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Schlagwort: Reggae

Wie eine jamaikanische Delegation vor der Unesco heute Marleys „One Love“ sang, nachdem Reggae zum Weltkulturerbe ernannt wurde

Reggae ist seit heute und ganz zu Recht Teil des Weltkulturerbes. Hat die Unesco so entschieden. Anwesend bei Bekanntgabe dieser Entscheidung: eine Delegation aus Jamaika. Und die singen im hohen Hause nach dem mal eben zu „One Love“. Voll schön. Und bisschen Gänsehaut auch. Ich mein, Marley vor der Unesco!

Wer nicht warten mag, skip to 4:44.


(Direktlink)

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Reggae ist jetzt Weltkulturerbe

Die UNESCO hat Reggae auf ihre Liste für immaterielles Kulturerbe genommen.

Having originated within a cultural space that was home to marginalized groups, mainly in Western Kingston, the Reggae music of Jamaica is an amalgam of numerous musical influences, including earlier Jamaican forms as well as Caribbean, North American and Latin strains. In time, Neo-African styles, soul and rhythm and blues from North America were incorporated into the element, gradually transforming Ska into Rock Steady and then into Reggae. While in its embryonic state Reggae music was the voice of the marginalized, the music is now played and embraced by a wide cross-section of society, including various genders, ethnic and religious groups. Its contribution to international discourse on issues of injustice, resistance, love and humanity underscores the dynamics of the element as being at once cerebral, socio-political, sensual and spiritual. The basic social functions of the music – as a vehicle for social commentary, a cathartic practice, and a means of praising God – have not changed, and the music continues to act as a voice for all. Students are taught how to play the music in schools from early childhood to the tertiary level, and Reggae festivals and concerts such as Reggae Sumfest and Reggae Salute provide annual outlets, as well as an opportunity for understudy and transmission for upcoming artists, musicians and other practitioners.

Darauf mal Marley und die Wailers. Jah, man.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Mix: Basco – Zwischen zwei Sommern

Hier heute im Garten sitzend denke ich mir so: „Und so mit dem Herbst machen wir das jetzt bitte bis zum Mai. Durchgehend. Danke!“ Das wird wohl nicht klappen, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. Gerade dann, wenn hier nebenbei dieser großartige Mix von Basco hört, der ganz wunderbar den Sommer zum akustischen Thema macht. „Für all die langen Nächte im Sommer. Und die, in denen er fehlt.


(Direktlink, via Drift ashore)

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Wenn Berghain Resident Nick Höppner einen Reggae-Mix abliefert

Nick Höppner, seines Zeichens Gründer von Ostgut Ton und Resident im Berliner Berghain, hat für NTS Radio einen astreinen Dub- und Reggae Mix eingespielt – und der ist so verdammt gut, dass er hier schon zum viertel Mal durchläuft.


(Direktlink, via Barbara)

Tracklist:
THE REVOLUTIONARIES – DJ’S SPECIAL
GREGORY ISAACS – ONE ONE COCO FULL BASKET
HORACE ANDY – SPYING GLASS
FREDDY MCKAY – YOUTH OF TODAY
PRINCE HAMMER – D’DAY DUB
THE ABBYSINIANS – I&I
LEE PERRY – EVIL TONGUES
KING TUBBY – COXSON DOWN BEAT
DAVID ISAACS – LIVE & DEVOTION
CORNELL CAMPBELL – MASH YOU DOWN
DR. ALIMENTADO – UNITONE SKANK
NAGGO MORRIS – GOING PLACES
JOHNNY OSBORNE – KISS SOMEBODY
TOMMY MCCOOK – SCATTERLIGHT ROCK
KEITH POPPIN – GET TOGETHER
ALTON ELLIS – AIN’T NO MUSIC
SUSAN CARDOGAN – NICE’N’EASY
NICKY THOMAS – BABY CAN I CHANGE MY MIND
JOE GIBBS & THE PROFESSIONALS – HIGH NOON
KING SIGHTA – ANOTHER SCORCHER
FREDDIE MCGREGOR – BIG SHIP
ROD TAYLOR – MORNING TRAIN
WAILING SOULS – FIRE HOUSE ROCK
WAYNE JARRETT – BUBBLE UP
DENNIS BROWN – MAKE IT EASY ON YOURSELF
PHYLLIS DILLON, DENNIS ALCAPONE – WOMAN OF THE GHETTO
KEITH HUDSON – TREASURES OF THE WORLD
COLONELL ELLIOTT & THE LUNATICS – EARTH
MARCIA GRIFFITHS – I NEED LOVE
NOEL PHILLIPS – LIVING IN THE GHETTO
BARRINGTON LEVY – PRAISE HIS NAME
SONYA SPENCE – PURE LOVE

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WDR5 Radiofeature zu Chris Blackwell: Der Mann, der Reggae in die Welt brachte

(Foto: Dan VieiraCC BY-SA 2.0)

WDR5 über das Leben und die Arbeit von Chris Blackwell, der vor allem als Gründer von Island Records Berühmtheit erlangt hat und als Entdecker von Bob Marley gelten dürfte. Außerdem hat er dem Reggae den Weg in die Welt geebnet. Perfektes Hörmaterial für den Sonntagnachmittag.

