Zum Inhalt springen

Schlagwort: Charity

Ein Taxifahrer in Spanien, der Patienten auch mal für umme ins Krankenhaus fuhr, bekam einfach mal was zurück

Keine Ahnung, wie nahe diese Beschreibung an dem Gezeigten ist, aber ich will da jetzt einfach mal dran glauben. Der Humanität wegen und so.

In Spain, a taxi driver was known for taking patients to the hospital, free of charge.

One day, he got a call to pickup a patient from the hospital.

When he arrived, doctors and nurses surprised him with a standing ovation, plus an envelope of money.


(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Auch das Gretchen könnte gerade etwas Hilfe gebrauchen

Ich weiß, fast alle könnten gerade etwas Hilfe gebrauchen, auch ich. Aber es gibt da halt welche, die mir wichtiger sind als ich, weil sie wichtiger als ich sind. So wie das Gretchen in Berlin. Der mir lieblingsweltschönste liebste Club der Hauptstadt. Die haben jetzt zu. Und weil die natürlich trotzdem Ausgaben neben keinerlei Einnahmen haben, sind die gerade auf finanziellen Support angewiesen. Und wenn ein Club in Berlin neben dem Blank und dem Mensch Meier aktuell Unterstützung dieser Art verdient hat, dann ist es das Gretchen. Weil ohne das Gretchen der vielleicht außergewöhnlich best bebuchte Club der Hauptstadt einfach nicht mehr da wäre. Und das wäre mehr als traurig. Es wäre eine Schande.

Die brauchen Geld. Ihr könnt, wenn ihr könnt hier bei Startnext was in den Sammelbeutel tun. Ich fänd’s geil.


(Direktlink)

Wer schonmal da war, weiß, warum es wichtig wäre, das Gretchen am Leben zu erhalten. Wer nochmal hinwill und kann, haut was in deren Topf. Und wenn der ganze Bums hier überstanden sein sollte, lasst uns dort treffen. Der erste Sekt geht dann auf mich. Versprochen!

Gretchen steht für ein diverses Musik-Programm abseits des Mainstream. Mit Konzerten und Clubnächten von Electronica, Bass, Drum’n’Bass über Experimental, Avantgarde bis zu HipHop, Funk, Afrobeats, Jazz und World überwinden wir Genregrenzen, öffnen unseren eigenen Horizont genauso wie den unserer Gäste. Als Betreiber-Duo sind wir seit über 20 Jahren mit ganzem Herzen Clubbetreiber*innen. Unser Icon haben wir durch Gentrifizierung verloren. Nun droht uns wegen Corona der Verlust unseres Gretchen.

2 Kommentare

Falls die wer brauchen kann: hier wären ein paar Gesichtsabdeckungen über

Die Underdogs Babelsberg bieten gerade ihre Hilfe in Form von Gesichtsabdeckungen für all jene an, die sie gerade gebrauchen können. Die haben 120 Gesichtsmasken genäht und würden die für umme rausschicken an jene, die diese gerade besonders nötig haben.

Wir haben um die 120 Mundbedeckungen hergestellt und würden uns freuen, diese zu verteilen, um zumindest ein wenig helfen zu können.

Krankenhäuser, Arztpraxen oder sämtliche sozialen Einrichtungen, in denen der Kontakt mit Menschen unabdingbar ist. Falls jemand weiß, wo es grade eng ist bzw. wo es am nötigsten ist, leitet das doch bitte an uns weiter.

Solltet ihr aktuell welche gebrauchen können (alle selbstgenäht), meldet euch per Mail an Maelicitas. Schon bekommt ihr welche. So lange welche da sind.

Einen Kommentar hinterlassen

Das lieblingsweltschönste Meeresrausch Festival wurde für dieses Jahr abgesagt – und kann jetzt ganz dringend unsere Hilfe gebrauchen

(Die Idioten mit den Pyros sind dort meistens wir, aber hey, dafür kommt die komplette Familie mit.)

Ich weiß das nicht erst seit heute, es macht mich dennoch nicht wenig traurig, auch wenn die Entscheidung verantwortungsbewusst, richtig und voll nachvollziehbar ist. Nach all dem Chaos und der Unplanbarkeit, die uns Covid-19 in den letzten Wochen um die Ohren gehauen hat, ist es jetzt offiziell: das für uns schönste Festival von allen wird in diesem Sommer, es wäre das 10. Jubiläum gewesen, nicht stattfinden. Das Meeresrausch 2020 fällt aus. Und die brauchen unsere Hilfe.


