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Schlagwort: Austria

Bester Teaser ever

Gudenus geht offenbar davon aus, dass noch mehr Material von der Party mit Strache auftauchen wird. Das kann ja heiter werden. Muss aber auch eine verballerte Nacht gewesen sein.

Der nach der „Ibiza-Affäre“ aus allen Funktionen zurückgetretene ehemalige FPÖ-Politiker Johann Gudenus sorgt sich, dass es bei dem verhängnisvollen Video nicht bleiben wird. „Ich befürchte weiteres Material, das mich in kompromittierenden Situationen zeigt“ , sagte er am Dienstag zur APA. Dies sei neben dem bekannten Video ein weiterer Grund für den vollständigen Rückzug aus der Politik gewesen. „Es tut mir aufrichtig leid, dass ich dieses einmalige Treffen auf Ibiza mitorganisiert und damit Heinz-Christian Strache überhaupt erst mit dieser Causa in Verbindung gebracht habe“, meinte er.

Gudenus sieht sich jedoch als Opfer in dieser Affäre: „Ich war in dieser längeren Zeitspanne sichtlich in einer Ausnahmesituation. Erschöpft, überarbeitet, nahe einem Burn-out und in einer persönlichen Krise. Zu wenig Schlaf, zu viel Alkohol, gemixt mit Energydrinks, und psychotrope Substanzen, um die innere Anspannung und Unruhe zu bekämpfen.“

Außerdem glaubt er offenbar daran, Opfer von K.O.-Tropfen geworden zu sein. Oder zumindest behauptet er das.

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Böhmermann teilt Website mit Countdown

Man weiß nicht, was soll es bedeuten, aber Böhmermann hat vorhin den Link zu einer Seite geteilt, auf der ein Countdown runterläuft: dotheyknowitseurope.eu. Vielleicht kommt da in zwei Tagen ja noch was zum FPÖ-Skandal. Vielleicht aber auch nur eine Sammlung europäischer Kochrezepte. Oder so.

Im Quelltext jedenfalls:

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Falls jemand gerade eine schicke Villa auf Ibiza sucht – Airbnb hat da was

Österreich brennt gerade – und das ganz zu Recht.

Wenn ihr buchen wollt: Vielleicht habt ihr Glück, es gibt Red Bull, Vodka und Kokain inklusive. Und dann wird über Politik geredet. Und darüber, wie man die Verantwortung dieser einfach gut verscherbeln könnte. Weil: stellt euch mal vor, die Nummer wäre kein Fake gewesen, die hätten sich tatsächlich in den Bums eingekauft und Wahlen nach ihrem Gutdünken manipuliert, ohne dass das irgendwer mitbekommen hätte. Unmöglich scheint das damit schließlich nicht mehr zu sein.

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In Österreich werden McDonald’s-Filialen zu Außenstellen der US-Botschaft

(Foto: andreas160578)

Weil wir oft gerne darüber lachen, was Satire darf: McDonald’s-Filialen werden Außenstellen der US-Botschaft.

US-Amerikaner, die zukünftig während ihres Österreich-Aufenthalts ihren Reisepass verlieren oder in irgendeine andere Notlage geraten, in der sie die Hilfe ihrer Botschaft brauchen, haben ab 15. Mai eine neue Anlaufstelle. Und zwar das jeweils nächstgelegene McDonald’s-Restaurant.

Die 194 heimischen Filialen der Fastfood-Kette servieren dann nicht nur Big Mac und Pommes – sondern agieren in gewisser Weise als Außenstellen der Botschaft. Das Restaurantpersonal wird verpflichtet, für Hilfe suchende Amerikaner – seien es nun Touristen oder Menschen, die in Österreich arbeiten – über eine 24-Stunden-Hotline den Kontakt zu ihrer Auslandsvertretung herzustellen.

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Flugzeugabsturz auf dem Wolfgangsee

Krasse Wasserlandung, die der Pilot eines kleinen Sportflugzeugs hier auf dem Wolfgangsee in Österreich hingelegt hat – und offenbar samt Copilot mit viel Glück im Unglück kurz darauf aus dem Flieger stieg.

Es handelt sich dabei um ein kleines Sportflugzeug, vom Hotel Scalaria gesponsert, welches einige Stunts über dem Wolfgangsee gemacht hat. Eine kleine Flugshow.
Bei dem Versuch eine 180 Grad Wendung knapp über dem Wasser zu machen ( war die 2te Drehung, nur beim ersten Mal hat sie tadellos Funktioniert) ist das Flugzeug mit dem linken Flügel eingetaucht und durch den starken widerstand zum stehen/Sinken gekommen.


(Direktlink)

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Mitarbeiter der Österreichischen Bundesbahnen graben Gams aus dem Schnee

Währenddessen in Österreich: es schneit. Mitunter dolle. So dolle, dass Mitarbeiter der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mit Schippen um die Bahnen unterwegs sind. Und so trug es sich zu, dass ÖBB-Mitarbeiter neben einer Bahn eine im Schnee verschüttete Gams ausgruben. Da kann man dann auch ganz getrost Feierabend machen.


(Direktlink | Danke, CarFreiTag!)

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Schickt Österreich „Hyäne Fischer“ als Satireprojekt zum ESC?

In Österreich schickt sich seit ein paar Tagen die bisher unbekannte Künstlerin „Hyäne Fischer“ an, als Beitrag der Alpenrepublik zum ESC-Song-Contest gesandt zu werden. Österreich soll, geht es nach der Wiener Burschenschaftssatire-Burschenschaft „Hysteria“, die ausschließlich aus Frauen besteht, den Song-Contest-Beitrag bekommen, den sie verdient. So wird vermutet, dass sie Satiregruppe hinter dem vorgeschlagenen Song steckt, der mit einer Eva-Braun-Ästhetik in der Tat ein wenig schmerzt. Aber womöglich soll das genau so sein.

Der Verdacht, dass es sich um ein Hysteria-Projekt handelt, liegt nicht nur nahe, weil bekannte Mitglieder wie die Autorin Stefanie Sargnagel Hyäne Fischer öffentlich unterstützen. Auch die Form der Subversion durch Imitation in Duktus und Ästhetik ist die gleiche. Egal, wie weit nach rechts die Regierung noch abdriften will, Hyäne Fischer überholt sie kalt lächelnd. Eine politische Botschaft ist nirgends auszumachen. Es gibt keinen Bruch, kein Erwachen aus dem Albtraum, kein „es ist ja nicht so gemeint“, und tut genau deshalb so weh.


(Direktlink, via CarFreiTag)

Ob Österreich sich dazu entschließt, diese Newcomerin tatsächlich nach Israel zu schicken, wird sich erst noch zeigen.

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