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Schlagwort: Music Production

Arte Tracks über die Geburt von Ableton Live

Ich nutze Live seit gut 15 Jahren. Anfänglich eher selten, mittlerweile doch so gut wie immer, wenn wir am musizieren sind. Ich mag es einfach sehr und finde es kurioser Weiße logischer als Logic.

Der grundsympathische Robert Henke darüber, wie das bei ihm damals so war mit dem Techno in Berlin und so.

Robert Henke war 1999 einer der Entwickler der Kompositionssoftware Ableton Live, die es Menschen auf der ganzen Welt ermöglichte, nur mit einem Laptop elektronische Musik zu produzieren. Von David Guetta über Daft Punk bis hin zu Skrillex wurde das Programm zum Symbol einer ganzen Generation von Komponisten. 1995 gründete Robert seine Dub-Techno-Band Monolake und dekonstruierte den damaligen Techno zu einer abstrakten und experimentellen Musik. „Tracks“ traf ihn in seinem Studio in Berlin.

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A-has „Take On Me“, programmiert in Excel

Ich kann das mit dem Computer-Ding ja recht gut, bilde ich mir ein. Auf vielen Ebenen. Ich kann das mit dem Blog hier. Das mit Audio- und Videosoftware. Text sowieso. Aber ich muss immer weinen, wenn ich Excel öffnen muss, was 1-2 Mal im Monat vorkommt. Und jetzt sehe ich, dass es Leute gibt, die mit Excel Musik machen! Dylan Altchief zum Beispiel macht Derartiges. Respekt.


(Direktlink, via Kottke)

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„The Plantyflutesizer“ und andere Soundspielerein, die so kaum jemand kennen dürfte

Der Musiker Bichopalo entwickelt völlig abgefahrene Instrumente, die wie aus einer anderen Welt zu uns herüber winken. Wie sein Plantyflutesizer, den er wie folgt zu erklären versucht.

Still in progress, I can’t really tell how many hours, days and months I’ve spent working on this. The entire structure is a combination of different instruments but the main one is a sort of sequencer with 8 notes limit that can be combinated on different patterns. An electric impulse actives a motor with an arm connected that hits a sensor running a pre-recorded note.
There’s a lot to speak about this but on this particular post the real rockstars are my little partners: Pico and Verdi.
This two little fellas have been with me from a while, making me laught and giving me incredible presents every single day. It’s incredible how these little creatures can emit such an intense light. If you have pets you know what I mean. They are family, pure unconditional love, no matter what, specially these weird days of quarantine is needed more than ever.

Ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob die Dinger echt sind, oder eben nur animiert. Aber selbst dann wäre das großartig. Mindestens.

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Während der Quarantäne mit Oma ein bisschen Acid House machen

Dinge für die man eigentlich sonst viel zu wenig Zeit hat: mit der Großmutter Acid House schrauben. So wie der Ire
Joey Maguire, der während der Quarantäne seiner 85 jährigen Oma Sylvia vermittelt, dass das Knöpfe drehen eine ganz schön geile Angelegenheit sein kann, für die es keine Altersgrenzen gibt.

During the Covid19 outbreak here in Ireland I have been in self isolation with my 85 y/o grandmother Sylvia. The Sounds are from the SH101 and TR808 RolandCloud plugins.


(Direktlink)

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Wie in den 1990ern Dance-Music am Amiga produziert wurde

Ich hatte damals einen Amiga, fing mit dem Musizieren allerdings erst später und auf einem Atari 1040 ST nebst Cubase an. Wir hatten einen Hardware-Sampler und jede Menge MIDI-Hardware, die zur Klangerzeugung taugte. Audio-Aufnahmen mit einem Rechner waren uns fremd, aber möglich waren sie schon. Auch mit einem Amiga.

An Amiga 500, Stereo Master and handful of $1 records from a 1990 Sunday market: Can we make a dance track on a budget home computer? Of course! Back when big-name dance tunes required big-budget-gear, a secondhand Amiga let you take the first steps to making a dance-floor banger.

[cTrix] hat sich einen Amiga 500 auf dem Flohmarkt geholt und demonstriert hier heute anschaulich, wie das damals gemacht wurde. Schön, dabei zuzusehen. Auch mit der Freude darüber, wie sehr viel einfacher das in den letzten 25 Jahren durch Ableton, Reason, Logic und Co dann nochmal geworden ist.


(Direktlink)

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Das Schlafzimmerstudio, in dem Billie Eilishs jetzt mehrfach mit dem Grammy ausgezeichnetes Album “When We All Fall Asleep, Where Do We Go?” produziert wurde

Billie Eilish hat gestern in Los Angeles nach ihrem diesjährigen Debut-Album mal eben vier Grammys in den Hauptkategorien abgeräumt. Zu Recht, wie ich finde. Wenn Pop 2020 das sein soll, was Billie Eilish auf die Bühne bringt, kann ich da gut mit umgehen, denn ich könnte mir deutlich Schlechteres vorstellen. Aber darum soll es gar nicht gehen.

Eher darum, wie ein mehrfach mit dem Grammy ausgezeichnetes Album heutzutage produziert werden kann. In einem bescheidenen Studio, über das ihr Bruder, der gleichzeitig ihr Produzent ist, seine Hände hält. In diesem Mini-Studio haben sie gemeinsam ihr Album produziert. It’s the ear, not the gear! HipHop, Techno und die damit verbundene Demokratisierung von derartigen Produktionsmitteln haben soviel möglich gemacht. Heute lassen sich damit vier Grammys abholen.


(Direktlink)

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