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Ein Furz als Beamtenbeleidigung? Polizei in Sachsen ermittelt gegen einen Leipziger

Das muss dieser Linksradikalismus sein, von dem sächsische Konservative so häufig schwadronieren. In der Nacht eines Novembers 2019 habe ein Beschuldigter am Connewitzer Kreuz aus einer Gruppe heraus mit beiden Händen Stinkefinger in Richtung eines Polizeifahrzeuges gezeigt. Die Beamten, an die jene Geste adressiert war, hätten daraufhin den Mann einer Kontrolle unterzogen.
Dieser habe dann im Abstand von einem Meter einen Kommissar angepupst. Nicht sonderlich höflich, aber passiert wahrscheinlich im Eifer des Gefechtes einfach schon mal. Die sächsische Polizei will das allerdings nicht so einfach im öffentlichen Raum stehen lassen und ermittelt nun gegen den Leipziger.

Einen ähnlichen Fall gab es 2016 schon mal in der Rigaer Straße. Das Verfahren wurde damals letztendlich eingestellt.

Ein Kommentar

  1. Dnl22. Januar 2020 at 21:46

    Ich kann mir vorstellen, dass der Leipziger, der die Mittelfinger gezeigt hat auch ganz bewusst in die Richtung gefurzt hat. Naja und höflih ist das nicht, und beleidigend ja irgendwie auch. Also warum nicht? Wenn du auf deiner Leiter am Malern bist und ein Dude kommt, beleidigt dich, macht dir deutlich wie mega kacke er dich findet und dann stellt er sich unter deine Leiter damit du seinen Furz eventuell abbekommst, dann würdest du das vielleciht auch ziemlich kacke finden.
    Und da die Bulls halt die Dudes sind die Anzeigen aufnehmen im Beruf haben, haben die keine großen Hürden um Anzeigen zu stellen.
    Und überhaupt: wirds fallen gelassen ;)

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