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Kategorie: Nur mal so

Bossa Klänge, Sekt auf Eis, Feuer und hunderte Wunderbare Menschen. Vielleicht der schönste Platz der der Welt, die Dub Station.

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Die meisten meiner Schüler interessieren sich nicht für Politik oder größere gesellschaftliche Zusammenhänge — was ich ihnen zwar nicht verübel, ich war in dem Alter ja nicht anders — aber was diese Generation gerade verpasst, ist ihr Platz in der Welt.

Lasst ihn euch doch bitte nicht so einfach, dummdreist und widerspruchslos nehmen. Von Eltern, Lehrern und Regierungen.

Geht hin und erklärt euren Eltern die Welt. Erklärt ihnen, was ihr im Netz macht, wie ihr das Netz benutzt und welchen Stellenwert es in eurem Leben, eurer Kommunikation hat.

CChristoph – Schüler, helft euren Eltern

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Vielleicht der noch würdigste Abgang, den er hätte haben können.

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Und wehe, Ihr macht hier was kaputt!

So. Ich hole jetzt die Große von der Schule ab und dann fahren wir zur Fusion. Deshalb wird es die nächsten 3 Tage etwas ruhiger hier. Was natürlich nicht heißt, dass ich gar keinem mehr auf den Keks gehen würde. N`bissl was kommt trotzdem. Aus der Konserve.

Und sollte hier irgendetwas nicht mehr da stehen, wo ich es hingestellt habe, der Abwasch nicht gemacht oder mein Bett benutzt sein, gibt es Kloppe! Die Sturmfrei-Partys fallen aus. Keine Polizei im Haus, keine Drogen, keine dieser komischen Freunde, mit denen Ihr rumhängt und keine Fremden in der Bude! Sonst lass ich Euch nie wieder allein und das ist eine Drohung! Echt jetzt!


(Direktlink)

Da fällt mir ein, ich hatte ja heute mein Tethering eingebaut. Also: ich bin dann gleich wieder hier, und hier, so denn vor Ort nicht wieder das Netz abkackt. Das war in den letzten Jahren allerdings immer der Fall.

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Die Damen im Bus

Die 10-15 Rentnerinnen, die ich rein optisch der Wohnhaft in Charlottenburg verorten würde (alles Berliner Damen des alten Schlages), umkreisen mich wohl eher unbeabsichtigt doch nachdem sie sich gesetzt haben, bin ich zwischen ihnen eingekesselt. Sie sind guter Stimmung, die Sonne scheint und sie hatten vorhin in der Bahn schon den ein oder anderen Piccolo. Sie wollen nach Klaistow, dem Spargel wegen. Eine von ihnen hatte einst Eltern, die hier Verwandte hatten. Deshalb wurde „früher“ die Ecke um Beelitz regelmäßig als familiäres Ausflugsziel genutzt. „Wir mussten von Heilstätten immer über eine Stunde zu diesem Hof laufen. Wie gut, dass jetzt ein Bus dorthin fährt“, sagt sie. Die anderen staunen und pflichten ihr bei. „Und wie schön das hier alles sei, mit dem Wald und der Luft und der Sauberkeit. Sehr sauber ist das hier alles.“, meint sie weiter. Alle Damen nicken synchron und lächeln. Sie genießen diesen Ausflug wirklich sehr – „man kommt ja kaum noch raus aus Berlin“.

„Also ich bin ja so froh, dass die Mauer damals gefallen ist“ sagt eine andere nach einer kurzen Zeit des Schweigens und der allgemeinen Glückseligkeit. „Ich weiß gar nicht wie es den Jungen geht, aber wir wissen doch noch, was es heißt eingesperrt zu sein, diese graue Stadt nicht verlassen zu können. Gut, manchmal haben wir auch die Umstände auf uns genommen und sind Transit gefahren, aber das kam nur selten vor. Fliegen wäre damals eine Option gewesen, aber das war doch viel zu teuer.“ Der Rest der Gruppe nickt beipflichtend und ich habe den Eindruck, dass sie alle diese Dame verstehen. Ich überlege kurz ob ich mich einbringen sollte, um zu sagen, dass auch ich froh bin, dass die Mauer weg ist, auch wenn ich zu den Jungen zählen dürfte. Ich entscheide mich dagegen. Die Damen haben sicher keine Lust, ihren Tag durch eine Mauer-Debatte im Bus zu belasten. Außerdem gefällt mir wie sie reden. Irgendwie so wissend, irgendwie sehr gelassen und vor allem bescheiden. „Man gibt sich im Alter ja auch mit viel weniger zufrieden“, sagt eine als ich über ihre etwaige Bescheidenheit nachdenke.

