Zum Inhalt springen

Schlagwort: DJ-Mix

Piano-Mix: Schnee auf dem Klavier

Ich weiß, dass es für Pianoklänge immer auch eines passenden Moments bedarf und den hat wahrscheinlich nicht jeder an einem Montagmittag. Aber ich parke den Mix von Low light hier jetzt trotzdem mal, denn er ist schlichtweg wunderschön melancholisch verträumt und voller emotionaler Momente. Auch wenn das mit dem Schnee für diesen Winter hoffentlich durch ist.

Tracklist:
00:00 Lorenzo Masotto – i=r(lake) (i=r 2021)
03:58 Echoflex – D aeolian (Echoflex VI: Piano Net 2020)
09:42 Snorri Hallgrímsson – Landbrot (Landbrot I EP 2020)
12:19 Jon Hopkins – Dawn Chorus (2020)
15:24 James Murray & Mike Lazarev – Animitta (Sunnata 2020)
17:45 Nebel lang – Sigh (Hand in mine 2021)
21:52 Polaroid Notes – Down By The Sea (Ennio’s Muse 2021)
25:04 Elskavon & John Hayes – L’etoile (Du Nord 2020)
28:28 Julia Gjertsen & Nico Rosenberg – Proper Time (Distant Fields 2020)
35:15 Ólafur Arnalds – Still _ Sound (some kind of peace 2020)
37:42 Belly Full of Stars – Pattern 4 (Aura 2021)
39:24 Snorri Hallgrímsson – Haustar (Landbrot I EP 2020)
42:35 Ian Hawgood – Dear Trish (Ennio’s Muse 2021)
45:02 Echoflex – C aeolian (Echoflex VI: Piano Net 2020)
52:11 Nebel lang – Inwards (Hand in mine 2021)
67:51 end

1 Kommentar

Mira & Chris Schwarzwälder: Ten Years Anniversary Set

Frischer b2b-Mix von Mira und Chris Schwarzwälder, der anlässlich des 10jährigen gemeinsamen Tuns der beiden veröffentlicht wurde und mich wahrscheinlich nicht nur heute auf dem Rad begleiten wird.

I stumbled into Chris Schwarzwälder during the last summer of the Bar 25, our first set together was after my birthday party on a private after hour where we were sitting on a sofa and playing all my records on half time surrounded by our friends 🙃
Not even 3 months later we had our first official b2b in Berlin and it turned accidentally into a 13 hours set – from that moment I knew it must have been love ❤
Ten years and countless b2b sets later while we were traveling the world together we are still here and since we are not able to celebrate this with you at our beloved KaterBlau we decided to at least record a set for you in an empty Heinz Hopper to get a little feeling for what is missing.

Einen Kommentar hinterlassen

Ein Spaziergang durch Frankfurt zu Dubtechno: Outro 42: Tim Eder | Frankfurt at Night

Manchmal sind es ganz simple Ideen, die zu großartigen Ergebnissen führen. So wie in diesem Fall. Der Outro Podcast filmt ganz unaufgeregte Spaziergänge durch diverse Städte und packt unter diese dann Mixe von lokal ansässigen DJs. In der aktuellen Episode gibt es einen Gang durchs winterliche Frankfurt zu einem wundervollen Dubtechno-Mix von Tim Eder mit exzellenter Tracklist.


(Direktlink)

Tracklist:
R.M – Déambulation
Warmth – Altitude
P. Laoss – D.I.V.E.
Stereociti – Kawasaki
Move D & Benjamin Brunn – C-Sick
Trux – Leash
Jouem – Tauran
Marko Fürstenberg – Falling Leaves
Blue Closet – Dreaming Of Paradise
Sven Weisemann – Harbor Lights

1 Kommentar

Wenn Shed Jungle auf die Teller packt: Low_End Cast 01 w/ HOOVER1

Das Shed eine nicht zu leugnende Schwäche für Breakbeats pflegt, ist kein Geheimnis. Dass der Mann allerdings jetzt auch in den Gewässern des klassischen Jungles fischen geht, überrascht zumindest mich – und das durchweg positiv. So hat er unter seinem Projekt HOOVER1 den ersten Low_End Cast aufgenommen und der rollt so wunderbar, wie man es sich vorstellt, das es rollen sollte, wenn jemand „Jungle“ sagt.

