Skip to content

Schlagwort: Police

Zu wenig Leute: Hamburger Polizei bemüht sich um Verstärkung – Berlin ist unterwegs

Aktuell sind in rund um den G20-Gipfel 15.000 Polizisten im Einsatz. Nach dem gestern Abend eine Demo eskalierte, findet die Hamburger Polizei das zu wenig und bittet bundesweit um Verstärkung. Die Berliner sind wohl schon auf dem Weg.

Aber kein Wunder, dass die Verstärkung brauchen.

1 Kommentar

Betroffener fragt die Bundespolizei, warum immer er kontrolliert wird – und was er dagegen tun kann

Ein Frage, die von einem, der davon immer betroffen ist, einfach mal sachlich gestellt werden kann. Mano Lorca hat das mal und bestimmt freundlich getan. Spoiler: er wird kontrolliert weil er aussieht, wie er aussieht – und er kann so gut wie nichts dagegen
tun. Racial Profiling als regelmäßige Erfahrung. Nur eben, dass die hier gefragten Beamten das so nicht nennen würden. Natürlich nicht.


(Direktlink)

11 Kommentare

Rapper dreht in Dortmund unangemeldet Gangster-Video

[Update:] Es wurde wohl doch kein Rap-Video gedreht, wie die Polizei erst vermutete – offenbar ging es wohl um ein Video, das im Kontext einer Hochzeit gemacht wurde. Die Art und Weise und das Timing der Aktion wird dadurch natürlich auch nicht passender.

Es ist jetzt vielleicht nach einem Abend wie dem von Dienstag nicht die beste Idee mit Airsoftguns durch Dortmund zu rennen, um unangemeldet ein Video eines Gangster-Rappers zu drehen, aber was weiß ich schon. Polizei sagt „Nein!„. Mit SEK.

„Auf Anfrage von DER WESTEN sagte Gunnar Wortmann von der Polizei Dortmund, dass ein szenebekannter Rapper in der Dortmunder Innenstadt ein Musikvideo mit realistisch aussehenden Waffen gedreht hätte. Der Rapper sei mit Bekannten, zwei Autos und Gewehren durch die Stadt gefahren. Daraufhin hat es mehrere Notrufe gegeben, „weil die beteiligten Männer südländisch aussahen und längere Bärte trugen“. Das Spezialeinsatzkommando, ohnehin momentan durch den BVB-Anschlag in Alarmbereitschaft, hätte sich dann in den Einsatz eingeklinkt und die Männer gestoppt. Unter den Augen zahlreicher Schaulustiger legen dabei Streifenpolizisten mit Beteiligung des SEK mindestens drei Männern Kabelbinder an, während die auf dem Boden liegen. Ein Mann bekam anschließend einen Platzverweis, eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und eine „ordentliche Ansage, wie deplatziert diese Aktion war“, sagt Wortmann.“

Carsten, der das Video geteilt hat, dazu:

Da das Video mitunter auch in echt ekelhaften rechten Gruppen geteilt wird, wo zB von der „Narrenfreiheit der Bereicherer“ gesprochen wird, will ich noch ergänzen: Refugees welcome!
Hier haben ein paar Jungs eine ziemlich behämmerte Idee gehabt – indem sie einen Tag nach dem Anschlag in Dortmund unbedingt ein ganz hartes Rap-Video drehen wollten mit islamistischem Touch und Soft-Air-Wummen. Ich schätze, diese Idee werden sie so schnell nicht nochmal haben. Trotzdem sind die mir irgendwie lieber als irgendwelche rechten Schwätzer, die mit so einem Clip oder irgendwelchen anderen an den Haaren herbeigezogenen Geschichten begründen wollen, wieso wir keine Flüchtlinge aufnehmen sollten, wieso Merkel eine untragbare Kanzlerin ist, wieso „unsere“ Religion toller sein soll als eine andere… Absoluter Quatsch, ihr rechten Pfeifen! Idioten gibt es überall und wenn jemand ein Arschloch ist, dann kann er das sein, egal ob er Christ, Muslim, Buddhist, Jude oder sonst was ist… Unfassbar, dass wir 2017 haben und sich ausgerechnet die Menschen, die sich für besonders zivilisiert und überlegen halten, wie Tiere benehmen.
In die hohlen Nazi-Birnen wird das natürlich nicht reingehen, aber mir gefällt der Gedanke, dass dieses Video auf rechten Seiten geteilt wird, obwohl im Text unterm Clip „Refugees welcome!“ steht.

(via Martin)

Keine Kommentare

Polizei löst Rave in Londoner U-Bahn auf

Gestern Abend haben irgendwelche Leute in der Bakerloo Line, London, ein Soundsystem aufgebaut, ein paar Lichtspielereien installiert und eine ordentliche Drum ’n‘ Bass Party samt MC gefeiert. Das ganze eskalierte irgendwann so, dass sich andere dazu genötigt sahen, die Polizei zu rufen. Diese löste die unangemeldete Party dann auf.

A spokesman for British Transport Police said: „At 10.40pm yesterday evening, BTP officers were called to the northbound Bakerloo platform at Paddington station after reports of a party on board a Tube.

„Officers attended and spoke with a man who agreed to turn off the speakers and the light systems, they then left the station.

„Whilst officers relish any opportunity to experience underground drum and bass, we’d kindly ask DJs to refrain from using the Tube as a pop-up club.

„It may be the Easter holiday but there is a time and a place and we’d ask everyone to consider other passengers using the network.“


(Direktlink | Danke, René!)


