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Schlagwort: Bots

Wie ein Frankfurter Skateshop Sale-Bots und Reseller zerlegt

(Foto: garderobein)

Es ist mittlerweile nicht mehr außergewöhnlich, dass irgendwelche Leute stundenlang vor Shops stehen, um beispielsweise limitiert angebotene Sneaker zu kaufen. Hersteller nutzen diese künstliche Verknappung gerne, um Hypes zu generieren und somit für sich zu werben. Die dabei gekauften Schuhe werden dann häufig völlig überteuert weiter verscheuert. Und das in einem Maße, dass es sich davon ganz gut leben lässt.

Anders als jene, die dort vor den Läden warten und vielleicht sogar tatsächlich die erstandenen Schuhe auch behalten wollen, agieren Bots im Netz, die vollautomatisiert Dinge kaufen, die für kurze Zeit im Netz angeboten werden. Auch dort werden limitierte Sneaker und/oder andere Klamotten zu vorher bestimmten Zeitpunkten angeboten, was schon ohne Bots auf einigen Seiten zu Ausfällen führt. Wenn dann noch unzählige Bots „einkaufen“ wollen, geht wohl jeder Server krachen.

Oder wir hatten 50 Paare online, aber weil so viel gleichzeitig bestellt wurde, wurden 100 Paar verkauft. Wenn 50.000 Bots gleichzeitig einen Schuh bestellen, dann verliert das System eben den Überblick über den Bestand. Dann musst du das Geld zurückzahlen und die Leute sind angepisst. Und eigentlich kannst du nichts dafür. Dann haben wir irgendwann angefangen zu sagen, wir stellen die Schuhe nicht mehr online.

Jene Bots kaufen dann nämlich automatisch so viel, wie sie kriegen können. Unabhängig von Größen oder Farben. Hauptsache kaufen, damit sich aus dem limitierten Kram später Kapital schlagen lässt.

Der Frankfurter Skateshop Bonkers hatte davon jetzt einfach mal die Schnauze voll – und hat den Bots anstatt limitierter Sneaker lediglich sieben Fotos davon verscheuert. Und weil so ein Bot halt nur ein Bot ist und es mit dem Lesen nicht ganz so genau nimmt, haben die von Bonkers mal eben soviel Geld mit den Fotos gemacht, wie nie zuvor mit einem Schuh. Und das völlig legal. Das Solo Mag hat die ganze, äußerst lesenswerte Story.

Dann haben wir uns entschlossen was zu unternehmen und haben überlegt, wie so ein Bot funktioniert. Der kriegt einen Befehl, kauft Produkt XY und hört dann erst auf, wenn er das Ziel erfüllt hat oder abgeschaltet wird. Dann sind wir auf diese Facebook-Werbungen von irgendwelchen unseriösen Dudes gekommen, die digitale E-Books und so verkaufen. Da bekommst du automatisiert ein Produkt und hast kein Rückgaberecht, weil wie willst du denn eine E-Mail zurückgeben? Du kannst zwar behaupten du löschst die, aber du kannst das Produkt auf deinem Rechner ja schon vervielfältigt haben. Also haben wir gesagt, dass wir jetzt auch mal den Mittelfinger zeigen und digitale Bilder von den Schuhen verkaufen. Dann haben wir die Schuhe in jeder Schuhgröße 3.000 mal online gestellt, mit dem Titel: „Bild von Schuh XY“ und in die Produktbeschreibung geschrieben, dass es sich nicht um den Schuh handelt, sondern um sieben Produktbilder des Schuhs zu je 10 Euro. Aber das erkennt so ein Bot natürlich nicht. Der sucht ja einfach nur nach dem Produktnamen und denkt dann: „Kaufen. Kaufen. Kaufen.“ Das geile ist, du musst beim Check Out abhaken, dass du dir im klaren bist, dass du ein digitales Produkt kaufst und keinerlei Rückgaberecht hast. Sobald die dann bezahlt haben, kam das Ding bei denen per Email an,

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Selbstfahrender Tesla nietet Roboter um

Am Rande der aktuell in Las Vegas stattfindenden CES kam es zu einem nicht ganz gewöhnlichen Unfall. Ein humanoider Roboter des russischen Herstellers Promobot hatte sich aus bisher noch ungeklärten Gründen auf eine wenig befahrene Straße gestellt. Dort wurde er von einem Tesla Model S umgefahren, der gerade im autonomen Modus unterwegs war. Der Promobot ist jetzt nur noch ein Haufen Elektroschrott.

Oleg Kivokurtsev, Promobots Development Director enttäuscht:

Of course we are vexed. We brought this robot here from Philadelphia to participate at CES. Now it neither cannot participate in the event or be recovered.

We will conduct an internal investigation and find out why the robot went to the roadway.


(Direktlink)

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Ein programmierbarer Roboter, der Wände bemalt

Was hier für häusliche Wandtattoos und „Schönes“ auf Glas erfolgreich gecrowdfundet wurde, finde ich für urbane Räume sehr viel interessanter. Ein Bot, der all das auf Wände malt, wozu man ihn per App angewiesen hat. Damit könnten dann auch jene Wände in der Stadt gestallten, die außer ihrer wohlfeilen Kritik und Banksy nie was mit Street Art am Hut hatten, aber dafür trotzdem immer ganz viel Meinung dazu haben. Werden die nicht tun, aber die Idee gefiel mir eben mal ganz gut. Sei es drum. Man könnte damit auch ganz viel Schabernack treiben.

Mit Scribit gibt es bald einen Bot, der das auf Wände malt, wozu man ihn per App beauftragt hat. Ob zu Hause oder sonst wo. Ob in schön oder als gescratchte Scheiben. Die Idee ist schon bisschen geil.

Invented by MIT Professor Carlo Ratti, the Scribit is a new robot drawing machine that creates text and images using erasable inks. The project’s creators bill it as a useful tool in work environments as well as an easy and interchangeable way to decorate one’s home. The robot draws its imagery either from an app or from files that users upload themselves. Scribit is currently funding on Kickstarter, where it reached its goal within two hours.


(via Colossal)

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Schachbot setzt offline über online gesteuerte Android-App

Bei DIYprojects haben sie mit Chess Bot einen hölzernen Schachspielroboter, der offline agiert, aber per Android-App gesteuert wird.

Für mich ist Schach ja einer der Gradmesser zur AI, aber was weiß ich schon. Ich würde in diesem Fall ein Spiel wagen.

His brain is an Android smartphone, that sees the chessboard, analyzes position and sends this info about move to the robot via bluetooth. This manipulator works with Arduino Leonardo and with 4 servos Tower Pro SG-90. You can ask some questions in comments, i’ll try to answer on some of them. I don’t want do tutorial about this project, because it’s very difficult to replicate it.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Robot beats „I am not a Robot“-Captcha

HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA!!11!!! Jetzt implodiert das Internet.

„Ein Captcha [‚kæptʃə] (auch CAPTCHA; engl. Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart „vollautomatischer öffentlicher Turing-Test zur Unterscheidung von Computern und Menschen“) wird verwendet, um festzustellen, ob ein Mensch oder eine Maschine (Roboter[programm], kurz Bot) einbezogen ist. In der Regel dient dies zur Prüfung, von wem Eingaben in Internetformulare erfolgt sind, weil Roboter hier oft missbräuchlich eingesetzt werden. Captchas dienen also der Sicherheit. Im Unterschied zum klassischen Turing-Test zielen Captchas darauf ab, dass Computer (und nicht Menschen) Maschine und Mensch klar unterscheiden können.“
(Wikipedia)


(Direktlink, via reddit)

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