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Schlagwort: DJ-Mix

Saetchmo at Meeresrausch, Korallenriff 2018

Bassmeister Saetchmo hatte auch in diesem Jahr wieder das Vergnügen, das schön Korallenriff auf dem Meeresrausch beschallen zu können. Diesmal auf einer wirklich nahezu pervers bassorientierten Funktion One mit mal eben zwei 21″ Bässen.

Was hier recht gesittet beginnt, eskaliert hinten raus völlig und Saetchmo holt so richtig den von ihm so geliebten Drum & Bass-Hammer raus, um reihenweise Ärsche zu treten. Die Leute nahmen es dankend an und rasteten wohlwollend aus. So ringsum.

Mit dem Sound und der Anlage dort könnte man ohne Nöte einen Nagel in eine Wand kloppen, ohne dafür einen Hammer benutzen zu müssen. Davon gehe ich ganz fest aus.


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Mix: Das Kraftfuttermischwerk at Meeresrausch 2018

Meeresrausch Festival, das für uns nun schon Sechste. Mein schon seit langem ganz persönliches Saisonhighlight. Weil es dort immer ganz großartig ist. Aber in diesem Jahr war es dann alles noch mal sehr viel geiler, als in den Jahren davor.

Playtime: Sonntagmorgen 06:00 bis 10:00 Uhr. Kritische Zeit, weil da schon so manche übers Bett nachdenken, dachten wir kurz, obwohl genau das genau unsere Zeit ist. Weil: Bett, ey, pfff. Wir wollten unbedingt mit „Psychedelic Kingdom“ anfangen. Aus Gründen. Und weil das zu diesem Festival so ganz wunderbar passt. Psychedelic Kingdom.

Der Plan war, ganz, ganz deepes Tech-Dub-House-Zeug zu spielen, weil nichts besser in diese wunderschöne Location passt. Und dann waren da die Pyros, die (nicht zufällig) zum Intro gezündet wurden, und all diese glücklich lächelnd tanzenden Menschen. Herzten uns, luden uns zum Schnaps ein, tanzten, jubilierten und eskalierten sehr wohlwollend mit uns zusammen.

So fuhren wir vom eigentlich angedachten deepem Tech-Dub-House-Zeug mit kleinen Pop-Schweinereien über Techno, an der Ecke zu Disco zum klassischen House. Packten noch ein bisschen mehr Percussions mit rein, Klavier, Urlaub in Italien, ein neu vertonten Rückblick auf die technoiden 90er, Gospel (Harhar!), bisschen Kitsch auch – und, aber auch immer ganz viel Liebe. Und genau das hier kommt dabei raus, wenn Rudi und ich in genau dieser Laune sind. Das läuft nicht immer ganz glatt, was es auch nicht muss. Weil Live ist Live, und da geht dann auch schon mal was schief. Was euch aufm Floor aber total egal war. Und ihr wart dabei wunderschön – und das meine ich nicht optisch. Der kurze Regen war egal. Das Clippen danach auf der linken Box hat nur wenige gestört. Alle haben getanzt. Und alles war schön. Also wirklich.

Die Anlage auf dem Kinkerlitzchen, und auch auf den anderen Floors, war noch mal einen Ticken fetter als in den letzten Jahren schon und aber so perfekt passend für diesen Floor. Untenrum. Noch besser kann man das so nicht machen. Glaube ich.

Geil: das ist dort immer noch kein Spring Break, bei dem Abiturienten ihren Abschluss feiern. Dort feiern Erwachsene. Und das volles Rohr. Nicht, dass junge Menschen schlechter feiern würden, aber halt schon anders.

Kurz: bestes Festival, wo gibt und in diesem Jahr noch großartiger als schon in den ganzen Jahren davor. Es wird einfach immer geiler und mir gehen langsam die Adjektive dazu aus. „Wunderschön“ würde passen, aber das klingt heute zu abgelutscht, um das wirklich treffend beschreiben zu können. „Saisonhighlight“ trifft es schon ganz genau.

Ich bin ziemlich zurückhaltend, was mein Framing im Netz betrifft, aber wenn du auf einem Festival mehr liebe Menschen aus dem Internet, als auf jeder von dir je besuchten Netzkonferenz triffst, dann ist Meeresrausch. Und ich war total okay damit. Wirklich. Ihr saht alle verdammt super aus und es war großartig, dass ihr alle dort wart. Und auch, dass hier einfach mal nur kurz „Hallo“ gesagt habt. Wirklich.

Und ja, das hier ist nicht der beste Mix, den ich bisher mit Rudi gespielt habe, aber es war der mit Abstand beste Gig, den wir bis hier zusammen hatten. Und ja, das hat man sehen können. Ich weiß. Das war richtig emotionaler Abriss in Form von Musik mit Freundschaft und ganz, ganz viel Liebe für alle Beteiligten. Ich krieg schon wieder Gänsehaut. Es war halt wirklich alles unfuckingfassbar großartig. Auch wegen euch, die ihr dort sogar diesen derben Schauer weggesteckt habt, als wäre der nichts.

