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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Toy Crew ersetzt abgebaute Bänke in U-Bahnhof gegen hauseigene Stühle der BVG

Im U-Bahnhof Kottbusser Tor wurden vor einiger Zeit ein paar Sitzbänke abgeschraubt, so das es dort keine Sitzmöglichkeiten für jene gibt, die auf die Bahnen warten. Schon vor ein paar Wochen ging auf Twitter die Vermutung rum, dass die BVG diese Bänke gezielt abgebaut hat, um Wohnungslose so daran zu hindern, dort schlafen zu können. Die BVG dementierte das und erklärte, dass die Bänke lediglich zu Reparaturzwecken abgebaut wurden und bald wieder da sind.

Die Berliner TOY-Crew hat der BVG jetzt mal gezeigt, dass auch Bänke, die in der Reparatur sind, kein Grund sein müssen, die Leute nicht mehr im Sitzen auf die Bahn warten zu lassen. So haben sie sich Zugang zu Betriebsräumen der BVG verschafft, ein paar Stühle mitgenommen und kurzerhand als Ersatz für die Bänke im Bahnhof aufgestellt.


(Direktlink, via Blogrebellen)

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Zu zweit in einem Mantel: Genies scheitern an Kinokasse

Die Idee, sich zu zweit in einem Mantel die Kinotickets zum halben Preis zu holen, ist nicht ganz neu und mehrfach erprobt. Die beiden Genies hier aber sind mit ihrem Vorhaben aufgeflogen. Völlig unverständlicher Weise auch.

(via Schlecky)

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Im Stream: Als wir träumten

Der Rahmen des Filmes „Als wir träumten“ gleicht meinem zu dieser Zeit, auch wenn ich noch etwas jünger war als die hier gezeigten Protagonisten. Jugend und Techno gehörte für mich unweigerlich zusammen. Beim Techno ist geblieben, auch wenn meine Jugend lange hinter mir liegt.

Der Film von Adreas Dresen jetzt in der arte-Mediathek.

„Leipzig nach der Wende. Nach dem Zusammenbruch der DDR ist vom Pioniergeist ihrer Kindheit bei Dani, Rico, Mark, Pittbull und Paul nicht mehr viel übrig. In dieser neuen Zeit, in der alles möglich ist, gehen die Jungs an ihre Grenzen. Sie klauen, saufen, prügeln sich mit Nazis, hören Techno und eröffnen einen Underground-Club. Doch die Probleme lassen nicht lange auf sich warten.

Dani, Rico, Mark, Pitbull und Paul erleben ihre Kindheit in den letzten Jahren der DDR. Der Zusammenbruch des sozialistischen Systems trifft sie in einem sensiblen Alter, mitten in der Pubertät. Für die Jugendlichen und vor allem Rico, der unter dem Konformitätszwang der DDR gelitten hatte, ist das Chaos der Wendezeit ein Befreiungsschlag. Die Schule wird zur Nebensache, saufend, wütend, grölend zieht die Jugendclique durch die Straßen Leipzigs. Sie klauen im Supermarkt, bestehlen eine ältere Dame, aber nur ein bisschen. Trotz ihrer Härte gehören die Jungs zu den Guten, auch wenn sie manchmal über die Stränge schlagen. Doch Dani und seine Freunde leben auch in ständiger Gefahr. Regelmäßig werden sie von einer Gruppe Nazis, die das Revier für sich beanspruchen, verfolgt und verprügelt. Das Leben, das der Film zeichnet, ist voll von Exzessen, Grenzüberschreitungen, aber auch Härte und noch dazu den üblichen Jugenddramen wie etwa einer unerwiderten Liebe. Schließlich bündelt sich die Energie der Jungs in der Idee, einen Techno-Club zu eröffnen.“


(via FernSehErsatz)

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Gentrifizierungsgegner in Wedding bombardieren Neubau mit Farbe

Als Zeichen des Protestes haben Gentrifizierungsgegner in Berlin Wedding schon vor längerer Zeit die Fassade eines Neubaus mit Farbballons und Farbfeuerlöschern umgestaltet. Der dafür angegebene Grund: in dem Haus werden wohl völlig überteuerte Appartements für Studenten vermietet. „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für alle!“


(Direktlink, Freundeskreis Streetart Berlin )

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