(Direktlink)

Bitter für mich weniger weil damit noch ein Booking mehr für diesen Sommer für uns wegbricht, sondern weil ich die Macher mittlerweile alle persönlich kenne und wirklich lieben lernen konnte. Die haben eine Philosophie hinter ihrem Festival, die nie nur ausdrücklich ökonomisch ausgerichtet war. Es ging immer auch um musikalische Kreativität, um Liebe, um Freiheit. Und alles. Ich hatte konzeptionell nur das Fusion in diesen Ordner sortiert – und dann kamen die und meinten, „Lass da mal noch konsequenter durchziehen – und lass uns dabei nach wie vor klein bleiben.“ Gesagt, getan, seit über fünf Jahren. Bei spätestens 3000 verkauften Tickets ist Schicht im Schach. Wer bis dahin keins hat, muss draußen bleiben. Und ich lieb‘ die nicht nur für diese seit Jahren durchgezogene Konsequenz. Ich lieb die eh für alles, was sie dort auf dem Eiland Usedom seit so vielen Jahren so unfassbar gut durchziehen. Einfach schon dafür, dass sie das beste Festival im ostdeutschen Meck-Pomm haben dürften, die unter den Besuchern geringste Arschlochdichte von allen haben dürften. Das musste dir im Osten auch erstmal erarbeiten. Und das haben sie getan. Keine tätowierten Vollprolls in Yakuza-Klamotten, keine GTI-Club-Mitglieder. No Judge, aber diese, meine ganz persönlichen Vorurteile habe ich mir hier im Osten über jetzt schon fast drei Jahrzehnte über angewöhnt und leider auch pflegen gelernt. Und ich mag mit solchen Leuten nunmal nicht so gerne feiern. Die sind dort nicht.

Fast alle da baden nackt im Peenestrom, trinken Sekt mit Leuten, die sie bis eben nicht kannten, rauchen irgendwelche außergewöhnlichen Zigaretten und sind cool miteinander. Sehr hippiesk – und ich liebe das. Wirklich sehr. Weil: wenn Festivals im Sommer, dann bitte genau so und kein bisschen anders. Für mich seit Jahren das lieblingsweltschönste Festival von allen – und ich habe so einige gesehen. Mittlerweile saßen wir dann dort in irgendeiner Nacht des Wochenendes gemeinsam zusammen, tranken Sekt, rauchten irgendwelche außergewöhnlichen Zigaretten und waren verdammt cool miteinander. Und irgendwie hatten wir uns nicht nur dann alle auch verdammt doll lieb. Selbst wenn der Stage-Manager schon um 0800 morgens ankam und uns darum bittet, dass wir endlich die Pause einhalten, was wir dort vorher nie taten. Die war dort bis im letzten Jahr für uns immer nur „optional“ unterschrieben haben, weshalb wir sie bis dahin optional natürlich jedes Jahr haben ausfallen lassen. Das lag weniger an uns, als mehr an diesem Festival, den dort mit uns Feiernden und auch an den Machern. Klar.

Ich hatte nirgendwo anders so krass tiefe Festival-Momente wie auf dem Meeresrausch. Echt nicht. Da kommt nicht mal die Fusion – und kommt sie nicht nur wegen meiner Momente nicht – ran. Das Meeresrausch ist für mich das beste aller weltbesten Festivals. Schon lange. Und jetzt mussten die ob des Coronaviruses absagen. Richtige Entscheidung und dennoch sehr traurig. Weil diese Absage deren Existenz bedeuten kann. Und dann trinkt da keiner mehr Sekt, badet nackt in der Peene, tanzt, liebt, redet miteinander, lacht nicht gemeinsam mit bis dahin Fremden, raucht dort gar nichts mehr. Und das wäre rein soziokulturell gerade für Meck-Pomm mehr als nur schade, es wäre verdammt traurig. Wirklich!

Also reden wir über das, was das Meeresrausch gerade jetzt nötig hat: klingt platt, haben wir in den letzten Wochen auch gar nicht so selten gehört, aber es geht um Geld. Um Geld, das die jetzt dringend brauchen, um wenigstens im Sommer 2021 den Reigen für uns alle neu eröffnen zu können. Und ich hätte so gerne, dass das irgendwie möglich werden würde. Weil ohne die würde halt viel fehlen. Wirklich viel fehlen.

