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Schlagwort: HipHop

Der 17-jährige LL Cool J bei einem Schulauftritt 1985

Im Juni 1985 spielten der damals 17-jährige LL Cool J und sein DJ Cut Creator am Colby College in Waterville, Maine, vor etwa 120 Zuschauern. LL Cool J war zu diesem Zeitpunkt noch eher unbekannt, sein erstes Album lag noch vor ihm, die Begeisterung im Publikum hielt sich in Grenzen, der Job wurde trotzdem gemacht.

Der Sohn des damaligen Veranstalters hat das Videomaterial von einer VHS digitalisiert und fügt dazu:

LL was paid $500 for the show. Since he was the only rap act, he was worried it would a be short performance, so my dad suggested he fill it in with the scratching and beat boxing.

LL was signed to Def Jam. My dad tried to get RUN DMC, but could not afford them, so Def Jam told him he should bring up LL Cool J.


(Direktlink, via Kottke)

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Djanzy – Boom-Bap Kraut-Rap (MixTape November 2022)

Neue Mischkassette von Djanzy, wobei der Name Programm ist. Bin dazu Gestern bisschen übers flache Land gefahren und habe der Sonne beim Untergehen zugesehen. Passte sehr gut. Geht aber auch, um damit kopfnickend in die Woche zu starten, wozu ich hiermit ausdrücklich aufrufe.

Tracklist:
01 LITTI, Kuchenmann & Phil Dee – Standby Mode
02 Lazy – Einuhrdrei
03 Hypnotize feat. DJ Ninez & Loop Schrauber – Mindflayer
04 Biff, LITTI & Lai Raw – Kleines Bisschen
05 Classic Der Dicke & Soulmade – Mad Flava
06 Thomas Hase & Ozelot – Alles Und Noch Mehr
07 Indius F feat. Ali Whales & Doubtboy – Sose
08 IVE feat. Nepumuk & Ozelot – Anthrazit
09 beppo – Oh Lord
10 Yuto & Tim Schmiedner – Soweit So Gut
11 Pestizid & Joathan Wr, Jr. & Hast feat. Mad Raw, Soulmade & Warpath – Plemplem
12 Julez, Yustus Malick & Beatmaschine – Ich Weiß
13 Dennis Real feat. Fred Red & Lord Folter – Sad Demons
14 AzudemSK & Morlockko Plus feat. DJ Robert Smith – Katastrophe
15 NALI & John Known – Bleibtreu
16 High Risk Area & MF Eistee – Rocketshitexpress
17 Fubu & Flitz&Suppe feat. Nick Mitdemkopf & Mr. Käfer – Crime
18 Herr König & Repete 23 – Bitte Geh
19 Nosen – Achter
20 Figub Brazlevic feat. Dennis real – Cabrio
21 Gianni Suave & Tubab – GAUCHO
22 Nick Mitdemkopf & Mad Che feat. Classic der Dicke – Classic

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Doku: DJ Stylewarz – Der letzte seine Art

Eine schon zwei Jahre alte Doku, die komplett an mir vorbei gegangen ist, was eigentlich nicht hätte passieren dürfen. DJ Stylewarz kreuzte meinen Weg das erste Mal auf dem „Alte Schule“ Sampler 1993, der für mich bis heute das mit wichtigste war, was dem deutschen HipHop damals hätte passieren können. Für mich ist Michael Whitelov schlichtweg eine lebende Legende.

Die Doku widmet sich mit dem Who is who der damaligen deutschen HipHop-Szene dem Schaffen von DJ Stylewarz. Völlig überfällig, wie ich finde.


(Direktlink)

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Video: Freundeskreis – Leg dein Ohr auf die Schiene der Geschichte

Heute vor 25 Jahren erschien das Album „Quadratur des Kreises“ von Freundeskreis. Ich war 21 Jahre jung, voll auf Techno und hatte deutschen HipHop eigentlich schon fast hinter mir gelassen – und dann dieses Album, was mich nach dem Punk irgendwie neu politisierte, wenn auch anders, weniger radikal, aber eben doch spürbar. Eine dieser CDs, die irgendwann einfach komplett tot gespielt war. Dieser Song von diesem Album war der für mich damals und bis heute stärkste und ich merke eben, dass ich den immer noch komplett auswendig kann. Wohl, weil er ebenso wie das Album ein echter Meilenstein war und bleiben wird.


(Direktlink, via Mathias)

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Adventskalender 2021, Türchen #22: AzudemSK – ADHD Mix

Es ist so: kaum einer im deutschen Rap-Game hat mich in den letzten Jahren so mitnehmen können wie AzudemSK. Weil er seinen Sound genau so ausliefert, wie ich den immer noch gerne mag. Auf classy Beats, ohne gepitchte 32tel HiHats und völlig monströsen 808 Kickdrums. Versteht mich nicht falsch, ich höre Derartiges auch ganz gerne, aber AzudemSK höre ich halt viel lieber.

