Ihr kennt das. Von denen mit ihren vier Reifen…
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Zum Inhalt springenDer schottische Mountainbiker Danny MacAskill unterwegs auf seinem Santa Cruz E-Mountainbike nördlich des Polarkreises in Norwegen. Dafür befährt er drei verschiedene Berge. Das Ergebnis ist dieses unglaublich schöne Video, untermalt mit einem Soundtrack von Max Cooper. Jetzt habe ich Lust auf Berge.
(Direktlink, via Kottke)
Wenn einfach nur Rad zu fahren nicht reicht.
Einen Kommentar hinterlassenAlleycats sind wilde Fahrradrennen durch die Stadt – ohne abgesperrte Strecke, ohne Verbände, ohne großes Budget. Was einst aus der Kurierkultur von New York und San Francisco entstand, ist heute eine global vernetzte Szene. Zwischen Fixies, DIY und analoger Gemeinschaft erzählen Alleycats von urbaner Freiheit, Verkehrspolitik und der Frage, wem die Stadt eigentlich gehört.
Ich hatte zur diesjährigen Tour mein Interesse daran wieder entdeckt und es im Urlaub immer ganz schön gefunden, die Tour de France sehen zu können. Es gab mir so Vibes, die ich als Kind von der Internationalen Friedensfahrt kannte. Nur in neu und anders halt. Jedenfalls haben die Frau und ich im Bulli gesessen und stundenlang die Tour im Stream gesehen. Klar, dass ein Algorithmus dann irgendwann diese Doku aus dem Jahr 1960 vorschlägt. Und damals rollte die Tour halt schon noch ein bisschen anders, als wir das von heute kennen.
Ein KommentarDie Tour de France ist die härteste Sportveranstaltung Europas: so sieht es 1960 der Dokumentarfilmer Dieter Ertel. Zusammen mit dem Sportjournalisten Hans Blickensdörfer begleiten er und sein Kamerateam den Tross der Radrennfahrer auf den Etappen zwischen Limoges und Paris mit kraftzehrenden Anstiegen in den Pyrenäen und Cevennen. Gezeigt werden die Qualen der Radsportler und die Auswüchse der Werbebranche, die dieses Radrennen zu einem einzigartigen Zuschauer-Spektakel machen. Der tragische Sturz des französischen Radsportidols Roger Rivière bleibt ebenso im Gedächtnis wie die Bilder von Henry Anglade, der kilometerlang mit stark blutender Kopfwunde in Richtung Ziel fährt. Den Gesamtsieg sichert sich der Italiener Gastone Nencini vor seinem Landsmann Graziano Battistini. Hennes Junkermann verpasst als bester Deutscher den dritten Platz um eine knappe Minute.

Mein Lieblingsformat vom Deutschlandfunk Kultur über das Radfahren im Alltag. Jede/r von uns hat dazu ganz eigene Erfahrungen. Hier welche von anderen.
Einen Kommentar hinterlassenErst vor gut 200 Jahren hat der Mensch gelernt, auf zwei Rädern das Gleichgewicht zu halten. Wir blicken auf die Entwicklung des Fahrrads, aber vor allem auf Geschichten derer, die es heute nutzen. Von Alltagsradlern und dem Kampf um die Straße.
Will ich seit Jahren schon immer mal auf dem Rad gemacht haben. Heute wird’s, Urlaub sei Dank, passieren. Bis später.
7 Kommentare Ich habe keine Ahnung, wie lange der damals 24-jährige David Leopold diesen Job gemacht hat, angesichts seiner Fahrweise allerdings ist es schon erstaunlich, dass er es überhaupt auf fünf Jahre gebracht. Dem CBS jedenfalls schien er damit auch ein wenig zu imponieren. Anders als den meisten Autofahrern oder zu Fuß unterwegs seienden. Das Video heute bei Facebook würde wahrscheinlich einen Lynchmob mobilisieren.
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Ich schrieb neulich am Rande darüber, dass ich dabei wäre, einen Team-Tag vorzubereiten, was durchaus mit Stress verbunden war, mit dem einherging, dass hier weniger los war. Der Team-Tag fand nun am Freitag statt und lief so wie geplant und auch gut. Nach dem Feierabend wollte ich dann mit dem Rad sehr fix nach Hause, da hier Besuch von Lieblingsmenschen aus Wien auf mich wartete und die will man ja nicht lange warten lassen. Also Kette rechts und ab nach Hause. Das auf einer Fahrradstraße, die ich zwar kenne, aber leider nicht so gut wie meine Westentasche. Solche Wege verändern sich von Jahr zu Jahr und eigentlich weiß ich auch, dass man die erstmal eher entspannt fahren und checken sollte, was ich in diesem Jahr auf dieser Strecke noch nicht getan hatte.
Ich behaupte gerne, dass ein einziger Grund für den Kauf eines SUV die Radwege sind. Aber dann war es schon zu spät, ich habe einen sehr hohen Asphaltbruch erst bemerkt, als mein Vorderrad mit gut 30 km/h auf diesen traf, was für mich zur Folge hatte, über den Lenker absteigen und mit dem Kopf auf der Straße einschlagen zu müssen. Überall Blut, Schmerzen aus der Hölle und glücklicherweise sehr kompetenten Ersthelfer:innen, die mir einen guten Druckverband verpassten. Dann RTW, Notaufnahme, CT, Röntgen, Platzwunde über der linken Augenbraue geklebt und sehr viel Zeit im Krankenhaus verbracht.
Glücklicherweise ist mehr als die Platzwunde nebst blauem und angeschwollenem Auge, Schürfwunden, drölfhundert anderen blauen bis schwarzen Flecken und einer erst neuen kaputten Brille nichts geblieben, aber das alles in Summe tut doch ordentlich weh. Jedenfalls bin ich ob dessen jetzt erstmal eine Woche krank zu Hause. Dass es ein Wegeunfall war macht das alles nicht besser, ich hätte auf diese schmerzliche Erfahrung einfach ganz gerne verzichtet.
Notiz am Rande: die Ersthelferin, die dort wohnt, meinte zu mir, dass ich in den letzten vier Wochen jetzt schon der fünfte sei, den es an dieser Stelle vom Rad geholt hätte, was zeigt, welche Prioritäten diese Stadt für ihre Radwege pflegt.
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Im Jahr 1892 patentierte Arthur Hotchkiss etwas, was er die „Hochbahn“ nannte. Hotchkiss und andere Innovatoren stellten sich vor, dass Einzelpersonen mit pedalbetriebenen Maschinen auf speziell gebauten Schienennetzen reisen könnten.
Die erste derartige Eisenbahnstrecke, so das Velorama National Bicycle Museum in den Niederlanden, verlief zwischen Smithville und Mount Holly in New Jersey. Da der Boden zwischen diesen beiden Orten sumpfig war, wäre es für die Bewohner hilfreich gewesen, einige Meter vom Schlamm entfernt fahren zu können. Konnte sich offenbar nicht so wirklich durchsetzen.

Sergii Gordieiev von The Q, der gerne auch an Rädern bastelt, nutzte seine mathematischen und ingenieurtechnischen Fähigkeiten, um einen kettenlosen Fahrradantrieb zu entwickeln, für den er eine Reihe von miteinander verbundenen Zahnrädern aus dem 3D-Drucker gegen die herkömmliche Kette ersetzte. Funktioniert, nur das Schalten fällt aus.
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