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Schlagwort: Leipzig

Eine Straßenbahnfahrt durch Leipzig im Jahr 1931

Die ursprüngliche Version dieses Videos war wohl mal eine, die in den 1930gern zur Schulung von kommenden Straßenbahnfahrern in Leipzig eingesetzt wurde. Diese aber war offenbar überzeichnet, weshalb Thomas Wangenheim den ganzen Bums nicht nur der Geschwindigkeit wegen angepasst hat. Und dazu den imho übelst guten Soundtrack beibehalten hat.

Der Originalfilm dieser Straßenbahnfahrt durch das alte Leipzig wurde lt. Leipziger Stadtmuseum zur Ausbildung von Straßenbahnführern aufgenommen.

Leider ist der Film in variierender Bildrate aufgenommen und sehr verwackelt (https://www.youtube.com/watch?v=phkrMz6DCwM). Das unruhige Bild störte und die Menschen liefen oft lächerlich schnell. Um den Realismus zu erhöhen, habe ich den stabilisierten Film anhand vor allem der Gehdynamik der Passanten in der Geschwindigkeit korrigiert. Es sind Anpassungen in 22 verschiedenen Filmabschnitten vorgenommen worden. Sie reichen von 10% bis 45% Verlangsamung und haben den Film um sechs Minuten verlängert.


(Direktlink, via reddit)

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Das Leipziger Neuseenland fotografiert von der ISS

Beeindruckendes Bild, das von der ISS aus in einer Höhe von 400 Kilometern gemacht wurde. Es zeigt mittig den Zwenkauer See, der das Restloch des ehemaligen Braunkohletagebaus Zwenkau im Bergbaurevier Südraum Leipzig war.

1999 wurde der Tagebaubetrieb eingestellt, und die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) begann zur bergbaulichen Sanierung mit der Herstellung der Böschungssysteme als wichtige Voraussetzung zur Füllung des zukünftigen Zwenkauer Sees. Dazu wurden bis Ende 2009 rund 14,5 Millionen Kubikmeter Erdmassen bewegt.

Zur Beschleunigung der Flutung und zum Hochwasserschutz wurde eine Verbindung zur benachbarten Weißen Elster hergestellt. Diese besteht aus einem Abschlag- und einem Überleitungsbauwerk in Form eines etwa 600 Meter langen Kanals zwischen Fluss und See und hat 2013 die Funktion aufgenommen. Die Wasserentnahme (bis maximal 3 m³/s) aus der Weißen Elster wird nur dann gestattet sein, wenn deren Wasserführung mindestens 8 m³/s beträgt. Im Regelfall liegt die Wasserentnahme bei 1,7 m³/s, da anderenfalls der kreuzende Fuß- und Radweg überflutet wird. Durch Einleitung des Elster-Wassers wird wieder ein täglicher Anstieg des Wasserspiegels um etwa 2 Zentimeter erreicht. Das Flutungsende bei einem Endwasserstand von 113,5 m ü. NHN soll Ende 2014 erreicht sein. Durch das Hochwasser im Juni 2013 wurden durch das am 8. Mai fertiggestellte Einlaufbauwerk Zitzschen 130 m³/s Elsterwasser in den See geleitet. Der Seespiegel stieg dadurch innerhalb von knapp drei Tagen um 2,55 m. Das Einlaufbauwerk kostete 12 Millionen Euro, die sich schnell amortisiert haben.

(Foto: • NASA, via Blogrebellen)
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Kraftfklub spielt in Leipzig – Anwohner melden Erdbeben

Kraftklub haben am Freitagabend in der Arena Leipzig vor 12.000 Besuchern ihren Tourauftakt für „Keine Nacht für niemand“ gespielt. Das Motto wurde wohl sehr gerne allzu wörtlich genommen. In der Umgebung haben die Wände gewackelt. Manche Anwohner des Waldstraßenviertels waren so besorgt, dass sie die Feuerwehr riefen. Sie dachten, es gäbe ein Erdbeben. Und das nicht zum ersten Mal.

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Leipziger klaut Sand in Einkaufstüten


(Symbolfoto: Pixabay)

In Leipzig hat ein 37-jähriger Mann gestern tütenweise Sand auf einer Baustelle geklaut und diesen dann in sein Auto verladen. Dabei hat er sich am Ende erwischen lassen, was dazu führte, dass er den Sand zurückgeben musste. Seine Tüten aber konnte er behalten.

In Einkaufstüten hat ein 37-jähriger Leipziger am Dienstagabend eine größere Menge Sand von einer Baustelle gestohlen. Der Mann fuhr gegen 19.30 Uhr an einer Baustelle in der Konradstraße im Leipziger Osten vor. Anschließend schaufelte er eine große Anzahl von Einkaufstüten voll und verstaute diese in seinem Wagen.

Anzeige wegen Diebstahls ist raus.

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Ein Leipziger Stadtplan von 1964 in Gigapixel-Format

Daniel hat vor über zwei Jahren auf dem AGRA-Trödelmarkt in Leipzig einen alten Leipziger Stadtplan aus dem Jahre 1964 erstanden. Weil er den zu schade dazu fand, das gute Stück für sich zu behalten, hat er sich daran gemacht, das Teil zu digitalisieren und für jedermann zur Verfügung zu stellen.

Er schreibt:

„Stück für Stück fotografierte ich die Segmente der Karte, die schon beim bloßen Hinsehen in ihre Bestandteile zerfielen, und setzte Vorder- und Rückseite am Rechner zu einer großen Karte zusammen. Und wieder ein Jahr später – heute – generierte ich ein GigaPixel-»Panorama« daraus, in dem man hübsch rumscrollen und reinzoomen kann. 16.519 x 12.197 Pixel sind zwar »nur« bisschen mehr als 0,2 Gigapixel. Aber reicht ja eigentlich aus.

Inhaltlich ist bei der Karte nicht nur die Stadtbebauung interessant. Vielmehr sind es Details, wie die liebevollen Illustrationen an den Rändern, die ordnungsgemäße russische Übersetzung in der Legende und das Straßenbahnnetz mit Tramnummern bis zur 30!

Die Karte ist in viele Segmente gestückelt und lädt erst bei Vergrößerung nach. Gesamt sind es um die 70MB. Javascript wird zum Ausführen des Viewser benötigt. Viel Spaß.“

Hier in kompletter Auflösung.

Wahrscheinlich nicht nur, aber im Besonderen interessant für Leipziger.

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