Aktuell haben sie eine Startnext-Kampagne gestartet, um sich in den nächsten Sommer retten zu können. Weil, wenn das nicht funktioniert, fährt das lieblingsweltschönste Festival der Welt gegen die Wand und ist dann vielleicht nicht mehr da. Für keinen. Also kümmert euch bitte, wenn ihr schon mal da wart, oder halt noch mal sehr dort hinwollen würdet. Gibt was für die 10er-Karte Sekt auf Eis und ich sorge dafür, dass die vor Ort Maracuja-Limo mit reinmachen. Einen Drink, den wir dort für alle erfunden haben. Und wenn ihr dann mit Sekt-auf-Eis-und-Maracuja-Limo zu uns ins Kinkerlitzchen kommt, kippen wir noch einen Vodka drüber, der auf uns gehen wird.

Ich bekomme die letzten Tage ganz, ganz viel Post, in der die von mir geliebten Sub-Culture-Aktivisten um Unterstützung fragen und komme mir wie ein Arschloch vor, nicht allen dann auch Reichweite verschaffen zu können. Weil wenn ich einmal damit anfange, kann ich nichts anderes mehr bringen. Und das schaff ich nicht.

Aber: das hier liegt mir ganz persönlich und ganz, ganz dolle am Herzen. Und wenn ihr wissen wollt, warum dem so ist, packt ein bisschen was mit in den Topf und wir sehen uns dort dann im Sommer 2021. Hoffentlich im Kinkerlitzchen. Lasst uns dann baden gehen, tanzen, lieben, lachen, trinken und irgendwelche außergewöhnlichen Zigaretten rauchen. Ich fänd’s geil und weiß, ich bin da nicht allein. Und ihr? Ihr könntet euch davon überzeugen, dass ich Recht hab. Ha!

Wie sicherlich viele von euch, beschäftigen auch wir uns täglich mit den dynamischen Entwicklungen von COVID-19; verfolgen die Informationen. Um zu versuchen das Virus einzudämmen, wurden in den vergangenen drei Wochen etliche Maßnahmen erlassen und inzwischen ist das “normale” Leben stark eingeschränkt. Die aktuelle Situation stellt die gesamte Kultur- und Kreativlandschaft auf den Kopf und treibt viele Menschen in existenzielle Nöte.
Welches Ausmaß diese Pandemie noch annehmen und wie lange sie anhalten wird, können selbst renommierte Virologen und Forscher nicht absehen.

Was die gegenwärtige Lage für euch Meeronaut*innen, unsere gesamte Branche, uns persönlich, aber auch für unser Herzstück; das Meeresrausch Festival bedeutet, wurde innerhalb unserer Crew intensiv besprochen und diskutiert. Seit Wochen machen wir uns Gedanken über mögliche Risiken sowie über unsere Optionen. So optimistisch wir noch vor drei Wochen auf den Juni und unser Festival geblickt haben, müssen wir inzwischen der unliebsamen Realität ins Auge schauen.

Ein Jahrzehnt lang haben wir mit euch zusammen Festivalgeschichte geschrieben. Wir sehen uns nun leider gezwungen, euch den traurigsten Satz mitzuteilen, den wir je in einem unserer Meeresrausch Newsletter schreiben mussten:

Das Meeresrausch Festival 2020 wird nicht stattfinden!
Zu dieser schweren Entscheidung hat uns die aktuelle Faktenlage und unsere Fürsorgepflicht allen Meeronaut*innen, Helfer*innen, Crew­mit­gliedern, sowie auch der Ortschaft und vielen anderen Menschen gegenüber bewogen. Wir uns schweren Herzens dazu entschieden, unser Jubiläumsjahr rechtzeitig und geordnet abzusagen. Die Ein­dämmung von Covid-19 ist zurzeit das Wichtigste und liegt in unser aller Verantwortung.

Hier geht zur Startnext-Kampagne. Lasst, wenn ihr könnt, einfach ein paar Euro da. Und vielleicht, hoffentlich, trinken wir dann im Juni 2021 dort zusammen einen Sekt auf Eis mit Vodka drüber. Wäre so schön! Und wir würden mal wieder Grungermanns „Fackeln im Sturm“ übern Dance blasen, was schon mein Plan für diesen Sommer war, der ja nun ausfallen würd. Aber ey, was ist schon ein Jahr, wenn wir über dieses hinweg alle gesund bleiben?

