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Schlagwort: Recycling

Stop Motion: In 5000 Fotos vom Schrott-Mofa zum Cafe Racer

Mathis OX hat sich aus einem schrottreifen Mofa ein wirklich ansehnlichen Cafe Racer gebaut, wobei ich erstmal gucken musste, was denn nun wieder ein Cafe Racer ist. Wikipedia weiß Rat.

Ein Cafe Racer in Reinform war ursprünglich ein sportlich umgebautes englisches Serienmotorrad der 1960er Jahre. Diese Maschinen standen seinerzeit teils im Mittelpunkt einer Subkultur.

Heute wird der Begriff allgemein für Custombikes verwendet, die auf wesentliche Elemente reduziert und meist auf flache Lenker und verkürzte, abfallende Sitzbank umgebaut, oder auch ab Werk so ausgestattet wurden.


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Also nicht immer gleich alles weghauen. Manchmal sind die Sachen ja „noch gut“ und später könnten sie vielleicht noch mal zu etwas Schönem werden. So wie in diesem Fall. Mit Skateboard in der Sitzbank.

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Altautozerlegemaschine

Wie eine Zange, halt nur in ganz groß. Aber offensichtlich dennoch ziemlich präzise.

Vehicle Recycling System. VRS Car Dismantler. This video clip shows the VRS Process carried out by a Hyundai HX180 excavator fitted with the Powerhand VRS Attachment.


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Alte Skateboards zu Schüsseln machen

Die Brüder Adrian and Martinus Pool machen in Galgary unter anderem Schüsseln aus alten Skateboards. Die Dinger sind dann nicht recht billig, aber verdammt schick. Auf ihrem Insta-Account zeigen die partiell Clips, die den Prozess der Herstellung zeigen. Leider gibt es bisher keinen längeren Clip davon, so dass irgendwer die kurzen zu einem längeren zusammengeklebt und bei imgur geparkt hat. Immerhin.

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Alter Wohnwagen wird zu mobilem Swimming Pool

Nachdem sich Benedetto Bufalino neulich erst einen Pizzaofen in einen alten Kombi gebaut hatte, legt er passend zur Badesaison nach und hat mit ein paar Freunden aus einem alten Wohnwagen einen mobilen Pool gemacht. Pumpe ran und fertig ist das Badevergnügen. Kann ich mir besonders gut auf den Festivals vorstellen. Müsste dort halt nur jemand Wasser reinmachen.


(via Urbanshit)

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Alter Ford Mondeo als Pizzaofen

Falls ihr noch irgendwo einen ollen Kombi rumstehen habt, für den ihr sonst keine Verwendung findet: ihr könntet daraus kurzerhand einen Pizzaofen machen. So wie Benedetto Bufalino es im Rahmen eines Festivals in Frankreich mit einem alten Ford Mondeo gemacht hat. Mann könnte so ganz sicher aus einem alten Transporter einen Räucherofen… Aber lassen wir das.


(via Urbanshit)

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Arte-Doku: Reparieren wird belohnt – Weiternutzen statt wegwerfen

Als Kinder im Osten wussten wir von Berlin-nahen Müllkippen, die die Berliner Stadtreinigung des Westens nutzte, um ihren Müll gegen Devisen im Osten abladen zu können. Die Plätze waren gut gesichert, denn dort sollten sich lieber keine Bürger der DDR rumtreiben, um vielleicht noch Brauchbares aus dem Westen für sich mitzunehmen. Hin und wieder gelang es doch irgendwem, sich nachts Zugang zu verschaffen und für unsere Verhältnisse wahrhafte Schätze bergen zu können. Gerade technische Exponate waren sehr gefragt, den einiges davon funktionierte uneingeschränkt. Wir fragten uns damals, warum Leute etwas wegschmeißen würden, was noch funktionieren würde. „Wegwerfgesellschaft und so“, damit beantworteten wir uns diese Frage und waren alle davon überzeugt, dass uns so etwas nie widerfahren würde. Zumal im Osten immer alles irgendwie repariert wurde – auch weil es halt einfach weniger gab.

Heute erwische ich mich dann doch schon mal dabei, etwas wegzuwerfen, was eigentlich noch einwandfrei funktioniert, aber durch Neues ersetzt wird. Eigentlich grundfalsch, wie ich ja weiß. Ein bewusster Umgang damit, der in der Summe natürlich ein viel größeres Problem als nur das in der eigenen Tonne darstellt, tut dringend Not – und da gibt es aktuell ganz gute Ansätze, wie diese Arte-Doku zeigt.

Lieber kaufen statt reparieren? Elektrogeräte sind reine Wegwerfartikel geworden. Gegen diesen Trend stemmen sich immer mehr Menschen. Sie fordern das Recht auf Reparatur. Detlef Vangerow weiß aus Erfahrung: Viele Geräte könnte man reparieren und weiter benutzen.

Detlef Vangerow aus Reutlingen ist sauer. In einem Wertstoff-Container findet er statt Schrott häufig Elektrogeräte, die funktionieren oder nur leicht beschädigt sind: Staubsauger, Küchenmixer, Radios. „Wie weit ist es gekommen, dass wir so etwas wegwerfen?“, fragt er. Deshalb hat er ein Unternehmen gegründet, das „Reparateure“ ausbildet und mithilft, den alten Geräten zu mehr Lebenszeit zu verhelfen – oder sie sogar „besser als neu“ zu machen. Röhrenradios aus grauer Vorzeit mit Musik-WLAN, Waschmaschinen mit Handysteuerung – alles ist denkbar. Von einer „Reparatur-Revolution“ würde auch die Wirtschaft profitieren. Laut einer Studie von 2016, die von der Unternehmensberatung Mc Kinsey miterstellt wurde, könnte die Wirtschaft bis 2030 jährlich um 0,3 Prozent schneller wachsen, wenn Rohstoffe möglichst lange genutzt werden. Eine längere Nutzungsdauer von Elektrogeräten hätte auch positive Auswirkungen auf die Umwelt: Viele Rohstoffe, die in den Geräten verbaut werden, sind knapp, die Entsorgung ist schwierig.

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Apples Roboter, der iPhones zerlegt, um Materialien wieder zu verwerten

Das ist Daisy. Daisy ist ein von Apple entwickelter Computer, der ausgemusterte iPhones zerlegt, um die verbauten wertvollen Materialien wieder verwerten zu können. Daisy schafft es, in einer Stunden 200 Telefone fein säuberlich zu zerlegen. Welcher Bot später dafür verantwortlich sein wird, Daisy aus den selben Gründen zu zerlegen, ist bisher nicht ganz klar.

Apple’s newest disassembly robot, Daisy, is the most efficient way to reclaim more of the valuable materials stored in iPhone. Created through years of R&D, Daisy incorporates revolutionary technology based on Apple’s learnings from Liam, its first disassembly robot launched in 2016. Daisy is made from some of Liam’s parts and is capable of disassembling nine versions of iPhone and sorting their high-quality components for recycling. Daisy can take apart up to 200 iPhone devices per hour, removing and sorting components, so that Apple can recover materials that traditional recyclers can’t — and at a higher quality.


(Direktlink, via Doobybrain)

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