Der Synth-Designer Love Hultén wurde von einem Kunden gefragt, ob er sich so etwas vorstellen kann wie das ikonische Rosita Commander Luxus aus dem Jahr 1970. Er hat darauf basierend dann diese geile Teil hier gebaut, inklusive eines Plattenfachs, das in der Rückwand hoch und runter fährt. Und vielleicht will ich das genau so jetzt auch.
Adam von North of the Border schuf wunderbar treffende 3D-Skulpturen aus Ton und Harz, die die „This Is Fine“ und „Dumpster Fire“-Memes darstellen. Würde ich mir so in die Stube stellen.
Ich habe eine echte Schwäche für Alltagsfotografie aus der DDR, weshalb ich hier schon häufig darüber geschrieben habe. Vielleicht weil keine andere Kunstform so nahe an meiner kindlichen Erinnerung an die DDR ist, wie eben Fotografie, die halt nur schwer zu zensieren war und so die Realität zeigte, ohne zu beschönigen.
Fotografinnen und Fotografen in der DDR hatten einen überraschend großen Freiheitsspielraum, eine ausdrückliche Bildzensur gab es nicht. So konnten sie auch sichtbar machen, was von der Staatsmacht ausgeblendet werden sollte. Die Dokumentation stellt zwei Fotografinnen und zwei Fotografen vor, die das Leben in der DDR beobachteten und deren Werke in den letzten Jahren neu entdeckt wurden: Eberhard Klöppel ist im Mansfelder Land aufgewachsen und hat als Pressefotograf für die „Neue Berliner Illustrierte“ viele Bildreportagen realisiert, die nun vielfältige Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Menschen in der DDR bieten.
Dietmar Riemann aus Hartha in Sachsen sah den Staat, in dem er lebte, zunehmend kritisch. 1986 stellte er einen Ausreiseantrag, der erst 1989 bewilligt wurde. In der Zeit des Wartens und der Ungewissheit schrieb er ein über 1.000-seitiges Tagebuch und fotografierte heimlich die Berliner Mauer und Grenzanlagen.
Am Montag wurde die Spraydose 100 Jahre alt. Neben all den unzähligen Errungenschaften, die mit ihr einher gingen, hat man irgendwann festgestellt, dass sie auch dazu taugt, Farben in die Welt zu tragen. Deutschlandfunk Kultur hat dazu ein kurzes Interview mit dem Sprühkunsthistoriker Dieter Briedel: 100 Jahre zsch, ffft, klack: – Die Spraydose in der Kunst.
Der italienische Künstler Davide Bonotto nimmt sich alte Verkehrsschilder, schneidet sie auseinander, puzzelt sie dann mal mehr, mal weniger sinnfrei wieder zusammen und das finde ich ziemlich bis sehr cool.
Theo Jansen’s Strandbeests waren schon immer beindruckend faszinierend. Das hat sich auch 2025 nicht geändert. Hier ein Update.
Strandbeest Evolution 2025 provides an update on the evolutionary development, which is going on since 1990.. Every spring I go to the beach with a new beast. During the summer I do all kinds of experiments with the wind, sand and water. In the fall I grew a bit wiser about how these beasts can survive the circumstances on the beach. At that point I declare them extinct and they go to the bone yard.
Beeindruckende Arbeit von Steven Thompson aka Happy Life Wood, die er für den Carhartt Flagship Store in New York City geschnitzt hat. Dafür benutze er weder Farben noch Beizen, sondern schnitzte die einzelnen Teile aus unterschiedlich farbigen Holzarten zusammen. Würde ich mir so in die Stube hängen.
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