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Schlagwort: Names

Wo die meisten Menschen mit deinem Nachnamen leben

Ich habe einen eher nicht ganz so geläufigen Nachnamen. Ich trage ihn gern – er erinnert mich an meinen Vater. Ich wollte ihn schon immer mal fragen, wo genau dieser Name den seinen Ursprung haben könnte, schaffte das aber dann nicht mehr. Ich habe den Ursprung bisher eher im südosteuropäischen Raum vermutet. Warum auch immer. Dank des Ahnenforschungsportals Forebears aber weiß ich jetzt, dass mein Nachname wohl eher aus den Niederlanden kommt. Zumindest kommt der dort am häufigsten vor.

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Ziel der Seite ist es, die abertausenden genealogischen Quellen zu bündeln und in einem gesammelten Katalog zur Verfügung zu stellen.

Die Seite mit dem Statistiktool gibt es bereits seit 2012 und wird seitdem kontinuierlich mit weiteren Daten gefüttert. Erst kürzlich erhielt die Karte ein Update, bei der sie mit zusätzlichen arabischen und tibetischen Namen vervollständigt wurde.

(via Motherboard)

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Neue Namen für das Land: Schnuckelpupine und Prinz-Gold

Foto: Achoubey • CC BY-SA 4.0

Foto: Achoubey • CC BY-SA 4.0
Ich hörte erst letztens von einer Familie, die ihren Sohn vor Jahren schon Rio nennen wollten, was mir gut gefiel, für sie allerdings gar nicht so einfach war. Sie sollten irgendwie einen Nachweis erbringen, das Rio irgendwo in diesem Land schon mal als Vorname vergeben wurde. Nach längerer Suche wurden sie Bayern fündig und durften ihren Sohn fortan Rio nennen.

Jetzt lese ich, dass für Neunamen die Namensberatungsstelle an der Universität Leipzig zuständig ist. Das schon seit den 60er Jahren. Dort wird geprüft, ob die Wunschsilben als Name geeignet sind. Dann geht Empfehlung für die Behörden raus.

Und so heißen manche Kinder heute Xantippe, Anakin, Neymar, Sequoia, Godsgift, Buckminster, Schnuckelpupine oder Prinz-Gold. Alles Namen, die kürzlich auf deutschen Geburtsurkunden erfasst wurden. Schnuckelpupine ist dabei mein Spitzenreiter. Ob die Kinder später zufrieden mit ihren Namen sind, kann keiner wissen – aber das ging uns allen ja nicht anders.

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Pressemitteilung des Diakonissenanstalt Dresden e.V. zum Namen Sturmhorst Siegbald

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(Screenshot: Sächsische Zeitung)

Ich hatte heute Morgen einen Tweet über Sturmhorst Siegbald Torsten im Blog. Einem im Diakonissenkrankenhaus Dresden geborenen Burschen, dessen Antlitz und dessen Name auf der Website des Krankenhauses gezeigt wurde. Offenbar fanden auch andere den Namen, sagen wir mal… absurd, so dass das seine Kreise zog.

Eben erreicht mich eine Pressemitteilung des Krankenhaus, die besagt, dass das alles ein großer Irrtum sei und man sich da irgendwie vertan hätte. Oh ok.

„…bezüglich des Kindes, das im Diakonissenkrankenhaus Dresden geboren und auf unserer Babygalerie-Seite veröffentlicht wurde, bezieht der Vorstand der Diakonissenanstalt Dresden folgende Stellung:

Bei der Weitergabe des Namens ist leider ein Fehler unterlaufen. Der in den Medien kommunizierte Name ist falsch und wurde von den Eltern nie vorgesehen. Der Vorstand der Diakonissenanstalt Dresden bittet die Eltern für diesen Fehler, vor allem wegen der daraus resultierenden negativen Berichterstattung, in aller Form um Entschuldigung. Um eine weitere mediale Verbreitung zu unterbinden und die Persönlichkeitsrechte des Kindes zu schützen, haben wir das Foto von unserer Babygalerie-Seite entfernt. Aus den selben Gründen bitten wir auch um Verständnis dafür, auf die Nennung des korrekten Namens zu verzichten.

Den Eltern ist es wichtig zu betonen, dass Ihnen jegliches rechtextremes Gedankengut fernliegt. In Anbetracht der negativen Berichterstattung – zum Teil mit Veröffentlichung des Fotos des Babys – bitten wir Sie, den Fehler zugunsten der Eltern richtigzustellen.“

Dem komme ich hiermit nach.

Der richtige Name des kleinen Erdenbürgers ist mittlerweile auch bekannt, er heißt demnach Sturmhart Siegbald Torsten.

Stadtsprecher Kai Schulz schrieb: „Es handelt sich um einen Schreibfehler im Vornamen Sturmhorst, welcher in die Babygalerie des Diakonissenkrankenhauses aufgenommen wurde und der Öffentlichkeit zugänglich ist. Das Kind wurde durch das Standesamt Dresden mit den Vornamen Sturmhart Siegbald Torsten beurkundet.“

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Welchen Namen dir deine Eltern vielleicht heute geben würden

Kleine Spielerei bei Time, die die Popularität von vergebenen Namen in den Staaten seit dem Jahr 1890 statistisch gegenüberstellt. Mein eventueller 1900s Name hätte mir ja auch gut gefallen.

Methodology

Name trends are provided by the Social Security Administration. Whenever names were tied for popularity in a given year or decade, they were assigned the same rank. This tool only searches for names of the same gender as what you entered at the top. Many names have drifted from being associated with boys to being associated with girls over the years, so it can appear as though female names are showing up in the male results.

Kann das mal jemand mit Datensätzen aus Deutschland nachbauen?

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(via Laughing Squid)

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Das komplette Alphabet als Namen tragen: Frau Abcdefg Hijklmn Opqrst Uvwxyz

Die kolumbianische Lehrerin Ladyzunga Cyborg hat ihren Namen ändern lassen. Soweit, so gut. Sie hat sich allerdings dafür entschieden, ihren Namen dem Alphabet anzupassen. Sie heißt jetzt offiziell Abcdefg Hijklmn Opqrst Uvwxyz. Wie genau sich das aussprechen lässt, weiß ich gerade nicht genau. Vielleicht bleibt ihr Rufname ja Ladyzunga Cyborg.

A Colombian woman spent a year fighting government red tape to get her named changed to include all 26 letters of the alphabet.
Tired of the name Ladyzunga Cyborg, the university art lecturer decided she wanted a name that was difficult to pronounce.
The 36-year-old, who lives in Bogota, started the process back in 2012 and finally received an official ID card 12 months later.
She had several requests rejected by the Colombian National Registry after they initially refused to acknowledge the name.
(Telegraph)

021915alphabetlady_fi


(via TDW)

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