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Schlagwort: Installations

Ausstellungsbesucher bauen Kunstwerke auseinander – und nach bestem Wissen und Gewissen wieder auf

Hier um die Ecke in Beeskow findet aktuell eine Ausstellung über den architektonischen Wandel im ländlichen Raum Ostdeutschlands statt. Teil dieser sind auch Installationen aus mehreren Kunststoffquadern des Künstlers Sven Gatter. Der wird sich dabei wohl was gedacht haben. Jedenfalls stellte man während des Ausstellungsverlaufes fest, das jene Installationen von Umbekannten erst komplett auseinander- und dann neu zusammengebaut wurden. Kunst als Prozess quasi. Der Künstler stört sich nicht daran, dass die Aufbauten nicht wieder in den Originalzustand zurück versetzt werden können und ist gespannt, was daraus noch so werden kann, sagt er dem Spiegel.

Alle künftigen Besucherinnen und Besucher seien eingeladen, die Materialien seiner Installation zu nutzen und eigene architektonische Fantasien umzusetzen. »Mich interessiert: Wo führt das hin, wenn man es einfach laufen lässt?«

Zerstörung? Reparatur? Umbau?
In der Ausstellung „Echo Tektur“, die seit 6. Oktober 2023 im Salzhaus der Burg Beeskow zu…

Gepostet von Burg Beeskow am Montag, 20. November 2023

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Eine lebende Pflanze steuert eine Machete durch einen Industrieroboterarm

David Bowen hat mit der „Plant Machete“ eine Installation geschaffen für die eine Pflanze über einen Industrieroboterarm eine Machete steuert. Die Pflanze wird somit zu etwas wie dem Gehirn des Roboters. Keine Ahnung, wie er auf die Idee kam, aber die Umsetzung ist faszinierend.

This installation enables a live plant to control a machete. plant machete has a control system that reads and utilizes the electrical noises found in a live philodendron. The system uses an open source micro-controller connected to the plant to read varying resistance signals across the plant’s leaves. Using custom software, these signals are mapped in real-time to the movements of the joints of the industrial robot holding a machete. In this way, the movements of the machete are determined based on input from the plant. Essentially the plant is the brain of the robot controlling the machete determining how it swings, jabs, slices and interacts in space.

(Direktlink, via Designboom)

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Can’t Help Myself

„Can’t Help Myself“ ist eine Installation von Sun Yuan and Peng Yu, die mit einem Roboterarm und einem Gummischieber versucht, eine tiefrote Flüssigkeit, die sein Lebenselixier sein dürfte, daran zu hindern, sich großflächig auszubreiten und den Roboter somit lahmzulegen. Am Ende schafft er das nicht und verliert gegen sich selbst.

Placed behind clear acrylic walls, their robot has one specific duty, to contain a viscous, deep-red liquid within a predetermined area. When the sensors detect that the fluid has strayed too far, the arm frenetically shovels it back into place, leaving smudges on the ground and splashes on the surrounding walls.


(Direktlink)


(Direktlink, via Kottke)

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70 Zebrafinken spielen E-Gitarren

Im Montreal Museum of Fine Arts hat man im Jahr 2015 eine Gitarreninstallation aufgebaut, die 70 Zebrafinken dazu animieren wollte, auf E- und Bassgitarren Sound zu machen – und das hat geklappt. Ich mag diese Idee sehr.

A living musical exhibit at the Montreal Museum of Fine Arts will set 70 zebra finches loose in an aviary, and the only perches are the strings of 14 electric guitars and bass guitars.

When the birds land, they create music that’s played through amplifiers stationed around the aviary.

French artist Céleste Boursier-Mougenot calls it living music, inspired by a memory from his childhood.

„Looking through the window, my feeling was that I want to make music from these birds on the wire, and 30 years later I did this,“ he said.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Ein Boot in Form eines Reisverschlusses „öffnet“ einen Fluss in Tokio: Opening the River

Der japanische Bildhauer und Installationskünstler Yasuhiro Suzuki hat dieses 9 Meter lange Boot in Form eines Reisverschlusses geschaffen, um den Sumida River in Tokio zu „öffnen“. Mega!

Suzuki—who is known for drawing inspiration from everyday objects—first got the idea for the unusual ship design when looking down on Tokyo Bay from an airplane window. He observed ships zipping across the water below, and thought about how they looked as though they were splitting apart the water (just like a zipper splits apart a jacket). He decided to take his vision further by creating a 9-meter-long ship in the shape of a jacket zipper.

Featuring a chrome-colored body, bridge, and puller (the three parts that make up a real zip), the Zip-Fastener Ship looks just like its tiny counterpart. The Sumida River was traditionally the border between the ancient provinces of Musashi and Shimousa, so the zipper ship is a visual reminder of the divide.


(via My Modern Met)

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Interaktive, ikonische Gemälde in einem Museum für Kinder

Der in LA lebende Installationskünstler Neil Mendoza hat im Children’s Museum of Pittsburgh sein neues Werk vorgestellt, mit dem Besucher ganz interaktiv ikonische Gemälde verändern können. Unter anderem kann man sie anstupsen – und das ist toll.

Mechanical Masterpieces is a collection of paintings reimagined for the 21st century. Optimized for short attention spans, it allows viewers to poke, switch, disco, inflate and water paintings to their heart’s content.

(via Designboom)

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