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Das Kraftfuttermischwerk Beiträge

Herr Grau bloggt Gast

Und zwar hier. Da ich ab Sonntag in der Brandenburger Steppe unterwegs sein werde, in der es natürlich kein Internet gibt, kann ich mich logischerweise auch nicht um mein Blog kümmern. Da ich aber nicht will, dass das in der Zeit verwahrlost, so das womöglich noch jemand beim Jugendamt anruft, um dort Hilfe zur Erziehung für mein Blog zu fordern, habe ich mir einen vertrauensvollen Babysitter organisiert. Der gute Herr Grau wird sich, soweit wie ihm möglich, derweil um die Inhalte hier kümmern. Was er schreibt, wieviel er schreibt und worüber ist gänzlich seine Angelegenheit. Aber grundsätzlich kann da ja schonmal nichts schief gehen, wenn er schreibt. Hach, ich freu mich.

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Das neue Tocotronic-Album ist genau wie die letzten drei Alben vorher auch schon, viel zu popig, viel zu sauber, viel zu leise, viel zu glatt. Ich mag es trotzdem. Genau wie die letzten drei Alben auch schon. Entweder bin ich alt geworden oder erwachsen.

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Ein Helmut

Ein Helmut, der Asi, hat da was quergelegt in meinem Leben, wie ich heute weiß. Fick Dich und nenn Dich ab heute „Spam“. Da kann ich gut mit um, Du Hartkeks!

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Hochzeit

ist was ominöses, wenn man es genau nimmt. Männer, die man 25(!) Jahre lang kennt, verschenken ihr Herz an eine Frau, bei der man es vor fünf, sechs Jahren hätte niemals erwarten können, dass sie dem Mann die Liebe schenken, die dazu reichen könnte, den endgültigen Beweis anzutreten den es bedarf das „Ja-Wort“ zu geben stehen da und sagen ohne weiteres „Ja“. Wie das so geht mit der Liebe, ist eben doch etwas, was nicht in zwei Hände passt. Nun ist er angekommen in dem Hafen, den jeder von uns Menschen zu finden versucht ist. Ich meine, nicht unbedingt eine Eheschliessung, sondern die Liebe als Solches, die jemanden dazu veranlasst, dass in jeder Konsequenz durchzuziehen, die nötig ist um „ja“ zu sagen. Es geht da nicht um konservatives BlaBla oder so. Es geht darum, den wirklich letzten Beweis seiner Liebe vorzulegen. Endgültig. Einmalig. Für immer. Vorerst zumindest. Klar hätte ich vor zehn Jahren niemals daran gedacht, dass es auch nur einen von uns dazu treiben würde, den Scheiß mitzumachen. Nur denke ich heute, dass es die Konsequenz der Liebe an sich ist, dass zu tun. Und ich weiß, dass ich damit nicht alleine dastehe. Da bin ich eben Hippie. Durch und durch. Ob Punk, ob Hippie, ob Emo, ob Konservativer oder als Bauernoma, da verbindet jeden von uns ein wenig. Die Ehe ist nunmal der lezte und größte Beweis der Liebe. Und an die glaube ich nunmal. Es gibt für mich nichts, was größer sein könnte.

Und du triffst Menschen wieder den du dich offenbart hast, damals. Sie sagen dir, dass du Scheisse gebaut hast irgendwann. Es tut dir leid. Lange schon. Aber du hast ihnen das nie sagen können. Du hoffst auch , dass du es ausräumen hast können, irgendwie. Es geht um Emotionen, ganz klar. Es geht um Liebe. Scheiße, ich wollte nie Hippie sein, aber ich glaube, ich bin dennoch einer, denn nichts geht über die Liebe. Im Allgemeinen meine ich. Allumfassend, ganz klar.
Denn „weil nichts bliebe, ohne die Liebe“.

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Als ich ein Kind war, sagte mein Paps immer zu mir: “ Junge, bis zu dem letzten Tag in deinem Leben wird es immer wieder Dinge geben, die du zum ersten Mal machen wirst.“ Natürlich hat er Recht behalten, auch wenn man das ja nur ungern zugeben mag. Über die Jahre werden es weniger dieser Momente in denen man etwas zum ersten Mal macht. Aber Morgen gibt es wieder so einen. Ich werde eine Trauung bezeugen, auf einer Trauung zeugen oder wie auch immer, ich bin zum ersten Mal Trauzeuge. Ist ja auch mal was anderes und kommt sicher nicht mehr allzu häufig vor.

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