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Schlagwort: Science

Wissenschaftler lassen Schweinegehirne außerhalb von Körpern weiterleben

(Symbolbild: Mohamed Hassan)

Wissenschaftlern in Yale ist ist es gelungen, Schweinegehirne außerhalb der Körper 36 Stunden lang am Leben zu halten – allerdings ohne Bewusstsein. Wenn das mit Schweinegehirnen möglich ist, könnte das auch mit menschlichen Gehirnen so funktionieren. Theoretisch. Willkommen in der Zukunft.

Der Neurowissenschaftler hat an der amerikanischen Yale University Gehirne von Schweinen außerhalb ihres Körpers am Leben erhalten. 36 Stunden lang habe er die den Tieren entnommenen Organe mit Kunstblut durchströmt und die Zellen so mit dem nötigen Sauerstoff versorgt, berichtet die Zeitschrift „MIT Technology Review“. Theoretisch, meint Sestan, sei durchaus vorstellbar, ein Gehirn auch dauerhaft in Kultur zu halten.

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Echtzeit-MRT-Film zeigt menschliches Sprechen

Interessante Aufnahmen vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, wo das bewegte Echtzeit-MRT-Aufnahmen machen.

Dieser Echtzeit-MRT-Film zeigt live die Bewegungen im Mund- und Rachenraum beim Sprechen: Dabei wird die räumlich-zeitliche Koordination der Lippen, der Zunge, des Gaumensegels und des Kehlkopf sichtbar, die nötig ist, um Vokale, Konsonanten und Koartikulationen zu bilden.


(Direktlink)

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Kleine Turbine für Flüsse und Kanäle: Minikraftwerk Turbulent

Keine Ahnung, inwiefern diese Technologie mit dem Namen Turbulent tatsächlich effektiv und weltverändert sein könnte, aber das Konzept an sich ist immerhin schon mal interessant.

After 2 years of engineering and build iterations the team of Turbulent has finished its first 15kW low-head hydropower turbine. This is a scalable technology that can be installed at any kind of water fall, rapid, or water control structure in rivers and canals. By basing this turbine on the principle of a whirlpool, it is both fish friendly and can let debris pass through.


(Direktlink, via reddit)

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Superconducting Quantum Levitation on a 3π Möbius Strip

Ich würde das gerne erklären, überlasse das aber lieber dem Machern. Sonst geht da wieder was schief.

„Quantum levitation on a 3π Möbius strip track! Watch the superconductor levitate above the track and suspend below the track, without having to go across the edge. Our track is not an „ordinary“ Möbius strip with just one twist, but rather a Möbius strip with three twists — 540 degrees, or 3π radians, thus, a 3π Möbius strip track.“

Geil ist das allemal.


(Direktlink, via René)

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App macht Smartphone zum Spektrometer

(Foto: Pixabay)

Beim Fraunhofer-Institut haben sie eine App entwickelt, durch die das Smartphone zum Spektrometer wird. VHawkSpex Mobile heißt die App, von der es bisher mehrere Prototypen gibt. Diese machen das Smartphone zu einer eine Hyperspektralkamera, die analysiert, wie ein Objekt verschiedenfarbiges Licht reflektiert und schließt aus dem „spektralen Fingerabdruck“ auf die chemische Zusammensetzung des jeweiligen Objekts.

Willkommen in der Zukunft.

Wenn die App Ende des Jahres auf den Markt kommt, so lautet Seifferts Plan, soll sie nicht nur Kaffeebohnen auseinanderhalten. Sie soll auch feststellen können, ob Äpfel oder Salatköpfe wirklich Bioprodukte sind oder Rückstände von Pestiziden aufweisen, wie frisch Fleisch von der Wursttheke ist, ob ein Pflanze krank ist, obwohl sie noch gesund aussieht, welches Pflegeprodukt die Haut des Smartphonebenutzers gerade nötig hätte und einiges mehr. Selbst ob ein Gebrauchtwagen noch überall den Originallack hat oder nach einem Unfall neu lackiert wurde, ohne dass der Verkäufer darauf hinweist, soll die App erkennen können.

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Warum Faultiere so langsam sind

Mal kurz ein historischer Blick auf das uns allen liebstes Tierchen, dem Faultier. Da lernt man auch noch was.

Sloths spend most of their time eating, resting, or sleeping; in fact, they descend from their treetops canopies just once a week, for a bathroom break. How are these creatures so low energy? Kenny Coogan describes the physical and behavioral adaptations that allow sloths to be so slow.


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Gedeihendes Lamm in künstlicher Gebärmutter


(Direktlink)

Medizinern der Universität von Philadelphia ist es gelungen, frühgeborene Lämmchen in einer künstlichen Plazenta heranwachsen zu lassen. Bis zu 28 Tage lang wuchsen und gediehen acht Tiere. Das Experiment könnte zum medizinischen Meilenstein für die Versorgung bei Frühchen vom Menschen werden. Das allerdings wird noch dauern.

„Prinzipiell lassen sich die gewonnenen Erkenntnisse auf den Menschen übertragen“, sagt Thomas Kohl vom Deutschen Zentrum für Fetalchirurgie in Gießen. Es werde allerdings noch Jahre dauern, bis das System ausgefeilt genug ist, um es an menschlichen Frühchen zu testen. Obwohl die Lämmer zum Teil begannen selbständig zu atmen, ist nicht bekannt, wie sie sich weiter entwickelt hätten. Sie wurden für Organuntersuchungen eingeschläfert.

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