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Schlagwort: Bicycle

Als Radfahrer nicht angeschnallt: 30,00 EUR

Wer allen Bußgeldern aus dem Weg gehen will, sollte ab nun nicht immer nur darauf achten, auf dem Rad auch immer ordnungsgemäß zu blinken und immer eine gültige HU/AU Plakette auf dem Kennzeichen zu haben, sondern auch daran, den Sicherheitsgurt anzulegen. Sonst kann es schon mal Geld kosten.

(via reddit)

Einen ähnlichen Fall gab es vor zwei Jahren mal in Lübeck. Dort wurde im Bußgeldschreiben allerdings fälschlicherweise ein Autofahrer zum Radfahrer erklärt, was in diesem Fall hier nicht so ist. Der Empfänger des Schreibens war tatsächlich mit dem Fahrrad unterwegs, wie er kommentiert.

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Strauß verfolgt Radfahrer

Da bleibt einem wohl kaum was anderes übrig, als richtig in die Pedale zu treten.

We came down to South Africa for the Cape Argus Tour. It is the biggest cycling event in the world, probably.

Suddenly, I spotted a white ostrich on my left, then this beast jumped on the road from the right and started chasing my friends! It was a little scary at first, but then I thought I gonna fell of my bike from laughter. The ostrich didn’t have any problem to keep up at 50km/h and apparently they do 70km/h with no sweat.


(Direktlink, via Doobybrain)

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Polizei knackt Fahrradschloss – und nimmt Rad mit

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(Foto: Radfahrkarte von 1920 der Stadt Celle, Staat Preußen • Scan: Bernd Schwabe)

Falls jemand in Verden sein grünes Rad der Marke Peugeot vermisst, das vorm Bahnhof abgestellt wurde, einfach mal bei der Polizei in Verden melden. Könnte sein, dass die das mitgenommen haben. Soll ja nichts wegkommen.

Am Donnerstag, 04.02.2016, hat ein bislang unbekannter Radfahrer am Verdener Bahnhof vermutlich unbeabsichtigt sein Fahrrad mit einem weiteren Rad angeschlossen. Dem Eigentümer des ungewollt angeschlossenen Drahtesels halfen die Beamten, indem sie das Schloss aufbrachen. Um das Fahrrad des Unbekannten nicht ungesichert am Bahnhof zurückzulassen, stellten die Beamten es sicher. Seitdem ist das grüne Zweirad der Marke Peugeot bei der Polizei Verden untergestellt. Der Eigentümer hat sich bislang allerdings noch nicht gemeldet. Er wird gebeten, sich mit der Polizei Verden unter Telefon 04231/8060 in Verbindung zu setzen.
(Presseportal)

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Radfahren in Berlin (Theory vs. Reality)

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Ich bin lange nicht mit dem Rad durch Berlin gefahren. Als ich das noch regelmäßig tat, war ich ein rückblickend ziemliches Arschloch auf dem Rad, das den ein oder anderen Autofahrer gut und gerne in die Eskalation getrieben haben dürfte. Aber hey, Berlin aufm Rad, die Straßen waren die meinigen. Aber das ist ewig her.

Hier ein kurzer Realitätsabgleich zwischen der städtischen Theorie und der Praxis aufm Rad. Spaß sieht anders aus. Ich weiß nicht, wie das in anderen Großstädten ist – hier in Potsdam allerdings sieht es so viel besser aufm Rad im Verkehr auch nicht aus.

(Direktlink, via ESIB)

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Alte Fahrräder aus Grachten in Amsterdam bergen – und meine Schatulle von damals

Ein bisschen kommt in mir da ja der Schatzsucher von früher hoch. Ich grub gerne metertiefe Löcher irgendwo und siebte den dort abgetragenen Sand. Dabei fand ich immer irgendwelche Dinge, die ich in einer Zinkschatulle sammelte.

„Irgendwo“ meint in dem Fall speziell eine Region, in der Hitler kurz vorm Kriegsende einen Militärflughafen bauen wollte. Damit wurde Anfang der 40er schon begonnen, aber irgendwie verlief sich das ja im märkischen Sande (Haha!). Jedenfalls fanden wir dort ein Haufen obskurer Sachen. Teile von Porzellan-Puppen, Bestecke, Gläser, Werkzeug und so was.

Ich sammelte dieses Zeug 2-3 Sommer lang und verbuddelte es am Ende in oben erwähnter Zinkschatulle in dem damaligen Garten meiner Eltern. In gut 1 Meter 50 Tiefe. Ich wickelte den Inhalt vorher in Plastiktüten ein und legte noch 7-8 Lagen Alufolie um die Schatulle. Sollte über die Jahre ja nicht vergammeln, mein Schatz.

Kurz darauf musste mein Alter seinen so geliebten Garten aufgeben. „Rückübertragungsansprüche“ und so. Meine Schatulle blieb dort im Boden. Später bauten irgendwelche Leute Häuser daneben und bewohnten diese auch. Aber ich weiß, dass diese, meine, alte Zinkschatulle dort noch im Boden liegen muss und habe mir seitdem vorgenommen, nach einer etwaig erlebten Apokalypse mit einem Spaten dort hinzugehen, um danach zu graben und meinen damals gesammelten Schatz zu bergen.

Seitdem stehe ich ziemlich auf Dinge finden und frage mich manchmal, was wohl überall in den Kanälen dieser Welt wohl darauf wartet, endlich mal gefunden zu werden. Es muss urst spannend sein, das mal herauszufinden.

Dass in den Amsterdamern Grachten jede Menge herrenlos gewordene Fahrräder liegen, dürfte dabei nicht überraschen. Diese zu bergen aber, ist eben doch ein wenig so, wie damals mit dem Spaten am alten angefangenen Flughafen gegraben zu haben. Irgendwie. Und wir damals dafür nicht mal einen Bagger!


(Direktlink, via Laughing Squid)

Meine Zinkschatulle von damals ist heute dieses Blog. Zum Sammeln. Wenn auch irgendwie anders.

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