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Schlagwort: Nico Semsrott

Nico Semsrott
 tritt aus Die Partei aus – wegen Martin Sonneborn

Nico Semsrott hat heute seinen Austritt aus Die Partei bekannt gegeben. Es liegt an Martin Sonneborn und seinen mitunter rassistischen Kapriolen und seinem Umgang mit der Kritik daran. Versteht der Nico nicht und findet das nicht so cool. Ich auch nicht. Guter, richtiger Schritt. Hier seine „humorlose Erklärung“ dazu.

Für mich geht es bei Martin Sonneborns Tweets von vergangener Woche weniger um eine Debatte über den Sinn und Zweck von Satire, sondern vielmehr um einen ignoranten Umgang mit Feedback. Wenn sich Menschen von seinen Postings rassistisch angegriffen fühlen, muss er nicht viel tun. Es reichen Mitgefühl und der Respekt vor den Betroffenen, um das eigene Verhalten zu korrigieren.

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Martin Sonneborn fordert heute im EU-Parlament: „Europa nicht den Leyen überlassen!“

Heute anwesend: Ursula von der Leyen, Sonneborn richtet sich auch gleich mal an sie.

Rede gegen von der Leyen und das Personal-Tableau des Rates. Gehalten am 16. Juli, kurz vor dem Mittagessen, im EU-Parlament in Straßburg.


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Auch Nico Semsrott, für die Partei neu ins EU-Parlament eingezogen, trägt gleich mal zum politischen Diskurs bei.

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Nico Semsrott über AfD-Wähler und schlechte Menschen

Ich habe mich vorhin mit einem beherzten AfD-Befürworter auf einer Geburtstagsparty eines der mir Lieben verbal und versucht konstruktiv auseinandergesetzt. Weil es so sein sollte, in dem Moment so sein musste. Wahrlich keine Freude. Weil ich mag derartige Situationen eigentlich so gar nicht. Ich würde eigentlich viel lieber über Musik reden. Oder gerade nicht da sein wollen. Immer. Aber nee. Das Leben will es halt manchmal anders.

Er: kein Doofer, eloquent, belesen, charmant, Arzt. Und ein wirklich gut Riechender. So wie ich. Also: ich, kein belesener Arzt, Sozialarbeiter, aber trotzdem gut riechend (Ist mir halt wichtig, gut zu riechen. Sorry.) Er völkisch, so wie ich nicht. Er sagt: „Ich bin Deutscher!“ Ich sage: „Ich bin in erster Linie Mensch.“ Harter Stoff. Wirklich.

„Richtig gut Geige spielend – und dann geht man kacken.“

Und ich war froh, als die Frau des Hauses dann irgendwann rief: „Digga! Wenn du jetzt nicht kommst, dann fahre ich alleine nach Hause!“ Knappe Kiste, gerade so raus- und mitgekommen.

Und dann komme ich nach Hause und höre mir den Slam von Nico Semsrott an. Passt gerade. Sehr.


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