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Schlagwort: Art

Nach 110 Jahren schließt eine traditionsreiche Tischlerei in New York

Seit drei Generationen und 110 Jahren fertigt die American Wood Column Corp. architektonische Holzkonstruktionen in New York City, doch Inhaber Thomas Lupo, mittlerweile über 70, sagt, es sei an der Zeit, den Laden dicht zu machen.

In dem eindrucksvollen Video erzählt Lupo die Geschichte des Unternehmens, die bis zu seinem Großvater zurückreicht, der es vor über einem Jahrhundert gründete. Wie der Name schon sagt, stellt die Firma architektonische Holzsäulen her, aber auch Verbundprofile. Ein Großteil des Videos wurde in einem Raum gedreht, dessen drei Wände vom Boden bis zur Decke mit Regalen gefüllt sind, die Tausende von nummerierten, handgeschnitzten Formen für die Profilherstellung enthalten.


(Direktlink, via Messy Nessy)

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Riesenkassette

Eine herkömmliche Kompaktkassette misst 10 x 6,5 cm. David Picciuto von Make Something hat diese riesige Holzkassette geschaffen, die etwa 15-mal so groß ist. Er fertigte die 13,6 kg schwere Kassette aus Sperrholz, lasergeschnittenen Furnieren, einem Acrylglasfenster, 3D-gedruckten Tonbandspulen und einer Stoffschlaufe. Dazu würde ich jetzt gerne noch einen passenden Rekorder sehen wollen.


(Direktlink, via The Awesomer)

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Wandbilder aus Flaschendeckeln

Die EU-Verordnung für fixierte Flaschendeckel hat nicht wenigen Menschen nahezu Tränen in die Augen getrieben. Ich weiß jetzt nicht, ob es schon aktuelle Studien über die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme gibt und ob sich dadurch tatsächlich weniger Deckel in der Umwelt finden lassen, aber irgendwer wird sich da sicher schon drum kümmern.

Da Großbritannien ja nicht mehr Teil der EU ist, haben die hingegen noch immer jede Menge dieser Deckel übrig. Bei Plastic Shed sammeln sie diese, machen daraus bunte Wandbilder und stellen sie in die Gegend. Hübsch, wenn auch auf das Problem von Müll im Allgemeinen lieber zu verzichten wäre.

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Kleines Elektro-Auto aus dem Jahr 1942: L’Œuf électrique

(Foto: Rob OoCC BY 2.0)

L’Œuf électrique, französisch für das elektrische Ei, war ein futuristischer Prototyp eines dreirädrigen Elektrofahrzeugs, der von dem Industriedesigner Paul Arzens 1938 entworfen und 1942 gebaut wurde. Arzens hatte der Welt davor bereits La Baleine (den Wal) präsentiert, einen riesigen, luxuriösen Spritfresser im Art-déco-Stil. Dann marschierten die Deutschen in Frankreich ein, und Benzin wurde knapp. Arzens experimentierte dann mit der Umrüstung bestehender Fahrzeuge auf Elektroantrieb und lernte dabei einiges. Ein großes Auto kam nicht in Frage, also musste er von vorn anfangen. Sein Elektroauto musste leicht und wendig im Stadtverkehr sein. Arzens baute den L’Œuf électrique in Handarbeit aus Aluminium und Plexiglas, hielt ihn klein und versah ihn mit drei Rädern. Er nutzte die kleine Knutschkugel bis zu seinem Tod im Jahr 1990 als Privatwagen.


(Direktlink, via Neatoroma)

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