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Schlagwort: Art

Autos und LKW auf Autobahnen werden zu Klanglandschaften

Wenn die Blechlawinen zu etwas gut sein können, dann für die Klanglandschaften die der Künstler und Komponist Matthew Wilcock aus Autos entwickeln lässt.

For each drone video, he assigns musical notes to the cars and trucks in specific lanes. “16 lanes in today, which depending on the frequency might be at the upper limit. Piano doing the bottom 12 lanes. SEM synth doing the top 4,” he notes. As they cross the center line, their unpredictable positions create rhythms that form the soundscapes.

Und so klingen Autobahnen gar nicht mehr so nervig.


(Direktlink, via The Kid Should See This)

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Kumiko

Kumiko ist eine traditionelle japanische Holzbearbeitungstechnik, bei der filigrane Leisten ohne Nägel oder Schrauben präzise zu komplexen, belastungsstabilen Mustern zusammengefügt werden. Dabei zuzusehen ist ziemlich bis äußerst beruhigend.


(Direktlink, via Book of Joe)

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The Candy Factory: eine Künstler-Enklave in Brooklyn

Vor rund 40 Jahren kaufte die Immobilienmaklerin Ann Ballentine eine ehemalige Süßwarenfabrik im Brooklyner Stadtteil Clinton Hill. In den folgenden Jahren vermietete sie die darin befindlichen Wohnungen an Maler, Bildhauer, Musiker, Industriedesigner und Filmemacher. Das Ökosystem des Gebäudes, das noch heute „Candy Factory“ heißt, hat zu zahlreichen Kooperationen geführt, darunter eine romantische Partnerschaft und eine Organspende. Bemerkenswert für jeden, der in New York City nach Atelierräumen – oder überhaupt nach Mietstabilität – gesucht hat, ist, dass die Künstler so lange dort bleiben konnten. Manche wohnen seit Jahrzehnten in ihren Ateliers. Diese Stabilität ist das Ergebnis von Ballentines Ethos; sie weigerte sich, das Gebäude mit großem Gewinn an Bauträger zu verkaufen oder ihre Künstlermieter durch Mieterhöhungen auszunutzen. So kann es auch gehen.


(Direktlink, via Messy Nessy)

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Schalenklang auf Wasser

Das klingt ein bisschen esoterisch, aber die Idee ist toll. Das Ergebnis erst recht.

Immersive installations aren’t always about thrills and adventure. In „Clinamen,“ artist Céleste Boursier-Mougenot creates music with nothing more than swirling water and ceramic bowls. By encouraging audiences to listen and contemplate, this exhibit turns the rotunda of the @boursedecommerce in Paris into a space of dreamlike tranquility.


(Direktlink)

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Ein Künstler, der seine Pinsel selber herstellt

Der Künstler Wang Mansheng malt seine Bilder mit Pinseln, die er selber herstellt. Konsequent.

Artist Wang Mansheng crafts his own brushes from found natural materials. In this short film, Mansheng reflects on the value of imperfection and the beauty of the handmade as he prepares for his exhibition “Wang Mansheng: Without Us.“ The video captures the artist at work and in conversation, revealing how years of experimentation have shaped his distinctive practice.


(Direktlink, via Kottke)

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„Van Gogh“-Stuhl in Museum kaputt gesessen

Dieser Stuhl war keineswegs zum Sitzen gedacht: nachdem Aufsichtspersonen den Raum verlassen hatten, stellten sich ein Mann und eine Frau im Palazzo Maffei in Verona vor den „Van Gogh“-Stuhl für ein Foto in Pose. Das Kunstwerk des Künstlers Nicola Bolla besteht aus Hunderten Swarovski-Kristallen. Als der Mann versehentlich das Gleichgewicht verlor und auf den Stuhl stürzte, zerbrach dieser.

Der Stuhl ist eine künstlerische Hommage an das Gemälde „Vincents Stuhl mit Pfeife“ des niederländischen Malers Vincent van Gogh. Ein deutlich sichtbarer Hinweis vor dem Objekt weist darauf hin, dass es sich nicht um eine Sitzgelegenheit handelt und es nicht berührt werden darf. Dürfte nicht zu den Sternstunden dieses Pärchens gehören, aber für mich auf Metaebene dann halt wieder Kunst. Also nicht der Akt, aber das neu entstandene Werk als Beweis von dynamischer Kunst.

„Zurück bleibt kaputte Kunst.“

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Eine Welle als kinetische Installation

Cadence ist eine wunderschöne Installation des Künstlers Reuben Margolin und wurde im letzten Jahr in Oklahoma City gebaut und gezeigt.

This kinetic sculpture is about 11 feet in diameter and was commissioned by Citizen for their new building in downtown Oklahoma City. The nighttime shots are from my studio before I shipped it, and the daytime one is taken right after installation. The lobby is now finished, complete with couches to lounge in, so make sure you stop by if you are in the neighborhood!

The ceiling is 20 feet high and Cadence has a single electric motor which pulls on 216 strings to create a fluid waveform. I tapered the maple links on a lathe. This is the first time I used an open cell hexagonal matrix for the wave and I was really happy with the fluidity of this pattern. Because the links intersect at 120 degrees there is more freedom of movement than in the tumbling block pattern I’ve previously used in other hexagonal arrays. Cadence is nearly silent.


(Direktlink)

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Installation eines garstigen Roboterhundes

Das ist creepy.

Japanese artist Takayuki Todo has created an installation featuring a robot dog chained to a pole, and programmed it to attack passing visitors.

According to Todo, “In this crude exhibit, some may feel it’s abusive, pitiful, or even repulsive. I believe it’s important to reflect on that reaction—because in that moment, we’re seeing a man-made object as something alive.”

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Detaillierte Reisetagebücher

Als Kind machte ich mir nach den verhältnismäßig vielen Reisen, die meine Eltern mit mir unternahmen, immer so kleine Erinnerungsheftchen. Mit Fotos, Eintrittskärtchen, Parkscheinen, kurzen Notizen, diesdas. Hin und wieder sah ich sie mir später dann nochmal an und schwelgte in Erinnerungen. Ich fand es deshalb ein bisschen schade, dass ich meine Kinder nie wirklich dazu animieren konnte, Ähnliches nach unseren gemeinsamen Reisen anzufertigen.

Und dann sehe ich diese unfassbar detaillierten Reisetagebücher, die José Naranja von seinen Reisen macht – und die sie sind schlichtweg wunderschön. Jedes einzelne ein kleines Kunstwerk. Hach.


(via Colossal)

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