Tracklist gibt es keine, dafür kurz die Peaks: „Psychedelic Kingdom“. Aus Gründen. Intro-Talk, den Rudi vor Ort mit meiner Kleinen aufgenommen hat (❤️), Eskalationsstufen: 02:13:30 ff, 02:26:00 ff, und am Ende MEUTE, womit alles abgerissen wurde. Wirklich alles. Es war uns ein Fest, das sich kaum angemessen beschreiben lässt – und ich glaube, dass ich das für uns beide schreibe.

Wir sehen uns im nächsten Jahr, du kleines, geiles Festival auf Usedom. <3


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Mixtape: Zuurb – Snæfellsjökull

Wir haben in der Nacht zu Samstag im Rostocker JAZ aufgelegt. Geiler Laden, den ihr mal besuchen solltet, wenn ihr dort in der Nähe seid. Gute Leute auch.

Jedenfalls hatten wir nach unserem Set dann Bock auf Strand und haben uns von einem Taxi direkt ans Meer bringen lassen, in dem wir dann badeten, als anderen noch geschlafen haben. Das haben wir dann dort direkt wenn auch nur kurz nachgeholt. Als wir wachen wurden, fiel uns auf, dass einer von uns in der Nacht wohl abhanden kam und wir dermaßen weit weg von unserem Auto waren, dass wir eine Zugverbindung dorthin raussuchen mussten. Wir zogen dann mit unseren Schlafsäcken durch Warnemünde und Rostock und schafften es am frühen Vormittag tatsächlich zum JAZ, wo auch der verlorene Part von uns wieder auftauchte. Danach waren wir den ganzen Tag eigentlich nur noch eines: komplett im Arsch. Das hält noch ein bisschen bis heute an.

Um so besser, dass Zuurb, der Golden Boy des Ambients, mirheute beim Aufwachen den Links zu seinem neuen Mixtape schickte. Besser nämlich kann man so ein Wochenende nicht abrunden und ausklingen lassen. Damit häng ich jetzt ein bisschen im Garten rum, bereite den Grillabend vor, kurz Pool, zwei-drei Drinks, diesdas. Besser ginge nicht.

Btw: Zuurb, Johannes und ich werden im November gemeinsam auf dem Liquid Sound Festival Unterwassermusik spielen, worauf ich mich schon seit Monaten freue. Könnt ihr schon mal einplanen, nech.


(Direktlink, via Source)

Tracklist:
Lowercase Noises – I’m Afraid Anymore
A Cerulean State – Snöfall
Exist Strategy – Nessa’s Lament
Resonance – A Storm Of Procedural Existence
Cass. – Redwood
Salt Of The Sound – Embers (feat. Narrow Skies)
Victoriya x Andy Leech – Night Garden
Vesky – Living With Ghosts
Kazukii – Changes
Michael FK – Go Back
Jacob David – Loft
A Cerulean State – The warmth I searched for
Slow Meadow – We’re Losing the Moon
Sensitize – Cryo
Engvall – Närmare
Jesus Drone – Where All Begins

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Mix: Djanzy – Summer Breeze

Ich hatte die letzten Tage einen Haufen Arbeit um die Ohren. Mitunter schon vor um 09:00 Uhr, was meinem Biorhythmus nicht ganz so gut gefällt. Die schlechte Nachricht: das geht die nächsten Tage noch so weiter. Auch am Wochenende. Die gute Nachricht: ich komme dennoch recht gut durch die Tage, denn seit Sonntag habe ich keine andere Musik gehört als diesen absolut großartigen Mix von Djanzy, der das Dingen mal wieder als „Sunday Joint“ bei den Blogrebellen abgegeben hat. Mitunter alter, träger und ziemlich sexiger Soul mit bissl Jazz, Latin und generell ganz viel Liebe.

Dazu kann man dann abends mal ganz entspannt im Garten sitzen, den ein oder anderen Drink zu sich nehmen, in der Sonne schön nichts tun oder auch gut kochen, was hier gleich ansteht. Zu diesem Mix. Der mir liebste seit langem. Wahnsinnig gut.


(Direktlink)

Tracklist
1. Talya Ferro – Cuando Calienta el Sol
2. Boris Garbiner Happening – Breezin
3. The Good Time Band – Good Feeling
4. Terry Callier – Baby Take Your Time
5. Thee Image – Outasite
6. Archie Bell & The Drells – Thousand Wonders
7. Johnny Griffith Inc. – Love Is Just A Word
8. Generation Gap – Family Affair
9. Gene Lawrence – Feel Like Making Love
10. The Equatics – Merry Go Round
11. Gil Scott-Heron – Save The Children
12. Black Sugar – All Your Love
13. Willie Bobo – Dindi
14. El Chicano – Together
15. Blacksmoke – Freedom Of The Mind
16. Caldera – Pescador (Fisherman)
17. Bobby Lyle – Night Breeze
18. UltraFunk – Buffalo Soldier
19. Deodato – West 42nd Street

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Shutnizza mixt sich durch die Geschichte des Dubsteps

Dubstep scheint mittlerweile ja wirklich fast Geschichte. Es gab viele Entwicklungen, die aus dem Dubstep kamen und sich heute im Bass Music Bereich wiederfinden, aber vom klassischen UK-Dupstep scheint mir persönlich nicht viel übrig geblieben zu sein. Ist halt so und gar kein Grund zur Traurigkeit. Musik fließt. In die Richtungen, in der die Menschen Durst auf Neues haben. Dennoch mag ich den alten Sound immer noch verdammt gerne.

