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Schlagwort: DJ-Mix

Judith van Waterkant’s 🍁𝐀𝐮𝐭𝐮𝐦𝐧 𝐐𝐮𝐚𝐫𝐚𝐧𝐭𝐢𝐧𝐞 𝐓𝐚𝐩𝐞 🍁

Wenn dieses verquerte Jahr etwas Gutes hatte, dann diese vielen Crossover-Mixe, in denen Techno-DJs auch immer mal Musik gespielt haben, die so auf ihren Dancefloors wohl eher nicht laufen würden. Ein ganz besonderen Mix dieser Art hat Judith van Waterkant im März geliefert und ab diesem begann es mir besonders Spaß zu machen, auch mal den Vorlieben von Leuten zu lauschen, wenn sie keine Crowd am tanzen halten müssen und einfach mal das spielen, was ihnen fernab davon am Herzen liegt und Spaß macht. Das gab immer wieder interessante Einblicke und für mich durchaus auch musikalische Inspiration.

Jetzt hat Judith für den Mellowcast ihr nun schon drittes Quarantäne-Tape gemixt – und auch das ist wieder voller musikalischer Überraschungen und Lieblingslieder. Ein hoch aufs Wochenende. Zu Hause.

I remember one autumn in my life, which was really hard and emotional, because I was far away from home in a foreign country and I did not have time enough to build close relationships with people there, when I lost a friend back home. I was with myself, with the grief in a small room, listening to a lot of music, which had to comfort me instead of a real person, because I was not in the state to really open up to someone there. I was thinking about my friend, that I will never see again, thinking about what I would have done differently, if I would have known, what there was to come, how I would have said goodbye properly, because I didn’t.

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Bleep Mix #142 – Pole

Herrlich abwechslungsreiche Mixtur, die Pole da für Bleep angerichtet hat. Guter Homeofficesoundtrack, der aber auch außerhalb davon sehr gut funktioniert und alles ist – aber nicht aufgeregt.

Pole’s Stefan Betke journeys through dub-techno, ambient and an array of spiritual music styles on his wide-ranging Bleep mix. Those aforementioned genres have always been a clear influence on Pole’s deep, weighty electronic compositions, and as such it’s no surprise to find several Pole originals among the track listing here – indeed, Betke sets the tone by beginning with Pole’s grainy ambient-techno track ‘Modul’. With these Pole productions anchoring the blends we are then free to journey off into passages of mind-expanding spirituality – for instance in the mid-section, which features tracks from Lou Reed/John Cale and Sun Ra, or the contemplative roots reggae tunes which are included in the mix’s home straight.

(via Das Filter)

Tracklist:
pole – Modul
Max Loderbauer – Corner
Andrew Pekler – Approximate Bermeja
Jon Hassel – Dreaming
pole – Röschen
Lou Reed & John Cale – Forever Changed
Sun Ra – Lanquidity
pole – Karussell
Keith Hudson – Playing it cool
pole – Nebelkrähe
Ben Frost – Secant
Flying Lotus – Unexpected Delight Feat. Laura Darlington
Kingston Allstars – Jungle Justice feat. Allen Jahsana

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Ambient Meditations Vol 24 – Kruder & Dorfmeister

Einfach mal ganz in Ruhe in die neue Woche starten: mit diesem Mix, den Kruder & Dorfmeister für das Magnetic Magazine gemacht haben. Ambient Meditations – und der Name ist Programm.

This week we are joined by the legendary Austrian duo of Peter Kruder and Richard Dorfmeister, also know as K&D or Kruder & Dorfmeister. Twenty-two years ago, the two parted ways to pursue other projects, Peter with Peace Orchestra and Richard with Tosca, both phenomenal in their own rights, but there was that K&D secret sauce missing. Now we finally have a new album from the kings of dubby, beat drizzled, smokey downtempo, and it’s out on November 13th, just in time for the long hard winter ahead. We catch up with them for a quick interview to catch up on the last couple of decades, and they have done a lovely laid back mix for AM 24 with some gems that will surely delight and have you hitting the play button more than once. Welcome back gentleman, the world of electronic music has missed you deeply.