Passt auf euch auf!

2 Kommentare

Mit jedem Play für weniger Plastik in den Weltmeeren: Pornhub bringt den „Dirtiest Porn Ever“

Marketing können die bei Pornhub. Und ganz nebenbei tun sie damit momentan etwas gegen die Plastikvermüllung der Weltmeere. Mit jedem Klick auf ihr aktuelles PR-Video geht Kohle an Organisation Ocean Polymers, die Plastikmüll aus den Weltmeeren fischen und recyceln. Ein ganzes Video dazu gibt es auch, findet ihr selber.

At Pornhub, we’re all about getting dirty. But when it comes to the millions of tons of waste that wash up on the world’s shores each year, we could all stand to clean up our act. That’s why we teamed up with porn power couple LeoLulu to create The Dirtiest Porn Ever: An adult film shot on one of the most polluted beaches in the world. And to help clean it up… we want you to get down and dirty.


(Direktlink, via Klonblog)

Einen Kommentar hinterlassen

Haschisch im Wert von $3000 in einem Spendenbehälter für wohltätige Zwecke gefunden

In Springfield, Missouri, haben sie bei den Big Brothers Big Sisters, einer wohl wohltätigen Organisation, einen ordentlichen Klumpen Haschisch in einem Spendenbehälter gefunden, der eigentlich für Kleidung und dergleichen gedacht. Wo der Riegel herkommt, weiß keiner genau, aber den Wert des Dopes hat man auf $3000 geschätzt.

„There’s no telling who put it there or why,“ said Tyler Moles, president of Big Brothers Big Sisters‘ Think Big Foundation.

Moles said a Big Brothers Big Sisters staff member called the Springfield Police Department after the drugs were found, and the responding officer estimated the pot had a street value of $3,000.

„That’s the most expensive thing ever put in the bin, and we weren’t able to use it to help the charity,“ Moles said.

Ob das Zeug tatsächlich als Spende gedacht war, ist unklar, es könnte auch aus anderen Gründen in den Behälter gelangt sein, in dem wohl des öfteren mal merkwürdige Dinge auftauchen.

Moles said the brick of marijuana is not the only unusual item that has been dropped into the charity’s 56 area bins. People have accidentally dropped cellphones or lap tops in the bins, Moles said, while some jokesters find it funny to put BB guns or „adult novelties“ into the bins.

„Weird stuff happens,“ Moles said.

Einen Kommentar hinterlassen

Der „Verspätungsschal“, den eine Pendlerin der Deutschen Bahn gestrickt hatte, wurde versteigert

Das Verspätungsdiagramm in Form eines Schals, den eine Pendlerin aus München neulich aus den Verspätungen der Deutschen Bahn gestrickt hatte, wurde jetzt bei eBay versteigert. Der Erlös in Höhe von 7550 Euro geht an die Bahnhofsmission.

Einen Kommentar hinterlassen

Das Miniatur Wunderland in Hamburg bietet in diesem Januar wieder freien Eintritt für alle, die sich das nicht leisten können

(Foto: Tobias GroschCC BY 3.0)

Wie auch schon in den letzten beiden Jahren öffnet das Miniatur Wunderland in Hamburg im Januar wieder seine Pforten zum kostenfreien Eintritt für all jene, die sich eben diesen nicht leisten können. Finde ich nach wie vor eine ehrenhafte Aktion.

Freier Eintritt für alle, die sich das Wunderland nicht leisten können!

Freier Eintritt ins Miniatur Wunderland für alle, die sich das nicht leisten können! Wir bitten Euch um Hilfe, das überall zu verbreiten, damit viele es erfahren!

Wir schweben im Wunderland weiter auf Wolke 7. Leider ist es im letzten Jahr nicht allen Menschen so gut ergangen. Es gibt so viele Familien, für die ein Kino-, Theater- oder Wunderland-Besuch schlicht zu teuer ist. All diesen Menschen, die sich einen Wunderlandbesuch nicht leisten können, möchten wir ein wenig Freude schenken und an einen von 22 ausgewählten Terminen im Januar zu uns ins Wunderland einladen.

