Zum Inhalt springen

Kategorie: Nur mal so

Südkoreaner schicken Schokokuchen per Ballons nach Nordkorea

1277408878_2862d6787e_z


(Symbolfoto unter CC BY-ND 2.0 von Jerry Downs)

200 Südkoreanische Aktivisten haben heute von der nordwestlich gelegenen Grenzstadt Paju aus 50 mit Helium gefüllte Riesenballons auf die Reise nach Nordkorea geschickt. An den Ballons hingen insgesamt 350 Kilo Süßigkeiten, darunter 10.000 Schokoladenkuchen, die hoffentlich ihren Weg nach Nordkorea finden werden.

Die Schokoladenkuchen waren einst an nordkoreanische Arbeitern ausgegeben worden, die in der gemeinsamen Industriezone beider Länder, Kaesong, für südkoreanische Firmen arbeiteten. Sie wurden zu einem Renner auf dem nordkoreanischen Schwarzmarkt und dienten dort als regelrechter Währungsersatz.

Nach Berichten südkoreanischer Medien verbot deshalb Nordkoreas autoritäre Staatsführung im Mai den Firmen in Kaesong, weiter Kuchen an die Arbeiter auszuteilen. „Beschämt von der wachsenden Beliebtheit der Schokokuchen verdammte Nordkorea sie als Symbol des Kapitalismus“, sagte Choo, der in Zukunft noch mehr süße Lebensmittel verschicken will.

(via Jochen)

Ein Kommentar

Eine Lachmaschine aus Mülleimern

Marcel, die Pfeife, hat mir gestern in seinem regelmäßig stattfindenden Identitätsgeheul im Subtext vorgeworfen, hier nur „schnelle, stumpfe Unterhaltung“ zu fahren, worüber ich sehr lachen musste. Zum einen weiß ich nicht genau, was stumpfer sein könnte, als die ehemals „Neue Medienelite“ immer noch Klicks aus Titten-Bildchen zu generieren? Zum anderen gibt es hier eben auch den wirklich anspruchsvollen, feingliedrigen Humor, von dem Marcel natürlich keine Ahnung haben kann. Und ich finde, fast nichts passt dazu so gut, wie dieses kurze Video. Und wenn ich alt bin, möchte ich auch so eine Lache. „Ohhhh… Fuck!“

Day 1: Father discovers bins with sensors that trigger when he walks by, laughs every time.
Day 2: Dad begins greeting bins as if they were loyal, eager dogs.
Day 3: Dad creates infinitely triggering bin cycle, laughs ass off.

5 Kommentare

16-Jähriger will einen See auspumpen um sein Handy wiederzufinden

5371854782_2a9ee9a0b7_z


(Foto unter CC BY 2.0 von stevendepolo)

Ein 16-Jähriger Bursche hat sein Telefon in einem Anglerteich in Meppen verloren. Blöd, so was wünschen sich die wenigsten. Von denen aber hätten einige danach sicher ihr Telefon aufgegeben, viel geweint und sich ein neues besorgt. Nicht so der junge Mann in Meppen. Einen See könne man schließlich auspumpen, um an sein Telefon zu kommen, dachte er wohl. Gesagt, getan. Pumpe in den Tümpel. Kann ja nicht so schwer sein. Allerdings pumpte er dann das Wasser aus dem See in die selbstgebaute Toilette des dortigen Anglervereins, deren Tank nur 1000 Liter fasst. Und die meisten Seen haben nun mal mehr als 1000 Liter Wasser in sich. Also gab es eine derbe Sauerei.

Der junge Mann hatte sein Handy in einem Anglerteich in Meppen-Rühle verloren. Dann wollte er das Wasser aus dem Teich heimlich in eine nahe gelegene Toilette pumpen, um das Gerät wiederzufinden – immerhin zwei Millionen Liter. Der sogenannte Teichvater Heinz-Hermann Kremer vom privaten Anglerverein „Catch und Kill“ traute seinen Augen nicht.

Er sei auf das Gelände gegangen und habe die Kabel gesehen, sagte Kremer NDR 1 Niedersachsen. „Ein Schlauch von einer Pumpe führte auf einen Acker nebenan, und der andere führte direkt in unsere selbstgebaute Toilette.“ Der Tank darunter fasse 1.000 Liter – und der 16-Jährige habe gesagt, die Pumpe laufe schon drei Tage. Entsprechend war die Sauerei am vereinseigenen Teich.

Das Telefon tauchte bisher nicht wieder auf, aber der Junge verdient trotzdem Respekt. Man muss es halt wenigstens versucht haben! Und von hinten kann ich den Applaus von Chuck Norris hören, der den See einfach ausgetrunken hätte, aber die Gabe hat ja nun auch nicht jeder.

4 Kommentare