Die Sonne bringt den zu eng sitzenden Aluhut bei einigen mal wieder mächtig zum glühen. Auweia!
Gefunden in der Gruppe „Reale Verschwörungstheorien“ mit ca. 20.000 Mitgliedern. In dieser Gruppe ist auch klar: Manchester war eine False Flag Attacke mit Crisis-Actors was man unter anderem daran sieht, dass eine Frau in Manchester ähnliche Augenbrauen hatte wie eine Frau beim Boston Marathon. Angela Merkel ist Hitlers Tochter weil sie Angst vor Hunden hat und Hitler hatte einen Hund – vermutlich wurde sie von diesem Gebissen was die Hundephobie erklärt. Menschengemachten Klimawandel gibt es natürlich nicht – Chemtrails aber schon. Immer wieder Perlen in dieser Gruppe, welche zeigen, wie extrem solche Filterblasen aussehen können und wie sehr sich diese Menschen gegenseitig in ihrem Verschwörungswahn bestätigen.
Der geballte Wahnsinn samt der nicht weniger wirren Kommentare nach dem Klick:
Jaja, heute ist kein Montag, aber dieses durchweg von Hippiemusik durchzogene Sorbet bei Laut & Luise geht auch an einem Freitag ganz wunderbar in Ohren und Herz. Und wer bis Montag warten will: bitte schön.
Für die Ewigwachgebliebenen zum Feierabendbier, für die Frühaufsteher als Seelenfutter zum Wochenbeginn: Montagssorbet mit Laut & Luise. Alles erlaubt, was gut tut und Gedanken kreisen lässt, nur der Name ist Programm: cremig, fluffig und ganz schön weich.
Es ist nicht alles und man kann nicht immer, sowieso wer könnte auch. Also auch mal anders anders heute nicht so anders, aber anders eben so. Hauptsache elektronisch, ist es alles, muss es alles, kein Problem, denn Stormgitarre ist satt dabei. Wir freuen uns sehr, so wie damals halt: Time Life präsentiert den Summer of Love. Geben zurück ins Hauptstadtstudio zu Max & Kolja aber, aber: Eigentlich heißen se Klaus.
„Wir werden genau das tun, was Amerika getan hätte, wenn das Abkommen nicht aufgekündigt worden wäre“, sagte Michael Bloomberg, Ex-Bürgermeister von New York. Er soll nach Angaben der „New York Times“ eine Gruppe koordinieren, die weiterhin zum Pariser Abkommen stehen möchte. Demnach soll ein Schreiben an die Uno vorbereitet werden, in dem die beteiligten Staaten und Städte zusichern, die Ziele des Vertrags einzuhalten.
Die Berliner Zeitung heute mit einem Titel, der auch international rumgehen dürfte, denn ein „Fuck you!“ versteht man überall.
Greenpeace projizierte heute Morgen an die Fassade der US-Botschaft in Berlin:
"Totaler Verlierer, so traurig!" – Greenpeace-Projektion an der Fassade der US-Botschaft heute Morgen in Berlin (dmo) pic.twitter.com/Stf8WogmZp
Ich kann mich erinnern, noch mit Flugzeugen zu fliegen, in denen geraucht wurde. In Zügen sowieso. Ich wusste allerdings nicht, dass man in Berlin bis 1974 in Linienbussen rauchen konnte. Ab dann war Schluss damit, einige Berliner waren weniger begeistert.
„An homage to the great Giorgio Moroder. The film samples a piece of audio from Daft Punk’s Random Access Memories where Giorgio recounts the discovery of his now infamous synthesizer sound.“
Wir wissen alle, dass Wackelaugen einfach alles besser machen. Mit dieser Annahme stehen wir nicht alleine da. In Bulgarien haben Künstler wohl auch deshalb jetzt die Googly Eyes Foundation gegründet, die die Wackelaugen auf Nachfrage verschickt, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
WE WANT TO SPREAD HAPPINESS
We are a group of artists, creatives and happy people living in three different continents that decided to spread happiness around the world. Creating this foundation was a way
we found to do that.
Alle um mich herum, die unter 15 Jahre alt sind, rasten aktuell wegen dieser Fidget Spinner Dinger aus. Auch hier im Haus. Lehrer an Schulen sprechen Verbote aus. Wirklich! Ich kann die Begeisterung dafür nur milde nachvollziehen und entscheide mich für zwei bis drei Minuten für die virtuelle Version dieser Teile.
Ich war gerne Pionier. Ich war Kind und reflektierte das, was damals bei den Jungpionieren so passierte, natürlich nicht. Bis heute hege ich an diese Zeit primär gute Erinnerungen. Bis auf die Demütigungen, die den Mitschülern vor der versammelten Schule auf den Fahnenappellen widerfuhr, die nicht ganz so tickten, wie man sich das von ihnen wünschte. Bis auf die vorgeschriebenen 80% Politik, die ich als Agitator auf die Wandzeitung bringen musste. Auch dann, wenn Olympische Spiele oder Fußball-WM war, was natürlich viel wichtiger als Politik war. Ich mochte die Pioniernachmittage. Und das regelmäßige Altstoffe sammeln. Timur und sein Trupp. Ich merkte erst später, dass ein LKW voll Altpapier, den mein Vater von der Arbeit für die Sammlung in der Schule besorgte, bei SERO sehr viel mehr als nur eine Urkunde für das meiste Altpapier in diesem Jahr brachte, wie es sie in diesen Fällen in der Schule gab. Ich mochte den kleinen Trompeter. Ein Lied, das ich bis heute textsicher intonieren kann. Teddy Thälmann.