Aber wer kann sich einen Wunderland-Besuch nicht leisten? Wir möchten die Menschen nicht in Kategorien einteilen, sondern machen das ganz simpel: Jeder der wirklich der Meinung ist, dass er sich einen Wunderland-Besuch nicht leisten kann, braucht an den unten genannten Terminen im Januar nur an der Kasse in beliebiger Sprache "Ich kann mir das nicht leisten" sagen und kommt umsonst ins Wunderland.

Wer es sich nicht traut das zu sagen kann auch einfach einen Zettel hinlegen.

Wir bitten Euch alle diese Info ganz viel zu verbreiten, damit möglichst viele Menschen erreicht werden. Das Angebot gilt nicht nur für Hamburger, sondern alle. Vielleicht bilden sich ja Fahrgemeinschaften für Menschen die sich die Anfahrt nicht leisten können.

Und zuletzt ein ganz wichtiger Appell: Hier geht es um großes Vertrauen. Wir hoffen, dass es nicht missbraucht wird. ;)

Fakten: (http://www.miniatur-wunderland.de/leisten)

WIE: Einfach an der Kasse sagen (oder Zettel), dass man sich das Ticket nicht leisten kann.

WO: Miniatur Wunderland – Kehrwieder 2 – 20457 Hamburg

WER: Jeder der sich wirklich einen Besuch nicht leisten kann, egal ob Sozialleistungsempfänger, Flüchtling, allein erziehende Mütter/ Väter, Obdachlose oder andere, die jeden Euro zwei Mal umdrehen müssen.

Termine:
Vorweg: Die vier Sonntage sind eigentlich zu voll für eine solche Aktion. Daher bitten wir jeden, der auch in der Woche kann, den Sonntag nicht zu wählen. Wer nur da kann: Es wird zu Wartezeiten von 20-90 Minuten kommen.

Generell gilt an allen Tagen, dass es nachmittags leerer ist als vormittags. Sie helfen uns bei der Verteilung der Gäste, wenn Sie nachmittags kommen.

Sonntag, 06. Januar 2019 (8:30-21 Uhr, sehr voll, bitte möglichst meiden)
Montag, 07. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Dienstag, 08. Januar 2019 (9-21 Uhr)
Mittwoch, 09. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Donnerstag, 10. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Freitag, 11. Januar 2019 (9-19 Uhr)

Sonntag, 13. Januar 2019 (8-21 Uhr, sehr voll, bitte möglichst meiden)
Montag, 14. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Dienstag, 15. Januar 2019 (9-21 Uhr)
Mittwoch, 16. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Donnerstag, 17. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Freitag, 18. Januar 2019 (9-19 Uhr)

Sonntag, 20. Januar 2019 (8-21 Uhr, sehr voll, bitte möglichst meiden)
Montag, 21. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Dienstag, 22. Januar 2019 (9-21 Uhr)
Mittwoch, 23. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Donnerstag, 24. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Freitag, 25. Januar 2019 (9-19 Uhr)

Sonntag, 27. Januar 2019 (8-21 Uhr, sehr voll, bitte möglichst meiden)
Montag, 28. Januar 2019 (9-19 Uhr)
Dienstag, 29. Januar 2019 (9-21 Uhr)
Mittwoch, 30. Januar 2019 (9-19 Uhr)

ENGLISH:
Free admission for Miniatur Wunderland for all people who can’t normally afford it!

For the 18th year in a row Wunderland broke its own record with over 1,400,000 visitors in the last year. Reason enough for some contemplation. Unfortunately, not everyone was as lucky last year. There are so many families for whom a visit to the movies, the theater, or Wunderland is simply too expensive.

We want to invite these people to Wunderland on 22 selected days (January 2019). But how to recognize someone who can’t afford it? We don’t want to categorize citizens and therefore, we want to keep it simple: Each Hamburg citizen who can’t afford a visit at Wunderland in his own opinion can simply choose one of the assigned dates in January in the calendar below. Upon arrival at our entrance he/she simply has to say something along the lines of: "I can’t afford it" in any language and will then get free admission. You can also simply just write it down on a piece of paper as well.

