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Aus einem Stück Spree ein Flussbad machen: Flussbad Berlin

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Der gemeinnützige Verein Flussbad Berlin ist angetreten, um aus einem Abschnitt der Spree ein Flussbad zu machen. Mitten in Berlin. Dazu braucht es Unterstützer und natürlich Geld. Ich mag diese Idee wirklich sehr, ich träumte eines Nachts mal davon, in der Spree zu schwimmen. Wirklich.

Vor mehr als 100 Jahren verlor der Spreekanal im historischen Zentrum Berlins seine ursprüngliche Funktion. Das Projekt „Flussbad Berlin“ möchte diesen Flussabschnitt, der heute eine der größten innerstädtischen Funktionsbrachen ist, jetzt auf neue Weise nutzbar machen.

Der Fluss soll sich in der Mitte des historischen Zentrums auf 750 Metern Länge in eines der größten und schönsten Schwimmbecken der Welt verwandeln. Im oberen Teil des insgesamt etwa 1,6 km langen Wasserlaufs entsteht außerdem eine einzigartige Biotoplandschaft und ein Schilfbecken zur natürlichen Reinigung des Flusswassers. Es entstehen neue Räume und ein grünes Band durch den historischen Kern Berlins.

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(via Just)

10 Kommentare

  1. spezial-k6. Februar 2014 at 21:22

    yo, geil. ich mach mit.

  2. Speckmösl6. Februar 2014 at 22:07

    ROFL und morgen fliefen wir zum Mars.

  3. hampelman6. Februar 2014 at 22:10

    Das klingt richtig gut! Könnte ich mir auch für andere Städte vorstellen! Nice.

  4. dödelhai7. Februar 2014 at 06:22

    genial und längst überfällig!

  5. marielle7. Februar 2014 at 10:32

    Liest sich gut, aber ich befürchte, sobald man die Berliner Bäderbetriebe involviert, kommt es sofort zu drastischen Preissteigerungen. Am Ende ist das Ganze unfinanzierbar und muss geschlossen werden. Die haben letztes Jahr schon die Eintrittspreise für ihre Schwimmhallen utopisch hoch gesetzt. Jetzt gehen noch weniger Leute schwimmen weil es ihnen zu teuer ist, die Politik wird diese Tatsache als mangelnden Bedarf interpretieren und noch mehr Bäder schließen. 8-[

  6. Kruuus8. Februar 2014 at 22:01

    Die Idee find ich spitze, aber ich komme aus Baden Württemberg und eigentlich sollte sich Berlin so ein Projekt nur realisieren, wenn es sich es auch leisten kann, also aus eigener Tasche.

  7. Tamahandy8. Februar 2014 at 23:52

    Kruuus,
    … dann sollte Baden Württemberg es sich doch bitte leisten, seinen Atommüll im eigenem Bundesland zu lagern.

  8. Kruuus9. Februar 2014 at 17:30

    War ja jetzt auch nicht als Pöbelversuch gedacht. Wie gesagt, die Idee ist eigentlich cool und würde in Stuttgart bestimmt auch nicht schaden. Ich wollte damit nur sagen, dass man sich erst was leisten sollte, wenn die Steuereinnahmen dies zulassen, weshalb in Berlin nicht alles umgesetzt werden muss was möglich ist.
    Ich komme übrigens vom Land in BW, aus einer sehr wirtschaftsstarken Region. Jedoch bleibt nicht viel Geld hier, weil die Steuern in die Landeskasse oder über den Länderfinanzausleich oder sonst wo hin fließen und nichts zurück kommt.

    Atommüll ist meiner Meinung nach Bundessache, bin mir aber auch nicht sicher. Das heißt dort muss man Deutschland weit schauen, wie das geregelt wird. Und wenn es in BW einen Standort gibt, der geeignet ist, klar, dann her damit.

  9. Flussbad Berlin e.V.15. März 2014 at 09:24

    Wir freuen uns über die engagierte Diskussion! Bezüglich der Sorgen zum Engagement der Bäderbetriebe: Wir planen hier kein Schwimmbad mit Eintrittskasse, sondern wollen den Fluss gerne für alle „beschwimmbar“ machen, und zwar dadurch, dass wir das Gewässer auf natürliche Weise reinigen, und eben Zugang zum Wasser schaffen. Das Szenario gleicht also einem Badesee, und der wird von den Berliner Bäderbetrieben ja auch nicht geschlossen. Liebste Grüße vom Flussbad Berlin e.V.
    marielle,

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