Tracklist:
01_Konduku – Şekersin
02_Galaxian – Negative Realm Agenda
03_Coco Bryce – Sweet Gang
04_Tim Reaper – Cityscapes
05_Coco Bryce – Flight Six Six Six
06_Frey – PI
07_Sully – Werk
08_Roho – Anubis
09_Nh – Spirales
10_Holsten – Abscess
11_Fixate – What Goes Around
12_Chimpo – Suga Rush
13_San – Cleanse
14_Torn, Homemade Weapons – Acheron
15_Rumbleton – Conscience
16_Buunshin – No Match
17_Enei – Sinking VIP
18_Coco Bryce – Jungle Book
19_Moresounds – Ting N Tings
(via Das Filter)

Einen Kommentar hinterlassen

Herzschlag 80 mixed by FrauPfau

Ist mir vorhin in den SC-Stream gerutscht und ich hatte diesen Mix, den FrauPfau für HuL gemacht hat, erst einfach mal laufen lassen und mich dann doch mehr als nur ein wenig daran erfreut. Schön deepes Set, das drückt und regelrecht schiebt. Lange in der Geschwindigkeit nicht mehr so etwas Gutes gehört und unter „Slowtech“ auch sehr passend einsortiert. Der geht gleich noch mal in die nächste Runde.

1 Kommentar

Schneemusik: We Are At Home #40 by Christian Kuhlmann – #stayrave

Kennt ihr das, wenn man sich in den letzten Monaten durch seinen eigentlich wohl sortierten Soundcloudstream geklickt und von allem einfach genug hat? Weil das alles nur noch nervt, der Bummeltechno sich zum 367. Mal total uninspiriert wiederholt, wobei man eh nicht zu ihm tanzen kann. Also wenn dann nur alleine halt. Hat ja aber auch keiner so richtig Bock drauf.

Also hatte ich es heute mal fast wieder aufgegeben und wollte nur noch einmal vorskippen, vielleicht käme dann ja mal doch noch mal was, was mich irgendwie einsammeln könnte. Und dann kam dieser Mix von Christian Kuhlmann, zu dem ich jetzt keine genauen Infos hatte, aber das Intro war schon super und deutete an, dass der Mann sich wirklich Gedanken gemacht hat. Und so kommen da dann nicht wenige Indie-Perlen mit jeder Menge zum Detail. Und mit Tocotronic und mit Radiohead und mit The Notwist und mit US-Cloud(t)rap. Alles sehr unerwartet, alles mich in diesem Moment sehr überzeugend. Alles irgendwie sehr schön. Alles sehr stimmig.

Als ich dann Feierabend hatte und es hier gerade nicht wenig zu schneien begann, setzte ich mich auf mein Rad und machte mich auf den Heimweg. Scheiß mal auf die Trittfrequenz einfach. Als der Mix dabei zu seinem Ende kam, switchte auf „Neon Golden“ und fuhr so vor mich hin. Im Dunkel durch den Schnee. War auch schön.

Weekend like it‘s winter 2021: am Freitagabend auf‘m Rad mit 23er Slicks durch die Stadt und den Schnee fahren, the Notwists „Neon Golden“ hören, laut mitsingend auf bessere Tage hoffen. Auch fast ’ne Party.

„Could be enough if only we are pilots once a day.“

(Und während ich das alles schreibe, fällt mir ein, dass ich genau diesen Mix hier im August 2020 schon mal hatte, was mir egal ist, weil er mich heute auf‘ Rad im Schnee noch deutlich tiefer abgeholt hat als noch im Sommer. Ja.)

1 Kommentar

Sebastian Mullaert spielt ein Vier-Stunden-Set seiner Produktionen – und es ist schlichtweg wunderbar

Ich liebte Sebastian Mullaert schon, als er gemeinsam mit Marcus Henriksson als Son Kite noch Psytrance produzierte, der sich später, als die beiden unter dem Pseudonym Minilouge Musik machten, verflüchtigte und im immer deepen, sehr organischen Techno auflöste, der sich dann auch selber nicht immer all zu Ernst nehmen wollte. Er überzeugte wie immer bei Sebastian durch Spielfreude, wobei natürlich die Frage erlaubt sein muss, ob sich Techno denn durch so etwas wie „Spielfreude“ auszeichnen müsste? Auszeichnen dürfte? Meine Antwort darauf: ja und bitte unbedingt. Weil auch der wirklich gute Techno immer nicht nur statisch war.

