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Schlagwort: Climate change

Mars sucks

Der Mars kann warten, die Erde nicht. Mars sucks.

Its weather sucks. Its distance sucks. Its atmosphere sucks. The little water it has, sucks.

It has sucked for billions of years. And will suck for billions more.
You know what doesn’t suck? Me, Earth.
I have life. I have vast oceans and lush forests. I have rivers to swim. Air to breathe.
But the way I’m being treated, that part sucks.
You use me and pollute me. You overheat me. You use every resource I have and return very little back from where it came.
And then, you dream of Mars. A hellhole. A barren, desolate, wasteland you can’t set foot on fast enough.
Why not use some of that creative energy and billions on saving me? You know, the planet that’s giving you what you need to live right now.

Mars can wait. I can’t.

Earth

(via BoingBoing)

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Island nach dem Eis

Kieran Baxters Kurzfilm „After Ice“ überlagert Bilder aus den Archiven des National Land Survey of Iceland mit aktuellen Aufnahmen von sechs Gletschern im Südosten Islands.

Glaciers reflect our past and reveal our future. This short film overlays imagery from the archives of the National Land Survey of Iceland with current day footage of six outlet glaciers in the Hornafjörður region of Southeast Iceland to reveal the breathtaking story of a rapidly disappearing frozen world.

(Direktlink, via Nag on the lake)

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Corona sorgt für den stärksten CO2-Rückgang seit mindestens 60 Jahren

(Foto: • marcinjozwiak)

Ach, kiek an: die Einschränkungen im Kontext zu Corona haben die globalen CO2-Emissionen um bis zu 17 Prozent gesenkt, haben internationale Klimaforscher in einer neuen Studie errechnet. Gemessen in Deutschland war der Rückgang sogar noch höher. Vielleicht sollten wir uns jetzt einfach nochmal hinlegen – für drei bis fünf Jahre oder so. Allein fürs Klima.

Der CO2-Ausstoß ging zeitweise um 17 Prozent gegenüber dem üblichen Tageswert von rund 100 Millionen Tonnen zurück, in Deutschland wurden Anfang April sogar 26 Prozent weniger CO2 als üblich emittiert. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Untersuchung von 13 internationalen Klimaforschern, die am Dienstagnachmittag im Wissenschaftsmagazin „Nature Climate Change“ veröffentlicht wurde.

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WDR-Kinderchor singt „Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau“

In der WDR-Redaktion dachte man sich wohl, dass man nach all dem besinnlichen Weihnachtsgedöns jetzt auch mal wieder was Kontroverses raushauen könnte und ließ den Kinderchor des Hauses eine textlich neuinterpretierte Version des Klassikers „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ singen. Der heißt dann „Meine Oma ist ’ne alte Umweltsau“. Nachdem der WDR ein Video davon auf Facebook lud, implodierte nicht nur die rechte Filter-Bubble, nachdem sie die erste kollektiven Schnappatmung überstanden hatte. Auch „Rundfunkgebühren-Kritiker“ jammerten gemeinsam im Chor. Das Video, das zudem wohl auch als Satire gekennzeichnet wurde, kam also nicht bei allen so gut an, um das mal gelinde auszudrücken. Jene, die bspw. Dieter Nuhr „gute Satire“ anbeireden wollen, rasten hierbei völlig aus und sind schwer, sehr schwer empört. „Das hat mit Satire rein gar nichts mehr zu tun!!einself!!!“ und so.

Das ging soweit, dass der WDR sich dazu entschlossen hat, das Video wieder aus dem Netz zu nehmen. Dabei fand ich es ganz lustig. Der Text hat durchaus Potenzial.

„Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad. Das sind tausend Liter Super jeden Monat. Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau.“ Weiter heißt es: „Meine Oma fährt mit ´nem SUV beim Arzt vor, überfährt dabei zwei Opis mit Rollator.“

Zum Thema Fleischkonsum sangen die Kinder: „Meine Oma brät sich jeden Tag ein Kotelett, ein Kotelett, ein Kotelett. Weil Discounterfleisch so gut wie gar nix kostet. Meine Oma ist ‘ne alte Umweltsau.“

In der folgenden Strophe wurde das Reiseverhalten angesprochen: „Meine Oma fliegt nicht mehr, sie ist geläutert, geläutert, geläutert. Stattdessen macht sie jetzt zehnmal im Jahr ‘ne Kreuzfahrt. Meine Oma ist doch keine Umweltsau.“

Da haben die sich ja was eingetreten. Und gebt euch nicht die Kommentare. Oder doch – es kommt dort, wie erwartet, die komplette Palette des Wutbürgertums zum Vorschein.


(Direktlink)

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Greta Thunbergs Rede beim UN-Sondergipfel zum Klima: „Wie könnt ihr es wagen?“

Greta Thunberg hat heute beim UN-Sondergipfel zum Klima eine kurze, aber dennoch beeindruckende Ansprache gehalten. Ein ein bisschen auch wütende. Und das zurecht, wie ich finde. Sie stellt die aktuell richtigen Fragen und stellt zurecht aktuelle Verhältnisse in Frage. Ich verneige mich vor dieser jungen Frau.

Nebenbei habe ich gerade diesen deepen Mix unter ihrer Ansprache laufen, der komplett synchron mit ihrer Rede ist und in mir die Frage aufwirft, wie oft diese, ihre heutige Rede, wohl als ikonisches Sample-Material in die Musikgeschichte eingehen wird, wovon wir bisher ja nichts wissen können.


(Direktlink)

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