‚Nuke-roots‘. The film follows the researchers through the ruins of the 70’s utopia, moving across a whole city that consists solely of desolation and total abandon, the researchers witness the aftermath of GAMMA’s almighty cock-up.

GAMMA was filmed in the Ukraine and Kazakhstan in association with the Unknown Fields Division.


(Direktlink, via TDW)

A Taste of Vietnam

Daniel Klein war ein paar Tage in Vietnam unterwegs, um herauszufinden, was dort so erst in die Töpfe und dann auf die Teller kommt. Dabei entstand dieses schöne Video, das Reise und Essen gleichwertig darstellt, obwohl mir ja ein echter Schwerpunkt mit mehr Informationen auf das Essen lieber gewesen wäre. Sei es drum, ich muss erstmal frühstücken.


(Direktlink)

Kamera am Hula-Hoop Reifen

Ich behaupte ja immer noch gerne, dass das sich lange Drehen die erste rauschähnliche Erfahrung eines Menschen ist. Sich drehen, drehen, drehen. So lange, bis man nicht mehr genau weiß, wohin der Weg auf die gerade 12 hinführt. Kinder mögen das in einem bestimmten Alter sehr gerne. Vielleicht, weil das ihre Sinne erstmalig komplett übereinander würfelt. Irgendwie anders macht. Erwachsene machen dafür andere Dinge, aber der Effekt bleibt der selbe, wenn auch ein längerer. Aber das sich lange um die eigene Achse Drehen hat dennoch einen ganz eigenen Film, wie dieses Video zu bezeugen weiß. Macht mal groß und dreht Euch. Bis euch schwindelig wird. Bis der Weg auf die gerade 12 ein ganz schwieriger wird. Puh.


(Direktlink, via Laja)

Was man mit dem Prinzip Camera Obscura noch heute machen kann

Klasse Video von und für stenop.es, das mit dem lange bewährten Prinzip der Camera Obscura gedreht wurde und dabei alles andere als altbacken rüberkommt.

‪This video is a part of a pinhole movie project based on the principle of the Camera Obscura. An apartment is completely darkened. A hole is made in a window, letting lights from outside coming in. Projections are taking place everywhere inside.‬


(Direktlink)

Die gesamte Musiksammlung John Peels kommt ins Netz

Erstaunlich erfreuliche News mit einem Wermutstropfen. Die komplette Musiksammlung von Radiolegende John Peel soll digitalisiert ins Netz kommen. Dabei handelt es sich um nicht weniger als 40.000 Singles und 25.000 Alben! Diese sollen laut NME nun digitalisiert werden und bald auch für Netz-User in einem interaktiven Online-Museum zu hören sein. So weit so fein. Klar, hören ist nicht laden, wobei hier das Hören wohl auch im Vordergrund stehen und deshalb ausreichen sollte. Allerdings, und das ist der Wermutstropfen, soll das nur für einen limitierten Zeitraum der Fall sein. Somit wird aus der hehren Idee eines Online-Museums eine Online-Ausstellung, der gesammelten Musik von John Peel, was ja auch mehr als nur „großartig“ ist. Und ich will dieses Archiv nicht sortieren und ins Netz bringen müssen.

“The idea is to digitally recreate John’s home studio and record collection, which users will be able to interact with and contribute to, while viewing Peel’s personal notes, archive performances and new filmed interviews with musicians.”

Das Ganze geschieht im Rahmen des britischen Digital-Archivs “The Space“ und soll offenbar von Mai bis Oktober verfügbar sein. Länger werden es die Verwerter wohl nicht mitmachen wollen. Trotzdem ein ziemlich dickes Ei. Ich reiche dann mal Urlaub ein.
(via The last beat)

Beirut – Vagabond

Schöne neue Nummer, schönes Video. Erinnert ein bisschen an The Beautiful South, die ich bis heute für eine der besten Pop-Bands überhaupt halte.


(Direktlink, via FACT)

Sony Music hätte gern, dass die GEMA auf Youtube keine Videos mehr sperrt

Interessanter Artikel auf Golem, der besagt, dass Sony Music nicht mehr möchte, dass die GEMA Musikvideos von Sony-Künstlern auf Youtube sperren lässt. Das behindere das Geschäft, sagt Edgar Berger, Chef von Sony Music, der Welt. Lustig insofern, da die GEMA ja immer wieder beteuert, dass sie die wenigsten Videos tatsächlich sperren lässt und wenn doch, dass das dann in einvernehmen mit den Vertrieben wie Sony-Music geschieht. Offenbar aber sieht Sony Music durch das generelle Verhalten der GEMA das Geschäft des digitalen Musikvertriebes in Deutschland geschädigt. Na dann GEMA und Sony Music, bringt mal etwas Wind in die Angelegenheit. Aber: wie hält es Sony Music denn zukünftig mit dem Sperren von Videos? Schließlich sind die nach der GEMA der bei mir auf Youtube Deutschland am häufigsten angezeigte Grund für eine Sperrung eines Videos. Na da steigen ja zwei Pfeifen in den Ring! Beide schieben immer wieder mal ganz gerne den Schwarzen Peter irgendwem anderen rüber.