(via Soulguru)

Tracklist:
Jim Morrison – Words Of Wisdom 1
Bliss – People Among Us
Lucien Dubuis Trio & Marc Ribot – Bal Les Masques
Kruder Dorfmeister – Swallowed The Moon
Simon & Garfunkel – The Sound Of Silence (Luxxury Edit )
Jim Morrison – Words Of Wisdom 2
Islandman – Kara Topak (feat. Jacob Gurevitsch)
Moodyman – Do Wrong
Jim Morrison – Words Of Wisdom 3
Be Svendsen – Man On The Run (Richard Dorfmeister & Stefan Obermaier Remix )
Jepe – Planicie (Freestyle Man Remix)
Chopstick & Johnjon – Roots ( Acoustic Version )
Mark Hoffentlich – Oph
Jim Morrison – Words Of Wisdom 4

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Mixtape: Djanzy – Beautiful Sadness

Djanzys Mixtape für den November passt sich akustisch ganz der Jahreszeit an und klingt wie der Herbst aussieht. Lädt zum zu Hause verweilen ein. Dazu ließe es sich ganz wunderbar kochen oder mit einem Earl Grey auf der Couch rumhängen. Ich probiere heute mal beides dazu.

Tracklist:
1 Intro / Moondog –Stamping Ground (Edit)
2 Gil Scott-Heron – I’m New Here
3 Michael Kiwanuka – Hard To Say Goodbye
4 David McCallum – The Edge (Edit)
5 Guts – You Make Me Cry
6 Sugar Candy Mountain – Windows
7 Skinshape – Mandala
8 The Whitefield Brothers – Prowlin’
9 The Babe Rainbow – Fall In Love
10 El Michels Affair – Can It All Be So Simple
11 Richard In Your Mind – Shooting Star
12 Mocky – Birds Of A Feather
13 Desmond Cheese – Boo Ha ‘Yeah Yeah’
14 Nick Hakim – Cuffed
15 Yellow Days – The Way Things Change
16 Soft Hair – Lying Has To Stop
17 Sir Was – In The Midst
18 Kraak & Smaak feat. Alxndr London
19 Esbe – Darling
20 HNNY – Sunday

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M!ingo serviert Bass: Halloween Mix

Ich bin gestern zufällig über diesen Mix des mir bisher unbekannten M!ngos gestolpert. Ich dachte mach mal an, wird irgendwas mit Bass zu tun haben – und dann hat mich das Ding tatsächlich total weggeblasen. Da poltert und drückt es an allen Ecken und Enden und ist perfekt gemixt. Auf dem Rad schickt es einem so einige Lächeln ins Gesicht. Der beste Bass Music-Mix, den ich in diesem Jahr gehört habe. Und das werde ich noch einige Male tun. Boom!

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Robag Wruhme – Butzke on Tour Stream (Mai 2020)

Gelassen ins Wochenende grooven mit diesem Mix, den Robag Wruhme schon im Mai während eines Streams im Ritter Butzke gespielt hat und der außerordentlich wohlklingend daher kommt. Hach!

Tracklist:
Minds & Machines – Revived Robag Wruhme´s Treva Frost NB /2DIY4
Dominik Eulberg – Siebenschläfer – Robag Wruhme Remi /k7!
Who Made Who & Robag Wruhme – If you leave /Kompakt Rec.
Paul Kalkbrenner – Eyes Open – Columbia / B1 Recordings
Robag Wruhme – Test – (Test)
Nicky Elisabeth – Celeste Robag Wruhme RMX (Test) /Kompakt
Diana Oliveira – Stuck in my Head /Discotexas
Robag Wruhme – Calma Calma /Kompakt Speicher 115
Robag Wruhme – YES /Kompakt Speicher 115
Robag Wruhme – Topinambur /Kompakt
Osborn – 16th Stage – Robag Wruhme Edit /Spectral Sound
Efdemin – Parallaxis – Traumprinz Over 2 The End RMX /Dial Rec.

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Groove Podcast 272: Tim Engelhardt

Der aktuelle Groove Podcast kommt von dem großartigen Tim Engelhardt, bei dem einfach immer alles gut klingt und verdammt tanzbar ist. Tanzen fällt aktuell ja aus, aber hören und dran erfreuen geht natürlich trotzdem ohne weiteres. Rauf aufs Rad und ab dafür.

Tracklist:
01. Tim Engelhardt – Third Place
02. Tim Engelhardt – Sun
03. Tim Engelhardt – Out Of Here
04. Tim Engelhardt – What Drives Us
05. Tim Engelhardt – Idiosynkrasia
06. Bantwanas – In Silence (Tim Engelhardt Remix)
07. Shiffer – Chaos in Cosmos
08. Siopis – Unconditional
09. Matthew Dekay – Heimreise
10. Alma – Fear Of Opacity (Tim Engelhardt Remix)

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Mix: Das Kraftfuttermischwerk – Ende eines halben Sommers

Langsam aber sicher neigt sich der Sommer 2020 seinem Ende zu. Kalendarisch. Meteorologisch, wie wir alle täglich spüren dürften. Ein Sommer, den wohl keiner von uns so oder so ähnlich schon mal erlebt hat. Kalendarisch schon, meteorologisch wahrscheinlich auch, aber bis darauf war alles anders. Und wahrscheinlich geht es da nicht nur mir so. Kein Festival, kein Auflegen, keine dabei entstehende kollektive Ekstase, die ich seit über 20 Jahren so sehr daran liebe.

