Jetzt bei gut sortierten Lebensmitteldealer deiner Wahl für – wie soll es anders sein? – 0,00 EURO. Gekauft.

(via Daniel)
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Zum Inhalt springenJetzt bei gut sortierten Lebensmitteldealer deiner Wahl für – wie soll es anders sein? – 0,00 EURO. Gekauft.

(via Daniel)
Ein KommentarIm Gegenteil, gerade WEIL die Leute annehmen, dass die das mit der Sicherheit schon hinkriegen könnten, will das keiner haben. Der Staat hat wieder und wieder gezeigt, dass er jede denkbare Datenbank über uns führen will. Unsere Telefonate will er überwachen, unsere Emails mitlesen, unsere Nummernschilder scannen, unsere Bankdaten mitschneiden, die Datensammelwut der Behörden ist unersättlich. Bei Facebook und co sieht das ähnlich aus. Im Moment könnte man im Zweifelsfall noch sagen: Das war ich nicht, ich wurde gehackt, ein Virus hat meinen Rechner befallen, das war ein Datenbankfehler, das muss ein Algorithmus danebengegriffen haben. Diese Restunsicherheit erlaubt es Menschen, im Internet auch mal verwerfliche Dinge zu tun, Pornographie anzugucken, anonym zu lästern; kurz: Zu leben.
Niemand will sich daher im Internet mit seinem Personalausweis anmelden. Soweit kommt es noch, dass meine Surfgewohnheiten und Online-Einkäufe in irgendwelchen staatlichen Datenbanken landen, und ich die Authentizität auch noch mit meinem Personalausweis bestätigt habe! Und dann bewirbt man sich Jahre später bei er Polizei und wird nicht genommen, weil man sich vor Jahren mal mit dem Personalausweis bei Indymedia angemeldet hat.
Im Moment, wenn Sie sich wo online anmelden, und Ihren Namen eingeben, dann entsteht auf der anderen Seite ein Datensatz. Der ist je nach Füllstand Geld wert. Je zuverlässiger die Daten sind, desto mehr Geld ist der wert. Der Datensatz verdoppelt sich im Wert, wenn Sie den auch noch mit Ihrem Personalausweis bestätigt haben. Wieso würde irgendjemand dann nicht von Ihnen fordern, dass Sie sich mit dem Personalausweis anmelden? Das wäre wie Geld Verschenken! Und damit ist auch klar, dass Ihr gesamtes Surfverhalten nicht nur aufgezeichnet wird (das wird es auch jetzt schon), sondern dass da dann nicht nur dransteht, welcher Haushalt das war, sondern Ihr Name.
(Fefe)
Wenn 14-Jährige mit Waffen durch die Gegend ballern, stellt sich nicht die Frage nach den Computerspielen, die sie spielen, sondern die nach der Shice, die sie jeden Tag ertragen müssen. Initiiert von ihren Mitschülern, die meistens viel kuhler sein wollen und es für sie gefühlt natürlich sind, Lehrern, die dabei wohlwissend wegsehen und manchmal sogar mit ihren Schülern über jene Kids lächeln, Eltern, die ihre eigentlich schon großen Kinder immer noch klein halten, klein machen gar, den Nachbarn, die diese Kids „ja schon sowieso immer irgendwie komisch“ fanden, Pädagogen, die im besten Fall um das alles wissen, denen aber die Mittel und die kurzen Wege fehlen, dabei helfend tätig werden zu können – auch wenn sie gerne wollten. Letztlich über uns alle, die wir Teil einer Gesellschaft sind, in der so etwas passiert, gerne kurz schockiert, gerne schuld-, vor allem aber unschuldzuweisend sind, wenn es um die eigenen Vorlieben wie Computerspiele geht, die aus denen, die sie spielen ja auch keine „durchgeknallten Freaks“ machen. „So. Fertig. Daran kann es nicht liegen.“ Diese Kids empfinden womöglich, in einer Welt voller Arschlöcher aufzuwachsen, die sie nie Teil ihrer Gesellschaft werden lassen mag, was auch immer sie dafür zu tun bereit sind. Wir alle sind es, das ist die Ernte unser aller Saat, auch wenn das so keiner hören und schon gar nicht sagen mag.
Gemessen daran sollten wir froh sein, dass es nicht mehr derer gibt, die tatsächlich irgendwann ausrasten, denn geben tut es sie zuhauf.
4 KommentareIrgendwie erinnert diese Aktion einiger Berliner UdK-Studenten an das gute alte Adbusting, nur eben in Real Life am Beispiel einer Stadt. Sie haben sich an berüchtigte Orte in der Stadt begeben und und mal sämtliche Klischees und kleine Wahrheiten zu diesen auf Plakate geschrieben, die sie dann dort hinterließen. Amen.

(via Electru)

(via this isn’t happiness)
Während man hierzulande wegen „Antikapitalismus“ verhaftet wird, geht es in New York auch unter dem. Der in Brooklyn lebende Designer Takeshi Miyakawa wurde am Samstag verhaftet, weil er diese tollen Leuchten aus Plastiktüten (Pdf) an Straßenlaternen installierte. Ein wachsamer und besorgter Bürger reif die Polizei und äußerte die Vermutung, dass das ja auch Bomben sein könnten. Die Polizie teilte diese Meinung und sackte Miyakawa kurzerhand ein. „Die spinnen, die Römer!“ höre ich Obelix sagen.
Ein KommentarBrooklyn-based designer Takeshi Miyakawa was arrested on Saturday, May 19, 2012 at 2am for “planting false bombs” – he was installing a new series light sculptures inspired by the I LOVE NY plastic shopping bags (see attached images) around the city in trees and on lamp posts as part of NY Design Week 2012.
A passerby called in a bomb threat after noticing the sculpture installation. The NYPD arrested Miyakawa while a bomb squad verified that the sculptures were non-threatening. The designer and four of his colleagues co-operated with the police, repeatedly explaining that the hanging bags were an art-installation, and not explosives.