(Direktlink)

Keine Kommentare

Bushido auf Phantombild

Vor einigen Tagen kam es in Buxtehude zu einem Raub. Zwei Männer überfielen eine Frau und nahmen ihr Handy und Geld ab. Die zuständige Polizeiinspektion in Stade hat nun in einer Pressemitteilung ein paar Details zu den Tätern veröffentlicht. Außerdem gibt es ein dazugehöriges Phantombild, das einen der Täter zeigen soll. Dieses Foto ging durch einige Medien und hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit Bushido.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass der Mann nicht unbedingt in Buxtehude unterwegs ist, um Frauen um Geld und Handy zu erleichtern. Vielleicht hat er je einen Doppelgänger, von dem bisher niemand wusste. Das zumindest würde die Ähnlichkeit erklären. Vielleicht aber hat man sich da bei der Polizei auch ein paar Fotos von irgendwem genommen, das Opfer nach Ähnlichkeiten gefragt und sich dann als Vorlage für das Phantombild für ein Foto von Bushido entschieden, das Dingen gespiegelt, ein wenig retuschiert, einen Zeichenfilter drübergepackt, digital ein Käppchen aufgesetzt und fertig. So ganz genau wissen das wohl nur die Verantwortlichen. So oder so: die Ähnlichkeit ist in der Tat verblüffend.


(via Bildblog)

6 Kommentare

Kein Einbrecher: Vibrator löst Polizeieinsatz aus


(Foto: MorderskaCC BY-SA 3.0)

In Bremen rief eine Frau die Polizei, da sie in ihrem Haus für nicht definierbare Bohrgeräusche vernahm und Einbrecher vermutete. Auch nach der Ankunft der Beamten konnten diese Geräusche nicht gleich lokalisiert werden. Erst beim gemeinsamen Gang ins Obergeschoss des Hauses offenbarte den nächtlichen Störenfried. In der Wanne der Besitzerin pollterte ihr Dildo.

„Er lag in der Wanne, war blau angelaufen und zuckte unkontrolliert“, heißt es im Polizeibericht. Die Frau sei erleichtert gewesen, dass es kein Einbrecher war und rief „das ist mein Vibrator“. Es habe sich um das Modell ’blauer Maulwurf’ gehandelt. Auf eine Spurensuche habe man verzichtet, so die Beamten.

Keine Kommentare

Autofangvorrichtung

In den USA haben sie eine Vorrichtung entwickelt, die es für die Polizei möglich machen soll, vor ihnen flüchtende Autos aus der Fahrt raus anhalten zu können. Erinnert ein bisschen an James Bond. Ich kann mir vorstellen, dass das Dingen früher oder später zum Einsatz kommen wird.


(Direktlink, via Shock Mansion)

3 Kommentare

Der terrorverdächtige Jaber Albakr hat wohl Suizid begangen

Das mit den Nachrichten geht mir mittlerweile ja auch alles ein bisschen zu schnell. Ich komme gar nicht mehr hinterher. Der terrorverdächtige Syrer Jaber Albakr hat in der Justizvollzugsanstalt Leipzig offenbar Suizid begangen. Die sächsische Justiz hat echt ’n Lauf gerade…

„Albakr soll sich im Hungerstreik und wegen akuter Suizidgefahr unter ständiger Beobachtung befunden haben.

[…]

Wie sich ein inhaftierter Terrorverdächtiger, der als suizidgefährdet gilt, das Leben nehmen konnte, ist unklar. Die sächsische Polizei wird sich vielen Fragen stellen müssen.“

5 Kommentare

Polizist in Sachsen wünscht Pegida einen „erfolgreichen Tag“

Dresden hat sich heute in der Summe bis auf die Knochen blamiert. Peinlich, Dresden, peinlich. Ihr seid nicht das Volk. Ihr seid ein Haufen Unzufriedener, die glauben, dass es für alle besser sein könnte, wenn eure Unzufriedenheiten zu eurer Zufriedenheit abgeglichen werden könnten. Für euch. Weil ihr so gerne primär und nur an euch denkt.

Ich weiß, dass das nicht für alle dort gilt und es auch dort geile Leute gibt, die dem entgegentreten. Aber um die soll es hier gerade nicht gehen.

Die Polizei in Dresden lässt Bachmann und Co im Mob Leute über den Bahnhof treiben, während sie eine linke Gegendemo kesselt und eine unangemeldete Versammlung der Pegida-Spaten passieren lässt. Ganz nebenbei wünscht sie dann den Pegidioten noch einen „erfolgreichen Tag“. Prüft das, ob der Kritik dafür, aber gerade noch einmal.

Der Auflagenbescheid musste durch uns über den Lautsprecherwagen verlesen werden, um die Kenntnisnahme dieser durch alle Demonstrationsteilnehmer sicherzustellen. Dies war aufgrund eines technischen Defekts beim Veranstalter notwendig.
Die Äußerung am Ende entspricht nicht unserer Philosophie und wird einer Überprüfung unterzogen.

Peinlich.


(Direktlink)

Btw:

[Update] Mittlerweile gibt es eine Stellungnahme der Polizei Sachsen.

„Inzwischen wurde der Polizeibeamte zu einem Gespräch ins Dresdner Polizeipräsidium einbestellt. Der Beamte komme nicht aus Sachsen, sondern aus einem anderen Bundesland, und sei am Einheitsfeiertag in der Landeshauptstadt im Einsatz gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Demnächst soll es ein Gespräch zwischen dem Beamten und dem Dresdner Polizeipräsidenten geben. Es solle deutlich gemacht werden, „wo der Fehler lag“ und welche Auswirkungen dies für die sächsische Polizei habe, sagte der Sprecher.“

12 Kommentare