We are receiving great support in Hamburg from the social security office and various institutions by sharing this information with the right recipients. Additionally, we would be grateful if you could also share this information, in order to reach even more people outside of Hamburg as well.
Last but not least: We are putting a lot of trust into this initiative and we hope that it won’t be betrayed. ;-)

Facts:
HOW: Just go to the cash register and say that you can’t afford a ticket.
WHERE: Miniatur Wunderland – Kehrwieder 2 – 20457 Hamburg
WHO: Everyone who really can’t afford a visit is eligible: Welfare recipients, refugees, single parents, homeless people, or simply everyone who has to pinch each penny.
WHEN: Look at the dates up at the german part of this post ;)

Gepostet von Miniatur Wunderland am Mittwoch, 2. Januar 2019

Freier Eintritt ins Miniatur Wunderland für alle, die sich das nicht leisten können! Wir bitten Euch um Hilfe, das überall zu verbreiten, damit viele es erfahren!

Wir schweben im Wunderland weiter auf Wolke 7. Leider ist es im letzten Jahr nicht allen Menschen so gut ergangen. Es gibt so viele Familien, für die ein Kino-, Theater- oder Wunderland-Besuch schlicht zu teuer ist. All diesen Menschen, die sich einen Wunderlandbesuch nicht leisten können, möchten wir ein wenig Freude schenken und an einen von 22 ausgewählten Terminen im Januar zu uns ins Wunderland einladen.

Aber wer kann sich einen Wunderland-Besuch nicht leisten? Wir möchten die Menschen nicht in Kategorien einteilen, sondern machen das ganz simpel: Jeder der wirklich der Meinung ist, dass er sich einen Wunderland-Besuch nicht leisten kann, braucht an den unten genannten Terminen im Januar nur an der Kasse in beliebiger Sprache „Ich kann mir das nicht leisten“ sagen und kommt umsonst ins Wunderland.

Wer es sich nicht traut das zu sagen kann auch einfach einen Zettel hinlegen.

Wir bitten Euch alle diese Info ganz viel zu verbreiten, damit möglichst viele Menschen erreicht werden. Das Angebot gilt nicht nur für Hamburger, sondern alle. Vielleicht bilden sich ja Fahrgemeinschaften für Menschen die sich die Anfahrt nicht leisten können.

Und zuletzt ein ganz wichtiger Appell: Hier geht es um großes Vertrauen. Wir hoffen, dass es nicht missbraucht wird. ;)

Fakten: (http://www.miniatur-wunderland.de/leisten)

WIE: Einfach an der Kasse sagen (oder Zettel), dass man sich das Ticket nicht leisten kann.

WO: Miniatur Wunderland – Kehrwieder 2 – 20457 Hamburg

WER: Jeder der sich wirklich einen Besuch nicht leisten kann, egal ob Sozialleistungsempfänger, Flüchtling, allein erziehende Mütter/ Väter, Obdachlose oder andere, die jeden Euro zwei Mal umdrehen müssen.

Termine:
Vorweg: Die vier Sonntage sind eigentlich zu voll für eine solche Aktion. Daher bitten wir jeden, der auch in der Woche kann, den Sonntag nicht zu wählen. Wer nur da kann: Es wird zu Wartezeiten von 20-90 Minuten kommen.

Generell gilt an allen Tagen, dass es nachmittags leerer ist als vormittags. Sie helfen uns bei der Verteilung der Gäste, wenn Sie nachmittags kommen.

Sonntag, 06. Januar 2019 (8:30-21 Uhr, sehr voll, bitte möglichst meiden)
Montag, 07. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Dienstag, 08. Januar 2019 (9-21 Uhr)
Mittwoch, 09. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Donnerstag, 10. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Freitag, 11. Januar 2019 (9-19 Uhr)

Sonntag, 13. Januar 2019 (8-21 Uhr, sehr voll, bitte möglichst meiden)
Montag, 14. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Dienstag, 15. Januar 2019 (9-21 Uhr)
Mittwoch, 16. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Donnerstag, 17. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Freitag, 18. Januar 2019 (9-19 Uhr)

Sonntag, 20. Januar 2019 (8-21 Uhr, sehr voll, bitte möglichst meiden)
Montag, 21. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Dienstag, 22. Januar 2019 (9-21 Uhr)
Mittwoch, 23. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Donnerstag, 24. Januar 2019 (9-18 Uhr)
Freitag, 25. Januar 2019 (9-19 Uhr)

Sonntag, 27. Januar 2019 (8-21 Uhr, sehr voll, bitte möglichst meiden)
Montag, 28. Januar 2019 (9-19 Uhr)
Dienstag, 29. Januar 2019 (9-21 Uhr)
Mittwoch, 30. Januar 2019 (9-19 Uhr)

2 Kommentare

Supermärkte in Tschechien müssen alte Lebensmittel jetzt verschenken

(Foto: ElasticComputeFarm)

Neues aus Tschechien: Dort hat das Verfassungsgericht entschieden, dass Supermärkte eigentlich unverkäufliche Lebensmittel nicht mehr wegschmeißen dürfen. Sie müssen fortan an Hilfsorganisationen gespendet werden.