Und Mullaert hat das für sich über die Jahre komplett aufgebrochen und für sich personalisiert. Spielt so seine Loops auf deepen Pads und setzt sich dann an die Taste und beginnt, dazu zu improvisieren. Ich liebe diesen Sound, der erstmal immer wirklich sehr minimal erscheint. Aber wenn man sich die Zeit nimmt, zuzuhören, aufmerksam zu sein, passiert da so unheimlich viel, dass es das Herzchen schnell etwas fixer hüpfen lässt. Es ist einfach das, was ich immer noch unter gutem Techno einsortieren würde. Und wenn der vier Stunden läuft um so besser. Auch der plakativen Detroit-Snares wegen, die hin und wieder durch dieses akustische Gemälde flattern. Ganz, ganz großes Tennis auf Technoanlage – und ich lieb’s einfach. Mein Mix des Monats. Mindestens.

Tracklist:
01. Sebastian Mullaert – Visitor’s Path (Unreleased version) [@apollo-records]
02. @taleofus – Dilemma (Sebastian Mullaert’s Forrestation) [Deutche Grammophon]
03. Sebastian Mullaert – Hidden Version #X [In Bloom Community Unreleased]
04. Wa Wu We – Beams [Curl Recordings]
05. @taleofus – Dilemma (Wa Wu We Mistification) [Unreleased]
06. Sebastian Mullaert – Hidden Version #W [In Bloom Community Unreleased]
07. Wa Wu We – In The Presence of the Sun [@hypnus]
08. @anchorsong – Gyotens Kalimba (Wa Wu We Simplification) [@tru-thoughts]
09. Secret Jam [Unreleased]
10. Sebastian Mullaert – Shadow Version #7 [In Bloom Community]
11. Wa Wu We – Wa Wu We 004 A1 [Wa Wu We]
12. Sebastian Mullaert feat. Boelja – Are you this Fleeting Moment? [@hypercolourrecords]
13. Sebastian Mullaert – Dancing with Mr. K [@kontramusik]
14. Sebastian Mullaert – Kikaqu [tbr @cocoonrecordings]
15. Sebastian Mullaert – You’re an Orchestra in the Cosmos (Blinkarp Dub) [Green]
16. Sebastian Mullaert – In the Blurry Mist of Yourself (Wa Wu We version) [Unreleased]
17. Sebastian Mullaert – Broken Mirror (Wa Wu We distortion in the mist) [Unreleased]
18. Untitled [Unreleased]
19. @malbetrieb – Life in the clouds (Sebastian Mullaert remix) [@klopfgeist]
20. @josephjoyce – Vedanta (Wa Wu We Superdub) [@default-position]
21. Sebastian Mullaert – Direct Experience (Wa Wu We version) [@traum-schallplatten]
22. Sebastian Mullaert – Sanguin Dreams [@kontramusik]
23. Sebastian Mullaert – Hidden Version #Y [In Bloom Community Unreleased]
24. Wa Wu We – Wa Wu We 002 B1 [Wa Wu We]
25. Sebastian Mullaert – Attio [@kontramusik]
26. Sebastian Mullaert – Every Moment I am [@apollo-records]
27. Sebastian Mullaert feat. Boelja – Did you talk with the ferryman? [@hypercolourrecords]
28. Sebastian Mullaert & Tonhalle Orchestra Zurich – Views of Nattall [@neue_meister]
29. Sebastian Mullaert & Tonhalle Orchestra Zurich – Moonwaker [@neue_meister]
30. John Metcalfe – So Clear (Wa Wu We Springification) [Unreleased]
31. STL – No More Words (Wa Wu We Gentlyfication) [@darkmattersofficial]
32. Extrawelt – Gazelle Flip (Wa Wu We [Moontribe Recordings]
33. Danieli – Jalada (Wa Wu We forgotten) [Whispering Signals Unreleased]
34. Sebastian Mullaert – Wonderphalt [@kontramusik]
35. Sebastian Mullaert – Shadow Version #9 [In Bloom Community]

Einen Kommentar hinterlassen

ASIP isolatedmix 107 – Illuvia

Was kann einen Sonntag noch schöner machen, als dieser gemeinhin ohnehin ist? Richtig, klassisch atmosphärischer Drum ’n Bass in einem Rutsch. Dieser kommt in diesem Fall von Illuvia, der den aktuellen isolatedmix gemacht hat und damit auf sein demnächst bei ASIP erscheinendem Album Iridescence Of Clouds hinweist.