Bob Marley war abgebrannt, als er den weißen Jamaikaner traf: Chris Blackwell, der Mann, der Reggae bekannt machte als Plattenproduzent, nahm Marley unter Vertrag. „Catch a Fire“, hieß das Album, dem viele folgten.

Es mag wie eine Ironie der Geschichte klingen: Chris Blackwell, der die schwarze Musik Jamaikas in die Welt brachte, stammt aus der kolonialen weißen Oberschicht der Insel. Seine Eltern waren reich geworden durch Bananenplantagen, sie schickten ihren Sohn im Alter von neun Jahren nach England in ein Internat, um ihm mit bester Bildung beste Chancen im United Kingdom zu verschaffen.

[audio:http://podcast-ww.wdr.de/medp/fsk0/140/1400977/wdr5neugiergenuegtdasfeature_2017-06-22_catchafiredermannderreggaeindieweltbrachte_wdr5.mp3]
(Direkt-MP3, via Johannes)

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Doku: Lee Scratch Perry’s Vision of Paradise

Divenhaft und ein bisschen durchgeknallt. Man kann von dem spleenigen Lee Perry halten, was man will, dass er einer der einflussreichsten Musiker der letzten 50 Jahre ist, allerdings, lässt sich nicht bestreiten. Er hat nicht nur Bob Marley auf den Weg in die Popularität gebracht, er hat auch den Dub erfunden. Und was wäre diese Welt ohne den Dub?

Ein großartige Doku von Filmemacher Volker Schaner.

„Lee „Scratch“ Perry ist einer der bedeutendsten und einflussreichsten Musiker aller Zeiten – und doch jemand, der immer im Hintergrund seiner weltberühmten Schüler geblieben ist. Er ist der Ziehvater von Bob Marley und gilt als der Erfinder des Reggae und des Dub – zwei Genres, die als Grundlage aller Formen der modernen Tanzmusik angesehen werden. Nach der jamaikanischen Unabhängigkeit vom britischen Empire Anfang der 60er Jahre suchte die Insel nach einer neuen kulturellen Identität – und Lee Perry war einer der Ersten, der den Rastafari-Glauben mit Popmusik verband und Reggae zum weltweiten Siegeszug verhalf. Doch diese „spirituelle Revolution“ schlug in den Augen Perrys fehl. Reggae wurde kommerzialisiert und seiner ursprünglichen Bedeutung beraubt. Der Filmemacher Volker Schaner begleitete Lee Perry über 15 Jahre von Jamaika nach London in die Schweiz, wo er – in seinem neuen Geheimlabor – mit Hilfe von Musik und Kunst für sich neue Wege findet, um das Böse in der Welt zu besiegen. Der Film zeigt die Geisteswelt Lee Perrys und erzählt mit viel Musik die Lebensgeschichte dieses außergewöhnlichen und genialen Musikers.“

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Mixtape: Major Steve – Studio One Best

Der Winter ist vorbei, hier scheint die Sonne, beste Vorraussetzungen, um mal wieder Roots-Reggae aus der Schublade zu holen und auf dem Offbeat wippend durch den Tag zu schlenzen. Major Steve hat sich für sein Mixtape „Studio One Best“ nicht weniger als 42 Perlen des legendären Labels geschnappt und diesen Mix daraus gemacht. Lasst die Sonne rein.


(Direktlink, via Uwe)

Tracklist:
01. Bonny & Skitter – Lumumbo
02. Ken Boothe & Stranger Cole – Arte Bella
03. Jackie Mittoo – El Bang Bang
04. Freedom Sounds – Soul Brothers
05. Horace Andy – Got To Be Sure
06. Sound Dimension – Call 1143
07. Sound Dimension – Baby Face
08. Dennis Brown – Make It Easy On Yourself
09. Freddie McKay – Love Is A Treasure
10. Jacob Miller – Love Is A Message
11. Jackie Mittoo – Drum Song (Alt. Cut)
12. Prince Jazzbo – Apollo 16
13. Keith Wilson – God I God I Say
14. Barrington Spence – Contemplating Mind
15. Johnny Osbourne – People A Watch Me
16. Johnny Osbourne – Can’t Buy Love
17. Glen Washington – Glory Alleleujah
18. Sugar Minott – Vanity
19. Michigan & Smiley – Rub A Dub Style
20. Michigan & Smiley – Nice Up The Dance
21. Willie Williams – Armagideon Time
22. Brigadier Jerry – Every Man Is Mi Brethren
23. Hugh Griffith – Dance Hall Session
24. Dynamic Four – Let’s Make Love
25. Alton Ellis – African Descendants
26. Zoot Simms – African Challenge
27. Sound Dimension – Declaration Version
28. Big Joe – Rights Of
29. The Viceroys – Shadrach, Meshach And Abednego
30. Tony Tuff – Cool It
31. Horace Andy – Mr. Bassie
32. Sugar Minott – Jah Jah Lead Us
33. Cornell Campbell & The Eternals – Stars
34. Dolly Man – Trigger Happy
35. K Vibes – Frenemies
36. The Heptones – How Can I Leave You
37. Glen Washington – Love Knows No Shame
38. Glen Washington – I Am A Surviver
39. Alton Ellis – Hurting Me
40. Delroy Wilson – How Can I Love Someone
41. Lone Ranger – Now The Gate Fly
42. Captain Sinbad – Sister Maracle (Live)

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