Über Politik machte ich mir keine Gedanken. Andere übernahmen das wohl für uns und wir liefen voll rein, ohne das zu verstehen. Wie auch? Wir waren Kinder.
Wir liebten es, mit dem Klassenwimpel an der Straße zu stehen, auf der regelmäßig die Friedensfahrt vorbeifuhr. Das Sammeln der Eicheln und Kastanien, die im Winter zu den Tieren in die Wälder gebracht wurden. Die Messe der Meister von Morgen, bei der ich mit einer Lichtorgel mal den ersten Platz belegte. Ich hatte sie mit einem Nerd aus der Klasse meines drei Jahre älteren Bruder gebaut, was wir keinem verraten hatten. Wir hatten sie als meine verkauft.
Ich mochte und hasste die Sportfeste zugleich. Ich konnte ganz gut Schlagbälle und die Attrappen der Stabhandgranaten werfen. Dreierhop und Weitsprung war scheiße. Wir wussten, dass Pioniere zum Direktor berufen wurden, weil sie Plastiktüten aus dem Westen mit in die Schule brachten und diese nicht auf links gedreht hatten. Also umgedreht hatten, so dass man die Logos nicht mehr sehen konnte. Wir wussten, dass die Frage nach der Uhr vor den abendlichen Nachrichten nicht ohne Grund gestellt wurde. Die der aktuellen Kamera sah halt anders aus als die der Tagesschau. Wir sprachen beim Fahnenappell als Jungpioniere immer den Spruch der viel älteren FDJler mit. „Druschba“. Wir wussten aber schon, dass die irgendwann zur „Zivilverteidigung“ mussten und die ersten Punks in ihren Reihen, sich packungsweise Pfeffer in den Rachen schütteten, um beim dafür durchgeführten Gesundheitstest durchzufallen. Und wir wussten, was sie für Probleme bekamen, wenn man sie dessen überführte. Das war emotional einengend, irgendwie.
Wir hassten unseren Staatsbürgerkunde-Lehrer dafür, dass er mit Schülern in der Pause auf dem vollen Hof den „Staubsauger“ machte, wenn er sie dabei erwischte, wie sie irgendwo Papier fallen ließen. Dann nahm er sie an den Beinen, trug sie kopfüber über den Hof und ließ sie mit ihren Händen Müll aufsammeln. Kurz nach der Wende bekam er dann dafür von den Großen aus der 10. auf die Fresse. Eine damals kleine Genugtuung. Seine Kollegen sahen aus sicherer Entfernung dabei zu. Niemand schritt ein.
Keine mochte die Pioniere aus Russland oder Polen, die wir jährlich in unseren Ferienlagern trafen und zu denen uns von oben Freundschaft und Treue zueinander verordnet wurde. Das wussten die von oben nicht und glaubten das wirklich. Aber in den alljährlichen Ferienlagern hatten die immer Aufkleber aus der Bravo und anderes Zeug aus dem Westen, was die Mädchen dazu brachte, sich viel mehr für diese Jungs als für uns zu interessieren. Häufig kam es zu Schlägereien und am folgenden Tag zu Entschuldigungen beim Morgenappell.
Dann dieser Nachmittag, an dem ich mich mit der eigentlich netten Pionierleiterin ins Flicken bekam, weil sie meinte, wir sollten eine Torte zu irgendeinem Anlass backen. Ich sagte, ich würde das nicht können. Ich war 12 und meine Skills eine Torte zu machen, gingen gen Null. Sie wollte das nicht gelten lassen, worauf ich erwiderte, dass Honecker nicht mal einen kalten Hund alleine backen könnte. Das war’s – ich war raus. Kein Gruppenrat mehr und man stellte mir die Möglichkeit in Frage, der Thälmann-Pionier werden und später der FDJ beitreten zu können. Dann wurde das alles zu einem sehr merkwürdigen klebrigen Gefühl, das bis zum Fall der Mauer anhielt.
Pionier zu sein, war rückblickend immer ein ambivalentes Ding. Auch wenn ich damals noch nicht wusste, was „Ambivalenz“ bedeuten würde.
Fiel mir gerade ein, als ich diese Doku über Pioniere in der DDR sah. Hier aktuell in der ZDF-Mediathek. Immer bereit? Heute nicht mehr.
Die Schülerin wurde in Deutschland geboren, wie eine Sprecherin der Stadt Duisburg sagte. Der Schulleiter und ein Lehrer haben Bivsi am Montag aus der Klasse gebracht und im Lehrerzimmer über die Gründe der Abschiebung informiert, sagte die Sprecherin. Die 14-Jährige sei in Tränen ausgebrochen, sagte der Schulleiter. Möglicherweise hatten die Eltern ihre Tochter nicht über die drohende Abschiebung informiert. Das Mädchen konnte sich im Lehrerzimmer noch von ihren beiden besten Freundinnen verabschieden. Die Schüler des Gymnasiums seien geschockt gewesen. Seelsorger und ein Arzt kümmerten sich um die Jugendlichen.
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