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Schlagwort: stream

Stream: Rudi Stöher – Afterhourromantik EP

Andere geben zu ihrem Geburtstag eine Runde aus, (B)Rudi Stöher haut zu seinem nicht nur aus diesem Anlass eine EP auf Meeronauten Musik raus. „Afterhourromantik“ heißt der 3-Tracker und hält, was der Name verspricht. Herausfinden können werden wir das erst dann, wenn es denn mal wieder Afterhours geben wird. Und dann würde ich da „Meos“ spielen – mein Lieblingstune der EP. „Afterhourromantik“ selber dürften ein paar wenige von euch schon kennen. *zwinker*

Käuflich zu erwerben bei Beatport. Gönnt ihm, gönnt euch.

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Stream & Download: Chillhop Essentials Winter 2020

Die Freunde des akustischen LoFis mit Pianoeinschlag wissen es sicher schon, für alle anderen hier der Hinweis, dass es wie immer mit einer neuen Jahreszeit auch eine neue Chillhop Essentials gibt. Diese hier seit heute für den Winter 2020. Sound wie das Knistern eines Kamins. Zum Download bei Bandcamp.

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„Blaues Licht“ – ein Film von Rocco und seine Brüder jetzt kostenlos im Stream

Die Doku-Fiction von Rocco und seine Brüder und Sophie Sonntag jetzt auch kostenlos für jedermann zu sehen.

Als die Filmemacherin Sophie Sonntag für einen Imagefilm von den Berliner Verkehrsbetrieben BVG engagiert wird, ahnt sich noch nicht, dass alles nur Fake und sie Teil einer großangelegten Kunstinszenierung ist.

Nach dem Dreh sind alle Speicherkarten verschwunden, landen ein paar Tage später aber anonym in ihrem Briefkasten. Sie geht der Sache auf den Grund und beschließt, aus der Geschichte einen Film zu machen. Das Ergebnis: eine 90-minütige Doku-Fiktion, die die Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes mit in den Untergrund nimmt.

Unter dem Vorwand einer offiziellen Presseeinladung der BVG geht es hinab in einen U-Bahntunnel – irgendwo unterhalb Berlins. Während direkt neben dem geladenen Publikum die U-Bahnen vorbeirauschen, beginnt auf einer Bühne ein Theaterstück, das die ahnungslosen Zuschauer bis in das Innerste der Subkultur Graffiti führt – mit all seinen Faszinationen, Abgründen und Emotionen.

(via Urbanshit)

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Noch für ein paar Tage bei arte im Stream: „Gundermann“

Arte hat aktuell für noch ein paar Tage den aus verschiedenen Gründen wirklich sehenswerten Film „Gundermann“ im Stream. Wer rückblickend einen Blick auf das Wesen der Kultur in der DDR und dem Danach haben möchte, dem sei dieser Film empfohlen. Wer ihn aus anderen Gründen sehen will, natürlich auch. Ich, jedenfalls, muss dabei immer an meinen geliebten Kumpel Bohm denken, (der sehr gerne mal Gundermann spielt und singt – und das hier irgendwann lesen wird, weil er regelmäßig seinen eigenen Namen in die Blogsuche eingibt. Bussi für dich, Liebchen!)

Lange hatte sich der Sänger Gerhard „Gundi“ Gundermann seine Stasi-Tätigkeit als IM ab 1976 in seiner ostdeutschen Heimatstadt Hoyerswerda selbst schöngeredet. Doch nun muss er sich seiner eigenen Schuld stellen und der Frage nach dem Warum. Was hatte ihn, den liederschreibenden Baggerfahrer, den rebellischen Idealisten, dazu bewogen, sich instrumentalisieren zu lassen?
„Wenn es denn Kommunismus als Weltanschauung nicht schon gäbe, hätte ich da auch ganz von selber draufkommen können.“ Mit diesen Worten bewirbt sich Gerhard „Gundi“ Gundermann in den 70er Jahren bei der lokalen SED-Leitung in Hoyerswerda um Aufnahme in die Partei. Denn der Lieder schreibende Baggerfahrer ist überzeugt von den Idealen der DDR. Doch Gundermann, der etwas bewegen will, ist für das System, für das er brennt, zu unbequem, zu kritisch und mit seinen Liedern zu aufrührerisch. Schnell will die lokale Führung den Künstler „wegen unerwünschter eigener Meinung“ wieder aus der SED ausschließen. Aber der protestiert, kämpft weiter für das, woran er glaubt, und das ist seine Heimat, sein Land. 1976 lässt er sich sogar von einem Führungsoffizier des Ministeriums für Staatssicherheit als Inoffizieller Mitarbeiter anwerben, um der Sache zu dienen, wie er hofft. Erst Jahre später, nach dem Mauerfall und nachdem er bereits mit seiner Musik ein breiteres Publikum erreicht hat, holt ihn seine Stasi-Vergangenheit wieder ein. Dann muss sich der Idealist dem stellen, was er all die Jahre verdrängt hat, seiner eigenen Schuld. Denn seine Akte offenbart, dass seine Tätigkeit für die Stasi weit darüber hinausging, nur Missstände im Tagebau anzuprangern. Er hatte Details weitergegeben, private Briefe, sogar Fluchtpläne verraten. Er war ein Spitzel, der selbst bespitzelt wurde. Ein Erkenntnisprozess, der für den Sänger schwer ist. Bei dem er aber immer von seiner großen Liebe, seiner Frau Conny, unterstützt wird. Doch am Ende muss sich Gundermann die Wahrheit seines Tuns nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor seinen Fans eingestehen …

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Heute, 17:00 Uhr: der letzte Meeresrausch Stream

Letztes Wochenende hätte eigentlich das Meeresrausch Festival in Peenemünde stattfinden sollen, was aus den uns allen bekannten Gründen nicht ging. In der Woche davor war ein Teil der Crew dennoch auf dem Festivalgelände, hat eine Mini-Version des Meeresrausch aufgebaut und jede Menge DJ-Sets per Video aufgenommen. Der letzte Stream für dieses Jahr. Dieser sollte dann eigentlich letzten Sonntag laufen, was wegen technischer Probleme allerdings ebenfalls ausfallen musste. Heute probieren sie es nun erneut und hoffentlich mit Erfolg. Start ist 17:00 Uhr und das Ganze läuft mit Bild und Ton bis kurz vor Mitternacht. So ist auf jeden Fall mein musikalisches Abendprogramm schon mal ganz klar definiert. Ich habe mir sagen lassen, dass das sehr schön werden wird.


(Direktlink)

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