Als der Bus die Autobahn überquert, fällt einer auf, dass sie hier sogar mit ihrem Auto fahren könnte. „Hier gibt es diese Umweltzonen ja nicht, oder?“ „Nee, nee“ sagt eine ihrer Mitreisenden, „hier filtert der Wald den Dreck aus den Bäumen“ und ich glaube, sie meint das wirklich so. Darauf erklärt diese mit dem Auto: „wissen sie, ich habe da noch diesen Scirocco, gebaut 1987, in grün. Der hat noch gar nicht soviele Kilometer runter, wie heute die Autos die halb so alt sind. Ich fahre den nicht häufig, aber ich liebe ihn, so wie man ein Auto nur lieben kann. Ehrlich. Nur seit diesen Aufklebern, die ich nicht bekommen habe, steht er nur noch in der Garage. Wir sollten hier mal alle mit meinem geliebten grünen Scirocco rausfahren. Das muss die wahre Freude sein.“ sagt sie und schwankt emotional in diesem Moment sichtlich irgendwo zwischen ergriffen und unsagbar aufgeregt. Alle anderen nicken synchron und lächeln. Wieder. Ich lächle auch.

Sie sprechen dann noch über Potsdam und „diesen Reiseunternehmer“, diesen, der so „wunderbar“ sein soll, „früher mal Lehrer war“. Einige kennen den, andere nicht. „Der hat sich seit der Wende immer wieder vergrößert. Gut, viel arbeiten muss er ja jetzt, aber der verdient ja auch nicht schlecht bestimmt. Fährt jetzt bis nach Paris in Frankreich… Mensch, wie hieß der gleich? Ich komme noch auf den Namen.“, meint die neben mir Sitzende. Allgemeines Nicken und Pause. Lächeln. Sehen. Erfassen. Erleben. Auch im, gerade im Alter. „Man hört ja“, redet sie weiter und schirmt mit der Hand ihren Mund in meine Richtung ab (jetzt wird es diskret) „der soll früher an seiner Schule zu sehr Osten gewesen sein…“, was nur noch geflüstert wird. Hier lässt sie keine Zeugen zu. „Aber ich mag ihn trotzdem. Der ist immer so freundlich. Außerdem fasst er mir beim Aussteigen immer so lieb auf die Schulter.“, sagt sie, wobei sie sehr niedlich lächeln muss. Alle anderen der Damen lachen jetzt lauthals. So wie Jugendliche es tun, wenn sie in der Gruppe das Gefühl haben, einen Bus nur für sich geentert zu haben. Wenn sie das Gefühl haben, dieser Bus fahre nur für sie. Ich muss lächeln. Und muss mich entschuldigen: „Verzeihen Sie, ich müsste hier raus.“, höre ich mich sagen. Ich wäre gerne geblieben. Auf 1-2 Piccolo nur mit den Damen. So zum Spargel.

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Just my daily two cents

ROLLER COASTER PICTURES: 125 Years of Thrills | National Geographic
Also wenn ich mir diese Fotos so ansehe, weiß ich ganz genau warum ich in derlei Geschosse nicht einsteige. Ausnahme wäre, ich hätte die selber zusammengeschraubt, was allerdings so abwegig ist, dass mir das Fahren damit mein Leben lang erspart bleiben wird.

Kodachrome Slideshow | Kodak
Nach 74 Jahren stellt Kodak endgültig die Produktion des Kodachrom Farbfilms ein. Hier eine Sammlung außergewöhnlich schöner Aufnahmen, die mit dem Kodachrome geschossen wurden.

Mach’s gut, alte Rolle.

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Aus dem einst so kleinen, dicken Jungen, der hier seit Jahren mit dem selben Bus fährt, ist mittlerweile ein sehr großer, sehr dicker Junge geworden.

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Und heute: Tanzschule in Satin

Hier mal ein Video, das zeigt, wie man sich auf einer ausgewählten Tanztee-Veranstaltung angemessen zu bewegen hat. Darunter geht gar nichts. Ich werde dann mal noch etwas üben, damit die Choreographie bis zum Wochenende sitzt. Man will ja nicht unangenehm auffallen da. Wer es früher schaffen sollte, sich so zu bewegen, bekommt seinen Tee auf meine Rechnung.

Und jetzt alle mal aufstehen und schön die Hüften kreisen lassen.


(Direktlink, via kox)

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