Ich habe in den letzten Monaten so viele Mixe gehört wie wahrscheinlich nie zu vor. Ich habe kaum bis 1-2 Streams gesehen, auch wenn man dachte, dass uns die über die Zeit des Wartens bringen können würden, was sie nicht taten. So ging es mir. Ich habe Mixe gehört und war zu diesen hunderte von Kilometern auf dem Rad unterwegs. Bei den wirklich guten davon hat es mir dann hin und wieder ein Lächeln ins Gesicht gestempelt. Und ich war verdammt froh, diese Mixe samt dem Lächeln haben zu können. Weil mehr war ja nun nicht. Wobei: halt, bis auf eine gebrochene Rippe, immer noch gesund geblieben.

Ich will nicht rumheulen, fand die ergriffenen Maßnahmen angemessen und zeitlich begrenzt durchaus okay. Ich glaube, ich hätte wenig anders gemacht, wenn ich in der Position gewesen wäre, gesellschaftliche Entscheidungen treffen zu müssen. Erfahrungswerte gab es im März ja noch keine und bis heute kaum welche. Keine Ahnung, was da noch so auf uns zukommen wird. Aber das Auflegen fehlt mir mittlerweile, auch wenn es sicher ganz viel andere relevante Dinge gibt, die deutlich wichtiger sind. Klar. Keine Frage.

Aber als ich die letzten Monate so auf dem Rad unterwegs war und dabei ganz viel Musik gehört habe, habe ich mich häufiger gefragt, wie sich wohl mein akustischer Sommer 2020 angehört hätte, wenn sich diese jetzige Ausnahmesituation nicht eingestellt hätte. Und die letzten Tage dachte ich so: „Lass das mal genau so zusammenfassen. Hast ja eh immer auch Musik gekauft als wäre nichts gewesen. Weniger als sonst, aber trotz dieser ganz besonderen Umstände immer noch genug. Und du hast sie bis heute kaum gespielt. Mach doch mal! Wäre ja auch irgendwie blöd, wenn nicht.“

Und so tat ich das dann heute mal. Weil der Sommer endet, in dem ich vieles hiervon sehr gerne vor tanzendem und dabei lächelndem Publikum gespielt hätte. Weil ich genau das als sehr passend empfunden hätte. Und Sonne und Sommer und Liebe und alles. Ihr wisst schon. Das alles fehlt rückblickend nicht wenig und ich bin davon nicht mal abhängig. Mein Leben geht auch ohne all das irgendwie weiter, ich kann meine Miete zahlen und alles okay sein lassen. Aber es fehlt halt trotzdem hart. Und ich kann dafür nicht mal irgendwem die Verantwortung übertragen wollen. Weil genau das ziemlich bis sehr vermessen wäre.

Und so war der Sommer 2020 für mich halt nur ein halber. Enden tut der jetzt trotzdem. Was schert sich schon ein Sommer um unseren Struggle? Hihi, lustige Vorstellung, wenn er das tatsächlich täte. Oder?

Und Spoiler: bei mir kehrt der Trance zurück. Wenn auch eher langsam und deutlich gediegener. Wobei der bei mir ja eh nie wirklich weg war. Aber es trancet halt ordentlich.

Lasst mal alle gemeinsam darauf hoffen, dass der Sommer 2021 dann auch mal wieder ein ganzer werden wird. Und wir dann irgendwo gemeinsam tanzen, lachen und lieben können. Mit ’nem bisschen Trance auf 120 BPM. <3 Hätte Bock drauf.

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Thievery Corporation ~ Strictly Reggae Dub Tribute

Freitag ist ein verdammt guter Tag, um mit einer Priese Thievery Corporation ins Wochenende zu gleiten. Hier in Selektion und als Tribute-Mix von BoomStyler.


(via Soulguru)

Tracklist:
The Outernationalist ft Ras Pidow (Rewound)
Wax Poetic ft Norah Jones – Angels (TC remix)
Originality ft Sister Nancy
Black Uhuru – Boof n’ Baff n’ Biff (TC Reconstruction)
Radio Retaliation ft Sleepy Wonder
Amerimacka – (TC remix)
Amerimacka ft Notch
The Wailers – Get Up Stand Up (TC remix)
Anoushka Shankar – Beloved (TC remix)
Until the Morning ft Emiliana Torrini – (Rewound)
Treasures ft Brother Jack
Stargazer ft Sleepy Wonder
Transcendence
State of The Union ft Sleepy Wonder & Shinehead

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