Tracklist:
01. Photek – Aura
02. Blu Mar Ten – Cumulus
03. The Architex – Escape
04. Photek – Rings Around Saturn
05. Seba & Lotek – So Long
06. Boymerang – The River (VIP)
07. J Majik – Repertoire
08. 154 – Apricot
09. Teebee & K – Cherokee
10. Flytronix – Vertical Plains
11. Photek – T’Raenon
12. Hidden Agenda – The Sun
13. Tunduska – Blush Response
14. Goldie – Sea of Tears
15. ASC – The Machinery of Night
16. Goldie – Letter of Fate
17. Alaska & Paradox – Etherous
18. Boymerang – Lazarus
19. Lamb – Just Is

Einen Kommentar hinterlassen

Mix: Till von Sein – 21.1

Till verbreitet in seinem ersten Mix des Jahres 2021 irgendwo zwischen Disco, House, Pop, Soul und ein bisschen Funk verdammt viel gute Laune in diesen grauen, ungemütlichen Tagen. Und die kann aktuell wohl ein jeder ganz gut gebrauchen.

Tracklist:
Ravyn Lenae – Rewind
Shafiq Husayn – Its Better For You Feat Anderson Paak
Duererstuben – Zitty Tau
Diane Tell – Mon Ami-e
Sipho “Hotstixx” Mabuse – Burnout
Ethyene – Shine On
Rhode & Brown & Tilman – For 2 Long
Martin Wold – Frekke Fro ( Rave -enka Remix )
Butcher Brown – 1992
Kimchi – When In Rome
Conan Liquid & The Crates Motel Collective – Gotta Scratch
Thor Rixxon & Deep Aztec – Dark Side
Aaliyah – Rock The Boat ( DJ Kwamzy Amapiano Edit )
Brijean – Moody
Goldlink – U Say Feat Tyler The Creator
Erot – Song For Annie
Inkswel – Trippin Feat Oliver Night
D.R.A.M. – Never Again
Brian Ellis & Sven Atterton – Life Sentence
The Twilite Tone – Ancestors and Angels
Swarvy & Mndsgn – A Song About Timing Feat Nia Andrews
Shungu – Replaceable Feat Dreamcast
Lavan – Rubbellos
OFlynn – Tru Dancing
Patience Dabany – In Your Arms
Sheila E – A Love Bizarre
Kyle Dion – That Dont Mean A Thing
Steve Lacy – Atomic Vomit
Liv.e – Bout My Big Man Batter
Sault – Son Shine
Grace Jones – Private Life
Leon Ware – Rockin You Eternally

1 Kommentar

Om Unit – swu.fm – January 2021 w/Martyn

Om Unit hat gestern auf swu.fm seine erste Radioshow des Jahres gespielt und sich dafür einen Guest-Mix von Martyn zimmern lassen. Die erste Stunde ist exorbitant mit einer Mischung aus Dub und Bassmusic, wie ich sie hier lange nicht mehr hatte. Und auch die zweite Stunde von Martyn wird nicht sonderlich schlechter.

Tracklist:
Om Unit

1. Peverelist – Roll With The Punches (ALXZNDR Acoustic Version)
2. Sinéad O’Connor – I Am Stretched on Your Grave
3. Laksa – Fire Kit
4. Jah Schulz – This Must Be Dub
5. OL – Dragondub
6. Andrew Weatherall – Blue Bullet
7. Om Unit – Dissolved
8. Another Channel – Run Dub
9. James Bangura – Denitia Junction
10. Fisky – Prometheus
11. Commodo – Procession
12. Sound Secretion – Shifting Dub
13. Mansur Brown – Serene
14. Martyn & Om Unit – Tracksuit Dub
15. Coldtron – Love Like Blood (taken from ‚Live At The Laundromat‘)
16. Foukodian Rhythms – Institutional Assassin
17. Amy Kisnorbo – Vermillion
18. How Du – Sinking

Martyn Mix:
1 Ghost Noises – Glisten
2 Syz – Lung Drums
3 JV & Palf – En Route (Pluralist mix)
4 Otik – Fuego
5 Gremlinz & Jesta – unknown Techno
6 Doctor Jeep – F1
7 Otik – Ghost Mole
8 Boutross – Story Illianza
9 Utah? – Void
10 Shots – Creep
11 Boofy – Your Sheds Too Big
12 Plasticman – Search
13 Dj Assault – U Can’t C Me
14 Monir – Overpass
15 Footsie – Scarred for Life
16 Fyu-Jon – Furrow
17 Seiji – Into the Now
18 Opaque – Back n Forth
19 SIA – Little Man Exemen mix
20 Genre – Too
21 Autechre –
22 Jaymie Silk – No Borders
23 Groove Corporation – Ghetto Prayer Deep Blue dub

2 Kommentare