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Skrillex auf dem Cover des Rolling Stone

Am 18. März erscheint Skrillex‘ Debütalbum „Recess“. Das komplette Album konnte man sich mithilfe der am 7. März veröffentlichten „Alien Ride“-App bereits im Stream anhören. Ich hatte die geladen. Nicht weil ich das Geballer von Skrillex sonderlich mögen würde, sondern weil ich die Idee hinter der App ziemlich geil und auch innovativ fand. Funktioniert hat die bei mir allerdings so richtig nicht, aber es dauerte keinen Tag und das komplette Album hatte sich über alle möglichen Kanäle als Stream im Netz verbreitet. Natürlich. Also hörte ich es. Ich hoffte eigentlich, dass auf einem Album von ihm mehr Platz für Nummern wie „Leaving“ sei, es gedacht sogar. Allerdings ist dem nicht so. 1-2 Tracks kann man sich anhören, viele der anderen ohne die zur Hilfenahme etwaiger Drogen nicht so ganz, aber egal.

Ich mochte Sonny Moore immer dafür, dass er seinen Weg geht und keinen Fick auf die 346 Millionen Hater da draußen gibt. Auch dafür, dass er das, was er da nun vor sich liegen hat, hart erarbeitet hat. Geschenke gab es wenige. Um das anzuerkennen muss ich die Musik nicht mögen. Das dafür nötige Alter habe ich lange erreicht. Außerdem sieht man ihm immer an, dass er verdammt viel Spaß bei dem hat, was ihn antreibt. Wie auch immer.

Morgen jedenfalls wird er das Cover der Bibel des Rock-Journalismus zieren. Das vom Rolling Stone nämlich. Find‘ ich gut, gerade weil das einigen ganz sicher wieder die Halsschlagader pulsieren lässt. Haters gonna hate.

10 Kommentare

  1. Subliminal_Kid14. März 2014 at 09:18

    Finde ich gut, dass du gestern einen milden Tag hattest, aber das obige lässt sich auch über Chris de Burgh oder Wladmir Putin sagen. Im Zweifelsfalls kriegen die bei ihrem Fame die Hater gar nicht mit. Wenn du mal wirklich was über einen Underdog machen willst, der seit über zehn Jahren unerschütterlich seinen Weg geht, dann besuch mal meinen Bekannten Wasserstoff. Der hat es wirklich schwer… http://www.ogrinz.de/clubmusic-wasserstoff/

  2. Dubs14. März 2014 at 10:23

    @Ronny
    Yeah – Respekt – Endlich mal wieder ne Musikkritik die nicht immer nur auf das – „alles was mir nicht gefällt darf auch sonst keiner gut finden“ – Pferd setzt:
    Ich bin selber einer von denen, die eeeewig allen andern zu sagen mussten was sie gut finden dürfen und hatte auch die tollsten Argumente warum dem so ist. So isses jetzt nicht mehr. Nen Artikel zu schreiben über jemnden dessen Musik eigentlich gar nicht interessiert, man aber seine Haltung mag, ist genau der Schlüssel, der viel zu oft fehlt. Beim weghaten ist die Beteiligung ungleich höher.
    @subliminal_Kid
    Ich musste trotzdem voll ablachen als ich den weit übers Ziel geschossenen Vergleich las mit Chris und Waldi gelesen hab: Ich klick gleich mal auf Wasserstoff – ich lach nurerst noch zuende

  3. r0byn14. März 2014 at 18:03

    ich glaube skrillex hat sehr sehr viele geschenke erhalten auf seinem weg. du verkehrst halt (mit deinem blog hier) in den falschen kreisen.

  4. Ronny14. März 2014 at 18:19

    r0byn,
    „Ich glaube“ will mich jetzt nicht wirklich überzeugen.

  5. Ronny14. März 2014 at 18:41

    r0byn
    Naja. Auszeichnungen bekommt man nun ja nicht geschenkt. Dafür muss man schon was tun. ;)

  6. r0byn14. März 2014 at 18:59

    ja, kommt immer drauf an was man unter geschenken versteht. dein text liest sich ein bisschen so als waere er ein underground kuenstler den niemand leiden konnte, der sich dann durch die ganze scheisse der hater nach oben geboxt hat.
    ich sehe es eher so, dass er sich einfach in’s gemachte nest der „ami“ dubstepper um excision oder datsik gesetzt hat und dann den gesagt hat: hey, ich bin der haerteste und krasseste um so aufmerskameit zu bekommen.

  7. Ronny14. März 2014 at 20:25

    r0byn,
    Okay. Kann man sicher so sehen. Allerdings hat der Tüp auch vor Dubstep schon Musik gemacht, sich den Arsch abgespielt, in Hauseingängen gepennt, weil die Gage nicht gereicht hat. Ich finde das schon ein bisschen Underground, auch wenn es nicht der war, auf dem Dubstep gewachsen ist, schon richtig.

    Und dann kommt er, macht eine EP, die er für umme in die Welt haut und räumt so ziemlich alles ab. Richtiger Zeitpunkt, von mir aus, aber Geschenke sehen anders aus, finde ich. Und die Hater hat er immer noch umsonst.

    Aber worüber diskutieren wir hier eigentlich, Alter?! ;)

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