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Schlagwort: Food

Frittierte Pizza

Klingt erstmal viel verrückter als es tatsächlich ist, denn am Ende wird, wie auch beim Lángos, nur der Boden frittiert. Allerdings bekommt dieser dann den klassischen Pizzabelag und geht noch mal in den Ofen. Angeblich ist diese Art des Pizzabackens auch Neapel bekannt und wird dort so angewandt. Ich würd’s probieren.


(Direktlink)

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Heiko gibt sich schärfste Chili-Currywurst zum Frühstück

Ihr kennt das: bei einer gemütlichen Runde am Grill fangen irgendwelche – und immer – Männer an, darüber zu diskutieren, ab wann scharf denn nun tatsächlich scharf sein würde. Es findet sich immer einer, der die schärfste Soße des Abends immer noch für „geht so“ hält. Auch dann, wenn es ihm eigentlich schon die Tränen in die Augen treibt und den Rachen regelrecht brennen lässt. „Geht so“, heißt das dann und meint, „Ich bin hier der krasseste Macker der Runde. Dass das klar ist!“

Ich spiel da nicht mit. Ich mag es gerne scharf, aber auch nur so lange, wie die Schärfe nicht alle Aromen des jeweiligen Essens wegbrennt. Wenn ich das will, kann ich auch ein Glas Tabasco saufen. Spart euch das „Tabasco geht ja auch noch!“ Ich weiß schon.

Diese Momente des um Schärfe battlen zeigt Heiko hier ganz schön, in dem er sich zum Frühstück so richtig schön die wohl schärfsten Currywürste der Hauptstadt reindrückt. „Ja, geht noch.“ Ihr kennt das.


(Direktlink, via FernSehErsatz)

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Worst of Chefkoch

Wenn ich in diesem Internet mal auf Suche nach Rezepten bin, meide ich Chefkoch.de weitestgehend. In erster Linie liegt das an den manchmal völlig unterirdischen Fotos. Da können die dazugehörigen Rezepte noch so gut klingen, nützt alles nichts, wenn die Fotos etwas zeigen, von dem ich mir nicht vorstellen kann, dass das essbar sein könnte.

Aber: es gibt dort auch Rezepte, die zu machen und später zu essen ich mir nur schwer vorstellen kann. Worst of Chefkoch gräbt sich durch die schlimmsten Kochszenarien, die Chefkoch so herzugeben vermag und sammelt sie in einem Tumblr. Gar nicht mal so lecker, aber endlich macht das mal jemand!

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Trick 17 aus der Pfanne: Fladenbrot knusprig für zu Hause

Wahrscheinlich bin ich nicht der erste, der heute auf die Idee kam, irgendwas Leckeres in knuspriges Fladenbrot zu stecken, um daraus mit Soße ein schmackhaftes Abendbrot zu machen. Hier gab es dann nach kurzer Besprechung den guten alten „Wagenburger“ (für Google). Das bedeutet: Gemüsebratlinge auf Haferbasis, bisschen Salat, Käse, karamellisierte Weißweinzwiebeln uns Soßen nach Geschmack. Essen wir hier öfter mal. Bisher immer mit im Ofen geröstetem Fladenbrot. Beim Original wird das Brot nicht geröstet, was okay aber eben nicht sonderlich geil ist.

Heute hatte ich mal Bock auf ein Fladenbrot, das ähnlich wie beim Döner vorher getoastet wird. Allein: ich habe nicht so ein Toast-Grill-Dingens, weshalb eine Idee hermusste. Die kam dann von der ersten Tochter des Hauses. Damit war sie wahrscheinlich auch nicht die erste, aber wir haben nicht danach gesucht. „Nimm doch die Grillpfanne, hau das Brot darein und stelle einen Topf drauf.“ Gesagt, den Topf für den nötigen Druck noch mit etwas Wasser befüllt, getan. Das in der Pfanne dann für 3-4 Minuten auf mittlerer Hitze auf den Herd gestellt, dann für 3-4 Minuten umgedreht, fertig. Perfekt knuspriges Fladenbrot für zu Hause. Gefüllt mit dem, worauf man so Bock hat. Einziger Nachteil: in meine Grillpfanne passt nur ein Viertel vom Fladenbrot, wobei der Ofen bei 80 Grad Celcius die Taschen dann auch noch so lange warm behält, bis alle fertig geröstet sind, wenn man mit mehreren essen mag. Vorher aufschneiden nicht vergessen. Dann geil!

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Pommes-Frites-Schneider: Foron Typ 474

Ich kann mich genau genommen nur an eine Situation meiner Kindheit erinnern, in der ich – ich war damals 10 oder 11- an einer Imbissbude im Ostes Pommes kaufen konnte. Das war irgendwo bei einer Regatta in Köpenick. Wir fuhren damals sehr früh los, um vorher noch in einer Kaufhalle der Ostberliner Hauptstadt H-Milch in pyramidenförmigen Tetrapacks, die da natürlich nicht so hießen, und Werder-Ketchup in kleinen Flaschen kaufen zu können. Außerdem brauchte mein Alter einen Kotflügel für seinen Trabant, den es so eben unkompliziert nur in Ostberlin gab. Keine Ahnung, was der gekostet hatte, aber wenig war es nicht. Sonst hätten wir dafür nicht extra nach Berlin fahren müssen. Bei uns auf dem Land nämlich gab es so etwas nicht ohne B-vitaminliche Beziehungen.

Danach standen wir dort an der Regatta-Strecke und konnten Pommes in dreieckigen Papiertütchen kaufen. Mit dem Ketchup, für den wir extra nach Berlin gefahren sind. Pommes! An irgendeinem Imbiss!

Ich war sofort verliebt und verklickerte meinen Eltern, dass wir jetzt auch zu Hause endlich mal hin und wieder Pommes essen müssten. Kurz darauf kaufte meine Mum den Pommes-Frites-Schneider vom Typ 474. Von Foron. Made in GDR.

Ab dort gab es dann öfter mal Pommes, die ich sehr gerne höchstpersönlich durch das neu erstandene Schneidewerkzeug aus der Kartoffel drückte. Fast schon vergessen, bis ich eben dieses Bild sah.

Für den Werder-Ketchup aus kleinen Flaschen fuhren wir dennoch alle paar Monate nach Ostberlin. Bei uns gab es den eben nie wirklich zuverlässig. Dort schon. Ebenso wie die H-Milch in pyramidenförmigen Tetrapacks, die da natürlich nicht so hießen. Einen neuen Kotflügel für seinen Trabbi musste mein Alter seitdem nicht mehr kaufen. Die Mauer fiel vor dem nächsten Crash, der die Kiste direkt in die Schrottpresse bugsierte.

Heute schneide ich meine Pommes total selbstverständlich und total okay mit dem Messer, bevor sie in heißes Fett kommen. Aber jedes verdammte Mal muss ich beim Schneiden an den Pommes-Frites-Schneider Typ 474 denken. Und ich frage mich dann halt immer: wo genau ist dieses Dingen eigentlich abgeblieben? Ich komm‘ einfach nicht drauf.

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Buddamülch

Diese cleveren Schlingel! Aber Bärchen-Wurst darf halt immer noch Bärchen-Wurst heißen. Da fragt ja auch keiner nach.

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