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Schlagwort: Cops

Party-Livestream sorgt für Polizei-Großeinsatz

(Foto: TheDigitalArtist)

In Berlin Friedrichshain sorgte ein Party-Livestream am Samstagabend für einen Großeinsatz der Polizei. Eine „besorgte“ Frau meldete sich über den Notruf bei der Polizei. Sie hatte bei Facebook einen Livestream gesehen, der eine Party mit 200 Gästen zeigte. Die Polizei rückte aus und fand: nichts.

Die Polizei reagierte sogleich und rückte mit einem Großaufgebot mit Beamten aus unterschiedlichen Abschnitten – bei der erwarteten Anzahl von Personen eine normale Vorgehensweise – zu dem Club in Friedrichshain aus. Es war bereits Musik aus dem Club zu hören. Die Polizisten umstellten das Gebäude und klingelten an der Eingangstür. Zunächst tat sich nichts. Ein Blick durch die Fenster war ebenso nicht aufschlussreich. Ein Verantwortlicher öffnete schließlich die Tür und ließ die Beamten das Gebäude durchsuchen. Das dauerte nur wenige Minuten, denn sie konnten nichts vorfinden. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Party, die die Frau mitverfolgen hatte, keine „echte“ Party war, sondern lediglich ein Livestream mit DJs. Die rund 200 Gäste waren alle virtuell zugeschaltet und verfolgten die Party höchstwahrscheinlich aus ihren Wohnungen mit. Es handelte sich sogar um eine offiziell angekündigte Internetveranstaltung, die die Nutzerin offenbar falsch verstanden hatte.
Die Polizisten zogen sich mit einer Entschuldigung wieder zurück und die virtuelle Corona-konforme Technoparty durfte weiterlaufen.

(via Jens)

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In der Hoffnung, dass Algorithmen diese löschen: Cops in den Staaten schalten vielleicht gerade ©-geschütze Musik während Streams, die andere von ihnen machen und senden

Okay, die Idee dahinter ist jetzt so dumm nicht, wobei ich nicht weiß, ob diese Idee der Sache tatsächlich zu Grunde liegt, aber vorstellen könnte ich mir das schon. Vice hat einen Artikel darüber, dass Cops in den Staaten vermehrt zu garantiert ©-geschützter Musik auf ihren Phones greifen, wenn sie im Dienst gefilmt werden und davon ausgehen, dass diese Aufnahmen auch gestreamt werden. Die hauen dann währenddessen halt ziemlich laut Musik auf ihren Phones raus, in der Hoffnung, dass die ©-Algorithmen jener Plattformen, die Streams und Aufzeichnungen ob etwaiger ©-Verstöße automatisiert löschen würden, wovon man ja eigentlich auch ausgehen müsste. In zumindest diesem einen Fall hat das auf Instagram schon mal nicht funktioniert. Weil Insta da einfach mal auf „Fair Use“ setzt und durchsetzt. Interessant auf mehreren Ebenen, wie ich finde.

I believe Sergeant Fair aka BILLY FAIR is using copyrighted music to keep me from being able to play these videos on social media. Then tells me in the second video he couldn’t hear be earlier in the day and also couldn’t hear me then, all while playing music. He isn’t alone. I have video of this happening with another officer who played music as I was talking. Is this an order from the top? Wait till I show you more. Until then I’ll be filing a complaint on this officer Fair and officer Reyes who had done it before to me. It’s outrageous.

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Ben hat der Polizei Hamburg jetzt noch einen Brief geschrieben

Gestern der herzerwärmende Brief von Ben an die Polizei Hamburg, heute dann noch einer. Öffentlich an der Roten Flora. Diesmal an die Maler & Lackierer Einheit.

Hintergrund dazu dürfte wohl dieser sein:


(via Grow Hamburg)

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Die Polizei Hamburg hat sich sehr über die Postkarte eines Jungen gefreut – und irgendwie müffelt das komisch

Die Polizei Hamburg hat heute Morgen auf ihrem Twitter-Account eine Postkarte geteilt, die angeblich von einem Jungen namens Ben an sie geschickt worden ist. Soweit, so unspektakulär. Ben scheint ein echter Fan und möchte später selber mal ein Polizist werden, so schreibt er. Da muss der Polizei Hamburg so sehr das Herzchen gehüpft haben, dass sie die Rückseite der Karte glatt mal veröffentlicht haben.

Aber irgendwas scheint komisch daran. Klar, kann es sein, dass die diese Karte so bekommen haben, ob sie tatsächlich von einem Jungen geschrieben und geschickt wurde, dürfte mindestens fraglich sein. Vielleicht heißt Ben eigentlich Kathrin und ist 29 Jahre alt. Weiß keiner so genau, aber wenn das jemand vor der Veröffentlichung hätte prüfen lassen können, dann ja wohl die Polizei. Kompetenzen und Ressourcen dazu sollten ja vorhanden sein. Eigentlich.

So haben da jetzt mal andere drüber geschaut und sind nicht ganz so überzeugt wie das Social Media Team der Hamburger Beamten.

Mittlerweile gibt es dazu auch eine Anfrage nach dem Hamburgischen Transparenzgesetz.

Finde ich gut, man will sich ja von den Beamten nicht einfach so belügen lassen.

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Der Polizei auf einem Pier entkommen

Okay, gehen wir hier jetzt einfach mal kurz davon aus, dass der von dem Polizisten Verfolgte kein Mörder oder sonstiger Schwerverbrecher war, ja? Dann hat er aus der vermeintlichen Not einen ziemlich guten Plan entwickelt, seiner Verfolgung entgehen zu können: Er rennt auf ein Pier, welches im Wasser endet. Der Polizist denkt so, „Blöde Idee, Freundchen!“ und nimmt ein wenig Druck aus der Verfolgung. Der Verfolgte denkt vielleicht auch kurz, dass die Idee dorthin zu laufen, nicht die beste seiner Karriere war – und macht dann das für ihn Beste draus.


(via BoingBoing)

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Der Stadtrat von Minneapolis beschließt die Auflösung der lokalen Polizei

(Foto: Goodfreephotos_com)

Das ist mal ’ne Nachricht wert, was auch immer in der Konsequenz dabei herauskommen wird. In Minneapolis hat man eben mal beschlossen, die örtliche Polizeibehörde komplett aufzulösen und einen Neuanfang zu wagen. Oookay…

Als Konsequenz aus dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd soll die Polizeiarbeit in der US-Großstadt Minneapolis völlig neu organisiert werden. Der Stadtrat beschloss am Sonntag, die örtliche Polizeibehörde komplett aufzulösen und eine neue Struktur für die Polizeiarbeit zu schaffen, wie Mitglieder des Rats mitteilten.

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