Offenbar geht es der russischen DJ Shutnizza ähnlich und so mixt sie ihre ganz persönliche History of Dubstep. Und das Dingen holt mich voll ab. Jede Menge Tunes, die mittlerweile Klassiker sind, Deepness und jede Menge Bass. Geil!


(Direktlink, via RBYN)

Tracklist:
1. The Subdivision – Apocalypto [Mode recordings 2007]
2. Mala – Changes [Deep Medi 2007]
3. The Bug – Skeng [Ninja tune 2008]
4. Breakage – Higher [Digital Soundbwoy 2009]
5. Kryptic Minds & DJ Youngsta – Cold Blooded [Osiris 2010]
6. Freeze & LX One – Foreseen [Osiris 2010]
7. Kryptic Minds – Wasteland [Osiris 2010]
8. Tomas Tmsv – Myth [Box clever 2011]
9. Kahn – Azalea [Box clever 2011]
10. Coleco – Hypnagogia [Soul Motive 2012]
11. Mala – Changuito [Brownswood Recordings 2012]
12. Icicle – Need a Job [Shogun 2012]
13. Seven & Youngsta – Masai Mara VIP [Uprise Audio 2013]
14. Kryptic Minds – Badman VIP [Osiris 2013]
15. J:KENZO – Magneto (Feel It) VIP [Tempa 2014]
16. Kahn – Abattoir [Deep Medi 2015]
17. Gantz – AMK [Deep Medi 2015]
18. Nomine – Blind man [Tempa 2015]
19. Kaiju – Justice [Deep medi 2015]
20. Silkie – It Wasn’t You [Deep Medi 2016]
21. J:Kenzo – Zbantu shake [Artikal 2016]
22. Ago – Backlash [Subaltern 2016]
23. EVA808 – Prrr [Innamind 2017]
24. DBridge – Digital Dread [Sentry records 2017]
25. EGOLESS – Empire Of Dirt [Deep Medi 2018]

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Mattmosphere – Reflecting On A Sunny Afternoon

Eine ganz wunderbare Selektion von Lieblingsliedern, die Mattmosphere da reflektorisch an einem sonnigen Nachmittag zu einem Mix zusammengelötet hat. Funktioniert hier auch trotz Bewölkung ganz formidabel und wird mich ganz sicher auch noch über das lange Wochenende begleiten. Sonne hin, Sonne her.

Carefully prescribed sedatives by:
Jonny Nash & Suzanne Kraft, Tommy Guerrero, Kutmah & Gonjasufi, Jerkcurb, Blonde Redhead, Connan Mockasin, Flughand, Ali Whales & Gustav Main, FloFilz, Slim & Ella Mae, Sleepdealer, Kava Kon, J.J. Cale, OPEZ, LOVING, Fanso, Kutiman, Lukas Endhardt, Ash Walker, Scott Gilmore, Everything But The Girl, Dusty Springfield, Oscar Peterson, Bassti, Maple Syrup, Wun Two, Skinshape, Eunice Collins, Shlohmo, Naran Ratan, Move D, Barnaby Carter, Ariel Pink’s Haunted Graffiti & Dam-Funk, Khruangbin, Michael Seyer, Boys Age, Tex Crick, Boom Clap Bachelors, Blundetto & Marina P, Mt. Fujitive, Brenky, o k h o, Bilo 503, Yellow Days, King Krule, BADBADNOTGOOD, Fantompower, Eden Ahbez, Kava Kon, Gabor Szabo, Domenique Dumont, Fantasy Guys, Buttering Trio, Poptartpete, Douglas Wood, Frankie Reyes, Infinite Bisous, Lucrecia Dalt, Vesuvio Solo, Desmond Cheese.


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Mix: DJ Koze at Kassablanca, Jena (21.12.2002)

Irgendwer hat diesen Mix auf Soundcloud geladen, den Koze im Dezember 2002 im Kassablanca gespielt hat. Offenbar hat den damals irgendwer aufgenommen. Koze hatte die Zeit mit der lieblingsweltbesten Kombo Fischmob schon ein paar Jahre hinter sich und sich der housig tanzbaren Elektronik zugewandt. Mit fast 16 Jahren jetzt auch schon etwas angestaubt. Das Szenemag gibt es ein längeres Review dieses Abends.

Eine legendäre Nacht, von der man sich noch heute in Jena erzählt. Lange in Kisten verschollen, gibt’s den Mix von DJ Koze aus dieser Nacht jetzt für alle. Here comes the sun…


(Direktlink, via Sascha)

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