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Schlagwort: 1960s

Tortur de France – Bericht über eine Radrundfahrt (1960)

Ich hatte zur diesjährigen Tour mein Interesse daran wieder entdeckt und es im Urlaub immer ganz schön gefunden, die Tour de France sehen zu können. Es gab mir so Vibes, die ich als Kind von der Internationalen Friedensfahrt kannte. Nur in neu und anders halt. Jedenfalls haben die Frau und ich im Bulli gesessen und stundenlang die Tour im Stream gesehen. Klar, dass ein Algorithmus dann irgendwann diese Doku aus dem Jahr 1960 vorschlägt. Und damals rollte die Tour halt schon noch ein bisschen anders, als wir das von heute kennen.

Die Tour de France ist die härteste Sportveranstaltung Europas: so sieht es 1960 der Dokumentarfilmer Dieter Ertel. Zusammen mit dem Sportjournalisten Hans Blickensdörfer begleiten er und sein Kamerateam den Tross der Radrennfahrer auf den Etappen zwischen Limoges und Paris mit kraftzehrenden Anstiegen in den Pyrenäen und Cevennen. Gezeigt werden die Qualen der Radsportler und die Auswüchse der Werbebranche, die dieses Radrennen zu einem einzigartigen Zuschauer-Spektakel machen. Der tragische Sturz des französischen Radsportidols Roger Rivière bleibt ebenso im Gedächtnis wie die Bilder von Henry Anglade, der kilometerlang mit stark blutender Kopfwunde in Richtung Ziel fährt. Den Gesamtsieg sichert sich der Italiener Gastone Nencini vor seinem Landsmann Graziano Battistini. Hennes Junkermann verpasst als bester Deutscher den dritten Platz um eine knappe Minute.

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Wie man sich 1966 einen Haushaltsroboter für 1976 vorstellte

Mabel kocht euch Tee, lässt ein Bad ein, macht eure Betten, saugt Staub, putzt eure Schuhe, staubt eureo Dekoartikel ab, kocht Abendessen und spült anschließend ab. Außerdem geht sie mit dem Hund Gassi, passt auf das Baby auf, erledigt die Einkäufe, prüft die Rechnungen, mixt Cocktails, öffnet Türen, verteidigt das Haus gegen Einbrecher und bügelt sogar. Zumindest sollte eigentlich schon 1976 möglich gewesen sein, aber wir alle warten immer noch darauf. Aber: wir dürften heute deutlich näher an einer Umsetzung sein, als dass das damals der Fall war.


(Direktlink, via Nag on the Lake)

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… und im Schwarzwald scheint die Sonne (1960)

Eine der wenigen Ecken in Deutschland, in denen ich tatsächlich noch nicht war. Allerdings auch über 65 Jahre her. Und irgendwie genau so, wie ich mir als Junge aus dem Osten den Westen immer vorgestellt hatte. „Heile Welt“ in Farbe.

Der Film führt durch Baden-Baden, Bad Liebenzell und weitere Orte, zeigt die Rennwoche in Iffelzheim, historische Kurhäuser, Thermalbäder und die Schwarzwald-Hochstraße. Neben touristischen Eindrücken stehen auch kulturelle Motive im Fokus: ein Schwarzwälder Hochzeitszug, alemannische Fastnacht sowie typische Trachten.
Naturaufnahmen, Fachwerkstädte wie Nagold und Calw, Klöster, Wälder, Wasserfälle und Jahreszeitenbilder runden das Bild ab. Besonders auffällig ist die hohe Farbqualität des Materials, die den Schwarzwald dieser Zeit ungewöhnlich lebendig erscheinen lässt.


(Direktlink)

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K67 Kiosk

Für mich jetzt nicht „the most beautyful thing I’ve ever seen“ aber zumindest mal milde interessant: die Geschichte des K67 Kiosks. Ein modulares Kiosk-Design, das 1966 von dem slowenischen Architekten und Designer Saša J. Mächtig entworfen wurde. Das Design basiert auf polyfaserverstärkten Modulen, die einzeln oder zu größeren Einheiten kombiniert eingesetzt werden können und im Ostblock auch fleißig eingesetzt wurden.


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Der erste Heimcomputer Europas

Der Wissenschaftsmoderator Derek Cooper besuchte im Jahr 1967 für die BBC-Sendung „Tomorrow’s World“ Unternehmensberater Rex Malik in dessen Londoner Wohnung, um mehr über SCAN, den ersten Heimcomputer Europas, zu erfahren.

Derek Cooper reports on Europe’s first home computer terminal. Installed into the home of industrial consultant Rex Malik (pictured above), it includes an electric typewriter and can send and receive messages, update his diary and check his bank balance. Even his four-year-old son Nicholas can use it to work out basic maths problems. Can we expect a computer like this in every home in the future?


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Bustour nach Ost-Berlin 1965

Die Berliner Mauer in frühen Farbaufnahmen gefilmt von einem Amateurfilmer aus den USA. Vor 70 Jahren.

Bernauer Str., Gedenkstätte für die Mauertoten, Todesstreifen, Mauer Aufschrift/Graffiti : KZ. Versöhnungskirche, Bustour nach Ost-Berlin: Stadtrundfahrt, Unter den Linden, Brandenburger Tor, Hotel Adlon, Neue Wache, Staatsratsgebäude, Tribüne anstelle des späteren Palast der Republik, Neubauten, Stalinallee, Hotel Berolina.


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Der erste Skate-Film der Welt: Skaterdater (1965)

Skaterdater ist ein US-amerikanischer Kurzfilm von Noel Black aus dem Jahr 1965, gilt als erster Skate-Film der Welt und entstand während des ersten großen Skateboard-Booms in den USA. Der Film besaß kein festes Drehbuch, da keine Dialoge enthalten sind. Die Handlung wird stattdessen von Surfmusik begleitet. Der Soundtrack zum Film erschien 1966 auf Schallplatte. Skaterdater wurde 1966 für einen Oscar in der Kategorie Bester Kurzfilm nominiert und gewann 1966 in Cannes die Goldene Palme in der Kategorie Bester Kurzfilm.


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Korfu (1962)

Ein britischer Blick auf die griechische Insel in den frühen 1960er Jahren. Ich war noch nicht auf Korfu, hab jetzt aber schon ein bisschen Bock, genau jetzt genau dorthin zu fahren. Alleine der „warm afternoons“ wegen, die hier aktuell ja wohl vorbei sein dürften.


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