Wenn Rudi und ich von unseren Gigs nach Hause fahren, hören wir eigentlich immer HipHop. Auch derbes Zeug. K.I.Z, Audio88 & Yassin und ja, manchmal auch SXTN. Aber immer und wirklich immer sagt dann irgendwer, „Komm, mach mal jetzt AzudemSK!“. Meistens dann, wenn wir nicht mehr reden und einfach nur übers Land nach Hause fahren wollen – und da läuft dann halt fast immer AzudemSK. Weil es für uns einfach perfekt passt.

Und dann frage ich ihn, ob er Bock auf ein Türchen hätte und er sagt einfach so „ja“. Geil.

Ich mag an diesem Mix sehr, dass es kein reiner HipHop Mix ist. Eher, so vermute ich, eine Sammlung an Musik, die den Sound von AzudemSK zu dem gemacht hat, was er heute ist. Inspirationsquellen und davon richtig, richtig gute, wie ich finde. In der Summe ja ohnehin bei fast allen Künstlern spannend. Und so haben wir HipHop, Indie, Rock, Punk, Soul, Funk und City in einem Mix. „Bunter Teller“ könnte da passender nicht sein, weil nach wirklich allen Seiten genreübergreifend und ich mag das sehr. In diesem Fall ganz besonders.

Style: Bunter Teller
Lenght: 00:59:43
Quality: 320 kBit/s

Tracklist:
Bettina Wegner – Heimweh Nach Heimat
Red Hot Chili Peppers – This Velvet Glove
Baby Huey – Hard Times
Pahel – Aus Bochum
Mobb Deep – The Start Of Your Ending
Der Lange – Keep On Rockin
Verbz & Mr.Slipz – Gutter Tales
J88 – The Look Of Love
City – Am Fenster
Bob Dylan – Hurricane
Pennywise – You’ll Never Make It
War – Deliver The Word
Defari – Behold My Life
Dude26 – Hokus Pokus
Jamiroquai – Blow Your Mind
Rocco Vice – Der Mond
Sleaford Mods – Tweet Tweet Tweet
J.Rawls – Check The Clock
Erick Sermon – Boy Meets World
Outkast – Liberation
La Base – A Quoi Tu Penses
Hiroshi Suzuki – Romance
Ton Steine Scherben – Wir Müssen Hier Raus

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Adventskalender 2021, Türchen #03: Djanzy – Untertauchen (German-Rap-MischKassette)

Keiner macht so regelmäßig und genreübergreifend Mixtapes wie Djanzy. Die holen mich nicht immer ab, weil ich halt auch nicht alles mag, aber manchmal und das konstant sind da echte Perlen bei. Perlen wie diese.

Djanzy nimmt sich für sein Türchen deutschen Rap, den guten davon, wie ich finde. Kopfnicken und Boom Bap. Ich steig dazu heute mal aufs Rad und fahre etwas langsamer. Kopfnickend. Ihr wisst schon. Und irgendwann mit AzudemSK, klar.

Style: HipHop
Lenght: 01:07:43
Quality: 198 kBit/s

Tracklist:
1 Ami Warning – Untertauchen
2 Chefket – Guter Tag
3 Spliff and Rudi Montaire – Dann Eben Noch Einmal
4 Mopp Mama – Stadt Die Immer Schläft
5 Mädness – Handbremse
6 Herr König, Teleluke, Spaze Windu & Luk The Dude – Jetzt & Hier
7 Eloquent & Hulk Hodn – Sondern Flieg
8 Sonne Ra & Dramadigs – Der Lauf Der Inge
9 Forcki9ers & MC Rene – Mundräubermusik
10 Johnny Rakete – Sag’s Dem Rest
11 Presslufthanna, Yustus Malick, Flitz&Suppe & Repete23 – Eins Für
12 Enog & Swoosh Hood – Mit Der Zeit
13 Dramadigs – Der Zweite Nowember
14 Young Meyerlack – Cocaineluv
15 Goldroger – Potion
16 Mädness & Marteria – … Kein Ort
17 Neromun – Buchredner
18 Savvy – Raus
19 OG Keemo – Nebel
20 AzudemSK & L One – Leipzig Und Ich
21 Kulturerbe Achim, Lugatti & 9inie – Hausfriedensbruch
22 Kwam.E – Balladen
23 KazOnDaBeat, Yin Kalle & Kwam.E – Wifey
24 Fleur Earth & Suff Daddy – Bebetchke & Cvetotchek

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Doku-Serie: We Wear the Crown – 40 Jahre Rap aus Deutschland

Bisschen Musikgeschichte für den Wochenstart: Bei Arte gibt es jetzt die recht umfangreiche Doku-Serie „We Wear the Crown“ über 40 Jahre Rap aus Deutschland im Stream. Sieben Folgen zu verschiedenen Epochen des deutschen Sprechgesangs.

„We wear the crown“ ist eine dokumentarische Webserie über Songs und Ereignisse, die wichtig für die Entwicklung von Rap in Deutschland waren oder es noch sind. Manche davon zählen heute zu den großen Hits, einige andere hätten es werden sollen, haben aber trotzdem tiefe Spuren in diesem Genre hinterlassen.

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