Spreadshirt mag keine Pegida Shirts drucken

Klare Absage von Spreadshirt an eine junge Frau, die sich dort „I ♥ Pegida“ auf ein Shirt drucken lassen wollte.

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(via No Legida)

Leider aber ist Spreadshirt bei anderen Motiven nicht ganz so konsequent.

So druckt und verkauft Spreadshirt eine Kollektion von Konmo.de, was für Konservative Mode stehen soll. Manche der dort angebotenen Motive sind eher peinlicher Natur. Prominenter Werbepartner und mehrfaches Linkziel bei Konmo.de: der rechtskonservative Kopp Verlag, der sich mit seinen Veröffentlichungen im Bereich der rechten Esoterik, der Pseudowissenschaft und der Verschwörungstheorien bewegt.

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Kommentare: 12

  1. […] Ronny // via No […]

  2. Den Kopp-Verlag in eine ideologische Ecke stellen zu wollen ist in etwa so sinnvoll wie die Behauptung, alle Gummibärchen wären rot
    Natürlich veröffentlicht der Koppverlag auch esotherischen Kram, natürlich veröffentlicht der Koppverlag auch die ganzen seltsamen Dinger über Ufos, das hat aber ganz sicher nichts mit Nazis oder ähnlicher geistiger Tieffliegerei zu tun.
    Der Gründer des Kopp-Verlags ist ein ehemaliger Polizist, dem es um eine einzige Sache geht, das ist die Pluralität. Er ist der Ansicht, dass jeder die Möglichkeit haben muß, dass zu sagen, was er sagen möchte und das unabhängig davon, wie vielen Leuten das möglicherweise gefällt oder eben nicht. Die Pluralität ist ein Grundpfeiler der Meinungfreiheit. Ohne diese Meinungsfreiheit gäbe es Blogs wie diesen nicht, da er nicht durchgehend dem Mainstream entspricht.
    Ich erwarte von keinem, das esotherische Zeug zu lesen, genausowenig wie ich erwarte, dass jeder an Ufos, Gott oder ein Leben nach dem Tod glaubt und sich deshalb durchgehend Schriften zu diesen Themen reinzieht.
    Was ich aber erwarte, ist ein klein wenig Respekt vor denen, die sich für anderer Leute Freiheit einsetzen. Freiheit ist nicht nur die eigene Freiheit, sondern immer auch die Freiheit des anderen, das ist die Pluralität und dafür steht ein Kopp-Verlag.
    Und nein, ich arbeite nicht dort und 99,8% dessen, was dort veröffentlicht wird, interessiert mich auch nicht. Das hält mich aber nicht davon ab, Respekt für die Macher dort zu empfinden

  3. Manne,

    Meine Highlights sind ja die Podcasts mit Eva Hermann, die rassistischen Bücher von Udo Ulfkotte und solche Knaller wie „Logenmord Jörg Haider?“ oder „Die Grünen – Rote Wölfe im grünen Schafspelz“
    Ganz sicher überhaupt nicht rechts der Verlag und nur an Pluralität interessiert. Nur ein blöder zufall, dass die Literatur dort erst rechts von der CDU anfängt. NIEMALS kann man die in eine ideologische Ecke stellen.

  4. Blah Blahson 14. Juli 2015 at 12:28  zitieren  antworten

    Hans,

    Wie wär’s eigentlich mal mit richtig lesen?

    Zitat:
    „Prominenter Werbepartner und mehrfaches Linkziel bei Konmo.de: der rechtskonservative Kopp Verlag“

    Richtig. Hat keiner behauptet, dass ein Herr Gerlach VOM Kopp-Verlag ist. Sondern dass Konmo und ebenjener Verlag Werbepartner sind, was durch einen Blick auf die Frontpage von Konmo bestätigt wird.
    Egal, hauptsache irgendeinen Pseudo-Kritikpunkt herbeigezaubert, nicht wahr?

  5. Ronny 14. Juli 2015 at 12:41  zitieren  antworten

    Blah Blahson,

    Hatte ich nach der Kritik von Hans editiert. Mir wurden andere Informationen zugetragen, die ich nachdem Hinweis noch mal geprüft habe, deshalb der Edit. Allerdings zeugt es von Korinthenkackerei, sich bei dem Thema genau daran hochzuziehen. Auch ist die Kritik nur bedingt richtig, denn im Impressum steht eben kein Jens Gerlach. Soviel zur „Recherche“.

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