Sony Music will, dass in Deutschland seine Musikvideos bei Youtube zu sehen sind. „Ich wünsche mir sehr, dass es auch in Deutschland bald diese Möglichkeit gibt“, sagte Edgar Berger, Chef von Sony Music International, im Gespräch mit der Tageszeitung Die Welt. Sony Music International ist eine Sparte von Sony Music Entertainment Germany.

Dass dies nicht möglich sei, liege nicht an Sony Music, sondern an der „Verwertungsgesellschaft Gema“, „die Urheberrechte sehr restriktiv lizenziert. Uns gehen dadurch Millionenumsätze verloren“, erklärte Berger. Diese Praxis sei auch einer der Hauptgründe, warum der digitale Musikhandel in Deutschland weniger stark ausgeprägt ist. „Ich bin mir aber auch relativ sicher, dass es bei der Gema irgendwann Einsicht zwecks ökonomischer Notwendigkeit geben wird.“

Scubas Mix-Video für Beatport

Im Zuge der Veröffentlichung des neues Scuba Albums muss natürlich ordentlich Promo gemacht werden. Und warum eigentlich nicht mal mit einem zweistündigen Video, dass Scuba beim Mixen zeigt. Und mit einem Bier. Ordentlich auf den Arsch gibt es soundmäßig auch noch.


(Direktlink, via FACT)

Tracklist:
01. Sigha – Something In Between Us (Hotflush)
02. Toasty – Like Sun (Hotflush)
03. Distance – Empire (Hotflush)
04. Slaughter Mob – Guts N Bones (Hotflush)
05. Toasty – Take It Personal (Hotflush)
06. Search & Destroy – Anger (Hotflush)
07. Toasty – Angel (Hotflush)
08. Distance – Nomad (Hotflush)
09. Boxcutter – Brood (Hotflush)
10. Toasty – The Knowledge (Hotflush)
11. Elemental – Deep Under (Hotflush)
12. Search & Destory – Candyfloss (Hotflush)
13. Scuba – You Got Me (Hotflush)
14. Eric H – The Lights (DJ Joseph remix) (Hotflush)
15. Slaughter Mob – L’Amour (Hotflush)
16. Scuba – Plate (Hotflush)
17. Scuba – So You Think You’re Special (Hotflush)
18. Scuba – Cognitive Dissonance (Hotflush)
19. Function – Obsessed (Echochord)
20. Tommy Four Seven – Verge (Sigha remix) (CLR)
21. Boddika & Joy O – Froth (SunkLO)
22. Peter van Hoesen – Transition State 1 (Time To Express)
23. Jimmy Edgar – This One’s For The Children (Hotflush)
24. Joey Beltram – Energy Flash (Transmat)
25. Boddika – Steam (Skudge)
26. Dense & Pika – Cartoon Heart (Dense & Pika)
27. Joy Orbison – Ellipsis (unreleased)
28. Sepalcure – Hold On (Trevino remix) (Hotflush)
29. Agony Forces – Polar Era (Lycanon)
30. Scuba – Gekko (Hotflush)
31. Lando Kal – Rhythm Sektion (Hotflush)
32. Jimmy Edgar – (Hotflush)
33. Scuba – July (Hotflush)
34. Xpansions – Move Your Body (Optimism)
35. Scuba – Tulips (Hotflush)
36. Scuba – Never (Close remix) (Hotflush)
37. Scuba – Never (Hotflush)
38. Marradonna – Out Of My Head (Directo Disk)

51 Drum ’n‘ Bass Nummern in 30 Minuten

Ein mal Durchschütteln zum Frühsport, bitte. King Cannibal jagt hier 51 mitunter deftige Arschtreter in 30 Minuten durch die Boxen, die einen morgens gar für den Tag machen. Download gibt es keinen, aber die volle Schüttelattacke für jede Zelle des Körpers. Und viel länger dürfte der Mix auch gar nicht sein – des Blutdrucks wegen. Tracklist im Player.

(Direktlink, via Kukidenta)

Sternenschaukel

So was nehme ich dann bitte auch.

„With a Kinect installed behind the swing and a video projector, the software creates a galaxy of stars in which the user wanders with the rhythm of his swing.“


(Direktlink)