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Kategorie: Nur mal so

Im Wald aus Schnee Speiseeis machen

Die beiden Herren von der Almazan Kitchen haben sich, noch ganz winterlich, daran gemacht, in ihrem Wald ein ordentliches Eis zu kreieren. Serviert wird auf karamellisierten Grapefruits, zubereitet wird immer sehr meditativ. Und nein, gelber Schnee hat kein Zitronenaroma.

„Can you make the ice cream from scratch in the winter forest? Impossible you say? Just watch this video and prepare for the most epic ice-cream of all time! We promise you, it will be special! Oh, forgot to mention, this video contains some serious foodporn too…

Ingredients:
homemade snow
1 vanilla stick
1 grapefruit
2 tbsp. brown sugar
wasp honey
1 cup of cream“


(Direktlink)

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In der Arte-Mediathek: Tod den Hippies!! – Es lebe der Punk!

Oskar Roehlers „Tod den Hippies!! – Es lebe der Punk!“ für noch zwei Tage auf arte+7.

„Deutschland, Anfang der 1980er Jahre: Auch in der westdeutschen Provinz sind die Hippies an der Macht. Robert muss da raus. Es gibt für ihn nur eine Stadt, die Sex, Drogen und Punk verspricht: West-Berlin! Sein alter Kumpel Schwarz nimmt ihn dort mit offenen Armen auf. Schwarz braucht in seiner Peepshow ein Mädchen für alles, und das wird Robert. Wichskabinen schrubben und die Verpflegung der Mädchen organisieren sind seine Hauptaufgaben.
Dabei lernt er Sanja kennen, auch eine in der anarchischen Subkultur gestrandete Seele auf der Suche nach einem Sinn im Leben. Tag und Nacht verschwimmen, Robert lässt sich treiben, seine Nächte verbringt er im legendären „Risiko“. Der Ort, an dem Zeit nicht existiert und sich Ikonen wie Blixa Bargeld und Nick Cave herumtreiben.
Dort wo alles möglich ist, alles sein kann und nichts sein muss. Kunst kommt nicht von Können, sie kommt vom Leben. Dank üppiger Berlin-Zulage und eines kleinen Überfalls zusammen mit Schwarz hat Robert eine ganz neue Einkommensquelle und plant mit Sanja die nicht ganz typische Lösung familiärer Probleme … Oskar Roehler inszenierte nach eigenem Drehbuch ein authentisches, radikales und ironisches Zeitdokument über die Anarchie einer Stadt, in der nichts mehr Gültigkeit hatte und auf nichts mehr Verlass war.
Er erzählt von denen, die aus der versnobten, konservativen Kleinstadt nach Berlin kamen, die keinen Plan hatten, politisch inkorrekt waren und deren Nichtstun eine Haltung war.“


(Direktlink, via FernSehErsatz)

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Nokias neues 3310

Ich war früher immer eher im Team Siemens, weiß aber durchaus wie sehr die Besitzer eines 3310 ihr Handy zu schätzen wussten. Gerade rückblickend. Nokia bringt nun ein Remake des alten Knochens in die Läden, der genau das ist, was ein 3310 damals schon sein sollte. Ein Telefon mit dem man telefonieren kann. Vielmehr macht die Neuauflage von heute dann aber auch nicht. Kein Facebook, kein Whatsapp, kein Spotify. Dafür hält der Akku aber tagelang. Man muss da Prioritäten setzen. Für junge Menschen, die gerade erst zur Schule kommen eine klasse Alternative zum Smartphone – auch wenn die das sicher anders sehen.

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Isklirr

Laut Dagmar Lieder steht „Isklirr“ im Schwedischen für das Geräusch von dünnem Eis im Wellengeplätscher. Mein Schwedisch ist schlichtweg eine Null, ich kann kein schwedisch und kann nicht mal prüfen, ob man dazu in Schweden tatsächlich „Isklirr“ sagt, aber ich mag den Gedanken – und wie es klingt.

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Essengeldturnschuhe 2

Vor Jahren schrieb ich hier mal über unsere „Essengeldturnschuhe“ im Osten.

„Der DDR-Standardschuh, der wohl in keinem Haushalt gefehlt hat und sich dennoch im Netz immer sehr gut zu verstecken wusste. Kosteten um die 5,00 Mark, was in etwa 2 Wochen polytechnisch geprägter Schulspeisung gleichkam. Und wenn die alles waren, schön waren sie nicht.“

Gute Bilder gab es von diesen bisher keine. Jetzt aber. Das auf allen Kanälen immer folgenswerte DDR Museum hat ein originales Paar der Botten ausgegraben und ein Foto von den Tretern gemacht. Wir hatten ja nichts.

„Diese blauen Turnschuhe aus Stoff trugen scherzhaft den Spitznamen „Essengeld-Turnschuhe“. Sie kosteten 2,75 Mark und waren damit so günstig, wie eine Woche lang Schulessen (0,55 Mark pro Tag). Daher haben die Turnschuhe ihren Spitznamen.“

Und Kollegen von mir tragen aktuell wieder ähnliche Botten. :/

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