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Kategorie: Nur mal so

Googlesuchen nach Bundesländern

Henri Tartaglia hat sich für Vice mal durch die Google-Suchhistorie von 2004 bis heute gegraben und die meist gesuchten Begriffe per Bundesland gelistet. Keine Ahnung, inwiefern das repräsentativ ist, zumal Google ja heute auch nicht mehr ganz alleine auf dem weiten Flur der Suchmaschinen steht, aber bei Brandenburg, meinem Bundesland, kann ich mir das so schon ganz gut vorstellen.

Suchbegriffe: Rasenmäher, Rente, Fernseher, Die Linke, SED, Was ist Brandenburg?

Passt. Im Vergleich dazu Meck-Pomm:

Suchbegriffe: NPD, Blauwal, Elfen, Leberwurst, ACAB, Piraten, Nutten, Metalldetektor, Modern Talking

Und Berlin ist halt Berlin, wa.

Suchbegriffe: Kokain, Hitler, Wurst, NSA, BND, Whitney Houston, LSD, Yoga, MDMA, Psychologe, Chemtrails, Warum Brandenburg?, Vegan, Ich hasse Berlin, Schwarzfahren, David Hasselhoff

bundeslaender-google
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Tischbank

Ich habe keine Ahnung, wer genau für dieses kleine Meisterwerk der Möbelbaukunst verantwortlich ist, aber irgendwie überzeugt mich die Idee. Kommt aus diesem Video. Wo genau das nun aber wieder herkommt? Keine Ahnung.


(via MöGrüns)

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Time Lapse: The Invasion of America

Interessante Zeitraffer-Visualisierung von The Invasion of America, die dazu auch eine interaktive Karte haben.

Between 1776 and 1887, the United States seized over 1.5 billion acres from America’s indigenous people by treaty and executive order. The Invasion of America shows how by mapping every treaty and executive order during that period. It concludes with a map of present-day federal Indian reservations.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Was nach dem Glastonbury Festival so liegen bleibt

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(Symbolfoto unter CC BY-ND 2.0 von karl.bedingfield)

Ich selber habe nie verstanden, was so schwierig daran ist, den Müll, den man auf einem Festival zwangsläufig macht, auch einfach dort hinzubringen, wo er nun mal hingehört: in die Tonne nämlich. Oder, wie das auf fast allen Festivals ja mittlerweile Standard ist, in die eigens dafür aufgestellten Container. Sollte beides nicht da sein, nimmt man den Scheiß einfach wieder mit nach Hause und haut ihn dort in die Tonnen. Dafür hat man dann eine Rolle Mülltüten im Festival-Gepäck und fertig.

Irgendwann haben die auf den meisten Festivals, die ich so besuche, das Müll-Pfand eingeführt, was sich – soweit ich das beurteilen kann – wohl auch im Großen und Ganzen auch bewehrt hat. Da bleibt zwar immer noch was liegen, aber derartige Massen an Müll, wie diese nach einem Glastonbury Festival eingesammelt werden müssen, habe ich hierzulande nach einem Festival selten gesehen.

Die Daily Mail hat dazu eine ziemlich krasse Fotostrecke. Wahnsinn, was die Leute dort so abwerfen.

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Alte Fischernetze zu Skateboards: Bureo

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Drei Amerikaner haben in Chile mit Bureo ein Unternehmen gegründet, das dafür sorgen will, dass alte Fischernetze nicht im Meer verleiben. Sie sammeln diese ein und machten Rollbretter aus den Dingern. Klasse! Die taz hat einen Artikel über ihre Idee und ihre Motivation.

Sie treiben herrenlos durch die Meere und werden zur tödlichen Falle für Fische, Säugetiere und Vögel: sogenannte Geisternetze. Die alten, losgerissenen oder anderweitig über Bord gegangenen Fischernetze stellen laut WWF rund ein Zehntel des Plastikmülls in den Ozeanen dar – etwa 640.000 Tonnen. Das Kunststoffmaterial zersetzt sich teilweise erst nach Jahrzehnten, und so fischen die Netze weiter, ohne dass der Fang je eingeholt wird.

In Chile hat ein Start-up-Unternehmen jetzt Verwendung für den Müll gefunden: Bureo Skateboards stellt aus alten Netzen neue Rollbretter her. „Wir haben immer am Meer gelebt und gesurft“, sagt Ben Kneppers, einer der drei Gründer. „Und wir wollten etwas verändern.“ Dazu haben sie nun die Formel gefunden: Aus je 2,8 Quadratmeter Netz machen sie ein Board.

http://vimeo.com/91873997
(Direktlink)

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