Die Richter verwiesen auf die tschechische Grundrechte-Charta, in der es heißt, dass Eigentum verpflichtet. Die Abgabepflicht sei zudem als Teil weltweiter Bemühungen zu werten, die „schwerwiegenden Fragen der Lebensmittelverschwendung“ zu lösen.

Und ja, es ist tragisch, dass Menschen überhaupt darauf angewiesen sind, Lebensmittel annehmen zu müssen, die gemeinhin als „unverkäuflich“ gelten, aber es ist imho ein besserer Schritt als die Waren im Regelfall einfach wegzuschmeißen.

Betroffen sind ausschließlich Lebensmittelgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern. Bei Zuwiderhandlung droht eine Geldstrafe bis umgerechnet 390.000 Euro.

2 Kommentare

Hilfe für die Freundin einer Freundin

Anne schreibt: „Die Tochter einer Freundin von mir hat Leukämie. Als Alleinerziehende hatte sie nie viel Geld und weil ihre Tochter gerade 19 geworden ist, bekommt sie auch keine Krankschreibung mehr.
Jetzt braucht sie Geld für Miete und alles andere.“

Um sie finanziell zu unterstützen hat sie für ihre Freundin eine kleine Crowdfunding-Aktion gestartet. Wer mag und kann, kann dort etwas da lassen. Wer nicht mag oder nicht kann, der nicht.

Kann jeden treffen, bisschen Unterstützung kann dann auch jeder gut gebrauchen, denke ich.

Unsere Freundin Elisabeth (Name geändert) hat ihr Leben lang nicht auf Karriere gesetzt, sondern auf Freundschaften und auf soziale Projekte. Sie hat vieles ausprobiert und dabei war ihr ihre Unabhängigkeit immer wichtig. Sie hat nie zuende studiert und nie viel verdient, nichts großartig zur Seite gelegt.

Und wir können nicht glauben, dass ihr das nun so auf die Füße fällt! Ihre Tochter ist schwer krank – doch sie kann es sich eigentlich nicht leisten, sich richtig um sie zu kümmern. Denn als Mutter einer 19-Jährigen gibt es kein Krankengeld für die Mutter – es wird erwartet, dass diese ganz normal weiter arbeitet.

Kurz zum Hintergrund: Elisabeth ist alleinerziehend (Miras Vater hat sich noch während der Schwangerschaft von ihr getrennt). Und bei Mira wurde im Herbst Leukämie festgestellt, seitdem ist sie im Krankenhaus, bekommt Chemo und wird dort noch lange bleiben müssen. Zwischendurch kann sie auch mal nach Hause, aber die meiste Zeit muss sie im Krankenhaus sein.

Dass Mira gerade 19 geworden ist, führt dazu, dass sie nicht mehr auf der Kinderstation liegt, sondern wie eine normale Erwachsene behandelt wird. Für Elisabeth bedeutet das, dass sie keine Krankschreibung als Mutter bekommt. Ihre Kolleg*innen sind zwar sehr verständnisvoll, aber Geld braucht Elisabeth trotzdem, und sie hat jetzt viel weniger Zeit zu arbeiten: Sie bringt Mira jeden Tag Essen ins Krankenhaus, weil es ihr wichtig ist, dass Mira gut isst – und das Standardessen im Krankenhaus ist dabei eben keine große Hilfe.

Und natürlich ist es in dieser Situation schwer, überhaupt an etwas anderes zu denken als an Mira.

Bitte helft Elisabeth und Mira, damit sie sich in dieser schwierigen Zeit nicht auch noch darüber Gedanken machen müssen, wie sie die Miete und alles andere bezahlen, und sich vielleicht sogar mal was Gutes tun können.

8 Kommentare